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	<title>Druckwindharmonium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:10:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druckwindharmonium&amp;diff=2345993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Musicous: /* Literatur */ + Verlinkung C. Ahrens</title>
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		<updated>2024-12-11T14:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Verlinkung C. Ahrens&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckwindharmonium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Druckluftharmonium genannt) ist eine  auch in Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts weit verbreitete Art des Musikinstruments [[Harmonium]] (neben [[Kunstharmonium]] und [[Saugwindharmonium]]). Das Druckwindharmonium kommt dem speziell für den künstlerisch-solistischen Einsatz konzipierten Kunstharmonium näher als das Saugwindharmonium. Auch heute sind noch in Kirchen und Kapellen Instrumente dieses Typs zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmonium Sprössel MIM 4690.jpg |miniatur|Harmonium (Druckluft), W. Sprössel, Leipzig um 1870 Musikinstrumentenmuseum Berlin, Kat.- Nr. 4690 – Anmerkung zum ursprünglichen Text zum Foto: Sprössel dürfte ein Musikalienhändler sein, der evtl. sein eigenes Etikett anbrachte (was durchaus üblich war). Das abgebildete Instrument ist zweifellos ein Fabrikat von Ph. J. Trayser in Stuttgart. Dafür sprechen die beiden silbernen Plaketten oberhalb der Tastatur, das Design (identisch mit Trayser-Fabrikaten um 1870 und anhand von zahlreichen Vergleichsexemplaren belegbar) sowie die Gestaltung der Registerknöpfe.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonerzeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Harmonium}}&lt;br /&gt;
Das Druckwindharmonium gleicht in der Funktionsweise der [[Orgel]]. Beim Druckwindharmonium wird der Ton in genau entgegengesetzter Weise zum Saugwindharmonium erzeugt. Durch das Treten des Pedals wird ein Druckspeicher, das &amp;#039;&amp;#039;Windmagazin&amp;#039;&amp;#039;, gefüllt. Er steht damit unter Druck. Beim Niederdrücken einer oder mehrerer Tasten entweicht die Luft durch die „Zunge“ (Tonträger im Harmonium) nach außen, dabei entsteht der Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüberstellung von [[Saugwindharmonium]] und Druckwindharmonium:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gdo.de/harmonium/fragen.htm |wayback=20110707114946 |text=&amp;#039;&amp;#039;FAQ&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-02 03:38:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Druckwindharmonium besitzt einen &amp;#039;&amp;#039;Expressionszug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die Klaviatur eines Druckwindharmoniums reicht von C bis c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die eines Saugwindharmoniums reicht von F&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; bis f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Klaviaturteilung eines Druckwindharmoniums liegt zwischen e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die eines Saugwindharmoniums zwischen h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; und c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde dieser Harmoniumtyp in Frankreich entwickelt. Das klassische Druckwindharmonium geht auf den Erbauer [[Alexandre-François Debain]] zurück. Er erhielt 1842 ein Patent für das nach dem Druckwindsystem funktionierende genau beschriebene Instrument mit dem bis heute gebräuchlichen Namen »Harmonium«.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.willehardschomberg.de/Sites/harmoniumgeschichte.htm Harmoniumgeschichte] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmonium Debain - c.1865.jpg|miniatur|Druckwindharmonium aus der Fabrikation „Debain“ mit vier Spielen, 1865]]&lt;br /&gt;
Um 1850 gründeten Philip Trayser und J. &amp;amp; P. Schiedmayer in Stuttgart Harmonium-Fabriken. Die Firmengründer (in Frankreich ausgebildet) führten das französische Druckwindharmonium in Deutschland ein. Die europäischen Hersteller bauten zunächst in großer Zahl Instrumente des Druckwindharmoniumtyps.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gdo.de/harmonium/seite2.htm |wayback=20110807182853 |text=Druckwindharmonium |archiv-bot=2019-09-02 03:38:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach und nach produzierten große [[Harmonium]]fabriken (Firmengründer in Sachsen wie &amp;#039;[[Theodor Mannborg]]&amp;#039;, &amp;#039;Lindholm&amp;#039;) allerdings Instrumente nach dem neuen Saugwindsystem – vor allem weil diese Instrumente preiswerter herstellbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Ahrens (Musikwissenschaftler)|Christian Ahrens]], Gregor Klinke: &amp;#039;&amp;#039;Das Harmonium in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag: Verlag Erwin Bochinsky, 2001, ISBN 3-923639-48-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harmonium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG).&amp;#039;&amp;#039; Bd. 05 1708f.&lt;br /&gt;
*  Robert F. Gellermann: &amp;#039;&amp;#039;The American Reed Organ and the Harmonium.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 1-879511-12-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Harmonium]]&lt;br /&gt;
* [http://www.gdo.de/harmonium/seite7.htm  Grundwissen zum Normalharmonium]&lt;br /&gt;
* [http://www.gdo.de/harmonium/fragen.htm Saugwindharmonium - Druckwindharmonium]&lt;br /&gt;
* [http://www.willehardschomberg.de/Sites/harmoniumgeschichte.htm  Harmoniumgeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tastenharmonika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balginstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harmonium|Druckwind]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Musicous</name></author>
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