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	<title>Drosophila simulans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drosophila_simulans&amp;diff=221048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Komma vor DOI</title>
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		<updated>2025-03-31T22:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Drosophila simulans&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Alfred Sturtevant|Sturtevant]], 1919&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Drosophila&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Taufliegen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Drosophilidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Fliegen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brachycera&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Zweiflügler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Diptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Drosophila simulans-female.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Drosophila&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Taufliegen]] (Drosophilidae). Den Artnamen „simulans“ (lateinisch: täuschend, nachahmend) erhielt sie vom Erstbeschreiber wegen der großen Ähnlichkeit zu &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039;, mit der sie bis 1919 allgemein verwechselt wurde. Beide Arten sind auch ähnlich in der Lebensweise der Larven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Wie alle nahe verwandten Arten ist &amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039; eine kleine Fliegenart. Die Länge des Rumpfabschnitts ([[Thorax (Gliederfüßer)|Thorax]]) beträgt etwa 0,85 Millimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scandinavica&amp;quot;/&amp;gt;, die Flügel sind 1,5 bis 2,5 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot; /&amp;gt; Die Art ist in der Körpergröße, je nach Entwicklungsbedingungen, recht variabel. Die Färbung des Kopfs ist gelblich. Auch der Rumpfabschnitt, einschließlich der Beine, ist gelblich gefärbt, in der Regel mit drei dunkleren Längsbändern auf der Oberseite des [[Scutellum (Insekten)|Scutellum]]. Die [[Tergit]]e des Hinterleibs ([[Abdomen (Gliederfüßer)|Abdomen]]) sind gelblich mit abgesetzten dunklen Binden entlang ihres Hinterrands, die in der Mitte nie verschmälert oder unterbrochen ist, meist ist sie in der Mitte dreieckig nach vorn vorgezogen. Oft sind die hinteren Tergite, zur Abdomenspitze hin, ganz dunkel gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scandinavica&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot; /&amp;gt; Die Flügel sind glasklar hyalin, ohne die dunklen Flecken, die bei manchen anderen &amp;#039;&amp;#039;Drosophila&amp;#039;&amp;#039;-Arten auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist in der Gestalt und der Färbung außerordentlich ähnlich zu den nahe verwandten Arten (der &amp;#039;&amp;#039;melanogaster&amp;#039;&amp;#039;-Artengruppe) und von diesen sicher nur anhand weniger [[Merkmal]]e zu unterscheiden. Wichtigste Differentialmerkmale sind: Am Kopf sind die Wangen ([[Gena (Insekt)|Genae]], Seitenpartie der Kopfkapsel unterhalb der [[Komplexaugen]]) verhältnismäßig schmal, etwa ein Zwanzigstel des Augendurchmessers&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scandinavica&amp;quot;/&amp;gt; bzw. kaum so breit wie die dickste Stelle der [[Tibia (Gliederfüßer)|Tibia]] der Vorderbeine&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot; /&amp;gt; (bei &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; ein wenig breiter). An den Begattungsorganen der Männchen steht ein größerer Anhang am Genitalbogen (anatomisch: der dorsale Ast des ventralen epiandrialen Lobus) muschelförmig nach unten vor (bei &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; ist er schmaler und hakenförmig). Die Artbestimmung von Einzeltieren im weiblichen Geschlecht ist schwierig und unsicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschlechter unterscheiden sich, neben den Begattungsorganen, an sogenannten Geschlechtskämmen, auffallenden Borstenreihen an den [[Tarsus (Gliederfüßer)|Fußgliedern]] der Vorderbeine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039; ist heute fast weltweit verbreitet (kosmopolitisch). Diese Verbreitung geht auf Verschleppung durch den Menschen zurück. Nach altem Sammlungsmaterial und Vorkommen in nicht vom Menschen veränderten Habitaten konnte ein ursprüngliches Verbreitungsgebiet in Afrika rekonstruiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lachaise&amp;quot; /&amp;gt; Die Art lebt dort im Osten der [[Afrotropis]] und den östlich daran anschließenden Inseln (Madagaskar, [[Maskarenen]], [[Komoren]]). In Westafrika