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	<title>Dritte Generation Ost - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte des Vereins Perspektive³ */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-24T17:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte des Vereins Perspektive³: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verein, der der Debatte um [[Ostdeutschland seit 1990]] neue Impulse geben will und sich dem Engagement in Ostdeutschland verschrieben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dritte Generation Ost |url=http://netzwerk.dritte-generation-ost.de/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;3te Generation Ost&amp;#039;&amp;#039; – Das Netzwerk der Wendekinder |abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentliche Ziele sind es, der jüngsten noch in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] geborenen Generation (ca. 1975–1985 Geborene) eine Stimme zu geben und durch einen breit angelegten Dialog das Bild von Ostdeutschland von tradierten Klischees und Vorurteilen zu befreien. Die Initiative richtet sich vornehmlich, aber nicht ausschließlich, an Deutsche, die in etwa zwischen 1975 und 1985 in der DDR geboren wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit: [http://www.zeit.de/2014/21/dritte-generation-ostdeutschland Ratlose Revoluzzer], 15. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Definition Dritte Generation Ostdeutschland ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039; ist ein soziologisches Konstrukt. Als zweite Generation wird die Elterngeneration verstanden, die in der DDR geboren, sozialisiert, ausgebildet und berufstätig wurde; als erste Generation wird die Aufbaugeneration der Großeltern betrachtet (zeitliche Abfolge: Kriegskinder → DDR-Kinder → Wendekinder).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gibt es eine Dritte Generation Ostdeutschland? |Sammelwerk=soziologieblog |Online=[http://soziologieblog.hypotheses.org/1148 Online] |Abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im internationalen Kontext liegen die Jahrgangskohorten der DDR im Übergangsbereich zwischen der [[Generation X]] und der [[Generation Y]]. Merkmale dieser (von westlichen Soziologen beschriebenen) Generationen sind vor allem bei den jüngeren Jahrgängen der Generation Y anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hypothese des &amp;#039;&amp;#039;Netzwerks Dritte Generation Ost&amp;#039;&amp;#039; lautet, dass die Umbrucherfahrung von 1989 einen spürbaren Einfluss auf die jüngsten Kinder der DDR hatte. Zum einen haben diese Wendekinder einen umfassenden Systemwandel unmittelbar miterlebt, zum anderen die Unsicherheit und die Arbeitslosigkeit der in der DDR sozialisierten Eltern erfahren. Nach dem Konzept der [[Transgenerationale Weitergabe|transgenerationalen Weitergabe]] wird außerdem die unbewusste Übertragung von traumatischen Familienerlebnissen aus zwei deutschen Diktaturen vermutet. Durch einen Dialog der Generationen soll der Einfluss der jüngeren deutschen Geschichte auf die individuellen Familienbiographien zur Sprache gebracht werden. Auf die &amp;#039;&amp;#039;3. Generation Ost&amp;#039;&amp;#039; folgen ostdeutsche Angehörige der Generation Y, die sich überwiegend angesichts ihrer Sozialisation in der Bundesrepublik Deutschland als Angehörige einer gesamtdeutschen Generation sehen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lukas Rietzschel]]: [https://www.zeit.de/campus/2018-09/chemnitz-protest-sachsen-ostdeutschland-rechtsextremismus/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Generation Y – Chemnitz: Solidarität, endlich!&amp;#039;&amp;#039;] [[Zeit Campus]]. Reihe „Generation Y“. 16. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn auch mit Einschränkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Valerie Schönian]]: [https://www.zeit.de/2017/52/heimat-ostdeutschland-entfremdung-entwicklung-jahrgang-1990 &amp;#039;&amp;#039;Heimat Ostdeutschland: Jahrgang 1990&amp;#039;&amp;#039;]. zeit.de. 16. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Netzwerks 3te Generation Ost ==&lt;br /&gt;
