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	<title>Druckindustrie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:58:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druckindustrie&amp;diff=56269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koenig151: Kommas gesetzt</title>
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		<updated>2026-01-13T14:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommas gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Hauptquelle ist bvdm-online.de. Keine Literaturangaben, zu wenig Sach- und Fachliteratur zu dem Thema.}}Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckindustrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Druckwirtschaft, Druckgewerbe, [[Druckwesen]]) ist ein Wirtschaftszweig (Branche), der [[Druckerzeugnis]]se herstellt. Zur Druckindustrie gehörten im Jahr 2022 rund 6.900 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit etwa 110.523 Beschäftigten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/ |titel=Übersicht Druckindustrie |hrsg=bvdm |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 83 Prozent der Betriebe beschäftigen weniger als 20 sozialversicherungspflichtige Personen. Das sind rund 24 Prozent aller Beschäftigten der Branche. Der überwiegende Anteil der Mitarbeitenden – knapp 60 Prozent – arbeiten in Betrieben mit mindestens 20 und weniger als 250 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der starken Präsenz bedruckter Materialien und Produkte in unserem Alltag leben nicht nur Druck- und Medienbetriebe, sondern auch ihre Zulieferer. Die größten sind [[Papierindustrie|Papierhersteller]], Druckfarbenlieferanten sowie Händler und Produzenten von Klebstoffen. Aber auch [[Energiedienstleistung|Energiedienstleister]] und [[Druckmaschine#Hersteller|Maschinenhersteller]] profitieren von einer gesunden Druckindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe der Druckindustrie ==&lt;br /&gt;
Die deutschen Druck- und Medienunternehmen gehören zu den modernsten weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterscheidungen beim industriellen Druckwesen ===&lt;br /&gt;
* vorgeschalteten Industriezweigen: [[Druckvorstufe]], Zulieferer&amp;lt;br /&amp;gt;Zu den Zulieferern gehören u.&amp;amp;nbsp;a. Hersteller von [[Druckfarbe]]n, -[[lack]]en, Druck- und Verarbeitungschemie sowie [[Papier]]hersteller, Hersteller von [[Druckmaschine]]n und Werkzeugen, aber auch Firmen aus dem Bereich [[Satz (Druck)|Satzherstellung]] und [[Reproduktion]] ([[Reprografie]]).&lt;br /&gt;
* die eigentliche Druckindustrie ([[Druckerei]]en und [[Verlag]]e).&lt;br /&gt;
* [[Druckweiterverarbeitung]] (auch Ausrüstung genannt): Sie besteht zum Großteil aus der [[Buchbinderei]], aber auch [[Logistik]]prozesse lassen sich hier einordnen.&lt;br /&gt;
Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft wird gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige als ein Wirtschaftszweig des Produzierenden Gewerbes bewertet. In der amtlichen Statistik wird ihr der dreistellige Klassifikations-Code 18.1 zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergeordnete Sparten ==&lt;br /&gt;
Sie besteht aus vier untergeordneten Klassen bzw. Sparten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/druckindustrie/die-branche#c4215 |titel=Grundsätzliches zur Druck- und Medienbranche |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Drucken anderweitig nicht genannter Erzeugnisse (18.12)&lt;br /&gt;
* [[Druckvorstufe|Druck- und Medienvorstufe]] (18.13)&lt;br /&gt;
* Drucken von [[Zeitung]]en (18.11)&lt;br /&gt;
* Binden von [[Druckerzeugnis]]sen und damit verbundene Dienstleistungen (18.14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Nahezu alle Branchen und Organisationen sind zwingend auf Druckprodukte angewiesen. Deshalb gilt die Druck- und Medienbranche als weitgehend [[Systemrelevanz|systemrelevant]]. 85 Prozent des Produktionsvolumens resultieren aus Aufträgen aus der gewerblichen Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Unternehmen]] brauchen [[Formular]]e, [[Broschüre]]n, [[Produktkatalog|Kataloge]], [[Plakat]]e, [[Verpackung]]en, [[Gebrauchsanleitung|Gebrauchsanweisungen]], Beipackzettel, [[Flugblatt|Flyer]] und [[Etikett]]en, um damit ihre [[Zielgruppe]]n und [[Markt|Märkte]] zu bedienen. Der Staat lässt u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ausweis]]e, Parlamentsdrucksachen, [[Geld]] und Wahlunterlagen drucken. 