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	<title>Druckvorlage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:51:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druckvorlage&amp;diff=900674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-11-29T18:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckvorlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden alle notwendigen Unterlagen zur Herstellung von [[Druckform]]en in den verschiedenen Druckverfahren bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinn sind &amp;#039;&amp;#039;Druckvorlagen&amp;#039;&amp;#039; die unmittelbar zur Herstellung der Druckform erforderlichen zweidimensionalen Vorlagen, die als Produktionsergebnis der [[Reproduktionstechnik|Reprotechnik]] geschaffen werden und in der Regel aus Filmen bestehen. Seit der Einführung der digitalen Druckplattenbelichtung ([[Computer to Plate|CTP]]) werden auch die zur Herstellung der Druckform benötigten Daten, wie Bild- und [[Portable Document Format|PDF]]-Dateien als Druckvorlagen bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repro&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arbeitskreis-druckgeschichte.de/downloads/vortragschoebel.doc Entwicklung der Reprotechnik, abgerufen am 6. Januar 2010] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 63&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Druckvorlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:De vier ruiters van de apocalyps, RP-P-1959-193.jpg|mini|hochkant|[[Apokalyptische Reiter|Die Apokalyptischen Reiter]]. [[Apokalypse (Dürer)#3. Die vier apokalyptischen Reiter|Holzschnitt von Albrecht Dürer]] (1498)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knight-Death-and-the-Devil.jpg|mini|hochkant|Einer der drei Meisterkupferstiche Albrecht Dürers: Ritter, Tod und Teufel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klingenberg Lithostein.jpg|mini|hochkant|Lithografiestein]]&lt;br /&gt;
Vor der Erfindung der [[Fotografie]] um 1835 bestanden Druckvorlagen entweder aus handgeschriebenen Texten oder aus Zeichnungen und gemalten Bildern. [[Schriftsetzer|Handsetzer]], [[Lithograf]]en und [[Kunst|Künstler]] hatten die Aufgabe, aus diesen Vorlagen die entsprechenden Druckformen und [[Druckstock|Druckstöcke]] herzustellen. Die Setzer fertigten aus Einzellettern den Satz nach [[Manuskript]]en, die Lithografen zeichneten, gravierten oder punktierten nach schwarzweißen oder farbigen Vorlagen und schrieben Texte auf den [[Lithografie#Lithografiestein|Lithografiestein]] und die Künstler stellten zumeist einfarbige [[Holzschnitt]]e, [[Holzstich]]e, [[Radierung]]en, [[Kupferstich|Kupfer-]] und [[Stahlstich]]e her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, besonders nach der Erfindung des [[Glasgravurraster]]s im Jahr 1881, gab es zunehmend fotografische Aufnahmen als Druckvorlagen. Diese wurden in [[Reprokamera]]s aufgerastert und nach manueller Bearbeitung von der Platte oder dem Film auf die Druckform kopiert. Von Zeichnungen stellte man Strich- oder Rasteraufnahmen her und gemalte farbige Bilder und [[Grafik]]en dienten als Vorlage für sogenannte fotografische [[Farbauszug|Farbauszüge]] für den Mehrfarbendruck. Mit [[Schreibmaschine]]n erstellte Manuskripte lösten die handgeschriebenen Texte als Druckvorlage ab und wurden an [[Setzmaschine]]n in Einzelbuchstaben oder in Zeilen gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repro&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 gab es die ersten Druckvorlagen in Form von Farbabzügen oder [[Diapositiv]]en. Die farbigen und schwarzweißen Fotografien wurden zumeist von Positivretuscheuren retuschiert. Von den Farbvorlagen erstellte der [[Reprofotografie|Reprofotograf]] mit Hilfe von Farbfiltern Farbauszüge in Form von [[Halbtonbild|Halbtonnegativen]] oder Rasternegativen auf fotografischen Platten oder Filmen her. Die Aufgabe von Farblithografen oder Tiefdruckretuscheuren war es, diese Farbauszüge manuell zu korrigieren. Ende der 1950er Jahre wurde ein fotografisches &amp;#039;&amp;#039;Maskierverfahren&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, so dass kaum noch manuelle Korrekturen notwendig waren. Beim sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Composing&amp;#039;&amp;#039; wurden Bilder, Texte und grafische Elemente zu glatten Endfilmen zusammenkopiert und dienten als Kopiervorlage für Druckplatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repro&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Centro_Portugues_de_Fotografia_2.jpg|mini|links|Alte Reproduktionskamera]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diatype typesetter.jpg|mini|links|Fotosatzgerät „diatype“ der [[H. Berthold AG|H.