Die Idee zur Initiative wurde im Herbst 2009 geboren, als sich die friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum 20. Mal jährten. Damals fragten sich die acht Gründungsmitglieder, warum in Printmedien und Fernsehformaten fast nur Männer im fortgeschrittenen Alter über die [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] und die DDR diskutierten. Sie fand sich nicht in dieser Konstellation wieder. Stattdessen wollte Adriana Lettrari ihre Generation, die zwischen 1975 und 1985 Geborenen, sichtbar machen und am Diskurs über Ostdeutschland beteiligen. Es galt, neben den Dagebliebenen auch die in die alten Bundesländer Abgewanderten zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2010 fand ein erstes Treffen von Interessierten statt. Eigentlich als Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Ideen gedacht, entstand hieraus ein Team aus Ost- und Westdeutschen, das sich von nun an regelmäßig traf. Es entwickelte die Vision, ein großes Treffen dieser bisher „unsichtbaren“ Dritten Generation Ostdeutschland zu organisieren. Parallel dazu wurde die &amp;#039;&amp;#039;Wendekind gUG&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die als gemeinnützige Trägergesellschaft für die finanziellen und rechtlichen Abwicklungen im Hintergrund verantwortlich war. Erste Fördermittel wurden von der [[Bundesstiftung Aufarbeitung]] bereitgestellt. Inzwischen haben sich eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt. In diesem Umfeld ist auch der Verein weltbewusst e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mein-leben-entdecken.de/ |titel=Biografiearbeit Dritte Generation Ost |abruf=2020-06-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Rahmen der Biografiearbeit zum Thema tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Vereins Perspektive³ ==&lt;br /&gt;
Mit dem Wachsen der Initiative zeigte sich 2013, dass die Organisationsform – bestehend aus einer Initiativgruppe parallel zu der für die finanzielle und juristische Unterstützung einiger Projekte geschaffene rechtliche Form – für viele der Engagierten nicht mehr tragfähig war. Nach einer Phase der Diskussion und des Ausprobierens entschied sich 2013 ein Teil der in Projekten der Dritten Generation Ostdeutschland Engagierten dafür, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um demokratische und transparente Entscheidungsprozesse zu ermöglichen: [[Perspektive hoch drei|Perspektive³]]. Der Verein engagiert sich in soziokulturellen Projekten wie Film-Wettbewerben &amp;amp; Ausstellungen sowie Bildungsprojekten durch Publikationen und die Entwicklung von Lernmaterialien für den Schulunterricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://perspektive-hoch-drei.de/category/projekte/ |titel=Projekte |werk=Perspektive³ |sprache=de |abruf=2021-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Perspektive&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ist ein unabhängiger, überparteilicher und selbstorganisierter Verein. Er beschäftigt sich mit den Sichtweisen der Dritten Generation Ostdeutschland auf vergangene, gegenwärtige und zukünftige gesellschaftliche Fragen. Dazu nimmt er Bilder, Erfahrungen und Wissen von und über diese Generation in der gesamtdeutschen Gesellschaft in den Blick. Perspektive&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;  möchte diese Diskussionen mit und um Menschen der Dritten Generation Ostdeutschland öffentlich sichtbar machen und sie vertiefen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://perspektive-hoch-drei.de/verein/ |titel=Verein |sprache=de |abruf=2024-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generationstreffen und Buchpublikation ===&lt;br /&gt;
Vom 8. bis 10. Juli 2011 fand im &amp;#039;&amp;#039;Collegium Hungaricum Berlin&amp;#039;&amp;#039; (CHB) die erste Konferenz der Dritten Generation Ost statt. Das durchgehend große Interesse übertraf die Erwartungen der Organisatoren. Rund 130 junge Ostdeutsche nahmen an der dreitägigen Konferenz teil und legten den Grundstein für ein Netzwerk, das inzwischen mehr als 2000 Menschen umfasst sowie Vereine und Institutionen als Partner eingebunden hat. Am 24. November 2012 gab es das 2te Generationstreffen, wieder im CHB. Diesmal stand das Verhältnis und der Dialog zwischen 2. und 3. Generation Ost im Mittelpunkt. Inwiefern haben die Erfahrungen und Ansichten