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	<title>Drove - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:44:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drove&amp;diff=740467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Caronna: /* Tunnelaquädukt */</title>
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		<updated>2025-11-19T09:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tunnelaquädukt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Drove&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kreuzau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/30/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 176 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug=NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.81&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2272&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle= &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kreuzau.de/ug/zadafa/index5.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52372&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02422&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Drove2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Fachwerkhaus an der Drovestraße&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drove&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kreuzau]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drove liegt zwischen der [[Zülpicher Börde]] und dem Eifelnordrand in der [[Rureifel]] im [[Naturpark Nordeifel]]. Nachbarorte sind [[Boich]], [[Thum (Kreuzau)|Thum]], Kreuzau und [[Soller (Vettweiß)|Soller]]. Direkt an Drove grenzt das Naturschutzgebiet [[Drover Heide]], das 2004 unter Schutz gestellt wurde, nachdem der dortige Truppenübungsplatz aufgehoben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drove ist uralter Siedlungsraum. Bodenfunde lassen auf eine [[Kelten|keltoromanische]] Besiedlung schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1450 und 1700 wurde am Drover Berg am Nordhang der Mausauel reger [[Bergbau]] auf [[Blei]], [[Kupfer]] und [[Eisen]] betrieben. Hier wurde schon zu Zeiten der [[Römisches Reich|Römer]] geschürft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war Drove eine eigene [[Herrschaft]] im [[Herzogtum Jülich]]. In der Nähe der Kirche sind heute noch die Reste einer [[Motte bei Drove|Motte]] zu sehen, einer frühen Befestigung. Zwischen 1728 und 1741 wurde in der unmittelbaren Nähe von den Herren von Drove [[Burg Drove|die heutige Burganlage]] neu errichtet. Im Giebelfeld der [[Torburg]] befindet sich neben der Jahreszahl 1741 auch das Wappen der Erbauer, derer von Rohe und von Blanckart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft wurde in der [[Franzosenzeit]] dann zur [[Mairie]] (im [[Kanton (Frankreich)|Canton]] [[Froitzheim]] und [[Arrondissement d’Aix-la-Chapelle]]) und unter [[Preußen]] Bürgermeisterei/Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung des Amtes Drove im Jahre 1932 kam der Ort als selbständige Gemeinde zum Amt Kreuzau. Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Drove mit sechs weiteren Orten in die Gemeinde Kreuzau eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Kreuzau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunnelaquädukt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Drove und Soller verläuft ein römischer [[Tunnel]]. Er ist eines der bedeutendsten Bodendenkmäler des Landes. Der einzig bekannte antike Tunnelbau in Nordrhein-Westfalen ist 1.660 Meter lang und führt durch den Drover Berg. Er diente zur [[Wasserversorgung]] einer römischen &amp;#039;&amp;#039;[[villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039; bei Soller mit Wasser aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Heiliger Pütz|Helje Pötz]]&amp;#039;&amp;#039; (Helje = Hügel), einer römischen Quellfassung.&amp;lt;ref&amp;gt; Peter Squentz: &amp;#039;&amp;#039;Tippeltour 269, Pause am Heiligen Pütz&amp;#039;&amp;#039; in Kölner Stadtanzeiger 22./23. Dezember 2007 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Man hat den Tunnel, wie in der Antike üblich, nicht nur von den beiden Mundlöchern aus gebaut, sondern zusätzlich rund hundert Bauschächte angelegt, mit deren Hilfe eine sehr hohe Genauigkeit des Verlaufs erzielt werden konnte. Diese Bauschächte sind heute noch teilweise als Erdtrichter sichtbar. Der &amp;#039;&amp;#039;Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg&amp;#039;&amp;#039; wurde durch eine Förderung der [[Konejung Stiftung: Kultur]] errichtet und am 13. September 2009 offiziell eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131231234612/http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/mit-dem-handy-in-die-roemerzeit-1.326712 