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	<title>Drslavice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drslavice&amp;diff=2741652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wanfried-Dublin: Bild eingefügt</title>
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		<updated>2023-07-08T09:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Drslavice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei: Drslavice (Prachatice District) CoA.jpg|111px|Wappen von Drslavice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Prachatice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 475&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/537187/Drslavice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 665&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 537187&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 384 21&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Záblatí u Prachatic|Záblatí]] – [[Žárovná]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 5&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Miroslav Dočkal&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Drslavice 25&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 384 21 Husinec&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecdrslavice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/01/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/55/13/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drslavice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Drißlawitz&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Drislawitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer westlich von [[Prachatice]] in Südböhmen und gehört zum [[Okres Prachatice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drslavice3.jpg|mini|links|Drslavice]]&lt;br /&gt;
Drslavice befindet sich rechtsseitig über dem Tal des Žárovenský potok &amp;#039;&amp;#039;(Rebenbach)&amp;#039;&amp;#039; im Vorland des [[Böhmerwald]]es. Nördlich erhebt sich der Lomec (766&amp;amp;nbsp;m), im Nordosten der Stráž (701&amp;amp;nbsp;m), südlich der Drslavický kopec (679&amp;amp;nbsp;m), im Westen der Vrch (754&amp;amp;nbsp;m) und nordwestlich die Studená (885&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Lažiště]] im Norden, Milešín, [[Dvory u Lažišť|Dvory]] und Podedvorský Mlýn im Nordosten, [[Zábrdí]] im Osten, Zábrdský Mlýn und [[Kratušín]] im Südosten, Saladín im Süden, Chlístov, Trpín und Chválov im Südwesten, Studená, Borek und Škarez 1.&amp;amp;nbsp;díl im Westen sowie Škarez 2.&amp;amp;nbsp;díl, Švihov und [[Žárovná]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort war der Stammsitz der [[Vladike]]n von Drslavice, die in den Diensten der [[Rosenberg (Adelsgeschlecht)|Rosenberger]] standen. Die erste schriftliche Erwähnung von Drslavice erfolgte 1384, als Štěpán von Drslavice (†&amp;amp;nbsp;1390) der Kirche in [[Bavorov]] den [[Zehnt]] für das Dorf zahlte. Im Jahr darauf wurde er im Zusammenhang mit Abgaben für die Heiliggeist-Kapelle erneut erwähnt. 1395 fiel das Gut nach Petr von Drslavices Tod an die [[Krone Böhmen]] [[Heimfall|heim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre gehörte 1415 Petr genannt Rychart von Drslavice zu den Unterzeichnern einer Protesturkunde gegen die Verbrennung von [[Jan Hus]] in Konstanz. Da sich seine Petschaft unmittelbar hinter der des Vormunds von [[Ulrich II. von Rosenberg|Ulrich von Rosenberg]], [[Vinzenz von Wartenberg]] befindet, wird angenommen, dass auch Petr genannt Rychart von Drslavice, der wahrscheinlich kein Abkömmling des ursprünglichen Vladikengeschlechts war, in enger Beziehung zu den Rosenbergern stand. Später änderte sich dies; Ulrich von Rosenberg trat kurz nach dem Ausbruch der [[Hussitenkriege]] zu den Katholiken über, während Petr von Drslavice [[Kalixtiner]] blieb. 1424 bekämpfte Petr von Drslavice gemeinsam mit dem Hauptmann der [[Taboriten]], Jan Smilek von [[Křemže|Krems]], Ulrich von Rosenberg. Nach der Zerstörung der [[Burg Hus]] im Jahre 1441 wurde ein Teil der zugehörigen Dörfer an Drslavice angeschlossen. Über die Besitzer der Herrschaft ist aus jener Zeit nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1479 sind die Brüder Jaroslav und Petr Boubínský von Újezd im Zusammenhang mit einer Fehde mit dem Passauer Fürstbischof [[Ulrich von Nußdorf]], bei der Drslavice von bayerischen Truppen niedergebrannt wurde, als Besitzer des Gutes überliefert. Auf Petr Boubínský, der das Gut bis 1493 besaß, folgte dessen Sohn Diviš, der bis 1522 nachweislich ist. Von ihm erwarb Wolf Wienar von Murau (&amp;#039;&amp;#039;Volf Binar z Murau&amp;#039;&amp;#039;, †&amp;amp;nbsp;1548) in den 1530er Jahren das Gut Drslavice; beim 1538 erfolgten Eintrag