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	<title>Drug Targeting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;16 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drug Targeting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Targeted Drug Delivery&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Smart Drug Delivery&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Nidhi Mishra, Prerna Pant, Ankit Porwal, Juhi Jaiswal, Mohd Aquib Samad, Suraj Tiwari: &amp;#039;&amp;#039;Targeted Drug Delivery: A Review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal Of PharmTech Research&amp;#039;&amp;#039;. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist die zielgerichtete und selektive Anreicherung oder Freisetzung eines [[Arzneistoff]]s an einem oder mehreren gewünschten Wirkorten. Auf diese Weise sollen die Effektivität der Wirkung erhöht und gleichzeitig systemische [[Nebenwirkung]]en verringert werden. Ein Targeting eines Arzneistoffs ist mit Hilfe chemischer Modifikationen des Wirkstoffes, mit Hilfe der [[Biotechnologie]] oder mit Hilfe der [[Pharmazeutische Technologie|pharmazeutischen Technologie]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Für eine gezielte Versorgung des zu behandelnden Gewebes gibt es [[Pharmazie|pharmazeutische]], [[Biopharmazie|biopharmazeutische]], [[Pharmakodynamik|pharmakodynamische]], [[Pharmakokinetik|pharmakokinetische]] und [[Pharmakoökonomie|pharmakoökonomische]] Gründe. Beispiele hierfür sind eine verminderte Anzahl unerwünschter Arzneimittelwirkungen, eine veränderte und gezieltere Wirkstofffreisetzung, weniger benötigte Dosen oder eine erhöhte Patientencompliance.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich kann eine ausreichende Versorgung der betroffenen Zellen, des betroffenen Gewebes oder der betroffenen Organe unter Verwendung klassischer Methoden bei zahlreichen Erkrankungen, wie beispielsweise zentralnervöse Störungen, [[rheumatoide Arthritis]], [[Tumor]]erkrankungen und [[Tuberkulose]], erschwert sein. Ein Drug Targeting kann in diesen Fällen ebenfalls hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategien beim Drug Targeting ==&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen können aktives und passives Drug Targeting unterschieden werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Passive Targeting ===&lt;br /&gt;
Das Prinzip beim Passive Targeting basiert auf der Akkumulation des Wirkstoffes am gewünschten Ort oder Gewebe. Bei Tumoren kann beispielsweise die Induktion von Angiogenese, die erhöhte Aktivität proliferativen Signallings oder das Deregulieren des zellulären Energiestoffwechsels (s. Warburg-Effekt) der Tumorzellen ausgenutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Hanahan, R. A. Weinberg: &amp;#039;&amp;#039;Hallmarks of cancer: the next generation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cell.&amp;#039;&amp;#039; 144, 2011, S. 646–674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Active Targeting ===&lt;br /&gt;
Beim Active Targeting werden Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen beeinflusst. Diese können nämlich nur bei Abständen von kleiner als ungefähr 0,5&amp;amp;nbsp;mm entstehen, was die Drug Delivery Systeme hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
=== Targeting aufgrund physikochemischer Eigenschaften des Arzneistoffs ===&lt;br /&gt;
Die einfachste Form des Drug Targetings besteht in der Optimierung der [[Physikochemie|physikochemischen]] Eigenschaften, insbesondere der [[Löslichkeit]], der [[Lipophilie]] und der [[Azidität]] oder [[Basizität]] des Arzneistoffs. Ein solches Drug Targeting ist im Allgemeinen nicht von einem Arzneistoffträger abhängig. Die Selektivität für ein bestimmtes Zielgewebe ist hingegen in der Regel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher, auf den physikochemischen Stoffeigenschaften beruhender Targeting-Effekt wird für die sauren [[Nichtopioid-Analgetika]] diskutiert. Saure Nichtopioid-Analgetika, wie [[Acetylsalicylsäure]], [[Ibuprofen]], [[Naproxen]], [[Diclofenac]], [[Indometacin]] und