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	<title>Drvar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:08:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drvar&amp;diff=1060562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-07T18:10:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bosnien-Herzegowina&lt;br /&gt;
  |NameLateinisch     = Drvar&lt;br /&gt;
  |NameKyrillisch     = Дрвар&lt;br /&gt;
  |Wappen             = &lt;br /&gt;
  |lat_deg    = 44/22/12&lt;br /&gt;
  |lon_deg    = 16/23/25&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = 475&lt;br /&gt;
  |Fläche               = 589.3&lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 7036&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2013&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = 34&lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = Goran Broćeta&lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = 2016&lt;br /&gt;
  |Partei               = SNSD&lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = www.opstinadrvar.org&lt;br /&gt;
  |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Drvar Church.jpg|mini|Die Serbisch-orthodoxe Kirche Hl. Sava im Stadtzentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drvar Total View.jpg|mini|Blick auf die Stadt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drvar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{srS|Дрвар}}) ist eine Kleinstadt und gleichnamige Gemeinde im Westen von [[Bosnien und Herzegowina]]. Sie liegt am [[Unac (Fluss)|Unac]], einem rechten Nebenfluss der [[Una (Fluss)|Una]] im [[Kanton 10]] der [[Föderation Bosnien und Herzegowina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt stammt vom serbokroatischen Wort &amp;#039;&amp;#039;drvo&amp;#039;&amp;#039; für „Holz“. Zeitweise trug Drvar den Namen &amp;#039;&amp;#039;Titov Drvar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Drvar liegt in einem Talkessel des Unac zwischen den bewaldeten Gebirgsketten [[Osječenica (Bosanski Petrovac)|Osječenica]] (1791 m) im Nordwesten, [[Velika Klekovača|Klekovača]] (1961 m) im Nordosten sowie [[Vijenac]] (1539 m) im Süden. Die Stadt ist etwa 12 km Luftlinie von der [[Kroatien|kroatischen]] Grenze entfernt. Die Entitätengrenze zur [[Republika Srpska]] verläuft auf dem 10 km entfernten Kamm der Klekovača.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Vor dem [[Bosnienkrieg]] stellten bosnische Serben die Mehrheit der Bevölkerung von Drvar. Die Stadt hatte 1991 etwa 8000 Einwohner, die Gemeinde etwa 17.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Vertreibungen und Umsiedlungen im Krieg stellten die [[Kroaten]] 1998 die Bevölkerungsmehrheit. Bis 2005 waren viele der geflohenen Einwohner wieder zurückgekehrt, so dass die Mehrheitsverhältnisse wieder denen der Vorkriegszeit ähneln. Die Gesamteinwohnerzahl der Gemeinde lag zur Volkszählung 2013 jedoch nur noch bei etwa 7.000 und ist damit weniger als halb so groß wie vor dem Krieg. Von den Einwohnern der Gemeinde bezeichneten sich 91,2 % als [[Serben]] und 7,8 % als [[Kroaten in Bosnien und Herzegowina|Kroaten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zensus-BiH-2013|58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1939 wurde im Stadtzentrum die [[Serbisch-Orthodoxe Kirche|serbisch-orthodoxe]] [[Kirche Hl. Sava (Drvar)|Kirche Heilige Sava]] erbaut. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte die [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Partisanenarmee]] von [[Josip Broz Tito]] eines ihrer [[Hauptquartier|Hauptquartiere]] in den Bergen bei Drvar. Im Mai 1944 versuchten [[Schutzstaffel|SS]] und [[Wehrmacht]] beim [[Unternehmen Rösselsprung (1944)|Unternehmen Rösselsprung]] vergeblich, Tito und die Führung der Partisanen festzusetzen. Das Versteck Titos kann heute noch besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch [[Jugoslawien]]s wurde das überwiegend von Serben bewohnte Drvar zunächst von der [[Republika Srpska]] kontrolliert, im August 1995 jedoch von [[Hrvatsko vijeće obrane|kroatischen Truppen]] eingenommen. Die serbische Bevölkerung floh aus der wenig zerstörten Stadt. Nach dem [[Abkommen von Dayton|Vertrag von Dayton]] kam diese zur Föderation. Die neuen Einwohner waren fast ausschließlich Kroaten. Der Versuch 350 bosnischer Serben, im Oktober 1996 in ihre Heimat zurückzukehren, wurde von den damaligen Einwohnern der Stadt vereitelt. Im Mai 1997 kam es zur kontrollierten Zerstörung ehemals serbisch bewohnter Häuser, um eine Rückkehr unmöglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 kam es zu Plünderungen und Ausschreitungen im Rahmen der Rückführung serbischer Flüchtlinge. Dabei kamen mindestens zwei Menschen zu Tode, die [[SFOR]] stellte die Ruhe wieder her.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unhcr.org/3c6913a14.pdf Bosnia&amp;#039;s Don Quixote] (englisch; PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), [[UNHCR]] Publikation Refugees vol 1, 1999, Seite 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist [[Landwirtschaft|landwirtschaftlich]] geprägt. Eine besondere Rolle spielt angesichts der ausgedehnten Wälder in der Umgebung die [[Holzwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Drvar liegt an der Magistralstraße 14-2 ([[Bosanski Petrovac]]–[[Bosansko Grahovo]]) nördlich des [[Pločapass]]es (985 m). Weitere Straßen führen nördlich der Unac-Schlucht nach [[Bihać]] und nach Osten durch das Tal nach [[Prekaja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bahnanbindung gibt es nicht mehr. Drvar hatte bis 1978 einen Bahnhof der schmalspurigen [[Steinbeisbahn]] von [[Prijedor]] und [[Jajce]] nach [[Srb (Gemeinde)|Lička Kaldrma]].&lt;br /&gt;
Die Bahnverbindungen wurden in mehreren Etappen eingestellt. Am 1. Juni 1969 die Verbindung nach Jaice, am 1. Juni 1975 die Verbindung nach Prijedor und am 28. Mai 1978 die letzte Verbindung nach Licka Kaldrma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Nikola Špirić]] (* 1956), Politiker, Ministerpräsident von Bosnien und Herzegowina&lt;br /&gt;
* [[Saša Matić]] (* 1978), Folksänger&lt;br /&gt;
* [[Marinko Kelečević]] (1985–2011), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Milan Rodić]] (* 1991), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Milan Ristović]]: &amp;#039;&amp;#039;Drvar.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Co–Ha.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02502-9, S. 160–165.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bbs.bund.de/drvar/index-drvar.htm | wayback=20010110090700 | text=Bericht für die Flüchtlingsrückkehr (1999)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unhcr.org/3c6913a14.pdf Bosnia&amp;#039;s Don Quixote] (englisch; PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), [[UNHCR]] Publikation Refugees vol 1, 1999, Seite 114&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20100809212948/http://www.crisisgroup.org/~/media/Files/europe/Bosnia%209.ashx House Burnings: Obstruction of the Right to Return to Drvar], [[International Crisis Group]], 16. Juni 1997&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20100810184427/http://www.crisisgroup.org/~/media/files/europe/balkans/bosnia-herzegovina/bosnia%2019.ashx Impunity in Drvar], [[International Crisis Group]], 20. August 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Drvar}}&lt;br /&gt;
* [https://www.opstinadrvar.org/ Offizielle Gemeindeseite] (serbokroatisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden von Bosnien und Herzegowina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4545690-2|VIAF=129019575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton 10]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Bosnien und Herzegowina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drvar| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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