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	<title>Druisheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druisheim&amp;diff=629567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 16. April 2026 um 14:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-16T14:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mertingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Druisheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Druisheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/38/01/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/48/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 425&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.40&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 526&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mertingen.de/leben-wohnen/die-gemeinde |titel=Die Gemeinde |werk=Gemeinde Mertingen |sprache=de |abruf=2024-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86690&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09078&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dji export 1652617932654.jpg|alternativtext=Druisheim aus der Luft|mini|Druisheim aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Druisheim Ortseingang.jpg|mini|Ortseingang aus Mertingen kommend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druisheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Mertingen]] im [[Landkreis Donau-Ries]] ([[Regierungsbezirk Schwaben]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=74997025641 |objekt=Gemeinde Mertingen |abruf=2025-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Druisheim hat eine Fläche von 6,398&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 942 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6792,10&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/096982 |titel= Gemarkung Druisheim (096982) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/MYJwv |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt am südlichen Ende des Landkreises Donau-Ries auf einer Höhe von {{Höhe|432|DE-NHN|link=1}}. Am Ortsrand durchfließt den Ort die [[Schmutter]], kurz bevor sie in die [[Donau]] einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um das Jahr 500 n.&amp;amp;nbsp;Chr. setzte die [[Germanen]]einwanderung  ein, die die [[Römisches Reich|Römerherrschaft]] beendete. In der Nähe des zu dieser Zeit bereits zerstörten [[Römische Militärlager|Römerkastells]] [[Kastell Burghöfe|Burghöfe]] bei den Burghöfen ließ sich die Sippe des Mardo nieder und gründete die Siedlung Mardingen (später Märdingen, heute Mertingen). Von dieser Urmark Mertingen zog um 600 n.&amp;amp;nbsp;Chr. ein gewisser Trouwin eine halbe Stunde südwärts aus und gründete auf einem Berg Trouwinsheim (später Truwinsheim, heute Druisheim). Auf halber Strecke zwischen beiden Orten entstand ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert um das heutige Gut [[Burghöfe (Mertingen)|Burghöfe]] ein [[Fronhof|Herrenhof]] mit Wirtschaftshof (die späteren Burghöfe), der ab dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befestigt und zur [[Burg]] [[Turenberc]] ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem einstigen Sippenoberhaupt wurde im Laufe der Jahrhunderte ein Ortsadel, der sich im heutigen Pfarrgarten ein Schloss errichtete und sich „von Druisheim“ nannte. Dieser Ortsadel erscheint urkundlich erstmals 1156 als ein gewisser Bernold von Trusheim im Gefolge von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] zu [[Donauwörth]]. Der Ortsadel hatte die Herrschaft über Druisheim bis Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts inne. Zu dieser Zeit brachte der aufblühende Handel die Verarmung des niederen Adels, der sich somit zum Verkauf von Teilen des Ortes gezwungen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit änderten sich die Herrschaftsverhältnisse in Druisheim ständig. Von 1360 bis 1501 führte das Geschlecht der [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Pappenheimer]], benannt nach ihrer Stammburg [[Pappenheim]] bei [[Treuchtlingen]], die Regentschaft über Druisheim. Diese verkauften den Ort 1501 an die Stettner mit Anton Stettner von Haldarmarstetten als Oberhaupt. Diese führten die Ortsherrschaft aber nur kurze Zeit und verkauften 1552 den gesamten Ort wieder an Graf [[Anton Fugger]], Herr zu Kirchberg und Weißenhorn. Mit dem Verkauf ging Druisheim in die Hände des berühmten Augsburger Kaufmannsgeschlechts über. Die [[Fugger]] waren inzwischen so reich und mächtig, dass der Kaiser ohne ihre Geldhilfe keine Kriege mehr führen konnte. Anton Fugger vergrößerte die Druisheimer Flur und ließ das Schloss zu „Treusham“ neu erbauen. Mit dem Schwedeneinfall während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] verlor Druisheim für die Fugger jedoch an Wert, „indem der mehrer Teil in der Aschen liegt, auch das Schloss und Zugehör teils eingefallen teils sonst übel zergangen und zugerichtet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit fiel es 1652 der [[Abt|Äbtissin]] des [[Benediktinerinnen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;stifts Holzen nicht schwer, Druisheim den Fuggern abzukaufen. 