weiteren Vertreter, liegen bei physiologischem [[pH-Wert]] überwiegend in ihrer deprotonierten [[anion]]ischen Form vor. Im sauren, entzündeten Gewebe hingegen können sie sich anreichern, da sie hier in relevanter Menge protoniert und somit immobilisiert vorliegen. Diese Eigenschaft saurer Nichtopioid-Analgetika wird als Begründung für ihre therapeutische Überlegenheit gegenüber nichtsauren Analgetika, wie [[Phenazon]], [[Metamizol]] und [[Paracetamol]], bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen angeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid6969084&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Brune, K. D. Rainsford, A. Schweitzer |Titel=Biodistribution of mild analgesics |Sammelwerk=[[British Journal of Clinical Pharmacology]] |Band=10 Suppl 2 |Datum=1980-10 |Seiten=279S–284S |PMC=1430188 |PMID=6969084 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Target-selektive Aktivierung von Prodrugs ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Option sind inaktive Arzneistoffvorstufen ([[Prodrug]]s), die selektiv innerhalb des Zielgewebes in ihre aktive Form (aktive [[Metabolit]]e) umgewandelt werden. Ein Beispiel hierfür sind die [[Protonenpumpenhemmer]], zu denen beispielsweise [[Omeprazol]] zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindberg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Per Lindberg, Endar Carlsson |Titel=Esomeprazole in the framework of proton-pump inhibitor development |Hrsg=János Fischer, Robin Ganellin |Sammelwerk=Analogue-based drug discovery |Band=1 |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Datum=2006 |ISBN=3-527-31257-9 |Seiten=81-114 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Protonenpumpenhemmer sind Prodrugs, die im stark sauren Milieu, insbesondere an der Oberfläche der [[Magensäure]] produzierenden [[Parietalzelle]]n, aktiviert werden und als Folge [[Protein]]e, wie die [[Protonen-Kalium-Pumpe|H&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;/K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-ATPase]] ([[Protonenpumpe]]), durch kovalente Bindung inaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Omeprazol.svg|mini|zentriert|600px|Aktivierung von Omeprazol: Nach peroraler Verabreichung von Omeprazol in magensaftresistenter Form wird der Arzneistoff im Dünndarm in die Blutbahn resorbiert und gelangt so unter anderem in die Parietalzellen der Magenschleimhaut. Auf Grund der hohen Protonenkonzentration an der Oberfläche der Parietalzellen wird Omeprazol an seinem Bestimmungsort aktiviert und hemmt lokal die H&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;/K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-ATPase (Protonenpumpe)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für ein Drug Targeting mit Hilfe von Prodrugs, die selektiv im Zielgewebe aktiviert werden, sind die [[Antibiotika]] aus der Gruppe der [[Nitroimidazole]], wie beispielsweise [[Metronidazol]]. Nitroimidazole sind insbesondere unter anaeroben Bedingungen wirksam und haben ein breites Wirkspektrum gegen anaerobe Keime. Im anaeroben Milieu wird das Prodrug Metronidazol von den Bakterien [[enzym]]atisch unter Beteiligung von [[Ferredoxin]] in sein hochreaktives Zwischenprodukt N-(2-Hydroxyethyl)-oxamidsäure gespalten. Dieses Zwischenprodukt führt zu DNA-Strangbrüche innerhalb der bakteriellen DNA und ist somit für die bakterizide Wirkung von Metronidazol verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vektorisierung ===&lt;br /&gt;
Eine Form des Drug Targetings ist die Vektorisierung, die Konjugation des zu verabreichenden Arzneistoffs an ein [[Molekül]], von dem bekannt ist, dass es an die Zielzellen bindet. Zu diesem Zweck können Arzneistoffe an [[Antikörper]], [[Transferrin]] oder andere [[Biomolekül]]e gekoppelt werden. Alternativ dazu können auch synthetische [[Polymer]]e eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Antikörperkonjugate ====&lt;br /&gt;
