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	<title>Drillsaat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T22:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Literatur */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-06-16T10:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sowing machine Nordsten.jpg|mini|Schlepper mit Anbau-Drillmaschine (Sämaschine)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Belarus-Minsk-Agriculture Expo-Machinery-6.jpg|mini|Moderne pneumatische Drillkombination]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drillsaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reihensaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird mit einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sämaschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch Drillmaschine durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere Kennzeichen sind kleine Säschare, die eine mehrere Zentimeter tiefe Rinne in das [[Saatbett]] ziehen – durch ein Rohr werden aus dem Säkasten durch eine drehende Nockenwalze [[Same (Pflanze)|Samen]]körner eingebracht (gedrillt = drehende Zuführung). Der Vorteil dieser [[Landmaschine|landwirtschaftlichen Maschine]] zur Aus[[saat]] von Pflanzensamen ist die genaue und gleichmäßige Tiefenablage des [[Saatgut]]es, was zu weniger Vogelfraß und einem gleichmäßigen [[Feldaufgang]] führt. Dadurch kann die Saatmenge gegenüber der [[Breitsaat]] um etwa 30 % gesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine konventionelle Drillmaschine besitzt sogenannte Schleppschare, kleine [[Pflugschar]]e zum begrenzten Aufreißen des Ackerbodens. In die kleinen Furchen wird das [[Saat]]gut deponiert. Anschließend werden sie durch einen nachlaufenden Striegel wieder geschlossen. Neben den Schleppscharen gibt es noch andere Vorrichtungen zur Einarbeitung der Saat in den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zirka 1970 sind auch sogenannte Direktsämaschinen in Gebrauch. Mit ihnen erfolgt die [[Direktsaat]] des [[Getreide]]s, ohne zu pflügen. Durch die Reduktion der Bodenbearbeitung wird die Bodenfauna (beispielsweise [[Regenwurm|Regenwürmer]]) geschützt, weshalb die Direktsaat eine schonendere Form der Landbewirtschaftung darstellt. Allerdings ist sie nicht überall praktikabel; beispielsweise senkt sich bei dieser Anbauart – die man Minimalbodenbearbeitung nennt – die Bodentemperatur. Die auf dem Boden verbliebenen Pflanzenreste bewirken eine Beschattung des Bodens mit erheblichem Einfluss auf die [[Keimung]] und die späteren Pflanzenbaumaßnahmen. Auch im ökologischen Landbau kann Direktsaat vernünftig eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sämaschine-LPHOF.jpg|mini|Pferdegezogene Sämaschine mit Pferdelenker, Maschinenlenker und Funktionskontrolleur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-09802-0003, Chemnitz, Ausfahrt eines Schleppers mit Sämaschine.jpg|miniatur|[[RS03]] mit angehängter Sämaschine, 1951]]&lt;br /&gt;
Bereits die [[Sumerer]] hatten eine primitive Sämaschine erfunden. Grabungsfunde von chinesischen Saatscharen aus der Zeit der [[Han-Dynastie]] im 2. Jahrhundert v. Chr. lassen auf eine Drillmaschine mit mehreren Saatleitungen schließen. Eine anscheinend derartige Maschine machte ein Beamter namens Zhao Guo um 85 v. Chr. bekannt. Zu diesem Zeitpunkt konnte man damit angeblich 7&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] täglich besäen. Die erste europäische Drillmaschine wurde 1566 von Camillo Torello in [[Venedig]] patentiert. Sie wurde stetig weiterentwickelt: Um das Jahr 1700 gab es einigermaßen robuste Versionen (z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Jethro Tull (Agronom)|Jethro Tull]]), es dauerte aber noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, bis sie zuverlässig und wirtschaftlich verwendbar war. 1834 stellte der böhmische Agronom [[Franz Seraph Horsky|Franz Horsky]] eine Drillsaatmaschine vor, 1855 entwickelte der braunschweigische [[Ludwig Lüders]] eine Maschine für die [[Zuckerrübe|Zuckerrübensaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst benötigte die Drillmaschine 2 Pferde und drei Mann Besatzung (Pferdelenker, Maschinenlenker und Säscharkontrolleur). Die Tages-Säleistung lag bei 7–12&amp;amp;nbsp;ha. Mit einer schleppergezogenen Säkombination kann heute ein Traktorfahrer ein Vielfaches dieser Fläche säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pflanzmaschine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus-Ulrich Heyland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Pflanzenbau&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klapp (Agrarwissenschaftler)|Ernst Klapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Acker- und Pflanzenbaues&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seed drills|Sämaschinen}}&lt;br /&gt;
*[https://www.bwagrar.de/Pflanzenbau/Ist-die-Einzelkornsaat-besser-als-die-Drillsaat,QUlEPTU1Mzc1MDkmTUlEPTE2MjkzMg.html Drillsaat versus Einzelkornsaat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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