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	<title>Drogenschrank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drogenschrank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im 20. Jahrhundert im deutschen Recht eine Abgabestelle für [[Arzneimittel]] außerhalb von [[Apotheke]]n verstanden. Einzelhändler konnten daraus [[Analgetika|Schmerzmittel]] und andere Arzneimittel zur [[Selbstmedikation]] abgeben, ohne dass sie eine pharmazeutische Ausbildung benötigten. Eine wohnortnahe Grundversorgung mit Arzneimitteln war damit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der [[Pharmazeutische Zeitung|Pharmazeutischen Zeitung]] gab es im Lebensmittel-Einzelhandel 1959 in Deutschland auf dem Land und in den Randgebieten der Städte rund 25.000 Drogenschränke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://rzbl04.biblio.etc.tu-bs.de/dfg-files/00038685/DWL/00000847.pdf |wayback=20150626102023 |text=Pharmazeutischen Zeitung&amp;quot; Jg. 104, Nr. 32. 1959 S. 818 }} (PDF; 526&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bis 1958 war der Betrieb einer Apotheke noch an eine [[Konzession]] gebunden und die Apothekendichte entsprechend gering. Noch 1970 hatten von den 22.510 Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland 17.860 weder eine Apotheke noch eine [[Drogerie]].&amp;lt;ref&amp;gt;L. Niedieck, Seite 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sachkunde == &lt;br /&gt;
Eine Umfrage nach dem Hauptberuf unter den Inhabern der Drogenschränke ergab 1939 einen Anteil von etwa 80 Prozent Dorfkaufleuten, Gemischtwaren-, Material- und [[Kolonialwaren]]händlern. Unter den übrigen 20 Prozent waren auch Friseure, Gastwirte und weitere Berufsgruppen, die nebenher mit Kolonialwaren handelten und keine besondere Sachkunde im Hinblick auf Arzneimittel aufwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Niedieck, Seite 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Einzelhandelsgesetz]] gab es bis 1961 die Sonderregelung für Drogenschränke, die der amtsärztlichen Überwachung unterlagen und behördlich angezeigt werden mussten. Danach setzte es die Voraussetzungen für die Sachkunde für den Einzelhandel mit Arzneimitteln fest.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Niedieck, Seite 69&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 wird die Abgabe von Arzneimitteln außerhalb von Apotheken im [[Arzneimittelgesetz (Deutschland)|deutschen Arzneimittelgesetz]] geregelt ({{§|50|AMG|buzer}} AMG). Die „Verordnung über den Nachweis der Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln“ legt Ausbildungsvoraussetzungen und Prüfungsbestimmungen fest. Die Möglichkeit der Anmeldung von Drogenschränken ist damit entfallen. &lt;br /&gt;
Für den Übergang wurde mit Art. 3 § 14 des [[Arzneimittelgesetz (Deutschland)#Neufassung von 1976|Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelrechts]] den bisherigen Drogenschrankinhabern [[Bestandsschutz]] eingeräumt. So „dürfen Einzelhändler, die vor dem 1. Januar 1978 freiverkäufliche Arzneimittel erlaubterweise verkauft haben, also entweder eine Erlaubnis für den Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln und ärztliche Hilfsmittel besessen oder einen &amp;#039;&amp;#039;Drogenschrank&amp;#039;&amp;#039; angezeigt hatten, diese Tätigkeit weiter ausüben.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{BGBl|1976 I S. 2445, 2479}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Bereich der Selbstbedienung mit Arzneimitteln außerhalb von Apotheken ist die Anwesenheit einer Person mit [[Sachkundenachweis]] erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.potsdam.ihk24.de/starthilfe/existenzgruendung/brancheninfo/handel/1077224/Arzneimittel.html;jsessionid=EE1BE48035633AB93B462AF11A5AC018.repl23 |text=IHK Potsdam |archivebot=2018-04-07 08:14:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lothar Niedieck: &amp;#039;&amp;#039;Der Verkehr mit freiverkäuflichen Arzneimitteln außerhalb der Apotheke und Arzneimittelsicherheit.&amp;#039;&amp;#039; Univ. Diss., Oldenburg  2001, ISBN 3-8311-2897-9 ({{Google Buch | BuchID = dTnGukT3UFgC }})&lt;br /&gt;
* Fritz O. Neumann: &amp;#039;&amp;#039; Der Drogenschrank: Warenkunde und Betriebsvorschriften für den Handel mit Arzneimitteln in ländlichen Gemischtwarenbetrieben&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Jüstel &amp;amp; Göttel, Leipzig 1939. ({{Google Buch | BuchID = DlzPPgAACAAJ }})&lt;br /&gt;
* E. Müller u. F. Völter: &amp;#039;&amp;#039;Vorschriften für den Betrieb von Arzneimittel- und Gifthandlungen (Drogerien und Drogenschränke) in Württemberg. Zugleich Anleitung zur amtlichen Besichtigung der Drogen-, Gift- und Farbenhandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Kaiserlichen Verordnung betr. den Verkehr mit Arzneimitteln außerhalb der Apotheken vom 22. Oktober 1901. Stuttgart 1921.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 35 (1922), S.&amp;amp;nbsp;528–528, {{DOI|10.1002/ange.19220357710}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://krefeld.ihk.de/media/upload/ihk/imap/20110629/SU_Arzneimittel_062011.pdf | wayback=20130123043710 | text=Nachweis der Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln außerhalb von Apotheken, IHK-Merkblatt, 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2011}} (PDF; 142&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmaziegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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