schließt das natürliche Verbreitungsgebiet der Schwesterart &amp;#039;&amp;#039;Drosophila melanogaster&amp;#039;&amp;#039; an. Westliche Grenze der natürlichen Verbreitung sind etwa die [[Kamerunberg]]e nahe der Küste Kameruns. Westlich davon tritt &amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039; nur sporadisch und fast nur synanthrop, in menschengemachten Habitaten, auf. Trotz der weltweiten Verschleppung tritt die Art nicht überall gleichermaßen auf. Warum sie, trotz ähnlicher Durchschnittstemperaturen, bis heute in Westafrika und im zentralen Asien selten geblieben ist, ist bisher unzureichend verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;David&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Larven leben, wie diejenigen aller verwandten Arten, in faulenden Früchten, wobei kleine Faulstellen, etwa an Druckstellen, ausreichen. Sie werden durch den Geruch solcher Früchte, aber auch den von fermentierten fruchtigen Getränken, angelockt. &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039;-Larven kommen sehr oft nebeneinander an derselben Stelle vor. Dennoch sind ihre Habitatansprüche nicht identisch. &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; gilt manchmal als etwas wärmeliebender und wird in Mitteleuropa nach Norden hin seltener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt aber, etwa innerhalb von Häusern, bis nach Skandinavien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scandinavica&amp;quot;/&amp;gt; Als günstige Temperatur der Larvenentwicklung gelten etwa 20 bis 28&amp;amp;nbsp;°C mit einem Optimum bei 22&amp;amp;nbsp;°C,  die Art ist aber nicht sehr temperatursensibel und kann sich in einer weiten Temperaturspanne von 12&amp;amp;nbsp;°C bis 31&amp;amp;nbsp;°C erfolgreich fortpflanzen. Bei höheren Temperaturen entwickeln sich die Larven schneller, aber die schlüpfenden Imagines bleiben kleiner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Austin&amp;quot; /&amp;gt; Die Larven entwickeln sich unter günstigen Bedingungen außerordentlich rasch: Bei einer Temperatur (im Labor) von 25&amp;amp;nbsp;°C beträgt die Entwicklungsdauer ungefähr 200 bis 205 Stunden (und damit etwas weniger als bei &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; mit etwa 220 Stunden). Über den gesamten Temperaturbereich entwickelt sich &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; bei niedrigen Temperaturen relativ schneller als &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039;, dies kehrt sich um bei Temperaturen über 27&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref name=&amp;quot;David&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Larven von &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; vertragen nur geringe Konzentrationen von Alkohol, der sich an zuckerhaltigen faulenden Früchten durch Gärung bildet. &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt gegenüber &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; stärker belichtete Habitate und ist weniger empfindlich gegenüber direkter Sonneneinstrahlung als diese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;David&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt daher nicht in Produktionsstätten für alkoholische Getränke, wie etwa an Gärrückständen oder in Weinkellern, vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter günstigen Bedingungen, bei Temperaturen über 25 °C entwickelt sich &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; etwas schneller als &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; und kann durch die höhere Wachstumsrate diese Art aus günstigen Lebensräumen durch [[Konkurrenz (Ökologie)|Konkurrenz]] verdrängen. Bei Freilanduntersuchungen konnte mehrfach gefunden werden, dass die Relative Häufigkeit von &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; im Herbst, bei niedrigeren Temperaturen, deutlich zunimmt. &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; kommt auch in Häusern vor, ist hier aber fast immer seltener als &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039; und kommt in Mitteleuropa häufiger im Freiland, etwa in Obstgärten, vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;David&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beobachtung, dass &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; sich in kühleren Habitaten erfolgreicher entwickelt und fortpflanzt als &amp;#039;&amp;#039;D.melanogaster&amp;#039;&amp;#039;, steht also etwas im Widerspruch zu der Beobachtung, dass diese Art insgesamt weiter verbreitet ist und auch in Europa generell weiter nach Norden hin vordringen kann. Ein möglicher Unterschied, der dies erklären könnte, liegt in der Überwinterung. &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; legt im Allgemeinen im Winter keine [[Diapause]] ein und ist dadurch möglicherweise frostempfindlicher. Es gibt Hinweise darauf, dass sie in einigen nördlicheren Regionen regelmäßig im Winter verschwindet und das Gebiet dann im Sommer von Süden her neu besiedeln muss. Neuere Funde deuten darauf hin, dass sie auch in winterkalten Regionen wie der Ukraine erfolgreich überwintern kann, möglicherweise in besonders geschützten Habitaten. Es wird vermutet, dass sich die Art derzeit auch in Europa noch weiter nach Norden hin ausbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Serga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellorganismus ==&lt;br /&gt;
