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	<title>Driesche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:54:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Driesche&amp;diff=250101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-09T23:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Driesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Driesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drieschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Norden auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Herrmann-Winter: &amp;#039;&amp;#039;Plattdeutsch-Hochdeutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff 1999, ISBN 3-356-00375-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind alte Bezeichnungen für eine grasbewachsene, vorübergehend [[ackerbau]]lich ungenutzte Fläche, bzw. [[Brache]], im Rahmen der [[Feldgraswirtschaft]].  Teilweise wurde der Begriff, davon abgeleitet, auch für grasbestandene, beweidete Flächen im Allgemeinen verwendet. Die sogenannte Drieschwirtschaft war eine urtümliche, extensive Form der landwirtschaftlichen Bodennutzung, die später oft von der ertragreicheren [[Dreifelderwirtschaft]] abgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Rösener: &amp;#039;&amp;#039;Bauern im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck Verlag, 1985, ISBN 978-3-406-30448-4, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnungen fanden oft Eingang in [[Flurname]]n. Der Ausdruck taucht (als &amp;#039;&amp;#039;thriusca&amp;#039;&amp;#039;) zum ersten Mal in einer Genter Urkunde aus der ersten Hälfte des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foerste&amp;quot;&amp;gt;William Foerste: &amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft des Wortes Driesch.&amp;#039;&amp;#039; In: William Foerste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsches Wort. Kleine Beiträge zur niederdeutschen Mundart- und Namenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Heft 1/2, 1966, S. 57–68. Aschendorff Verlag, Münster.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Drieschwirtschaft wurde das Land ein Jahr oder einige Jahre in Folge umgebrochen und ackerbaulich, mit [[Roggen]], [[Saat-Hafer|Hafer]] oder [[Buchweizen]], genutzt, blieb danach aber mehrere Jahre in Folge brach liegen und wurde in dieser Zeit vom [[Vieh]] beweidet. In dieser Zeit entwickelte sich, über Selbstberasung (also spontanes und ungeplantes Einwandern) ein grasreicher, [[Weide (Grünland)|weideartiger]] Bestand, oft als Trift bezeichnet. In der Ruhezeit sollte sich das Land erholen und erneut Nährstoff- und Humusvorräte aufbauen, die anschließend als Düngung für den neuen Acker dienen konnten. Zum Ende der Brache wurde das Land bis zum [[Johannistag]] beweidet&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Freiherr von der Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1902, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend dreimal gepflügt: im Frühsommer, Spätsommer und Herbst, und anschließend Wintergetreide eingesät. Diese Form der Bewirtschaftung blieb in Westfalen bis ins 18., teilweise sogar bis ins 19. Jahrhundert verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foerste&amp;quot; /&amp;gt; Eine Variante der Wirtschaftsform, die Koppelwirtschaft,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1911 |Lemma=Koppelwirtschaft |Band=1 |Seite=1006 |zenoID=2000126821X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Porskrog Rasmussen: &amp;#039;&amp;#039;Innovative Feudalism. The development of dairy farming and Koppelwirtschaft on manors in Schleswig-Holstein in the seventeenth and eighteenth centuries.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Agricultural History Review.&amp;#039;&amp;#039; Band 58, Nr. 2, 2010, S. 172–190.&amp;lt;/ref&amp;gt; war vor allem in Nord- und Nordwesteuropa, in Deutschland mit Schwerpunkt in [[Schleswig-Holstein]], über Jahrhunderte üblich. Auch hier wurde die Brache als Driesch (Dreesch) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Heinrich von Thünen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der isolirte Staat in Beziehung auf Landwirthschaft und Nationalökonomie&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1826, [https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/thuenen_staat_1826?p=135 S. 121], digitalisiert im Deutschen Textarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt; In der als [[Egart]] bezeichneten Feldgraswirtschaft der Alpenländer, bei denen das Gras nicht beweidet, sondern als [[Wiese (Grünland)|Wiese]] genutzt wurde, ist der Ausdruck hingegen nicht üblich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck konnte auch als [[Adjektiv]] eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Triesch |Wortart=m. |Band=22 |Sp=487 |lemid=T10825}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der einst bevölkerungsreichste Stadtteil der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin, der [[Großer Dreesch|Große Dreesch]], bekam seinen Namen von so einem alten Flurnamen. Im [[Amt Gramzow]] im Land [[Brandenburg]] trägt das Dorf Dreesch, ein Ortsteil von [[Grünow (bei Prenzlau)|Grünow]], auch diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brache]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbergsbrache]]&lt;br /&gt;
* [[Unproduktive Fläche]]&lt;br /&gt;
* [[Ödland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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