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	<title>Drover Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:17:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drover_Heide&amp;diff=718752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen umbenannt in Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-25T05:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet_in_Nordrhein-Westfalen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:EU-Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Europ%C3%A4isches_Vogelschutzgebiet_in_Nordrhein-Westfalen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/Juli/20&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/Juli/20 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Drover Heide&lt;br /&gt;
| Bild               = Drover Heide1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = &lt;br /&gt;
| Lage               = [[Kreuzau]] und [[Vettweiß]], [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = {{NSG-NRW|DN-008|Box=ja}}&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 344645&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 598 ha&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = DE-5205-301&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.7282&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 6.5328&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Planung            = [[Landschaftsplan]] Düren&lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Untere Landschaftsbehörde]] der Städteregion Aachen&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = [[EU-Vogelschutzgebiet]] „[[Drover Heide (Vogelschutzgebiet)|Drover Heide]]“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Drovener heide.gif|mini|hochkant=1.3|Lageplan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drover Heide2.jpg|mini|hochkant=1.3|Um die Heide niederzuhalten wird diese kontrolliert abgebrannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drover Heide3.jpg|mini|hochkant=1.3|Schafe und Rinder verhindern das Aufkommen von Bäumen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drover Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 600 [[Hektar]] (ha) großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es liegt in den Gemeinden [[Kreuzau]] und [[Vettweiß]]. Seit April 2016 ist die [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege|NRW-Stiftung]] Eigentümer von 636,86 ha aus früheren Bundesbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.nrw-stiftung.de/news.php?nid=373 |wayback=20150930114157 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-04-17 00:28:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenverhältnisse ==&lt;br /&gt;
Das Gelände ist eine leicht schräg gestellte Scholle im System von [[Geologie der Niederrheinischen Bucht|Rurscholle und -Graben]]. Die westlichen Teile liegen am höchsten. Dort ist die [[Löß]]auflage am dünnsten und dazu in den kleinen Mulden mit [[Staunässe]] zusammengeschwemmt. Das Land ist wenig für Ackerbau geeignet, sondern diente als Waldweide und [[Allmende]] oder später als [[Truppenübungsplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Truppenübungsplatz ==&lt;br /&gt;
Die Drover Heide diente ab 1914 als Exerzierplatz für die Garnison in Düren, beziehungsweise für deren Rekrutenausbildung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Johnen |url=https://www.aachener-zeitung.de/region-nrw/durens-garnison-1914-moge-kein-misston-die-freude-storen/3366130.html |titel=Dürens Garnison 1914: „Möge kein Misston die Freude stören“ |werk=[[Aachener Zeitung|aachener-zeitung.de]] |datum=2018-08-18 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 1951 als Truppenübungsplatz beschlagnahmt und von den früher in [[Düren]] stationierten [[Belgische Streitkräfte in Deutschland|belgischen Streitkräften]] genutzt und von deutschen Streitkräften aus den Standorten der Umgebung mitgenutzt. Das Gelände wurde nach dem Abzug der belgischen Streitkräfte Ende 2004 für die Öffentlichkeit freigegeben und kann nun auf markierten Wegen begangen werden. Insgesamt wurde das Gebiet etwa 100&amp;amp;nbsp;Jahre militärisch genutzt. Das Gebiet ist wegen Bombardierungen und Beschuss am Ende des Zweiten Weltkriegs und zeitweiser Nutzung als Truppenübungsplatz munitionsbelastet und deshalb darf das Schutzgebiet nicht außerhalb von Wegen begangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nike-Hercules Feuerstellung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Raketenstation Thum}}&lt;br /&gt;
Eine ehemals militärische Anlage der belgischen Streitkräfte aus dem Jahr 1962 für die Flugabwehrrakete [[Nike Ajax]] war auf der Drover Heide. 1966 kamen zusätzlich Bauten für die [[Nike Hercules|Nike-Hercules]]-Raketen dazu. Betrieben wurde die Station bis 1974.&lt;br /&gt;