Antikörperkonjugate sind makromolekulare Arzneistoffe, bei denen mindestens ein Molekül des eigentlichen Wirkstoffs über eine [[kovalente Bindung]] an einen Antikörper gebunden ist. Der Antikörper ist üblicherweise gegen ein Oberflächenmolekül gerichtet, das für die Zielzellen oder das Zielgewebe spezifisch ist. Nach Anbindung an die Zielzellen können die Konjugate optional über eine rezeptorvermittelte [[Endozytose]] über Vesikel in die Zielzellen aufgenommen werden. Arzneistoffe, die an Antikörper gekoppelt sind, werden insbesondere in der [[Chemotherapie]] [[maligne]]r [[Tumor]]en eingesetzt. Beispiele hierfür sind [[Gemtuzumab-Ozogamicin]] und [[Ibritumomab-Tiuxetan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle des Gemtuzumab-Ozogamicins wurde der [[Monoklonaler Antikörper|monoklonale]], gegen das [[CD33]]-[[Antigen]] gerichtete Antikörper Gemtuzumab an das [[Zytostatikum]] [[Ozogamicin]], einem Verwandten des [[Calicheamicin]]s gekoppelt. Für eine Wirksamkeit ist eine Aufnahme des Antikörper-Zytostatikum-Konjugats in die Zelle Voraussetzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid11342449&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=V. H. van Der Velden, J. G. te Marvelde, P. G. Hoogeveen u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Targeting of the CD33-calicheamicin immunoconjugate Mylotarg (CMA-676) in acute myeloid leukemia: in vivo and in vitro saturation and internalization by leukemic and normal myeloid cells |Sammelwerk=[[Blood (Zeitschrift)|Blood]] |Band=97 |Nummer=10 |Datum=2001-05 |Seiten=3197–3204 |PMID=11342449 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Konjugation und das Targeting wird die systemische Toxizität von Ozogamicin reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ibritumomab-Tiuxetan wird in der [[Radioimmuntherapie]] verschiedener maligner [[B-Lymphozyt|B-Zell]]-[[Lymphom]]e (Lymphdrüsenkrebs) angewendet. Es ist ein Konjugat aus einem monoklonalen Antikörper, der gegen das [[CD20]]-Antigen an der Oberfläche von B-Lymphozyten gerichtet ist, und dem [[Chelatligand|Chelator]] [[Tiuxetan]] (ein [[Diethylentriaminpentaessigsäure|DTPA]]-[[Derivat (Chemie)|Derivat]]), der beispielsweise das [[radioaktiv]]e Isotop [[Yttrium]]-90 komplexieren kann. Dieses Targeting radioaktiver Isotope entspricht zugleich einer zielgerichteten [[Strahlentherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Entwicklungen schließen Konjugate bestehend aus einem Wirkstoff und Antikörperfragmenten, wie beispielsweise [[F(ab)2-Fragment|F(ab)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fragmente]], [[Fab-Fragment]]e und [[Einzeldomänenantikörper]] oder [[Antikörpermimetika]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Anticalin]]e, ein. Diese Konjugate sollen sich durch eine geringere [[Immunogenität]] und eine verbesserte Gewebepermeabilität auszeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid16151406&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Holliger, P. J. Hudson |Titel=Engineered antibody fragments and the rise of single domains |Sammelwerk=[[Nat. Biotechnol.]] |Band=23 |Nummer=9 |Datum=2005-09 |Seiten=1126–36 |DOI=10.1038/nbt1142 |PMID=16151406 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Peptidkonjugate ====&lt;br /&gt;
Auch die Konjugation eines Arzneistoffs an ein [[Peptid]] oder an niedermolekulare Substanzen kann zu einer Anreicherung des Wirkstoffs im Zielgewebe beitragen und optional eine Einschleusung in die Zielzellen ermöglichen. Als Vektoren für Wirkstoffe, wie beispielsweise Doxorubicin, sind insbesondere die sogenannten [[Zellpenetrierende Peptide|zellpenetrierenden Peptide]] für die Forschung und Entwicklung von Interesse. Für ihre endozytoische Aufnahme spielen je nach pharmakologischen und physikochemischen Eigenschaften des Peptids neben rezeptorvermittelten auch unspezifische, adsorptionsvermittelte Mechanismen eine Rolle. Letztere können insbesondere bei basischen Peptiden beobachtet werden und führen über [[Elektrostatische Kraft|elektrostatische Wechselwirkungen]] zwischen der von Glykoproteinen negativ geladenen