&amp;amp;nbsp;Berthold AG]]]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1960er Jahre löste der [[Fotosatz]] den Bleisatz ab und die Textvorlagen wurden auf Film geliefert. Zur gleichen Zeit entwickelten sich [[Trommelscanner]] und stellten elektronische Farbauszüge her. Im Hochdruck wurden Klischees mit Hilfe der [[Klischograph]]en hergestellt, während im Tiefdruck der [[Helio-Klischograph|Helioklischograph]] entsprechende Druckvorlagen lieferte. Die Elektronik schritt unaufhaltsam voran und Ende der 1970er Jahre wurden die ersten [[Elektronische Bildverarbeitung|EBV-Systeme]] entwickelt. Druckvorlagen wurden mehr und mehr in Form von digitalisierten Daten angeliefert. Am [[Computer]] entstanden komplette Druckvorlagen auf Film für alle Verfahren der Druckindustrie. Für eine Reihe von Jahren gab es mehrere parallele Verfahrenswege in der Druckvorlagenherstellung. Bis in die 1990er Jahre existierten sowohl der konventionelle als auch der elektronische Verfahrensweg nebeneinander. Erst durch die Weiterentwicklung der Computertechnik zum [[Desktop-Publishing]] wurden die konventionellen Verfahren weitgehend verdrängt. Besonders die [[Apple]]-Technologie beeinflusste die elektronische Bildbearbeitung und Seitengestaltung. Bildgestaltungs-Software, wie [[Photoshop]], [[Corel Draw]], Illustrator und [[FreeHand]] zusammen mit [[Tagged Image File Format|TIFF]]- und [[PostScript]]-Datenformaten ermöglichten den [[Datentransfer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repro&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Computer to Plate|Computer-to-Plate]]-Verfahren (CTP) (ab 1993) wird die Offsetdruckplatte in einem Belichter direkt mit Computerdaten bebildert, ohne den Umweg über einen Film. Ähnliches geschieht im Tiefdruck, bei dem der Tiefdruckzylinder direkt aus dem Datenbestand graviert wird. Die neueste Entwicklung seit dem Jahr 2008 heißt [[Computer to Press]] oder &amp;#039;&amp;#039;Direct Imaging&amp;#039;&amp;#039;, ein Verfahren, mit dem die Druckplatten direkt in der Druckmaschine bebildert werden. Damit entfällt das manuelle Einspannen und Einrichten der Druckplatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repro&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsbezeichnungen ==&lt;br /&gt;
In früheren Jahrhunderten gab es eine große Anzahl von Berufen, die sich mit der Herstellung oder Verarbeitung von Druckvorlagen beschäftigten. Dazu gehörten im [[Hochdruckverfahren|Hochdruck]] [[Holzschneider]], [[Handsatz|Handsetzer]], [[Setzmaschine|Maschinensetzer]], [[Fotosatz|Fotosetzer]], [[Mettage|Metteure]], [[Stereotypie (Buchdruck)|Stereotypeure]], [[Galvanoplastik]]er, [[Reprofotografie|Reprofotografen]], [[Chemigrafie|Chemigrafen]], [[Klischee (Drucktechnik)|Klischeeätzer]], Nachschneider und [[Buchdruck]]er. Im [[Flachdruck]] gab es die [[Lithografie|Schrift-, Chromo-, Gravur-]], [[Fotolithografie (Drucktechnik)|Fotolithografen]] und Reprofotografen, sowie die [[Lithografie#Steindruck|Steindrucker]]. Im [[Tiefdruckverfahren|Tiefdruck]] arbeiteten Reprofotografen, Tiefdruckretuscheure, Tiefdruckätzer und Tiefdrucker. Für alle drei Druckverfahren waren Grafische Zeichner, [[Gebrauchsgraphiker|Gebrauchsgrafiker]], Positivretuscheure, [[Werbefotografie|Werbefotografen]] und [[Plakatmaler]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1974 wurden viele Berufe der einzelnen Druckverfahren zusammengefasst. Die Bezeichnungen waren zwischen der Bundesrepublik und der DDR zum Teil unterschiedlich. So gab es übergreifend den &amp;#039;&amp;#039;[[Druckvorlagenhersteller]]&amp;#039;&amp;#039; in den Fachrichtungen &amp;#039;&amp;#039;[[Reprofotografie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Reproretusche]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Reprovorbereitung]]&amp;#039;&amp;#039;. In der [[DDR]] hießen diese Berufe &amp;#039;&amp;#039;Facharbeiter für Satztechnik, Reproduktionstechnik und Druckformherstellung&amp;#039;&amp;#039;. Ab 2008 heißt der alle Druckverfahren umfassende Ausbildungsberuf &amp;#039;&amp;#039;Mediengestalter&amp;#039;&amp;#039; mit den Fachrichtungen &amp;#039;&amp;#039;Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung,&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Mediengestalter Digital und Print|Digital und Print]], wobei sich nur die letzten beiden Fachrichtungen mit Druckvorlagen beschäftigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2010-01-06 |offline=ja |url=http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp |werk=arbeitsagentur.de |titel=Berufe im Bereich Druck und Medien |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110415173020/http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp |archiv-datum=2011-04-15 |archiv-bot=2024-11-29 18:39:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Kipphan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Printmedien.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, November 2000. ISBN 3-540-66941-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4417379-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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