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	<title>Drexel Burnham Lambert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:45:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drexel_Burnham_Lambert&amp;diff=2017623&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-08-10T21:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257778460&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257778460&quot;&gt;257778460&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Mensch83&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Mensch83&quot;&gt;Mensch83&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; + Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Drexel Burnham Lambert&lt;br /&gt;
| Logo             = DBL logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = &lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1935&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1990&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[New York City]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = Banken&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drexel Burnham Lambert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der größten [[Investmentbank]]en der [[Wall Street]]. Im Februar 1990 musste sie nach Unregelmäßigkeiten im Markt für [[Hochzinsanleihe|Ramschanleihen]] [[Insolvenz]] anmelden. Zu Blütezeiten war Drexel Burnham Lambert die fünftgrößte Investmentbank der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
I. W. „Tubby“ Burnham gründete die Firma 1935 als Burnham &amp;amp; Company, einem kleinen, in New York ansässigen [[Broker]]. 1967 bis 1973 erfolgte eine Fusion mit Drexel &amp;amp; Company, welche die Ausdehnung der Geschäfte in Richtung Investmentbanking ermöglichte. Drexel Burnham Company fusionierte wiederum 1976 mit William D. Witter, der US-amerikanischen Tochter der belgischen Beteiligungsgesellschaft „[[Groupe Bruxelles Lambert]]“ (GBL). Drexel Burnham Lambert blieb zu 26 % im Besitz von GBL, die restlichen Anteile hielten überwiegend die Angestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsmodell ==&lt;br /&gt;
Drexel Burnham Lambert beschäftigte sich sowohl als Berater von [[Unternehmensgründung|Startup-Firmen]] als auch mit ertragsstarken [[Hochzinsanleihe]]n (auch Schrott- oder Ramschanleihen genannt), die damals hauptsächlich von in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen („fallen angels“) ausgegeben wurden. [[Michael Milken]] wird dabei zugeschrieben, den Markt für Hochzinsanleihen (englisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|junk bonds}}&amp;#039;&amp;#039;) etabliert zu haben. Ramschanleihen waren Ende der 70er Jahre kaum bekannt. Milken bewarb diese als Anlageklasse, die nur geringfügig riskanter waren als Anleihen von Blue-Chip-Unternehmen, jedoch damals eine rund 6 % höhere Verzinsung brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma zeigte dabei aggressivere Geschäftspraktiken als viele Konkurrenten. In den 1980er Jahren stellten Milken und Drexel durch die Ausgabe von Ramschanleihen Kapital zur Verfügung, um [[feindliche Übernahme]]n zu finanzieren. Zahlreiche Aktiengesellschaften wurden damals zu Marktwerten gehandelt, die unter der Summe der Vermögenswerte lagen. Der Aufkauf von Unternehmen, um diese dann in Einzelteile zu zerlegen und weiterzuverkaufen, bot große Profitchanchen. Drexel stellte 1984 T. Boone Pickens Kapital zur Attacke auf [[Gulf Oil]] zur Verfügung, die zur Fusion mit Chevron führte. Milken stand auch hinter dem Übernahmeangebot von Carl Icahn für TWA. Angebote für [[Unocal]], [[Phillips Petroleum Company|Phillips 66]], [[Metro-Goldwyn-Mayer|MGM/UA]] folgten. Drexels Anleihen standen auch hinter [[Kohlberg Kravis Roberts &amp;amp; Co.]] und deren Angebot für [[Nabisco|RJR Nabisco]]. Drexels Konkurrenten [[Goldman Sachs]], [[Credit Suisse|First Boston]], [[Merrill Lynch]] and [[Lehman Brothers|Shearson Lehman Hutton]] folgten in den Markt für Ramschanleihen, Drexel konnte aber noch 1985 50 % der Neuausgaben durchführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Time Magazin; Ausgabe 26. Februar 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Milken 1.jpg|mini|[[Michael Milken]] 2006, er war bei Drexel der Leiter der Abteilung für &amp;quot;hochverzinsliche Wertpapiere&amp;quot;, sein Spitzname war „Junk Bond King“ – König der Ramschanleihen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1986 kamen Teile des Managements von Drexel Burnham Lambert unter Anklage im Zusammenhang mit Insiderhandel. Sowohl die [[Securities and Exchange Commission]] als auch [[Rudy Giuliani]] starteten Untersuchungen. Drexel Burnham Lambert drohte die Anklage unter dem [[RICO]]-Act; einige Mitglieder des Managements sahen keine Chance, dies abzuwehren. Schlussendlich wurde einer Strafzahlung von 650 Millionen US-Dollar mit der [[United States Securities and Exchange Commission|SEC]] zugestimmt, die Drexel schwächte. Der folgende Einbruch des Marktes für Ramschanleihen – verursacht durch höhere Ausfallraten, einen wirtschaftlichen Abschwung und neue gesetzliche Bestimmungen, die die Anlage in Junk Bonds erschwerten – trafen Drexel hart, deren Portfolio von über 1 Milliarde USD an Ramschanleihen rasch an Wert verlor. Drexels Bonitätsnote verschlechterte sich, die Bank war jedoch auf kurzfristige Refinanzierung angewiesen. Sowohl diese als auch Versuche eine Rettung durch die SEC oder eine Fusion zu organisieren, scheiterten. Im Februar 1990 musste Drexel Burnham Lambert Konkurs anmelden. In der Folge wurden 5.000 Angestellte entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsmagazin [[Fortune (Zeitschrift)|Fortune]] führte den Zusammenbruch des Unternehmens hauptsächlich auf unternehmerische [[Hybris]] zurück: „Deshalb konnten sie den 500 größten Unternehmen mit Übernahme drohen, ohne je politische Vergeltung befürchten zu müssen. Und deshalb konnten sie sich und ihre Kunden für Spekulationsgeschäfte hemmungslos verschulden, ohne sich für den Tag zu wappnen, an dem Schulden nicht mehr ‚in‘ sein würden. Ein früherer leitender Mitarbeiter bekennt: ‚Sehen Sie, wir dachten, wir sind unverwundbar.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;zit. n. John Kenneth Galbraith: &amp;#039;&amp;#039;Eine kurze Geschichte der Spekulation&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main, Eichborn Verlag, 2010, ISBN 978-3-8218-6511-9, S. 105f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DBL und die Finanzkrise ab 2007 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drexel Burnham Lambert gab als erste Institution bereits 1987 [[Collateralized Debt Obligation]]s (CDOs) aus, eine spezielle Klasse von [[Asset Backed Securities]] (ABS). CDOs und ABS werden als mitverantwortlich für die [[Finanzkrise ab 2007]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://moneyzine.com/investments/collateralized-debt-obligations/ |titel=Collateralized Debt Obligations (CDO) |abruf=2025-08-10 |datum=2024-01-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolger ==&lt;br /&gt;
[[Apollo Management]], eine [[Private Equity|Private-Equity]]-Firma, wurde von Drexels Angestellten, geführt von [[Leon Black]], gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (New York City)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nadi2018</name></author>
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