in die [[Landtafel]] wurde die Feste erstmals urkundlich erwähnt. Wolf Wienar bestimmte am 26. Oktober 1548 seine minderjährige Tochter Maryna zur Alleinerbin des Gutes Drslavice sowie seines Hauses in Budweis und setzte für den Fall eines frühzeitigen Todes der Tochter seine Frau Anna von Vztuh mit der Verpflichtung zum Verkauf des Gutes an Peter Robenhaupt von Sucha &amp;#039;&amp;#039;(Petr Robmhap ze Suché)&amp;#039;&amp;#039; als treuhänderischer Mittelmann der minderjährigen Brüder [[Wilhelm von Rosenberg|Wilhelm]] und [[Peter Wok von Rosenberg]] als Erbin ein. Letzterer Fall trat noch 1548 ein; das hauptsächliche Interesse des neuen Verwalters galt der herrschaftlichen Brauerei, zudem wurde die Feste Sitz des herrschaftlichen Schreibers Jan Klatovský. Im Jahre 1549 wurde die Feste zugleich zum Sitz des herrschaftlichen Beamten Jan von Ploskovice, der 1550 die eingenommenen Gelder unterschlug und nach Salzburg floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 wurde das Gut Drslavice gegen Zahlung von 1200 Schock Groschen den Brüdern von Rosenberg in der Landtafel übereignet. Im selben Jahre wurde Jan Černý zum Verwalter der Brauerei und des Gutes bestellt, er verwaltete noch bis 1566 zugleich auch die Herrschaften [[Schloss Vimperk|Winterberg]] und [[Burg Hus|Gans]]. Die Brauerei wurde 1560 an Šimon Vodička aus Pilsen übertragen, ihm folgten 1561 Linhart Holub und 1572 Petr Skala. 1575 vereinbarte Wilhelm von Rosenberg mit den brauberechtigten Prachatitzer Bürgern die Einstellung der Bierbrauens in Drslavice und Übertragung der Braurechte gegen 2000 Schock [[Meißner Groschen]] auf die Schenken in Prachatice. Letzter Verwalter der Herrschaft war im 1595 Bedřich Čejkovský. Im selben Jahre verpfändete Peter Wok von Rosenberg das Gut Drslavice für 25.000 Böhmische Groschen an Adam [[Herzan von Harras]]. 1602 löste er das Pfand wieder aus und bestellte Simon Hansperger von Hansperg &amp;#039;&amp;#039;(Šimon Hanšpergar z Hanšperka)&amp;#039;&amp;#039; zum Verwalter. Im Jahre 1603 verkaufte Peter Wok von Rosenberg das Gut Drslavice und die Besitzungen der wüsten Burg Hus für 7000 böhmische Groschen an Wolf Nowohradsky von [[Kolowrat]] (†&amp;amp;nbsp;1609), der beide Herrschaften mit seiner im Jahre 1601 erworbenen Herrschaft Winterberg vereinigte. Mit dem Anschluss des Gutes Drslavice an die Herrschaft Winterberg verlor die Feste ihre Funktion als Herrensitz. Ihm folgte sein Sohn Joachim Nowohradsky von Kolowrat, der seine Güter 1618 für 77.000 Schock Meißnische Groschen an Dietrich [[Malowetz (Adelsgeschlecht)|Malovec von Malovice]] auf [[Schloss Hluboká nad Vltavou|Frauenberg]] veräußerte. Dieser Kauf kam jedoch letztlich nicht zustande, da das Ständedirektorium die von Dietrich Malovec bei der Landtafel vorgelegte Hälfte der Kaufsumme zur Deckung der eigenen Ausgaben veruntreut hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die kaiserlichen Truppen unter Führung von [[Charles Bonaventure de Longueval|Karl von Bucquoy]] am 10. Juni 1619 in der [[Schlacht bei Sablat]] das Ständeheer unter [[Peter Ernst II. von Mansfeld|Ernst von Mansfeld]] geschlagen hatten, zogen sie plündernd durch die in protestantischen Besitz befindlichen Gebiete Südböhmens. Am 20. Juni 1619 fielen kaiserliche Husaren in Drslavice ein und setzten das Dorf und das Schloss in Brand. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] erhielt Joachim Nowohradsky von Kolowrat seine unwirksam verkauften Güter zurück. Wegen Misswirtschaft und Überschuldung fielen diese später der Zwangsverwaltung anheim. Im Jahre 1627 verkaufte die dazu eingesetzte Kommission die Feste Drslavice sowie die Städtchen [[Husinec u Netolic|Husinec]] und [[Záblatí u Prachatic|Záblatí]] an [[Hans Ulrich von Eggenberg]], dem Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] bereits 1622 für treue Dienste u.&amp;amp;nbsp;a. die Herrschaft Winterberg und das Gut Hus überlassen hatte. Dieser vereinigte Drslavice letztendlich mit der Herrschaft Winterberg. Die [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Eggenberger]] erneuerten den Hof Drslavice. An der Feste und der Brauerei zeigten sie wenig Interesse und überließen diese dem Verfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1770er Jahre wurde die Feste als Vorwerkshof mit einem wüsten Herrensitz bezeichnet. Johann Christian von Eggenberg vererbte die Güter 1710 seiner Frau Marie Ernestine [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|von Schwarzenberg]], welche sie 1719 ihrem Bruder [[Adam Franz Karl (Schwarzenberg)|Adam Franz Fürst von Schwarzenberg]] hinterließ. Ihm folgten 1732 sein Sohn [[Joseph I. (Schwarzenberg)|Joseph Adam Fürst von Schwarzenberg]], ab 1782 [[Johann I. (Schwarzenberg)|Johann&amp;amp;nbsp;I. Nepomuk