24 Prozent der gewerblich georderten Produktion entfallen auf [[Zeitung]]en, [[Zeitschrift]]en und [[Buch|Bücher]]. Weitere Druckerzeugnisse sind zum Beispiel bedruckte [[Tapete]]n, Fußböden, [[Folie]]n, [[Display (Verkauf)|Displays]], Chips, [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterien]] und [[Tastatur]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat werden knapp 11 Prozent des gesamten Produktionsvolumens geordert. Für die Einladungskarte zur Hochzeit über das Abibuch bis hin zum [[Fotobuch]] geben die Deutschen rund 2,2 Milliarden Euro für Print&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/druckindustrie/die-branche#c4215 |titel=Grundsätzliches zur Druck- und Medienbranche |hrsg=bvdm |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungs- und Beschäftigungssituation ==&lt;br /&gt;
Die Druckindustrie beschäftigte 2022 über 110.000 Menschen in sozialversicherungspflichtigen [[Beschäftigungsverhältnis]]sen und bildete im Berufsschuljahr 2021/2022 8.723 junge Menschen in zahlreichen [[Ausbildungsberuf]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/ausbildung-weiterbildung/ausbildung |titel=Ausbildung in der Druckindustrie |hrsg=bvdm |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf ist [[Mediengestalter Digital und Print]]. 5.949 Personen wählten diese Ausbildung 2021/2022. In der [[Drucktechnik]], zu der u.&amp;amp;nbsp;a. die Ausbildungsberufe [[Medientechnologe Druck]] und [[Medientechnologe Siebdruck]] gehören, wurden 2021/2022 1.588 Personen ausgebildet. Berufe in der [[Druckweiterverarbeitung]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Medientechnologe Druckverarbeitung]], [[Buchbinder]], oder [[Packmitteltechnologe]] wählten 2021/2022 1.688 Auszubildende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Branche ist geprägt von kleinen [[Unternehmen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/druckindustrie/die-branche#c4215 |titel=Grundsätzliches zur Druck- und Medienbranche |hrsg=bvdm |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: 2022 hatten rund 83 Prozent aller [[Druckerei]]en weniger als 20 [[Beschäftigter|Beschäftigte]], nur rund 3 Prozent hatten 100 oder mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Branchenvertretung ==&lt;br /&gt;
Am 15. August 1869 wurde der [[Deutscher Buchdruckerverein|Deutsche Buchdruckerverein]] als erster fachlicher Wirtschaftsverband in Deutschland gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden die Interessen der Druckindustrie vom [[Bundesverband Druck und Medien]] mit Sitz in [[Berlin]] vertreten. Als [[Arbeitgeberverband]], politischer [[Wirtschaftsverband]] und technischer [[Fachverband]] vertritt er die Positionen und Ziele der Druck- und Medienwirtschaft gegenüber [[Politik]], [[Verwaltung]], [[Gewerkschaft]]en und Zulieferern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tarifverträge der Druckindustrie ==&lt;br /&gt;
Die bundesweit geltenden [[Tarifvertrag|Tarifverträge]] für die gewerblichen [[Arbeitnehmer]] und [[Auszubildender|Auszubildenden]] schließt der [[Bundesverband Druck und Medien|Bundesverband Druck und Medien e.&amp;amp;nbsp;V. (bvdm)]] mit der [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di]] ab&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/arbeit-tarif/tarifpolitik |titel=Tarifpolitik des bvdm |hrsg=bvdm |sprache=de |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für die [[Angestellter|Angestellten]] existieren regional unterschiedliche [[Tarifvertrag|Tarifverträge]], die zwischen den Landesverbänden des bvdm und der Gewerkschaft ver.di verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=bvdm&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesverband Druck und Medien&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=lohn&amp;gt;&lt;br /&gt;
https://verlage-druck-papier.verdi.de/++file++53c3cd1baa698e56e80002ed/download/2014_LohnabkDI_010114_310316_Flyer.pdf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=ba&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesanstalt für Arbeit&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=lohn2&amp;gt;&lt;br /&gt;
Statistisches Bundesamt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Ausbildung&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorläufige Statistik Berufsausbildung und Fortbildung Druck und Medien: http://www.bvdm-online.de/fileadmin/Bildung/Statistik13_14.pdf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriezweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koenig151</name></author>
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