Durch die enge Verwandtschaft mit &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039;, der Taufliegenart, die als [[Modellorganismus]] in der Genetik, [[Entwicklungsbiologie|Entwicklungs-]] und [[Zellbiologie]] benutzt wird und der vermutlich genetisch am besten untersuchten Tierart überhaupt, wurde &amp;#039;&amp;#039;D.simulans&amp;#039;&amp;#039; verbreitet in genetischen Untersuchungen als Vergleichsart verwendet. Tatsächlich wurde die Art von dem Genetiker [[Alfred Sturtevant]] (aus der Arbeitsgruppe von [[Thomas Hunt Morgan]]) 1919 im Rahmen von genetischen Untersuchungen (in Florida in den USA) überhaupt erst entdeckt und neu beschrieben, als er bemerkte, dass sich einige seiner Versuchstiere nur schwer miteinander kreuzen ließen, obwohl man sie damals derselben Art zugeordnet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bock&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sturtevant2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phylogenie, Taxonomie, Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde erstbeschrieben durch den Genetiker Alfred Sturtevant nach Tieren, die er in seinen Laborkulturen in Florida, USA als spezifisch verschieden von &amp;#039;&amp;#039;Drosophila melanogaster&amp;#039;&amp;#039; erkannte, mit der sie bis dahin verwechselt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sturtevant&amp;quot; /&amp;gt; Innerhalb der sehr artenreichen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Drosophila&amp;#039;&amp;#039; gehört sie in die &amp;#039;&amp;#039;melanogaster&amp;#039;&amp;#039;-Artengruppe innerhalb der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Sophophora&amp;#039;&amp;#039; der Unterfamilie Drosophilinae. Genetische Untersuchen haben klare Hinweise darauf erbracht, dass die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Drosophila&amp;#039;&amp;#039; nicht [[monophyletisch]] gegenüber den anderen Drosophilidae ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vanderlinde&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yassin&amp;quot; /&amp;gt; Die in der alten Welt verbreiteten Arten von &amp;#039;&amp;#039;Sophophora&amp;#039;&amp;#039; bilden vermutlich eine [[Klade]] und könnten als eigenständige Gattung abgetrennt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gao&amp;quot; /&amp;gt; Das ist aber bisher unterblieben, so dass die Art aktuell (Stand 2022) in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Drosophila&amp;#039;&amp;#039; verblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039; hat sich von &amp;#039;&amp;#039;Drosophila melanogaster&amp;#039;&amp;#039; vermutlich vor etwa 3 Millionen Jahren genetisch getrennt. Kreuzungsexperimente zwischen beiden Arten wurden vom Erstbeschreiber der Art schon in den 1920er Jahren durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sturtevant2&amp;quot; /&amp;gt; Demnach kommen bei Kreuzungen  nur sterile Nachkommen heraus, die je nach Richtung sämtliche Männchen oder sämtliche Weibchen waren. Die anderen starben aufgrund genetischer Inkompatibilitäten noch im Larvenstadium ab. Später wurde ein Stamm entdeckt, dessen Nachkommen bei Kreuzung beide Geschlechter umfasst, die aber ebenfalls steril bleiben. Seitdem wurden die genetischen Mechanismen dahinter im Detail erforscht, wobei auch [[triploid]]e Individuen in besonderen Zuchtstämmen beitrugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barbash&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren wurde entdeckt, dass &amp;#039;&amp;#039;Drosophila simulans&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Arten, &amp;#039;&amp;#039;Drosophila mauritiana&amp;#039;&amp;#039; von der Insel Mauritius und &amp;#039;&amp;#039;Drosophila sechellia&amp;#039;&amp;#039; von den [[Seychellen]] eine Artengruppe bildet, die sich vermutlich vor höchstens 250.000 Jahren aus einer gemeinsamen Stammart aufgesplittet hat. Kreuzt man diese Arten miteinander, ergeben sich fruchtbare (fertile) Weibchen, aber sterile Männchen; dies Ergebnis entspricht [[Haldanes