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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Driftblock</id>
	<title>Driftblock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T10:19:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Driftblock&amp;diff=2529545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Mariner Transport */ lf</title>
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		<updated>2026-03-20T20:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mariner Transport: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brenig Driftblock.jpg|miniatur|Ein 28 Tonnen schwerer Driftblock im rheinländischen Ort [[Brenig]].]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Driftblock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein größeres Gesteinsstück, das, eingebettet in große Schollen aus [[Treibeis]], über oft große Distanz transportiert wurde. Bei Gletschertransport spricht man von &amp;#039;&amp;#039;[[Findling]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flusstransport ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Landfläche|Festland]] sind es überwiegend beim winterlichen Durchfrieren des Flusses ins [[Grundeis]] eingeschlossene Blöcke, die beim Auftauen im Frühjahr mit dem Eis auftrieben, [[fluviatil]] abgedriftet wurden und in [[Aufschotterung]]sflächen zur Ablagerung kamen. Für einen Transport als Schleppfracht ([[Geschiebe#Fachbegriff der Limnologie und des Wasserbaus|Geschiebefracht]]) sind diese Blöcke zu schwer. Die für das Einfrieren und den Transport notwendige jahreszeitlich mächtige Eisdecke macht Driftblöcke zu [[Paläoklima]]zeugen von [[Kaltzeit]]en. Sie sind in den mittleren Breiten charakteristische Begleiter kaltzeitlicher Flussablagerungen, deren Entstehung in ein [[periglazial]]es Klima mit verbreitetem [[Permafrostboden]] gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders augenfällig sind diese Blöcke in den [[Braunkohle]]-Abbaugebieten, wie im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]] in der [[Niederrheinische Bucht|Niederrheinischen Bucht]] als Teil des [[Rhein-Maas-Delta]]s, wo sie in den bis zu 400&amp;amp;nbsp;m unter [[Bodenhorizont]] hinabreichenden [[Tagebau]]en mit der [[Abraum (Bergbau)|Abräumung]] der die Braunkohle überlagernden [[Quartär (Geologie)|quartären]] Deckschichten zu Tage gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen [[Massiv|Gebirgsstöcken]] im Flusssystem herbeitransportierten Gesteine machen so am Ort ihrer Ablagerung möglich, einen geologischen Lehrpfad mit Hinweisen zu ihren unterschiedlichsten Herkunftsgebieten anzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nettetal.de/C125758C0039DE86/html/C1340C3267B8BFF7C12575DD002D1FBB?Open Geo-Lehrpfad Nettetal] (Zugriff Jan. 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mariner Transport ==&lt;br /&gt;
Driftblöcke können auch durch [[Meer|marines]] Treibeis transportiert worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;({{Google Buch|BuchID=mD4h2mNNuNYC|Seite=63|Hervorhebung=Driftblöcke|Linktext=Online}}) Hans Murawski, Wilhelm Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Spektrum, Heidelberg 2004, ISBN 978-3-8274-1445-8. S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt; An Uferzonen in Meernähe, die nach der [[Postglaziale Landhebung|Postglazialen Landhebung]] und dem Fallen des Meeresspiegels nun trocken liegen, treten sie nunmehr in Erscheinung.&lt;br /&gt;
Driftblöcke können ein Gewicht von mehreren Tonnen aufweisen. Sie werden gerne als naturbelassene Denksteine, Kunstwerkmaterial, Markierungen und [[Blickfang|Blickfänge]] aber auch als Absperrungen und Begrenzungssteine verwendet, so zum Beispiel bei der [[Renaturierung]] des [[Pulheimer Bach]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Driftblöcke werden oft unterscheidungslos als [[Findling]]e bezeichnet. Dabei sind Findlinge durch Gletscher transportierte und in der Regel oberflächennah abgelagerte Blöcke.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit sind die [[Tertiärquarzit]]e, die zum Teil noch heute [[in situ]] als verquarzte Sandsteinschichten gefunden werden aber auch sehr leicht aufgebrochen und dann durch Wasser und (Grund-)Eis verdriftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.meerbusch.de/C1257420004015D0/html/A9A80975A0C8EA58C1257559002E51DF |wayback=20151213080411 |text=Driftblöcke bei Meerbusch |archiv-bot=2019-04-07 10:36:35 InternetArchiveBot }} (Zugriff Jan. 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit sind die auch vom Gletscher- oder Meereis transportierten und sich aus diesem durch Tauen lösenden [[Dropstone]]s, die auf den Sedimenten aufschlugen und die Schichten deutlich störten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen|!Driftblock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meereskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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