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	<title>Druidenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:37:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druidenstein&amp;diff=106418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bautz12: Literatur und Verweise ergänzt.</title>
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		<updated>2025-11-09T22:25:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur und Verweise ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Basaltkegel. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Druidenstein (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein-2013-06-21 Südwestseite.jpg|mini|Nationaler Geotop „Druidenstein“, die Südwestseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köppel Druidenstein.png|mini|Druidenstein, Offhausen Köppel vor dem Blitzeinschlag von 1979 der die Anbringung von Stahlbetonbalken nötig machte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein 001 - K.jpg|mini|Druidenstein aus der Vogelperspektive (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MK30392 Druidenstein.jpg|mini|Die Spitze des Druidensteins über den Baumwipfeln (vom [[Ottoturm]] aus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein-2013-06-21 Nordseite.JPG|mini|Nordseite mit eingebetteter [[Marienverehrung|Marienstatue]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein bei Nacht.jpg|mini|Nachtaufnahme des Druidensteines mit der [[Milchstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druidenstein,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch Herkersdorfer Köppel genannt,  ist ein kegelförmiger [[Basalt]]fels im [[Hellerbergland#Nördliches Hellerbergland|Nördlichen Hellerbergland]] oberhalb der Stadt [[Kirchen (Sieg)|Kirchen]] an der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] im Stadtteil [[Offhausen]], [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Landkreis Altenkirchen]]. Der [[Basaltkegel]] erhebt sich auf {{Höhe|431|DE-NN|link=1}} in zirka 20&amp;amp;nbsp;Meter Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.qr-kultur.de/wiki/index.php?title=Druidenstein |titel=Druidenstein – QR-KULTUR |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der Druidenstein ist etwa 25&amp;amp;nbsp;Millionen Jahre alt (Jung-[[Tertiär (Geologie)|Tertiär]]) und nimmt eine Fläche von zirka 100&amp;amp;nbsp;m² ein. Seine ungewöhnliche Form erhielt er, als sich [[Lava]] durch die [[Devon (Geologie)|devonische]] [[Grauwacke]] des Grundgebirges hindurchzwängte und anschließend erstarrte. So bildeten sich senkrecht zur Abkühlungsfläche [[Prisma (Geometrie)|prismatische]] Säulen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] blieb nur noch der harte Basaltkern übrig, allerdings „schrumpft“ diese Kuppe immer weiter. Auch andere Ereignisse haben die Größe des Basaltkegels reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-kirchen.de/druidenstein-345.html |titel=Der Druidenstein |werk=Stadt Kirchen |hrsg=Stadtbüro Kirchen |sprache=de |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Druidenstein ist vermutlich bereits von den [[Kelten]] als religiöse Stätte und als Versammlungsort genutzt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2010-01-08&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Fels der Sonnenanbeter |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] / Südwestdeutsche Zeitung |Datum=2010-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die oberste Spitze wurde wohl aus taktischen Gründen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] abgebrochen, damit sich feindliche Truppen nicht daran orientieren konnten. Damals war die Spitze noch weithin sichtbar und kaum Wald vorhanden. Außerdem wurde der Druidenstein unter anderem als [[Steinbruch]] für den [[Straßen- und Wegebau|Straßenbau]] genutzt.  1979 wurde der Druidenstein von einem Blitz getroffen. Der Einschlag war so gewaltig, dass der Basaltkegel danach mit sechs Stahlbetonbalken gestützt werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1869 wurde der Druidenstein unter Naturschutz gestellt. Heute zählt er zu rund 3.000&amp;amp;nbsp;[[Naturdenkmal]]en des Landes Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2010-01-08&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2006 ist der Druidenstein ein [[Nationaler Geotop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren errichtete der &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kreuzwegbauverein Herkersdorf&amp;#039;&amp;#039; einen Kreuzweg vom Ort hinauf zum Druidenstein. Die Einweihung erfolgte am 16. Oktober 1927.