der Elterngeneration die Generation der Wendekinder geprägt und beeinflusst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ergebnis der Konferenz ist das Buch &amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Michael Hacker, Judith Enders, Stephanie Maiwald, Johannes Staemmler et al. |Titel=Dritte Generation Ost wer wir sind, was wir wollen |Auflage=3., durchges. und erw. Aufl |Verlag=Links |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-86153-730-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist im August 2012 im [[Ch. Links Verlag]] erschienen. Über 30 Autoren verleihen darin der Dritten Generation Ostdeutschland eine Stimme. Das Buch ist ein Beitrag, um persönliche Erfahrungen in Ost und West festzuhalten. Es unternimmt den Versuch, das festgefügte „So war es“ zu überwinden und dem eine Vielfalt von Erfahrungen, Positionen und Forderungen entgegenzustellen. Diese einzelnen Perspektiven stehen für sich selbst, aber in ihrer Summe zeichnen sie das Bild einer Generation. Im November 2012 erschien eine Lizenzausgabe der [[Bundeszentrale für politische Bildung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/148572/dritte-generation-ost |titel=Dritte Generation Ost |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |datum=2013-01-11 |abruf=2018-05-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130111203206/http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/148572/dritte-generation-ost |archiv-datum=2013-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeregt von diesem Buch gründeten in den USA die deutschen Wissenschafterinnen Katrin Bahr und Melanie Lorek das Netzwerk &amp;#039;&amp;#039;Third Generation Ost.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jana Demnitz |Titel=&amp;quot;Das Erzählen über die DDR ist immer noch stark Westdeutsch geprägt&amp;quot; |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2014-10-23 |ISSN=1865-2263 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/themen/mauerfall/dritte-generation-ostdeutschland-das-erzaehlen-ueber-die-ddr-ist-immer-noch-stark-westdeutsch-gepraegt/10876918.html Online] |Abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bustour in den neuen Bundesländern ===&lt;br /&gt;
Unter dem Motto „Losmachen!“ führte die Initiative im Juni 2012 eine zehntägige Bustour durch. Die Busroute in Form einer Acht führte von [[Berlin]] ausgehend durch Orte in allen fünf neuen Bundesländern. Das Hauptanliegen war, mit Vertretern der Dritten Generation Ost abseits von Berlin in Kontakt zu treten. Wichtige Halte waren [[Schwedt/Oder]], [[Neubrandenburg]] [[Schwerin]], [[Zossen]], [[Mittelherwigsdorf]] in der Oberlausitz, [[Pobershau]] im Erzgebirge, [[Jena]], [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Lutherstadt Wittenberg]]. Vor Ort traf man sich mit Initiativen, Aktivisten, Politikern und engagierten Privatpersonen. Es entstand ein Dokumentarfilm von Gunther Scholtz: Mit dem Bus durch den Osten – Die Dritte Generation Ost auf Tour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Memorandum &amp;#039;&amp;#039;Generation Deutsche Einheit&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Zum 25-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 erschien ein Memorandum auf change.org, an dem Akteure des Netzwerks beteiligt waren. Darin bezeichnen sich „Wende-, West- und Migrationskinder“ gemeinsam als &amp;#039;&amp;#039;Generation Deutsche Einheit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Generation Deutsche Einheit: Wir mischen uns ein |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2015-10-01 |ISSN=1865-2263 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/politik/3-oktober-generation-deutsche-einheit-wir-mischen-uns-ein/12394394.html Online] |Abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 erschien ein Sammelband des Netzwerks mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur &amp;#039;&amp;#039;Dritten Generation Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://netzwerk.dritte-generation-ost.de/sammelband-die-generation-der-wendekinder-elaboration-eines-forschungsfeldes/ |titel=Sammelband „Die Generation der Wendekinder – Elaboration eines Forschungsfeldes“ |hrsg=Dritte Generation Ost |abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Buchpublikation zur Auseinandersetzung mit der Elterngeneration ===&lt;br /&gt;
