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	<title>Droste zu Erwitte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:46:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Droste_zu_Erwitte&amp;diff=2007013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-16T13:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Droste zu Erwitte-Wappen.png|mini|hochkant|Wappen der Droste zu Erwitte im [[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Droste zu Erwitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zunächst &amp;#039;&amp;#039;Droste zu/von Schweckhausen&amp;#039;&amp;#039;; später auch &amp;#039;&amp;#039;Droste zu Füchten&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines erloschenen [[Westfalen|westfälischen]] [[Adel]]sgeschlechtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht zu verwechseln mit der [[Erwitte (Adelsgeschlecht)|Familie von Erwitte]] oder der [[Landsberg (bergisch-westfälisches Adelsgeschlecht)|Familie von Landsberg]], die das Amt eines [[Drost]]en in [[Erwitte]] innehatte. Ebenfalls nicht stammesverwandt war die Familie mit den Familien der [[Droste zu Hülshoff]] und der [[Droste zu Vischering]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie ist ursprünglich [[Ritter|ritterbürtig]] und hat sich nach dem Amt des [[Drost]]en genannt. Ältester bekannter Vertreter ist Dietrich Droste, der 1276 erstmals in [[Soest]] dokumentiert ist. Sein Sohn Radolf war Ratsherr in Soest und 1304 als Geldgeber des Erzbischofs von Köln belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich von Klocke |Titel=Alt-Soester Bürgermeister aus sechs Jahrhunderten, ihre Familien und Standesverhältnisse |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=130&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dietrichs Enkel &amp;#039;&amp;#039;Johann Drossete&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1341 und 1352 mehrfach [[Bürgermeister]] von Soest&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Rothert |Titel=Die ältesten Stadtrechnungen von Soest aus den Jahren 1338, 1357 und 1363 |Hrsg= |Sammelwerk=Westfälische Zeitschrift |Band= |Nummer=101/102 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1953 |ISBN= |Seiten=139-182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1352 von Hermann [[Lüdinghausen genannt Wolff|Wulff von Lüdinghausen]] mit Gut Schweckhausen&amp;lt;ref&amp;gt;Gut Schweckhausen 4, 59514 Welver-Balksen (Kreis Soest).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://burgen-und-schloesser.de/deutschland/nordrhein-westfalen/welver/gut-schweckhausen/ Gut Schweckhausen] auf burgen-und-schloesser.de, abgerufen am 16. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Welver]] (nicht gleich [[Schloss Schweckhausen]] im [[Kreis Höxter]]) belehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Diederich von Steinen |Titel=Westphälische Geschichte |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=3 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Lemgo |Datum=1757 |ISBN= |Seiten=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Johann II. nahm in einer Fehde des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]] mit dem [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] im Jahr 1402 den Braunschweiger Herzog Heinrich gefangen. Einer der Nachkommen, ebenfalls Johann mit Namen, war als [[Kölner Domkapitel|Kölner Domherr]] einer der Hauptkontrahenten von Kurfürst [[Gebhard I. von Waldburg]] bei dessen Versuch, den Protestantismus einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert haben sie [[Haus Erwitte]] erworben und nannten sich fortan Droste zu Erwitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie gehörte dem nordwestdeutschen [[Stiftsadel]] an und stellte zahlreiche Domherren und andere kirchliche Würdenträger in [[Fulda]], [[Münster]], [[Paderborn]] und [[Hildesheim]]. Mitglieder der Familie waren auch [[Liste der Landdroste des Herzogtums Westfalen|Landdrosten]] im [[Herzogtum Westfalen]]. [[Placidus von Droste]] wurde 1678 Fürstabt von Fulda. Dieser kaufte für seinen Bruder Kaspar Ferdinand Dietrich den [[Haus Füchten|Besitz Füchten]]. Dieser ließ die Burg um 1700 abtragen und ein Schloss am Berghang errichten. Damit entstand die Nebenlinie &amp;#039;&amp;#039;Droste zu Füchten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaspar Ferdinand Droste zu Füchten war Domherr in Münster und Hildesheim sowie Kammerpräsident im Hochstift Münster. Friedrich Ferdinand Droste zu Füchten war Domherr in Paderborn und Domdechant in Münster. Die Linie erlosch Ende des 18. Jahrhunderts. Sie besaß durch Erbschaft auch das Obere [[Haus Amecke]] (das unmittelbar benachbarte Untere Haus gehörte den [[Wrede (westfälisches Adelsgeschlecht)|Freiherren von Wrede-Amecke]], die 1758 auch das Obere Haus von den Droste wieder zurück erwarb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Linie zu Erwitte erlosch in dieser Zeit. Haus Erwitte fiel über eine Erbtochter an die [[Landsberg (bergisch-westfälisches Adelsgeschlecht)|Freiherren von Landsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das Marien-Hospital.jpg|[[Haus Erwitte]]&lt;br /&gt;