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/punkt/denkmal/historischer-kreuzweg-zum-druidenstein-in-kirchen-herkersdorf/42160658/ |titel=Historischer Kreuzweg zum Druidenstein in Kirchen-Herkersdorf |sprache=de |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Direkt unterhalb des Druidensteins steht seitdem eine [[Kreuzigungsgruppe]]. An seiner Nordseite steht in einer Nische der Basaltwand eine Marienstatue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Es ranken sich viele [[Sage]]n und [[Mythos|Mythen]] um den Druidenstein. So gibt es Sagen von gallischen [[Druide]]n bzw. Druidinnen, denen der Druidenstein als Kultstätte diente.  Wahrscheinlich ist auch, dass der Druidenstein (später) eine religiöse Stätte der [[Chatten]] war, die hier eine [[Thing]]stätte errichteten und die Sonne verehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Sagen ranken sich um die Figur der keltischen Druidin Herke oder Herka, der [[Herkersdorf]] seinen Namen verdanken soll. Herke ist die Tochter eines keltischen Stammesfürsten, die allem Weltlichen entsagt, um Priesterin des Heiligtums am Druidenstein zu werden. Dann aber verliebt sie sich in einen jungen Mann aus ihrem Stamm und wird seine Frau. Für diesen Bruch ihres Gelübdes wird sie mit dem Tode bestraft, und so wird sie selbst am Druidenstein den Göttern geopfert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Heidrich |url=https://www.matthias-heidrich.com/der-druidenstein |titel=Der Druidenstein |datum=2022-10 |sprache=de |abruf=2023-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.qr-kultur.de/wiki/index.php?title=Sage_der_Herke |titel=Sage der Herke – QR-KULTUR |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch möglich, dass an einer Kultstätte am Druidenstein eine Göttin namens Herka verehrt wurde. Herka ist eine Variante der Figur der [[Frau Holle#Religionsgeschichte und Theorien zur Herkunft|Frau Holle]], die wahrscheinlich auf eine jungsteinzeitliche Muttergöttin zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein-Wanderweg Schild im Wald.jpg|mini|Druidenstein-Wanderweg Beschilderung.]]&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren fanden Festspiele auf der „Druidenstein-Freilichtbühne“ statt. Hier wurden Stücke wie &amp;#039;&amp;#039;Es werde Licht&amp;#039;&amp;#039; (1952), &amp;#039;&amp;#039;Wandulf der Waldschmied&amp;#039;&amp;#039; (1954) oder &amp;#039;&amp;#039;Schulze Henrich&amp;#039;&amp;#039; (1955) aufgeführt. Die Darsteller kamen aus der Region [[Südwestfalen]]. Anfang der 1960er-Jahre wurden die Festspiele jedoch eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bernd Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Freilichtbühne am Druidenstein - Zuschauermagnet in den 50er Jahren&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 69 (2026), S. 149–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan finden hin und wieder Freiluftkonzerte am Basaltkegel statt. An [[Himmelfahrt]] führen alljährlich [[Prozession]]en von Herkersdorf über den Kreuzweg zum „Köppel“, wo eine [[heilige Messe]] gefeiert wird. Ein Musical, das am Druidenstein aufgeführt werden und seine Geschichte thematisieren soll, ist seit 2022 in Vorbereitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchen-sieg.de/tourismus-freizeit/herzlich-willkommen-tourismus/aktuelles-news/druidenstein-das-musical |titel=Druidenstein - Das Musical |abruf=2023-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Druidenstein ist Teil des [[Geopark Westerwald-Lahn-Taunus]]. Vom Ort [[Kirchen (Sieg)]] gibt es einen &amp;#039;&amp;#039;Druidenstein-Wanderweg&amp;#039;&amp;#039; als Rundwanderweg von 16 km Länge. Im Fernwanderweg [[Druidensteig]] ist der Druidenstein in der ersten Etappe enthalten – während im Fernwanderweg [[Natursteig Sieg]] in der vorletzten Etappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Freilichtbühne am Druidenstein - Zuschauermagnet in den 50er Jahren&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 69 (2026), S. 149–154.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchen-sieg.de/show.php?page=Druidenstein &amp;#039;&amp;#039;Der Druidenstein&amp;#039;&amp;#039;.] Website der Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=OutcropWizard |url=https://sketchfab.com/3d-models/druidenstein-7b437026396441e9848cb1830c69a109 |titel=Druidenstein 3D Model |abruf=2020-06-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/47/41.56/N |EW=7/54/36.82/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kirchen (Sieg))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lavasäule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bautz12</name></author>
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