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	<title>Drusenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-09T21:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Drusenheim&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Drusenheim 67.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Bischwiller|Bischwiller]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays Rhénan|Pays Rhénan]]&lt;br /&gt;
|insee= 67106&lt;br /&gt;
|cp= 67410&lt;br /&gt;
|longitude= 07/57/07/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/45/43/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 119&lt;br /&gt;
|alt maxi= 128&lt;br /&gt;
|km²= 15.73&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.drusenheim.fr/ www.drusenheim.fr]&lt;br /&gt;
|image= Drusenheim (8402028864).jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Drusenheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drusenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|dʁy.zən.(h)ajm|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Drusenheim.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton Bischwiller]] im [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt sechs Kilometer östlich von [[Bischwiller]] unweit des [[Rhein]]s mit dem Ortskern außerhalb der [[Flussaue]], an einer Biegung des Stromes. Drusenheim hat {{EWZT|FR|67106}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|67106}}). Durch den Ortskern von Drusenheim fließt der linke Rhein-[[Nebenfluss]] [[Moder (Fluss)|Moder]], der aus den Nord[[vogesen]] kommt. Sein Zufluss [[Landgraben (Moder, Dalhunden)|Landgraben]] verläuft am südöstlichen Ortsrand, in geringem Abstand vom Ufer des Rheins.&lt;br /&gt;
[[Datei:67106-Drusenheim-Sols.png | mini | rechts | Drusenheim und Umgebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
An der Stelle des heutigen Drusenheim befand sich in [[Römisches Reich|römischer]] Zeit ein unter [[Drusus]] errichtetes [[römisches Militärlager]]. Der heutige Ort hat seinen Namen von diesem Feldherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im 8. Jahrhundert gehörte Drusenheim dem [[Kloster Arnolfsau]], das ursprünglich nahe dem Ort lag, nach einem Bauernaufstand im Jahr 825 aber auf das rechtsrheinische Ufer bei dem damals noch nicht existierenden Ort [[Münster Schwarzach|Schwarzach]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor 1401 kam Drusenheim zur [[Herrschaft Lichtenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer,&amp;lt;!-- was soll das sein ??? --&amp;gt; S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch deren erheblichen Gebietserwerb im 14. Jahrhundert mussten zu Beginn des 15. Jahrhunderts die zu umfangreich gewordenen Ämter [[Amt Ingweiler|Ingweiler]] und [[Amt Buchsweiler|Buchsweiler]] der Herrschaft Lichtenberg neu organisiert werden. Dabei wurde unter anderem das [[Amt Pfaffenhofen]] ausgegliedert und verselbständigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer,&amp;lt;!-- was soll das sein ??? --&amp;gt; S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als auch dieses durch weiteren Gebietszuwachs erneut geteilt werden musste, entstand noch vor 1440 das [[Amt Offendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer,&amp;lt;!-- was soll das sein ??? --&amp;gt; S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Amt gehörte auch das Dorf Drusenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer,&amp;lt;!-- was soll das sein ??? --&amp;gt; S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth, eine der beiden Erbtöchter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs&amp;amp;nbsp;V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474), heiratete Graf [[Simon&amp;amp;nbsp;IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Elisabeth, erbte sie die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, zu der auch das Amt Offendorf – und damit Drusenheim – gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 0860.jpg|mini|Stadt und Festung Drusenheim 1850]]&lt;br /&gt;
Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits in der [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] liegende Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch das Amt Offendorf mit Drusenheim. Der zu diesem Zeitpunkt regierende Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau-Lichtenberg]] (1514–1590) führte die [[Reformation]] in seiner Grafschaft und auch den durch die Erbschaft hinzu gewonnenen Gebieten konsequent durch, die nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die strategisch wichtige alte Burg stark umkämpft; auch Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;III.]] stattete ihr einen Besuch ab. In dem durch den Krieg nahezu entvölkerten Ort wurden Siedler aus [[Lothringen]], der [[Schweiz]] und Deutschland angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] kam das Amt Offendorf unter französische Oberhoheit. Im Zuge dieses Prozesses wurde in Drusenheim auch wieder eine [[römisch-katholisch]]e Pfarrei errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp,&amp;lt;!