Zelloberfläche und positiv geladenen Vektorpeptiden zur unspezifischen Bindung an die Zelloberfläche, in deren Folge eine vesikuläre Aufnahme in das Zytoplasma erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experimentell finden unter anderem basische [[Protegrin]]-Abkömmlinge, wie beispielsweise Syn-B,&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid10727512&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Rousselle, P. Clair, J. M. Lefauconnier, M. Kaczorek, J. M. Scherrmann, J. Temsamani |Titel=New advances in the transport of doxorubicin through the blood-brain barrier by a peptide vector-mediated strategy |Sammelwerk=[[Mol. Pharmacol.]] |Band=57 |Nummer=4 |Datum=2000-04 |Seiten=679–686 |PMID=10727512 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid11123372&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Rousselle, M. Smirnova, P. Clair u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Enhanced delivery of doxorubicin into the brain via a peptide-vector-mediated strategy: saturation kinetics and specificity |Sammelwerk=[[J. Pharmacol. Exp. Ther.]] |Band=296 |Nummer=1 |Datum=2001-01 |Seiten=124–131 |PMID=11123372 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das aus der [[Homöobox|Homöodomäne]] von [[Antennapedia]], einem [[Transkriptionsfaktor]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila]]&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitete [[Penetratin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid12071955&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. Christiaens, S. Symoens, S. Verheyden u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Tryptophan fluorescence study of the interaction of penetratin peptides with model membranes |Sammelwerk=[[Eur. J. Biochem.]] |Band=269 |Nummer=12 |Datum=2002-06 |Seiten=2918–26 |DOI=10.1046/j.1432-1033.2002.02963.x |PMID=12071955 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für ein [[ZNS-Targeting]] Anwendung. Ein anderer Peptid-Vektor ist das aus elf überwiegend basischen Aminosäuren bestehende und aus der [[Transduktionsdomäne]] des [[Humanes Immundefizienz-Virus|HI-Virus]] isolierte HIV-TAT (engl. &amp;#039;&amp;#039;Trans-Activator of Transcription&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid10477521&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. R. Schwarze, A. Ho, A. Vocero-Akbani, S. F. Dowdy |Titel=In vivo protein transduction: delivery of a biologically active protein into the mouse |Sammelwerk=[[Science]] |Band=285 |Nummer=5433 |Datum=1999-09 |Seiten=1569–1572 |PMID=10477521 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid12529929&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. M. Scherrmann |Titel=Drug delivery to brain via the blood-brain barrier |Sammelwerk=Vascul. Pharmacol. |Band=38 |Nummer=6 |Datum=2002-06 |Seiten=349–354 |DOI=10.1016/S1537-1891(02)00202-1 |PMID=12529929 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Peptid mit ähnlichen Eigenschaften ist das aus 27 Aminosäuren aufgebaute [[Transportan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid9438412&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Pooga, M. Hällbrink, M. Zorko, U. Langel |Titel=Cell penetration by transportan |Sammelwerk=[[FASEB J]]. |Band=12 |Nummer=1 |Datum=1998-01 |Seiten=67–77 |PMID=9438412 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Polymerkonjugate ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Polymer conjugate.png|mini|Schematischer Aufbau von Arzneistoff-Polymer-Konjugaten. 1 Polymer, 2 Arzneistoff, 3 spaltbarer Linker (optional), 4 Target-spezifischer Ligand (optional)]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Konjugation eines Arzneistoffs mit einem löslichen Polymer, wie beispielsweise [[Cyclodextrin]], Polyglutamat, Polyaspartat, [[Hydroxypropylmethacrylamid]] (HPMA) oder [[Polyethylenglycol]] (PEG).