2016 erschien wiederum im Ch. Links Verlag ein Sammelband zur Auseinandersetzung mit der Elterngeneration der Dritten Generation Ostdeutschland, welches auch in anderen Altersgruppen Resonanz fand. Unter dem Titel „Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit den Eltern“ werden viele unbearbeitete Fragen angestoßen: Wie habt ihr den Alltag in der DDR erlebt? Wart ihr politisch aktiv? Wolltet ihr weg? Habt ihr Erfahrungen mit der Stasi gemacht? Wie war das Leben für Frauen in der DDR? Wie ging das mit der Vereinbarkeit von Kindern und Karriere? Wie war das für euch, als die DDR dann weg war? Es emotionale, manchmal unbequemen Fragen, für die es bisher keinen Raum, keine Gelegenheit gab. Viele Lesungen und bundesweite Diskussionsveranstaltungen trugen zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs bei. Die Mitherausgeberin Judith C. Enders wurde 2019 in die von Matthias Platzeck geleitete Kommission der Bundesregierung „30 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2019/09/jubilaeumskonzept-30ja-deu-einheit.html?nn=9390260 |titel=Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ stellt Jubiläumskonzepts vor |abruf=2020-06-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Ziele des Vereins sind:&lt;br /&gt;
# verstärktes bürgerliches Engagement in Ostdeutschland&lt;br /&gt;
#Junge Ostdeutsche ermutigen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten&lt;br /&gt;
# Jungen Ostdeutschen Gehör verschaffen&lt;br /&gt;
# Geschichte der DDR und der friedlichen Revolution neu verstehen&lt;br /&gt;
# den Diskurs über Ostdeutschland von etablierten Klischees und Vorurteilen befreien&lt;br /&gt;
# die Gesellschaft in Deutschland und Europa mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Weimarer Autorin [[Andrea Hanna Hünniger]] warf der Dritten Generation Ost in einem Artikel unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Die wollen nur reden&amp;#039;&amp;#039; in der Wochenzeitung [[der Freitag]] vor, eine „therapeutische Nachholbewegung“ zu sein, die nur reden will. Sie schreibt: „Wenn sich die dritte Generation Ost mal aufrafft, könnte sie eine wichtige Bewegung sein. Ein Resonanzkörper der Gegenwart und sagen: Wir haben uns jetzt 20 Jahre angestrengt, zu eurem komischen System dazuzugehören. Die Westdeutschen haben uns dabei immer mit Ignoranz gestraft. Nun sind unsere Eltern von Altersarmut bedroht, und wir selbst leben prekär von der Hand in den Mund. Vielleicht ist das die Gelegenheit, noch einmal von vorn anzufangen?“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-wollen-nur-reden Andrea Hanna Hünniger: &amp;#039;&amp;#039;3. Generation Ost – Die wollen nur reden&amp;#039;&amp;#039;]: &amp;#039;&amp;#039;Gut, dass es euch gibt, liebe Mitbürger! Ihr habt jetzt auch ein Label gefunden. Toll! Wozu allerdings, ist uns unklar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;der Freitag&amp;#039;&amp;#039;, 16. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2013&amp;#039;&amp;#039; nach Erhalt von 1108 Stimmen (54,8 %)&lt;br /&gt;
* 2013: Nominierung für den [[Gustav-Heinemann-Bürgerpreis]] (zusammen mit [[Kazim Erdogan]] und [[EXIT Deutschland]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spd.de/95002/20130409_gustv_heinemann_preis.html |wayback=20130413073913 |text=Archivlink}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: 2. Platz beim &amp;#039;&amp;#039;Einheitspreis&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;SUPERillu&amp;#039;&amp;#039; und [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (bpb)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/139010/andreas-dresen-gewinnt-den-einheitspreis-2012 |titel=„Vorurteile und Zerrbilder abbauen“: Andreas Dresen gewinnt den einheitspreis 2012 |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Demografie-Beispiel des Monats Juni&amp;#039;&amp;#039; der Staatskanzlei Land Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=„3te Generation Ostdeutschland“ wirbt für Zukunft in der Heimat – Staatskanzlei ehrt Netzwerktour als Demografie-Beispiel {{!