mit dem Handy in die Römerzeit]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das römische Tunnelbauwerk gilt als einzigartig in Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch  [[Drover-Berg-Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Martin (Drove)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin (Drove) 03.jpg|mini|Kirche in Drove]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Neugotik|neugotische]], dreischiffige Hallenkirche ist dem hl. [[Martin von Tours|Martin]] geweiht. Sie wurde 1929 neu errichtet. Aus dem [[Gotik|spätgotischen]] Vorgängerbau aus dem 16. Jahrhundert ist noch der nördliche Nebenchor erhalten. Im südlichen Chor steht eine [[Mensa (Altar)|Mensa]], ein [[Altar]]tisch aus dem 12. Jahrhundert. Das [[Patrozinium]] St. Martin lässt noch ältere Vorgängereinrichtungen vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kreuzigungsfenster (Drove)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige jüdische Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es in Drove eine große jüdische Gemeinde. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die Juden bereits 1938 nach [[Lendersdorf]] in ein Sammellager gebracht und nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von dort aus (1942) in das eroberte Polen [[Deportation deutscher Juden|deportiert]] und dort umgebracht. Zwischen Drove und Thum gibt es einen [[Jüdischer Friedhof (Drove)|jüdischen Friedhof]]. Die &amp;lt;!-- vermutlich --&amp;gt; in der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht um den 9. November 1938]] niedergebrannte [[Synagoge]] wurde nach dem Kriege nicht wieder aufgebaut. An diese Dinge erinnert ein Gedenkstein am Platz der alten Synagoge.&amp;lt;ref&amp;gt; Squentz &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Böll]], der im vier Kilometer entfernten [[Langenbroich]] eine Zeit lang [[Heinrich-Böll-Haus|wohnte]], hat ein [[Essay]] über diese Ereignisse geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt; Heinrich Böll: &amp;#039;&amp;#039; Die Juden von Drove&amp;#039;&amp;#039;, in Bd. 22 des Gesamtwerkes, Köln 1984 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Synagoge Drove}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Entlang des Ortes führt die [[Landesstraße|L249]] von Kreuzau nach Nideggen. Die [[Bundesstraße 56]] verläuft parallel jenseits der Heide und verbindet mit Düren beziehungsweise Euskirchen und den Autobahnauffahrten der [[Bundesautobahn 4|A 4]] und [[Bundesautobahn 1|A 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird durch Busse des [[Rurtalbus]] mit den [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Linien 210, 211 und N3a erschlossen. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurden diese Linien von der [[Dürener Kreisbahn]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|210}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|211}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|N3a}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule, Kindergarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Drove gibt es eine [[Grundschule|Gemeinschaftsgrundschule]]. Der [[Kindergarten]] im Ort wird von der Pfarrgemeinde (Kirchengemeindeverband Kreuzau/Hürtgenwald) betreut und bietet Platz für zwei Gruppen, also 50 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Klein (Jurist)|Wilhelm Klein]] (1834–1908), Landeshauptmann der Rheinprovinz&lt;br /&gt;
* [[Anni Kroll]] (1919–2015), Autorin und Heimatdichterin&lt;br /&gt;
* [[Rolf Seel]] (* 1953), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Norbert Schmitz (Fußballspieler)|Norbert Schmitz]] (1958–1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Klaus Dauven]] (* 1966), Kunstpädagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klaus Grewe]], &amp;#039;&amp;#039;Historische Tunnelbauten im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 14 (Köln 2002).&lt;br /&gt;
* Klaus Grewe, &amp;#039;&amp;#039;Der Aquaedukttunnel durch den Drover Berg bei Vettweiß-Soller, Kreis Düren.&amp;#039;&amp;#039; Ausgr. Rheinland &amp;#039;81/82, 1983, 159–163.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kreuzau.de/ug/ortsteile_gde/ortsteile.php#a2 Der Ort auf www.kreuzau.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.mm-historyguide.de/14.0.html Der Drover-Berg-Tunnel – Videos auf Multimedia Historyguide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kreuzau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7642736-5|VIAF=4613154198363620230006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kreuzau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Caronna</name></author>
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