&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid18374448&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Li, S. Wallace |Titel=Polymer-drug conjugates: recent development in clinical oncology |Sammelwerk=[[Adv Drug Deliv Rev]]. |Band=60 |Nummer=8 |Datum=2008-05 |Seiten=886–98 |DOI=10.1016/j.addr.2007.11.009 |PMC=2432086 |PMID=18374448 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Optimalerweise ist der Arzneistoff über einen hydrolysierbaren Linker mit dem Polymer verbunden und in seiner gebundenen Form pharmakologisch inaktiv (Prodrug). Nach Aufnahme in die Zielzellen durch [[Endozytose]] und unter Einwirkung [[lysosom]]aler Enzyme kann der Arzneistoff aus dem Konjugat in seiner aktiven Form freigesetzt werden. Auf diese Weise lässt sich zusätzlich eine verzögerte Wirkstofffreisetzung erzielen. Die Targetselektivität der Polymerkonjugate ist jedoch meist limitiert, da sie von den physikochemischen Eigenschaften des Polymers geprägt wird. Ungeachtet dessen zeigen viele Polymerkonjugate auf Grund des [[EPR-Effekt (Pharmakologie)|EPR-Effektes]] eine Tendenz im Tumorgewebe zu akkumulieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid16307811&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. J. Vicent, R. Duncan |Titel=Polymer conjugates: nanosized medicines for treating cancer |Sammelwerk=[[Trends Biotechnol]]. |Band=24 |Nummer=1 |Datum=2006-01 |Seiten=39–47 |DOI=10.1016/j.tibtech.2005.11.006 |PMID=16307811 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gewebeselektivität von Arzneistoff-Polymer-Konjugaten kann durch eine weitere Konjugation mit Antikörpern gesteigert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid10545917&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Z. R. Lu, P. Kopecková, J. Kopecek |Titel=Polymerizable Fab&amp;#039; antibody fragments for targeting of anticancer drugs |Sammelwerk=Nat. Biotechnol. |Band=17 |Nummer=11 |Datum=1999-11 |Seiten=1101–1104 |DOI=10.1038/15085 |PMID=10545917 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ziel eines Drug Targetings wurden zahlreiche potenzielle Arzneistoffe entwickelt, die den EPR-Effekt ausnutzen. Polymerkonjugate, wie beispielsweise HPMA-[[Doxorubicin]], HPMA-[[Camptothecin]], HPMA-[[Paclitaxel]] und [[Pegamotecan]] (PEG-Camptothecin) befinden sich derzeit in der klinischen Erprobung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid18374448&amp;quot; /&amp;gt; Für [[Paclitaxel-Poliglumex]], ein Konjugat aus Paclitaxel und Polyglutamat, wird die arzneimittelrechtliche Zulassung demnächst erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.celltherapeutics.com/opaxio |wayback=20081203172813 |text=CTI - Herstellerinformationen zu Opaxio}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partikuläre Träger ===&lt;br /&gt;
Partikuläre Träger stellen eine Möglichkeit der [[Pharmazeutische Technologie|pharmazeutischen Technologie]] dar, einen Arzneistoff zielgerichtet zu transportieren. Für ein Drug Targeting kann wie im Falle der Polymerkonjugate der EPR-Effekt ausgenutzt werden, um ein Arzneistoff in das Tumorgewebe zu transportieren. Zusätzlich können partikuläre Träger mit zell- oder gewebespezifischen Antikörpern oder zellpenetrierenden Peptiden&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid18381624&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=V. P. Torchilin |Titel=Cell penetrating peptide-modified pharmaceutical nanocarriers for intracellular drug and gene delivery |Sammelwerk=Biopolymers |Band=90 |Nummer=5 |Datum=2008 |Seiten=604–610 |DOI=10.1002/bip.20989 |PMID=18381624 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; konjugiert werden, um den Arzneistoff selektiv in das Zielgewebe zu transportieren. Der Arzneistoff ist in der Regel physikalisch im oder an den Träger gebunden und kann nach Erreichung seines Bestimmungsorts aus seinem Träger freigesetzt werden. Im Inneren des Trägers ist der Arzneistoff zusätzlich vor einer [[Metabolisierung]] geschützt. Zu den am häufigsten für ein Targeting eingesetzten Trägern gehören [[Mizelle]]n, [[Nanopartikel]] und [[Liposom]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liposomen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liposom.svg|mini|Liposom]]&lt;br /&gt;
