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	<title>Drude - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drude&amp;diff=175915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KlaraSimandl: Steht bereits oben, Fehler meinerseits korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-17T16:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Steht bereits oben, Fehler meinerseits korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezieht sich auf die Drude im Germanentum. Weitere Bedeutungen sind unter [[Drude (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Drute&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trude&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trute&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trut&amp;#039;&amp;#039;, männlich &amp;#039;&amp;#039;Drud&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Druder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Drudner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trutner&amp;#039;&amp;#039; oder bairisch &amp;#039;&amp;#039;Truderer&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Geistwesen|Wesen]] des [[Volksglaube]]ns, das sich nachts auf die Brust von Schlafenden setzt und [[Albtraum|Albträume]], Beklemmungen und Atemnot verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Drude geht vermutlich auf das althochdeutsche trut(a), mittelhochdeutsche trut(e) (13. Jahrhundert) zurück, was so viel heißt wie „treten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwds&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/Drude Drude], DWDS – [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den regionalen Bezeichnungen für Drude gehören im schwäbischen und alemannischen Raum &amp;#039;&amp;#039;Schrättele&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schrat]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie im [[Oldenburg (Oldb)|oldenburgischen]] Raum &amp;#039;&amp;#039;Walrider, Walriderske&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Drud.&amp;#039;&amp;#039; In: Leander Petzoldt: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. München 2003, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Im gesamten deutschsprachigen Gebiet und vielen Teilen Europas gibt es die Vorstellung von Druckgeistern. Als Drude sind sie in Süddeutschland und Österreich verbreitet. Hier sind Frauen, die dazu verdammt sind, sich jede Nacht ein Opfer zum Drücken suchen zu müssen: Erwachsene, Kinder und Haustiere werden heimgesucht, aber auch Bäume und Steine. Dazu löst sich ihre Seele vom Körper, kann als Geist durch kleinste Spalten und Schlüssellöcher in ein Zimmer dringen und dann in verschiedener Gestalt erscheinen (z.&amp;amp;nbsp;B. als Katze, Strohhalm oder Feder).&amp;lt;ref name=&amp;quot;petzoldt-53&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Drud.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Leander Petzoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49451-X, S. 53–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Frau, die diesen Drudenfluch ausüben muss, weiß davon, verheimlicht dies aber vor ihren Mitmenschen. Eine mit dem Drudenfluch belastete Frau kann sich von diesem nur befreien, wenn ihr jemand ein sehr zahmes und wichtiges Haustier zur Verfügung stellt, das diese dann besitzen kann, so dass dieses zu Tode kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwehr ==&lt;br /&gt;
Zur Abwehr und Enttarnung von Druden existiert eine Vielzahl an Mitteln und Methoden, die zum Teil nur regional verbreitet sind:&lt;br /&gt;
* Das [[Zauberzeichen]] [[Pentagramm#Religion und Okkultismus|Drudenfuß]], auch Drudenkreuz genannt, soll gegen sie schützen. Der Ursprung dieses Zeichens liegt der Sage nach im vogelartigen Fußabdruck einer Drude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;petzoldt-53&amp;quot; /&amp;gt; Der Drudenfuß war im Mittelalter auch als [[Steinmetz]]zeichen gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls abwehrende Wirkung sollten &amp;#039;&amp;#039;[[Hühnergott|Drudensteine]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hühnergott&amp;#039;&amp;#039; genannt) haben, die Kieselsteine mit einem natürlichen Loch, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Auge&amp;#039;&amp;#039; sind. Diese wurden zur Abwehr mit einem Band oder einer Schnur im Dachstuhl des Hauses aufgehängt. &amp;#039;&amp;#039;Drudensteine&amp;#039;&amp;#039; lassen sich z.&amp;amp;nbsp;B. in Flüssen und in größerer Zahl z.&amp;amp;nbsp;B. an Englands Südküste finden. Das &amp;#039;&amp;#039;Auge&amp;#039;&amp;#039; entsteht meist durch Auswaschung von Kalkadern in härterem Gestein.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Drudenmesser&amp;#039;&amp;#039; hat auf seiner Klinge neun Halbmonde und Kreuze eingestanzt. Es heißt, dass man eine Windsbraut zum Herunterfallen bewegen könnte, indem man dieses Messer bei dem plötzlich entstehenden Wirbelwind hochwirft.&lt;br /&gt;
* Um die Drud zu enttarnen, soll man ihr befehlen, am nächsten Morgen wiederzukommen, um sich etwas zu leihen. Sie soll dann gezwungen sein, dem Befehl nachzukommen, und ist am nächsten Morgen die erste Person, die an der Türe klopft und um die entsprechende Ware bittet. Die auf diese Weise enttarnte Drud muss dann überzeugt werden, von dem Opfer in Zukunft abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
* [[Nachtalb]]&lt;br /&gt;
* [[Incubus (Dämon)|Incubus / Succubus]]&lt;br /&gt;
* [[Frau Trude]]&lt;br /&gt;
* [[Drudenei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Hepding]]: &amp;#039;&amp;#039;Über den Alpdruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Blätter für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 23/1924, S. 56.&lt;br /&gt;
* Maria Hornung: &amp;#039;&amp;#039;Die mündlich tradierte Volkserzählung im Österreich unserer Zeit und in den altösterreichischen Sprachinseln.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Wehse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märchenerzähler, Erzählgemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Europäischen Märchengesellschaft, Band 4), Kassel 1983, ISBN 3-87680-331-4, S. 36&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Otto Lauffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geister im Baum.&amp;#039;&amp;#039; In: Harry Schewe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkskundliche Gaben: John Meier zum siebzigsten Geburtstage dargebracht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Leipzig 1934, S. 104–120.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Ranke (Germanist)|Kurt Ranke]]: &amp;#039;&amp;#039;Trude (Trute).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Eduard Hoffmann-Krayer]], [[Hanns Bächtold-Stäubli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8. De Gruyter, Berlin (1937) 1987, Sp. 1173f.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Schönwerth]]: &amp;#039;&amp;#039;Sitten und Sagen 1&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 1857, drittes Buch, §&amp;amp;nbsp;11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/allgemein/vernaleken/alraun_65.html Druden in Niederösterreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KlaraSimandl</name></author>
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