150&amp;amp;nbsp;Jahre lang stand fortan Druisheim unter der Herrschaft des adeligen Benediktinerinnenstifts Sanct Johann Baptist zum Holz, kurz [[Kloster Holzen]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Zeit fiel 1731/1732 der Bau der Pfarrkirche St. Veit, ein [[Barock|spätbarockes]] Bauwerk von Geschlossenheit. [[Matthäus Günther]], der letzte Großmeister des schwäbischen [[Rokoko]], malte die Deckenfresken, bekannte Künstler wie [[Johann Georg Bschorer]] und [[Johann Michael Fischer (Baumeister)|Johann Michael Fischer]] trugen zur Ausstattung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Gelübde, das Druisheim von einer schweren [[Seuche]] befreit haben soll, entstand 1749 an der Straße nach [[Nordendorf]] die Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes, die ebenfalls von [[Matthäus Günther]] ausgemalt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Druisheim Pfarrkirche St. Vitus.jpg|mini|St.&amp;amp;nbsp;Vitus Druisheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 wurde im Rahmen der [[Säkularisation]] das Kloster aufgelöst. Holzen fiel mit allen Herrschaftsrechten, also auch Druisheim, an den Fürsten von [[Hohenzollern-Sigmaringen]] und später an den [[Franz Xaver Fischler|Grafen Fischler-Treuberg]], dessen Sohn die Herrschaft bis 1848 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erhielt Druisheim die Selbständigkeit, die Gemeinde wurde dem Bayerischen Staat unterstellt. 130 Jahre lang war Druisheim eine selbständige politische Gemeinde. Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] schloss sich die Gemeinde Druisheim am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 mit der Gemeinde Mertingen zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 794}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Mertingen#Druisheim}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Zur Schmerzhaften Muttergottes.jpg|mini|Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Zur Schmerzhaften Muttergottes&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau der [[St. Vitus (Druisheim)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Vitus]] besitzt eine [[Rokoko]]ausstattung (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Fresko|Fresken]] und Altarbild von [[Matthäus Günther]]) aus dem Jahre 1731/32.&amp;lt;ref&amp;gt;Xaver Käser, Franz Xaver Ries, Ulrike Hampp-Weigand: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen in Mertingen, [[Heißesheim]], Druisheim&amp;#039;&amp;#039;, Mertingen 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsfriedhof an der Kirche wurde im Jahre 2011 im Friedhofsprojekt des [[Bayerischer Landesverein für Familienkunde|Bayerischen Landesvereins für Familienkunde]] fotografiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedhofsliste&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blf-friedhofsprojekt.de/report/friedhofsuebersicht_ortsortiert_gesamt.html |werk=blf-friedhofsprojekt.de |autor=Bayerischer Landesverein für Familienkunde |titel=Bayerisches Friedhofsprojekt des BLF: Friedhofsliste |datum=2022-09-17 |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 600&amp;amp;nbsp;Grabinschriften sind abrufbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BLF-Friedhofsprojekt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blf-online.de/projekt/bayerisches-friedhofsprojekt |werk=blf-online.de |autor=Bayerischer Landesverein für Familienkunde |titel=Bayerisches Friedhofsprojekt |abruf=2022-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Jakobsweg|Jakobus-Pilgerweg]] ist die 1749 in einheitlichem Rokokostil erbaute [[Zur Schmerzhaften Muttergottes (Druisheim)|Kapelle Zur Schmerzhaften Muttergottes]] gelegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Käser, Ries, Hampp-Weigand, wie vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Einwohner ist in nahegelegenen Industriegebieten beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Druisheim wird im öffentlichen Nahverkehr durch folgende Linien bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Buslinien nach Druisheim&lt;br /&gt;
! Verbund/Betreiber&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Laufweg&lt;br /&gt;
! Bedienungshäufigkeit&lt;br /&gt;
|- width=&amp;#039;100px&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Stadtbus Donauwörth]] || {{Bahnlinie|X||3|#FFFFFF|#91268f|#91268f}} || [[Allmannshofen]] – Druisheim – [[Mertingen]] – [[Auchsesheim]] – [[Donauwörth]] – [[Zirgesheim]] || Montag bis Freitag dreimal täglich, samstags einmal täglich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries|VDR]] || {{Bahnlinie|X||110|#FFFFFF|#0404B4|#0404B4}} || [[Bäumenheim]] – [[Mertingen]] – Druisheim – [[Heißesheim]] || an Schultagen viermal täglich&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist drei Kilometer von der autobahnähnlich ausgebauten [[Bundesstraße 2]] und dem Bahnhof Mertingen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.druisheim.de/ www.druisheim.de]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Druisheim|val=44979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Mertingen}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg|[[Mertingen]]|[[Kloster Holzen]]}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4594435-0|VIAF=240091371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mertingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1156]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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