 Ense Haus Füchten FFSW-1091.jpg|[[Haus Füchten]]&lt;br /&gt;
 Portret van Placidus, vorst-abt van Fulda, RP-P-1918-1187.jpg|Porträt des [[Placidus von Droste]] als Fürstabt von [[Fulda]]&lt;br /&gt;
 Paderborn - Dom - Droste zu Erwitte.jpg|Epitaph der Brüder [[Benedikt Wilhelm von Droste zu Erwitte|Benedikt Wilhelm]] und [[Ferdinand Friedrich von Droste zu Erwitte]] im [[Paderborner Dom]]&lt;br /&gt;
 Neuenheerse - Kirche - Grabplatte Maria Theresia von Droste zu Erwitte.jpg|Grabplatte der Maria Theresia von Droste zu Erwitte in der [[Stift Heerse#Stiftskirche|Stiftskirche Neuenheerse]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Ein durch Treppenschnitt rechtsschräg Rot über Gold (oder Gold über Rot) geteilter Schild, jede Treppe von drei auf- und absteigenden Stufen. Auf dem [[Krone (Heraldik)|gekrönten]] [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-goldenen [[Helmdecke|Decken]] der Schild zwischen einer roten und einer goldenen Fasanenfeder.&amp;lt;ref&amp;gt;Spießen (1901–1903), S. 42&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Placidus von Droste]] († 1700), Fürstabt von Fulda&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Dietrich Ludwig von Droste zu Erwitte]] (* 23. Juli 1725; † 9. Juli 1769) war Dompropst in Hildesheim und war Landdrost des Herzogtums Westfalen&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Wilhelm von Droste zu Erwitte]] († 1741), Landdrost und Domherr in Paderborn&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Friedrich von Droste zu Erwitte]] (1683–1728), Domherr in Münster und Paderborn&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Philipp von Droste zu Erwitte]] (1710–1736), Domherr in Münster und Osnabrück&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp von Droste zu Erwitte]] (1684–1734), Domherr in Münster und Paderborn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Caspar Ferdinand Droste zu Füchten]] (* 21. November 1713; † 9. Juni 1774 in Hildesheim) war Domherr und Hofkammerpräsident in Münster.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Dietrich Anton von Droste zu Füchten]] (* 1681; † 1. September 1731 auf Haus Füchten) war von 1728 bis 1731 Landdrost des Herzogtums Westfalen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ferdinand Droste zu Füchten]] (1719–1770), deutscher Domdechant und Domherr&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Droste zu Füchten]] (1712–1753), Domherr in Münster und Paderborn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Droste zu Erwitte family}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Fahne]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der westphälischen Geschlechter&amp;#039;&amp;#039;, 1858, S. [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_der_Westph%C3%A4lischen_Geschlech/Q4hMAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA138 138] und [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_der_Westph%C3%A4lischen_Geschlech/Q4hMAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA140 140] (Stammtafel).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2 (Bozepolski–Ebergassing), Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1860, S. [https://books.google.de/books?id=yHJoAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA584&amp;amp;lpg=PA584 584].&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexicon der Preußischen Monarchie]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: A–K, Berlin 1855, S. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10428286?page=196 182].&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330366 42&amp;amp;nbsp;f.]; Band 2, Görlitz 1903, Tafel [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365434 103].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039;. Erste Sektion A-G. Leipzig, 1837 S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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