}} Landesregierung Brandenburg |Sammelwerk=Landesregierung Brandenburg |Online=http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.296489.de |Abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Preis &amp;#039;&amp;#039;Frauen Europas&amp;#039;&amp;#039;, verliehen von der [[Europäische Bewegung Deutschland|Europäischen Bewegung Deutschlands]], für Adriana Lettrari und ihr Engagement für das Netzwerk 3te Generation OSt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.netzwerk-ebd.de/aktivitaeten/preis-frauen-europas/preistraegerinnen/lettrari/ |titel=Frau Europas 2016: Adriana Lettrari |werk=Netzwerk EBD |abruf=2019-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Women of Europe Award&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Woman in Action&amp;#039;&amp;#039; für Adriana Lettrari und ihr Engagement für die Dritte Generation Ostdeutschland, verliehen von der &amp;#039;&amp;#039;Europäischen Bewegung International&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;European Women’s Lobby&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.netzwerk-ebd.de/nachrichten/adriana-lettrari-als-woman-of-europe-ausgezeichnet/ |titel=Adriana Lettrari als Woman of Europe ausgezeichnet |werk=Netzwerk EBD |abruf=2019-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Enders, Judith C. (2019): &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Feminismus und Mütterlichkeit – ein Ost-West Thema?“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: Femina Politica. Jg. 28, H. 02/2019: 140–146.&lt;br /&gt;
* Enders, Judith C., Schulze, Mandy, Ely, Bianca (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie war das für euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-916-2.&lt;br /&gt;
* Enders, Judith C. / Schulze, Mandy (2015) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Transformationsprozesse und Auswirkungen auf Geschlechterarrangements – zur Wertorientierung von Frauen der Dritten Generation Ostdeutschland.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas, Michael / Busch, Ulrich: Transformation im 21. Jahrhundert. Theorien – Geschichte – Fallstudien. Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften Band 39 II. Halbband. Berlin: trafo Wissenschaftsverlag: S. 571–586.&lt;br /&gt;
* Enders, Judith C., Schulze, Mandy (2013): „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauen der Dritten Generation Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.“ In: Anja Bargfrede / Eva Fuchslocher / Kathleen Kollewe / Katrin Pittius (Hrsg.): Frauen in Bewegung. Münster: Westfälisches Dampfboot.&lt;br /&gt;
* Judith C. Enders, Adriana Lettrari, Mandy Schulze, Johannes Staemmler: &amp;#039;&amp;#039;Fach- und Führungskräftemangel in Ostdeutschland. Eine qualitative Untersuchung der „Dritten Generation Ostdeutschland“&amp;#039;&amp;#039;, W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-7639-5167-3.&lt;br /&gt;
* Michael Hacker, Stephanie Maiwald, Johannes Staemmler u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen&amp;#039;&amp;#039;, Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Bonn 2012, ISBN 978-3-8389-0285-2.&lt;br /&gt;
* Michael Hacker, Stephanie Maiwald, Johannes Staemmler u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen&amp;#039;&amp;#039;, mit Texten u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Robert Ide]], [[Roland Jahn]] und [[Lothar Probst]], Ch. Links Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-685-7.&lt;br /&gt;
* Adriana Lettrari, Christian Nestler, Nadja Troi-Boeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generation der Wendekinder – Elaboration eines Forschungsfeldes&amp;#039;&amp;#039;, Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-11480-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://netzwerk.dritte-generation-ost.de/ 3te Generation Ost] (Plattform für das Netzwerk &amp;#039;&amp;#039;3te Generation Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://soziologieblog.hypotheses.org/1148 &amp;#039;&amp;#039;Gibt es eine Dritte Generation Ostdeutschland?&amp;#039;&amp;#039;] Aufsatz von Johannes Staemmler im Soziologieblog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostdeutschland seit 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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