-- was soll das sein ??? --&amp;gt; S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1705 wurde Drusenheim vom Militärarchitekten [[Johann Maximilian Welsch]] als Festung eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Arens |Titel=[[Maximilian von Welsch]] – Architekt der Schönbornbischöfe |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner Künstlerbibliothek |Ort=München / Zürich |Datum=1986 |ISBN=3-7954-0373-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund der Grenzlage hatte Drusenheim auch in Kriegen des 18. Jahrhunderts und den Revolutionskriegen zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard&amp;amp;nbsp;III.]], fiel 1736 Hanau-Lichtenberg –&amp;amp;nbsp;und damit auch das Amt Offendorf&amp;amp;nbsp;– an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drusenheim-St Matthaeus-18-gje.jpg|mini|Kirche St. Matthäus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem durch die [[Französische Revolution]] begonnenen Umbruch wurde Drusenheim französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert erlebte Drusenheim, dessen Bevölkerung sich zwischen 1805 und 1820 verdreifachte, dann einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Ort etablierten sich eine Spinnereifabrik und eine Ziegelei. 1871 kam Drusenheim mit dem Elsass an das Deutsche Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dessen Folge Drusenheim wieder zu Frankreich kam, starben 53 Bewohner des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] ankündigte, wurde –&amp;amp;nbsp;wie bei allen elsässischen Gemeinden am Rhein&amp;amp;nbsp;– auch die Drusenheimer Bevölkerung am 31. August 1939 vollständig evakuiert und nach Saint-Léonard-de-Noblat im Limousin verbracht. Nach der französischen Kapitulation ordnete die deutsche Besatzungsmacht die Rückkehr der Einwohner an. Ab 1942 wurden die jungen Männer des Ortes verpflichtet, in der [[Wehrmacht]] Dienst zu leisten. Am 12. Dezember 1944 trafen erste US-amerikanische Einheiten in Drusenheim ein, doch gelangte der Ort durch eine [[Unternehmen Nordwind|Gegenoffensive]] am 5. Januar 1945 wieder in deutsche Hände. In den folgenden zwei Monaten blieb Drusenheim schwer umkämpft und wurde fast völlig zerstört. Erst am 17. März gelang den US-Amerikanern die Wiedereroberung des Ortes, nachdem rund 50 zivile Dorfbewohner in den Kämpfen getötet worden waren. Nach dem Krieg wurde die Gemeinde neu aufgebaut, die Infrastruktur durch den Bau eines Jugend- und Kulturzentrums, eines Schwimmbades und eines Sportzentrums gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Gemeindeversammlung von Drusenheim besteht aus 21 Gemeinderäten. Die Verwaltung der Stadt liegt in der Hand von 5 Magistratsmitgliedern unter Führung des Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Drusenheim ist Sitz eines Gymnasiums, das in einem 1974 eingeweihten Gebäude untergebracht ist, sowie einer Haupt- und Realschule (collège), die 1968 in Betrieb genommen wurde. Daneben existieren 2 Kindergärten und die Grundschule Jacques Gachot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Drusenheim ist durch die [[Autoroute A35]] und die [[Bahnstrecke Wörth–Strasbourg]] an das Verkehrsnetz angeschlossen. Die Fähre [[Drusus]] über den Rhein verbindet den Ort mit dem badischen [[Greffern]] (Gemeinde [[Rheinmünster]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 2018 befand sich in Drusenheim das Hauptwerk der Firma [[Caddie (Unternehmen)|Caddie]]. 2003 wurde in Drusenheim ein Wochenmarkt eingerichtet, der seither jeweils am Freitag stattfindet. Drusenheim ist außerdem Standort einer Reihe von mittelständischen Unternehmen, darunter der Hoffmann-Gruppe (Metallverarbeitung) und Mateca (Kunststoffe). 2013 eröffnete hier der deutsche Saugbagger-Hersteller RSP seine Service- und Vertriebszentrale für den französischen Markt. Oberhalb, südwestlich des Ortes liegt ein Chemiewerk. Es gehörte früher vor 2019 zum [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Chemiekonzern [[Dow Chemical]] (ebenso wie ein weiteres Chemiewerk am anderen Rhein-Ufer bei [[Greffern]]). Heute gehört das Chemiewerk zu &amp;#039;&amp;#039;[[Corteva]] Agriscience France&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.dqsglobal.com/de/kunden-datenbank/corteva-agriscience-france-s.a.s &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten liegt dieses Werk relativ vereinzelt zwischen den Chemiestandorten der nördlichen [[Eurométropole de Strasbourg|Straßburger Stadtgemeinschaft]] ([[Reichstett]]) und denen westlich von Rastatt bzw. bei [[Lauterbourg]]. Der Ort verfügt aber auch über zahlreiche Dienstleistungsunternehmen, z.&amp;amp;nbsp;B. Bankfilialen, Versicherungen, Restaurants, Hotels, Friseure und Lebensmittelgeschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Gachot]] (1885–1954), Elsässer Maler, Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Groupe de Mai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Roland Wagner (Fußballspieler)|Roland Wagner]] (* 1955), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Drusenheim |Band=3 |Seite=14}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-922923-31-3}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;142–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.drusenheim.fr/ Website der Gemeinde] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinradweg.eu/de/ Rheinradweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7577908-0|VIAF=249432810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 725]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
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