2019 wurden ein Wachturm, Gebäude, große betonierte Flächen und Wege abgerissen bzw. entfernt. Drei Raketenbunker verblieben auf dem Gelände und sollen von Fledermäusen genutzt werden.[5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Etwa 120&amp;amp;nbsp;ha der Gesamtfläche entfallen auf die eigentlichen Heideflächen, 290&amp;amp;nbsp;ha auf Waldflächen, 150&amp;amp;nbsp;ha sind eingezäunt und werden von Rindern und Ziegen beweidet, damit die Heide kurz gehalten wird ([[Entkusselung]]). Neben [[Schottisches Hochlandrind|schottischen Hochlandrindern]] sind [[Ziegen]], wie die [[Thüringer Waldziege]], besonders geeignet, die [[Birke]]n, [[Heidekräuter]] und [[Wacholder]] kurz zu halten.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Drover Heide Panorama.jpg|780|Panorama Drover Heide}}&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten. Deshalb ist es anerkanntes FFH-Gebiet und somit in das Netzwerk der europäischen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] (FFH) aufgenommen. Hier wurden 460 Farn- und Blütenpflanzen nachgewiesen. 21 [[Libellen]]arten leben um die etwa 700 kleinen Feuchtbiotope, die sich durch die militärischen Übungen, wie Panzerfahrten oder Schanzarbeiten gebildet hatten. An [[Gliederfüßer]]n sind 17 verschiedene Heuschreckenarten und 38 [[Tagfalter]]arten bekannt. Als zwei weitere Vertreter bedrohter (FFH) Arten sind die Krebse [[Branchipus schaefferi]] und [[Triops cancriformis]] zu nennen, die in Deutschland fast ausschließlich in den temporären Pfützen auf (ehemaligen) Truppenübungsplätzen zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drover Heide ist auch als [[EU-Vogelschutzgebiet]] „[[Drover Heide (Vogelschutzgebiet)|Drover Heide]]“ nach der europäischen [[Vogelschutzrichtlinie]] ausgewiesen. Bisher konnten mehr als 130 Vogelarten beobachtet werden, davon 12 gefährdete einheimische Vogel- und 25 gefährdete Gastvogelarten. Von ihnen sind [[Ziegenmelker]], [[Heidelerche]] und [[Neuntöter]] durch die EU-Vogelschutzrichtlinie besonders geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite der Drover Heide, am Pferdskopf, entspringt der [[Ellebach]], der nach 33,6&amp;amp;nbsp;km bei [[Jülich]] in die [[Rur]] mündet. Auf der Westseite bei Thum entspringt der Drover Bach, der nach kurzem Lauf bei Kreuzau in die Rur mündet; dennoch hatte er genug Kraft, vor Kreuzau eine Mühle zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine archäologische Besonderheit ist der in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] angelegte [[Drover-Berg-Tunnel]], der Wasser aus einer Quelle im Westen durch die östlich folgende geologische [[Scholle (Geologie)|Scholle]] der Drover Heide leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz/Pflegemaßnahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thum 001, Raketenstation Thum.jpg|mini|Raketenstation Thum vor Abrissarbeiten]]&lt;br /&gt;
Die Drover Heide gehört zur [[Natura 2000]] mit der Gebietsnummer DE-5205-301. Seit 2020 gehört die Drover Heide zum [[Naturpark Hohes Venn-Eifel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Schroeer |url=https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-dueren/dueren/der-naturpark-nordeifel-reicht-nun-bis-in-die-borde/4062107.html |titel=Der Naturpark Nordeifel reicht nun bis in die Börde |werk=[[Aachener Zeitung|aachener-zeitung.de]] |datum=2020-01-19 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Bedingungen machen die Heide zum Rückzugsgebiet gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Viele Arten der Roten Liste existieren hier. Um die Heide zu schützen und ihre Weiterentwicklung zum Gehölz zu verhindern, müssen die Flächen regelmäßig gepflegt werden. Zu den [[Biotop]]pflegemaßnahmen zählen extensive Beweidung (Beweidung durch Schafe) und Entbuschungsmaßnahmen ([[Entkusselung]]).&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Magerrasen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den üblichen Entbuschungmaßnahmen wird in der Drover Heide aber auch eine Biotoppflege durch Feuer durchgeführt. Diese durch das [[Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik|MPI Freiburg]] wissenschaftlich begleiteten Maßnahmen zeigen in der Praxis gute Erfolge&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fire.uni-freiburg.de/feueroekologie/ Arbeitsgruppe Feuerökologie MPI Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; und imitieren die natürlichen Brände nach zum Beispiel Blitzeinschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Raketenbunker der ehemaligen Raketenstellung sollen von Fledermäusen genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege: &amp;#039;&amp;#039;Heide-Kleinod mit Erweiterungspotenzial&amp;#039;&amp;#039;. Jahresbericht 2019. Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, Düsseldorf 2019, S. 56–58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Drover Heide – ein Kleinod vor der Haustür&amp;#039;&amp;#039;, Biologische Station im Kreis Düren e. V., im Jahrbuch des Kreises Düren 2007, Verlag Hahne &amp;amp; Schloemer, Düren, ISBN 3-927312-77-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Drover Heide (Vettweis)|Drover Heide|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vettweiss.de/medien/downloads/freizeit/Drover_Heide_Flyer_Karte_11-2008.pdf Lageplan und Wanderwege auf der Homepage der Gemeinde Vettweiß] (PDF; 910&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://biostation-dueren.de/schutzgebiete/drover-heide/?search_highlighter=Drover+heide „Die Drover Heide - ein Kleinod vor der Haustür“ Homepage der Biostation Düren] (PDF; 979&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|DN-008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Kreuzau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Vettweiß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7710003-7|VIAF=244803498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreuzau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vettweiß)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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