Regel]]. Inzwischen wurde genetische [[Introgression]] auch in natürlichen Populationen der Arten nachgewiesen. Die Trennung der Arten bleibt aber durch Selektionsvorgänge aufrechterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presgraves&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Austin&amp;quot;&amp;gt;Christopher J. Austin &amp;amp; Amanda J. Moehring (2013): Optimal temperature range of a plastic species, Drosophila simulans. Journal of Animal Ecology 82: 663–672. [[doi:10.1111/1365-2656.12041]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barbash&amp;quot;&amp;gt;Daniel A. Barbash (2010): Ninety Years of Drosophila melanogaster Hybrids. Genetics 186 (1): 1–8. [[doi:10.1534/genetics.110.121459]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bock&amp;quot;&amp;gt;Ian R. Bock &amp;amp; Marshall R. Wheeler (1972): The Drosophila melanogaster Species Group. University of Texas Studies in Genetics 7 (7213): 1-102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;David&amp;quot;&amp;gt;Jean R. David, Roland Allemand, Pierre Capy, Mohamed Chakir, Patricia Gibert, Georges Petavy, Brigitte Moreteau (2004): Comparative life histories and ecophysiology of Drosophila melanogaster and D. simulans. Genetica 120: 151–163. [[doi:10.1007/978-94-007-0965-2_13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gao&amp;quot;&amp;gt;Jian-jun Gao, Yao-guang Hub, Masanori J. Toda, Toru Katoh, Koichiro Tamura (2011): Phylogenetic relationships between Sophophora and Lordiphosa, with proposition of a hypothesis on the vicariant divergences of tropical lineages between the Old and New Worlds in the family Drosophilidae. Molecular Phylogenetics and Evolution 60: 98–107. [[doi:10.1016/j.ympev.2011.04.012]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helvetica&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Bächli und Hans Burla: Drosophilidae. Insecta Helvetica, Fauna Band 7: Diptera. Herausgegeben von der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft, Zürich 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lachaise&amp;quot;&amp;gt;Daniel Lachaise, Marie-Louise Cariou, Jean R. David, Françoise Lemeunier, Léonidas Tsacas Michael Ashburner: Historical Biogeography of the Drosophila melanogaster Species Subgroup. Chapter 4 in  Max K. Hecht, Bruce Wallace, Ghillean T. Prance (editors):  Evolutionary Biology (EBIO), Volume 22. Plenum Press, New York 1988. ISBN 978-1-4613-0931-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presgraves&amp;quot;&amp;gt;Daven C. Presgraves &amp;amp; Colin D. Meiklejohn (2021): Hybrid Sterility, Genetic Conflict and Complex Speciation: Lessons From the Drosophila simulans Clade Species. Frontiers in Genetics 12: 669045. [[doi:10.3389/fgene.2021.669045]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scandinavica&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Bächli, Carlos R. Vilela, Stefan Andersson Escher, Anssi Saura: The Drosophilidae (Diptera) of Fennoscandia and Denmark. Fauna Entomologica Scandinavica Vol. 39. Brill, Leiden/New York 2004. ISBN 90-04-13265-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Serga&amp;quot;&amp;gt;Svitlana V. Serga, Oleksandr M. Maistrenko, Andrii I. Rozhok, Timothy A. Mousseau, Iryna A. Kozeretska (2015): Colonization of a temperate-zone region by the fruit fly Drosophila simulans (Diptera: Drosophilidae). Canadian Journal of Zoology 93: 799–804, [[doi:10.1139/cjz-2015-0018]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sturtevant&amp;quot;&amp;gt;A.H. Sturtevant (1919): A new species closely resembling Drosophila melanogaster. Psyche 26: 153-155. [https://downloads.hindawi.com/journals/psyche/1919/097402.pdf PDF Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sturtevant2&amp;quot;&amp;gt;A.H. Sturtevant (1920): Genetic Studies on Drosophila simulans. I. Introduction. Hybrids with Drosophila melanogaster. Genetics  5 (5): 488–500.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vanderlinde&amp;quot;&amp;gt;Kim van der Linde, David Houle, Greg S. Spicer, Scott J. Steppan (2010): A supermatrix-based molecular phylogeny of the family Drosophilidae. Genetic Research 92: 25–38. [[doi:10.1017/S001667231000008X]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yassin&amp;quot;&amp;gt;Amir Yassin (2013): Phylogenetic classification of the Drosophilidae Rondani (Diptera): the role of morphology in the postgenomic era. Systematic Entomology 38: 349–364. [[doi:10.1111/j.1365-3113.2012.00665.x]] (open access)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taufliegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drosophilidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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