Anton Fürst von Schwarzenberg]] und ab 1789 [[Joseph II. (Schwarzenberg)|Joseph&amp;amp;nbsp;II. Fürst von Schwarzenberg]], den 1833 sein Sohn [[Johann Adolf II. zu Schwarzenberg|Johann Adolf&amp;amp;nbsp;II. Fürst von Schwarzenberg]] beerbte. Joseph Adam Fürst von Schwarzenberg besichtigte 1776 die wüste Feste und fand sie für eine Nutzung als Speicher für Korn und Hafer geeignet. Ab 1804 begann Joseph&amp;amp;nbsp;II. Fürst von Schwarzenberg mit dem Verkauf von Teilen der Feste an Untertanen, die sie zu Wohnzwecken umgestalteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Drißlawitz/Drislawice&amp;#039;&amp;#039; aus 38 Häusern mit 285 deutschsprachigen Einwohnern. Im Ort befand sich das von 19 deutschen Familien bewohnte alte Schlossgebäude. Zu &amp;#039;&amp;#039;Drißlawitz&amp;#039;&amp;#039; gehörte die Einschicht Chwalow mit sechs Chaluppen. Pfarrort war [[Lažiště|Laschitz]], &amp;#039;&amp;#039;Drißlawitz&amp;#039;&amp;#039; war das einzige deutschsprachige Dorf der Pfarre.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;8 &amp;#039;&amp;#039;Prachiner Kreis.&amp;#039;&amp;#039; 1840, S.&amp;amp;nbsp;352&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der Allodialherrschaft [[Vimperk|Winterberg]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Drslavice/Drißlawitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Švihov in der Bezirkshauptmannschaft [[Prachatice]]. Nachdem Prachatice 1938 infolge des [[Münchner Abkommen]]s an das Deutsche Reich abgetreten werden musste, verblieb Drslavice bei der Tschechoslowakei und gehörte zwischen 1938 und 1945 zum Bezirk Písek und Gerichtsbezirk Netolice. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam das Dorf wieder zum Okres Prachatice zurück. 1961 wurde Drslavice zusammen mit Švihov nach [[Lažiště]] eingemeindet. Nach einem Referendum lösten sich Drslavice und Švihov zum 24. November 1990 wieder von Lažiště los und bildeten die Gemeinde Drslavice. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1991 wurde Škarez 1.&amp;amp;nbsp;díl von Lažiště nach Drslavice umgemeindet. Die Ansiedlungen Chválov und Trpín erhielten am 10. April 2003 den Status von Ortsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Drslavice besteht aus den Ortsteilen Chválov &amp;#039;&amp;#039;(Chwalow)&amp;#039;&amp;#039;, Drslavice &amp;#039;&amp;#039;(Drißlawitz)&amp;#039;&amp;#039;, Škarez 1.&amp;amp;nbsp;díl &amp;#039;&amp;#039;(Skares 1.&amp;amp;nbsp;Anteil)&amp;#039;&amp;#039;, Švihov &amp;#039;&amp;#039;(Schwihau)&amp;#039;&amp;#039; und Trpín &amp;#039;&amp;#039;(Trbine)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/537187/Obec-Drslavice&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den [[Einschicht]]en Borek &amp;#039;&amp;#039;(Borken)&amp;#039;&amp;#039; und Studená &amp;#039;&amp;#039;(Luh)&amp;#039;&amp;#039;. Grundsiedlungseinheiten sind Drslavice und Švihov.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/537187/Obec-Drslavice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet bildet den Katastralbezirk Švihov u Lažišť.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/679551/Svihov-u-Lazist&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tvrz Drslavice.JPG|mini|Feste Drslavice]]&lt;br /&gt;
Die Feste Drslavice, ein in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete spätgotische Bau, ist seit 1538 dokumentiert und wurde später im Renaissancestil umgestaltet. Im Jahre 1619 brannte er aus. Mit dem Anschluss der Herrschaft Drslavice an die Herrschaft Winterberg verlor die Feste ihre Funktion als Herrensitz. Zwischen 1777 und 1778 erfolgte der Umbau zum Kontributionsspeicher. Nach dessen Auflösung erfolgte 1803 eine Teilparzellierung des Gutes und die Nutzung der Feste als Wohnhaus. Der Nordflügel wurde dabei zweigeteilt und die eine Hälfte zu einem Wohnhaus umgebaut. Lediglich der Westflügel wurde bis 1894 als durch die Fürsten zu Schwarzenberg als Getreidespeicher weitergenutzt. 1931 kauften die Eheleute Josef und Maria Švejda den Westflügel. Nach der Enteignung und Verstaatlichung im Jahre 1948 verkam die Feste gänzlich. Sie wurde zu Beginn der 1990er Jahre im Zuge eines Restitutionsverfahrens an Zdeněk Švejda übereignet, der sukzessive mit der Rekonstruktion des Bauwerks begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Drslavice (Prachatice District)|Drslavice}}&lt;br /&gt;
* [http://hrady.dejiny.cz/drslavicePT/ Beschreibung der Feste und ihrer Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Prachatice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1384]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wanfried-Dublin</name></author>
	</entry>
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