Liposomen sind partikuläre Träger von einer Größe von 50 bis 1000&amp;amp;nbsp;nm, deren wässrige innere Phase durch eine [[Phospholipid]]-Doppelschicht von der äußeren Phase abgetrennt ist. Im Inneren eines Liposoms kann ein wasserlöslicher Arzneistoff verkapselt werden. Alternativ können fettlösliche Arzneistoffe in begrenzter Menge in der Phospolipid-Membran angereichert werden. Künstliche Liposomen sind weitgehend stabil im Organismus und besitzen wie ihre natürlich vorkommenden Vorbilder eine geringe [[Toxizität]] und [[Allergen]]ität. Ihr Abbau erfolgt bevorzugt nach [[Endozytose|endozytotischer]] Aufnahme in den Zellen des [[Reticuloendotheliales System|Reticuloendothelialen Systems]]. Eine Modifizierung der Liposomenoberfläche mit Polyethylenglykol, die sogenannte [[PEGylierung]], kann Liposomen maskieren und so vor einem Abbau schützen („[[Stealth Liposom]]en“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid17717971&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. L. Immordino, F. Dosio, L. Cattel |Titel=Stealth liposomes: review of the basic science, rationale, and clinical applications, existing and potential |Sammelwerk=Int J Nanomedicine |Band=1 |Nummer=3 |Datum=2006 |Seiten=297–315 |PMC=2426795 |PMID=17717971 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Optional kann ein zielsuchender Ligand, beispielsweise ein Antikörper, in der Liposomen-Hülle verankert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wladimir Tortschilin|Vladimir Torchilin]], Volkmar Weissig: In: &amp;#039;&amp;#039;Liposomes: A Practical Approach.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Oxford University Press, 2003, ISBN 0-19-963654-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Thöle: [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/639/ &amp;#039;&amp;#039;Arzneistofftransport an der Blut-Hirn-Schranke: Drug Targeting mit liposomalen Konjugaten.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation. 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Sharma, E. Mayhew, L. Bolcsak, C. Cavanaugh, P. Harmon, A. Janoff, R. J. Bernacki: &amp;#039;&amp;#039;Activity of paclitaxel liposome formulations against human ovarian tumor xenografts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Int J Cancer]].&amp;#039;&amp;#039; 71, 1997, S. 103–107. PMID 9096672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einschleusung von Arzneimitteln in Zellen durch Fusion mit Lipidpartikeln befasste sich bereits in den 1970er Jahren der deutsche Biochemiker [[Klaus Gersonde]] (* 1934).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Beispiele für liposomale Arzneimittel, die bereits zur Therapie zugelassen wurden, sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid35457065&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=R. Taléns-Visconti, O. Díez-Sales, J. V. de Julián-Ortiz, A. Nácher |title=Nanoliposomes in Cancer Therapy: Marketed Products and Current Clinical Trials |journal=International Journal of Molecular Sciences |volume=23 |issue=8 |pages=4249 |pmid=35457065 |date=2022-04 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere liposomale Arzneimittel, wie beispielsweise liposomal verkapseltes [[Cisplatin]], [[Lurtotecan]], [[Tretinoin]] und [[Vincristin]] befinden sich derzeit in der klinischen Erprobung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid35457065&amp;quot; /&amp;gt; Liposomen finden darüber hinaus bei der [[Transfektion]], Einschleusung von [[DNA]] in Zellen, Anwendung und stellen somit potenzielle Vehikel in der [[Gentherapie]] dar. Für diese Anwendung, die auch als [[Lipofektion]] bezeichnet wird, werden insbesondere Liposomen eingesetzt, die aus [[kation]]ischen Lipiden aufgebaut sind.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Arzneimittel || Arzneistoff || Zielgewebe || Indikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| AmBisome&lt;br /&gt;
