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	<title>Druckerzeugnis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T23:53:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Druckerzeugnis&amp;diff=28106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-28T10:56:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckerzeugnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckmedien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Printmedien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden klassische gedruckte Informationsquellen wie [[Zeitschrift]]en, [[Zeitung]]en, [[Buch|Bücher]], [[Produktkatalog|Kataloge]], [[Broschüre]]n, geografische [[Karte (Kartografie)|Karten]] und [[Plan (Kartografie)|Pläne]], aber auch [[Briefmarke]]n und [[Geldschein]]e, [[Postkarte]]n, [[Kalender]], [[Poster]], [[Plakat]]e, [[Flugblatt|Flugblätter]], [[Flugschrift]]en usw. bezeichnet. Besonders vielfältig und schwierig zu überschauen ist die Gruppe der [[Werbung]] und der [[Graue Literatur|grauen Literatur]] sowie der Publikationen außerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Hochschulschrift]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bibliothekswesen]] werden Druckerzeugnisse auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Abgrenzung zu [[Manuskript|Handschriften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Druckverfahren ==&lt;br /&gt;
Druckerzeugnisse werden fast immer auf [[Papier]] hergestellt, wobei die [[Drucktechnik|Drucktechnologie]] im schnellen Wandel ist und die [[Digitaldruck|digitale Drucktechnik]] immer mehr und öfter vorkommt – zum Beispiel beim [[Print-on-Demand]] bzw. Book-on-Demand. Die meisten Druckerzeugnisse werden zu Beginn des dritten Jahrtausends mit [[Druckfarbe]]n und auf [[Druckmaschine]]n hergestellt, heute meist im [[Offsetdruck]]verfahren. Im Bereich der oben genannten „grauen Medien“ ist jedoch nach wie vor die [[Xerokopie]] (so benannt nach der Firma [[Xerox]], und heute meist als [[Elektrofotografie|Fotokopie]] bezeichnet) von großer Bedeutung. Ältere Verfahren wie zum Beispiel der [[Siebdruck]] haben noch immer ihre Bedeutung, sind aber rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das [[Presse (Medien)|Presse]]&amp;amp;shy;recht ist in den [[Landespressegesetz|Landesgesetzen]] der einzelnen Bundesländer geregelt. Rechtlich ist jede [[Publikation]] (eines Mediums) bereits eine Veröffentlichung, also auch ein [[Prospekt (Werbung)|Prospekt]], ein [[Plakat]], ein [[Flugblatt]] oder ein einzelner Zettel am [[Schwarzes Brett|Schwarzen Brett]] in der [[Mensa (Universität)|Uni-Mensa]], ein [[Konzert (Veranstaltung)|Konzert]] oder [[Theater]]aufführung, ein Vortrag oder gar ein [[Solo (Musik)|Solo]] in der [[Fußgängerzone]]. Ein Werk gilt als veröffentlicht, wenn es mit Zustimmung des Berechtigten der Allgemeinheit zugänglich gemacht ist. Dies ist dann gegeben, wenn es für eine Mehrzahl von Personen öffentlich wird, die nicht in einer persönlichen Beziehung zum Urheber oder untereinander in Verbindung stehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html |titel=§ 6 UrhG – Einzelnorm |abruf=2025-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für jede Veröffentlichung in Druckform muss es daher einen Verantwortlichen geben; dies ist bei [[Zeitschrift]]en und [[Zeitung]]en üblicherweise der [[Chefredakteur]], bei Plakaten und Flugblättern (sog. &amp;#039;&amp;#039;Flyer&amp;#039;&amp;#039;) haftet derjenige, welcher als [[verantwortlich im Sinne des Presserechts]] (V.&amp;amp;nbsp;i.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;P.) angegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Veraltet |dieses Absatzes |Oktober 2004 ist fast 20 Jahre her. Hat sich seitdem etwas getan? |seit=2004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Chefredakteure als auch Verantwortliche im Sinne des Presserechts haften [[zivilrecht]]lich mit ihrem [[Privatvermögen]] und persönlich strafrechtlich, falls durch die Veröffentlichung eine [[Strafrecht|Straftat]] begangen wird, und/oder die [[Schutzrecht]]e anderer Personen verletzt werden. Unter Schutzrecht wurde hier bisher der Schutz der [[Person]] und der persönlichen [[Ehre]] (vgl. den Begriff der [[Menschenwürde]] im [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|deutschen Grundgesetz]]) verstanden; ob diese Regelung auch auf [[Urheberrecht]]s-Verletzungen zutrifft, ist derzeit (Okt. 2004) noch strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen, die sich von einer falschen Darstellung ([[Tatsachenbehauptung]]) in einem Artikel angegriffen oder benachteiligt fühlen, haben grundsätzlich in Druckerzeugnissen das Recht auf eine Gegendarstellung. Hierbei müssen jedoch eine Reihe von Kriterien beachtet werden, die genaue Darstellung im Artikel [[Gegendarstellung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Impressumspflicht schreibt das Presseordnungsrecht vor. In jeder periodischen Druckschrift muss ein [[Impressum]] veröffentlicht werden. Sinn und Zweck eines Impressums ist es, dass Behörden, Leser und [[Anzeige (Medien)|Anzeigenkunden]] unter anderem feststellen können, aus welchem [[Verlag]]shaus die Publikation stammt und vor allem wer für den Inhalt, wer für welchen Teil der Publikation, presserechtlich verantwortlich ist. Ein Impressum muss die sogenannten Herkunftsangaben, also