| [[Amphotericin B]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwere systemische oder tiefe [[Mykose]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Fachinformation AmBisome&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; 50 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Gilead. Stand April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DaunoXome&lt;br /&gt;
| [[Daunorubicin]]&lt;br /&gt;
| Tumorgewebe&lt;br /&gt;
| [[Kaposi-Sarkom]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myocet, Doxil&lt;br /&gt;
| [[Doxorubicin]]&lt;br /&gt;
| Tumorgewebe&lt;br /&gt;
| [[Mammakarzinom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fachinformation Myocet&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;. Cephalon. Stand November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Caelyx&lt;br /&gt;
| Doxorubicin&lt;br /&gt;
| Tumorgewebe&lt;br /&gt;
| Kaposi-Sarkom, [[Ovarialkarzinom]], Mammakarzinom, [[multiples Myelom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fachinformation Caelyx&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; 2 mg/ml. Stand Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mizellen ====&lt;br /&gt;
Mizellen stellen eine Möglichkeit dar, partikuläre Träger mithilfe von amphiphilen Blockcopolymeren (Polymeren mit verschiedenen Arten von Monomeren) in wässriger Lösung herzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Tiwari, R. Tiwari, B. Sriwastawa u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Drug delivery systems: An updated review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Pharmaceutical Investigation.&amp;#039;&amp;#039; 2(1), 2012, S. 2–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei können der Wirkstoff oder die Wirkstoffe sich innerhalb der Blockcopolymere (5–50&amp;amp;nbsp;nm) befinden und von diesen zu Orten transportiert werden, an denen sie sich in der Regel nicht lösen würden. Durch Bildung einer Hülle um den Wirkstoff herum kommt es außerdem zum Schutz vor Hydrolyse oder enzymatischem Abbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nanopartikel ====&lt;br /&gt;
Nanopartikel sind Carrier, die aus natürlichen oder synthetischen Polymeren mit einer Größe von ungefähr 10 bis 1000&amp;amp;nbsp;nm bestehen. Der Wirkstoff kann dabei entweder als Kristall im Nanopartikel angelagert (s. Mischkristall), an dessen Oberfläche adsorbiert oder chemisch gebunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein potenzieller Vorteil dieser Drug-Delivery-Systemen ist, dass sie unter bestimmten Bedingungen die [[Blut-Hirn-Schranke]] überwinden können.&amp;lt;!--Genau das ist aber bei vielen Wirkstoffen unerwünscht! --&amp;gt; Das Hexapeptid [[Dalargin]] (Tyr-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Ala-Gly-Phe-Leu-Arg) war der erste Wirkstoff, der mithilfe von [[Polysorbat 80|Polysorbat-80]]-beschichteten Polybutylcyanoacrylat-Nanopartikeln die Blut-Hirn-Schranke &amp;#039;&amp;#039;in vivo&amp;#039;&amp;#039; überwinden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-XRZqDQAAQBAJ-529&amp;quot;&amp;gt;[[Jörg Kreuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Nanoparticulate Carriers for Drug Delivery to the Brain.&amp;#039;&amp;#039; In: V. P. Torchilin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nanoparticulates as Drug Carriers.&amp;#039;&amp;#039; World Scientific, 2006, ISBN 1-86094-630-5, S.&amp;amp;nbsp;529 ({{Google Buch|BuchID=XRZqDQAAQBAJ|Seite=529}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich dabei um ein Leu-[[Enkephalin]]-Analogon, welches eine Aktivität an Opioid-Rezeptoren aufweist und folglich die Schmerzempfindung beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
Der Mechanismus beim Überschreiten der Blut-Hirn-Schranke ist noch nicht genau verstanden. Jedoch wird vermutet, dass es Zusammenhänge mit der Partikelgröße und der Struktur gibt. So werden beispielsweise PEG-überzogene Nanopartikel, welche die Struktur von LDL (Low-Density-Lipoprotein) nachahmen, in das Gehirn transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazeutische Technologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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