die Verlagsadresse, die Geschäftsadresse und den Namen des Verantwortlichen, sowie den Namen und die Adresse der [[Druckerei]] beinhalten. Die Druckereiadresse ist wichtig, um bei einstweiligen Verfügungen den Druck oder die Auslieferung stoppen zu können. Ebenfalls müssen hier die Namen der [[Ressort (Journalismus)|Ressortleiter]] und Anzeigenleiter veröffentlicht werden. So können Betroffene von Streitfällen, zivilrechtlich oder strafrechtlich, die Verantwortlichen ermitteln und diese haftbar machen oder ihren Anspruch auf eine Gegendarstellung bei einer Tatsachenbehauptung durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere typische Pflicht von Journalisten und Redakteuren ist die Sorgfaltspflicht. [[Journalist]]en, [[Redakteur]]e etc. sind verpflichtet, vor der Verbreitung ihrer Nachrichten diese auf Inhalt, Herkunft und Wahrheitsgehalt zu kontrollieren und somit Sorgfalt bei ihrer journalistischen Tätigkeit walten zu lassen. So soll verhindert werden, dass falsche oder strafrechtlich relevante Inhalte veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem haben Redaktionen, Journalisten etc. das Recht, Auskünfte über ihre Informanten zu verweigern, auch gegenüber Ermittlungsbehörden oder vor Gericht. Dies ist im sogenannten [[Zeugnisverweigerungsrecht]] festgelegt. Die Informationsbeschaffung der Journalisten ist somit vor staatlichen Eingriffen geschützt, ein Teil der [[Pressefreiheit]] (Art. 5 GG) wird hiermit gewährleistet. Dazu gehört auch, dass Unterlagen von Redaktionen nicht beschlagnahmt werden dürfen. Erst im Februar 2007 wurden der Schutz von Informanten und die Pressefreiheit durch das sog. Cicero-Urteil durch das [[Bundesverfassungsgericht]] gestärkt. Näheres zum Zeugnisverweigerungsrecht in dem dazugehörigen Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Druckerzeugnissen werden die [[Neue Medien|Neuen Medien]] gestellt, die heute überwiegend in der [[Digitalisierung|digitalisierten]] Form vorliegen, also beispielsweise [[CD-ROM]]s, [[DVD]]s, digitale Bücher ([[E-Book]]) oder [[Web-Publikation]]en. Durch ineinander überführbare Medienformate (vgl. [[Portable Document Format|PDF]]) und deren zunehmend allgemeine Verwendung sind die Übergänge hier jedoch fließend geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vom [[World Wide Web]] geprägten [[Massenmedien|Medienlandschaft]] stellt die Druckausgabe häufig noch das Pendant zur [[Elektronische Zeitschrift|elektronischen Zeitschrift]], vorab veröffentlichten Artikeln in der &amp;#039;&amp;#039;Online-Ausgabe&amp;#039;&amp;#039; einer Zeitschrift und dem [[E-Book|Digitalen Buch]] dar. Zumeist behandelt die Papierausgabe mehr Themen als die Online-Fassung, während die letztere insbesondere für die gedruckten Erzeugnisse des Verlags werben soll. Wegen der für den Druckvorgang und die [[Distributionslogistik|Distribution]] benötigten Zeit ist die Druckausgabe in der Regel weniger aktuell, stellt aber für [[Verlag]]e eine wichtige Einnahmequelle neben den meist durch [[Internetwerbung]] und [[Micropayment]] erzielten Einnahmen für im [[Internet]] veröffentlichte Publikationen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Mediengruppe ist die Gruppe der flüchtigen, einmaligen Veröffentlichungen, entweder durch die sogenannten [[Broadcast]]-Medien, Veröffentlichungen in [[Hörfunk]] und [[Fernsehen]], auch lokal oder im Internet [[E-Zine]] oder [[Blog]]s, in einem [[Intranet]], oder durch öffentliche Aufführung ([[Rede]], [[Ausstellung]], [[Theater]], [[Konzert (Veranstaltung)|Konzert]]). [[Öffentlichkeit]] bedeutet hier, dass es sich nicht nur um eine definierte, in sich ‚geschlossene Gruppe‘ aus Familien-, Firmen-, Organisation- oder Gesellschaftsangehörigen handelt, die Grenzen sind jedoch auch hier unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinsheim 2007 Messe Druck und Form by-RaBoe.jpg|mini|Die Druck &amp;amp; Form]]&lt;br /&gt;
* [[Drupa]] in Düsseldorf, die größte Messe findet alle vier Jahre statt&lt;br /&gt;
* [[Frankfurter Buchmesse]]&lt;br /&gt;
* [[Leipziger Buchmesse]]&lt;br /&gt;
* FESPA&lt;br /&gt;
* Druck &amp;amp; Form in Sinsheim, kleine jährliche Lokalmesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Buchdruck]]&lt;br /&gt;
* [[Druckverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitungsdruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Noelle-Neumann, Winfried Schulz, Jürgen Wilke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fischer Lexikon. Publizistik Massenkommunikation.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-12260-0.&lt;br /&gt;
* Reinhard Mundhenke, Marita Teuber: &amp;#039;&amp;#039;Der Verlagskaufmann.&amp;#039;&amp;#039; Societätsverlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-7973-0676-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Printmedium}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4013134-8}}&lt;br /&gt;
* [https://gedankenstrich.org/wp-content/uploads/2010/10/skript-geschichte-der-printmedien.pdf Kurze Geschichte der Printmedien (Skript)] (PDF; 111&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4013134-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckerzeugnis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Editionsphilologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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