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	<title>Dresdner Vorortsbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:37:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-24T14:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; mit &amp;quot;s&amp;quot; bitte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EADEBD;&amp;quot;| Dresdner Vorortsbahn&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
| DE-KBS=&lt;br /&gt;
| LÄNGE=von Leuben bis Kleinzschachwitz 5,89&lt;br /&gt;
| SPURWEITE= 1000 mm (bis 1924)&amp;lt;br /&amp;gt;1450&lt;br /&gt;
| SPURWEITENKATEGORIE= nein&lt;br /&gt;
| NEIGUNG=&lt;br /&gt;
| RADIUS=&lt;br /&gt;
| STROMG=[[Oberleitung]] 500 V = (bis 1924)&amp;lt;br /&amp;gt;600 V &lt;br /&gt;
| V-MAX=&lt;br /&gt;
| ZWEIGLEISIG=&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_FOTO=Dresdner Vorortsbahn de map.png&lt;br /&gt;
| PIXEL_FOTO= 300px&lt;br /&gt;
| TEXT_FOTO= Strecke der Dresdner Vorortsbahn mit Haltestellen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uSTR||||von Dresden (1450&amp;amp;nbsp;mm)}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uBHF|||Forsthaus | Endstelle bis 1901 }}&lt;br /&gt;
{{BS2|uSTRl|||| ab 1901 nach Kronstädter Platz (1450&amp;amp;nbsp;mm)}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uKHSTa||0,00|Forsthaus| Stumpfendstelle mit einem Gleis}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uDST||0,19|Ausweichstelle | ohne Haltestelle (Schulstraße (Linzer Str.))}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uHST||0,29|Sedanstraße| heute: Grazer Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uBHF||0,71|Gärtnerei Meischke |}}&lt;br /&gt;
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{{BS2|uHST||1,65|Friedhof Leuben|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uBHF||1,85|Marktplatz Leuben| heute: Altleuben}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uHST||2,25|Königsallee| heute: Berthold-Haupt-Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uABZgl+l|uKBHFeq|2,87|Moltkestraße|(heute: Guerickewerkstraße)|ab 1903: Straßenbahnhof}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uBHF||3,26|Actien-Gesellschaft Elektricitätswerke| ab 1903: Sachsenwerk}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uABZgr+r|||Anschluss AGE (Kummerwerk)|(später Sachsenwerk)}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ueABZg+l|uexKBHFeq|||Straßenbahnhof bis 1903}}&lt;br /&gt;
{{BS2|uKBHFe||3,632|Niedersedlitz| Stumpfendstelle mit zwei Gleisen}}&lt;br /&gt;
{{BS2|||||Geschichte: 1899–1906}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|uSTR|||von Dresden (1450&amp;amp;nbsp;mm)}}&lt;br /&gt;
{{BS|uBHF||Forsthaus | }}&lt;br /&gt;
{{BS|uSTRl|||nach Laubegast (1450&amp;amp;nbsp;mm)}}&lt;br /&gt;
{{BS|uKHSTa|0,00|Forsthaus| Stumpfendstelle mit einem Gleis}}&lt;br /&gt;
{{BS|uDST|0,19|Ausweichstelle | ohne Haltestelle (Schulstraße (Linzer Str.))}}&lt;br /&gt;
{{BS|uHST|0,29|Sedanstraße| heute: Grazer Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS|uBHF|0,71|Gärtnerei Meischke |}}&lt;br /&gt;
{{BS|uBHF|1,31|Gärtnerei Ziegenbalg|1907 Ausweichstelle, verlegt von Kirchweg}}&lt;br /&gt;
{{BS|uHST|1,65|Friedhof Leuben|}}&lt;br /&gt;
{{BS|uBHF|1,85|Marktplatz Leuben| heute: Altleuben}}&lt;br /&gt;
{{BS|uHST|2,25|Königsallee| heute: Berthold-Haupt-Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS|uHST|2,59|Klettestraße}}&lt;br /&gt;
{{BS3||uABZgl+l|uKBHFeq|2,87|Straßenbahnhof|}}&lt;br /&gt;
{{BS|uBHF|3,26|Sachsenwerk| }}&lt;br /&gt;
{{BS|uABZgr+r||Anschluss Sachsenwerk|}}&lt;br /&gt;
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{{BS3|uSTR|uexKBHFe||3,632|Niedersedlitz| bis 1906}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uBHF|uKHSTa||3,67|Bf. Niedersedlitz|rechts: Postgleis der Lockwitztalbahn|}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uABZg+l|uSTRr||}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uABZgr|||||nach Kreischa}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uHST|||4,17|Albertstraße|heute: Eugene-Lewin-Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uBHF|||4,72|Gasthof Großzschachwitz|Kreuzung Pirnaer Landstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uHST|||5,15|Gasthof Goldene Krone|}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uHST|||5,32|Georg- und Fürstenplatz| heute: Altkleinzschachwitz und Putjatinplatz}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uBHF|||5,44|[[Rathaus Kleinzschachwitz]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uHST|||5,59|Friedrich-August-Platz| heute: Zschierener Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS3|uKBHFe|||5,89|Kleinzschachwitz, König-Albert-Platz|heute: Ecke Berthold-Haupt-Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS3||||||Geschichte: 1907–1924}}&lt;br /&gt;
{{BS-table-end}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Vorortsbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[sic]], mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;) war einerseits ein [[Straßenbahn]]unternehmen im heutigen [[Dresden|Dresdner]] Südosten. Andererseits wird damit die [[meterspur]]ige [[Überlandstraßenbahn]] in den damals selbstständigen Gemeinden von [[Laubegast]] über [[Leuben]] und [[Niedersedlitz]] nach [[Kleinzschachwitz]] bezeichnet. Das Unternehmen wurde 1899 von [[Oskar Ludwig Kummer]] gegründet und nach dessen [[Insolvenzrecht (Deutschland)#Geschichte|Konkurs]] 1902 von der Gemeinde Leuben aus der Konkursmasse herausgekauft, die damit Eigentümer und Betriebsführer der Bahn wurde. Der Straßenbahnbetrieb wurde von ihr 1905 in den Gemeindeverband von Kleinzschachwitz und Leuben eingebracht. 1921&amp;amp;nbsp;wurde mit der Eingemeindung der Orte Laubegast, Leuben und Kleinzschachwitz die Stadt Dresden Betriebsführer der Vorortsbahn, die diese Strecke bis 1924 in Dresdner Stadt[[Spurweite (Bahn)|spurweite]] (1450&amp;amp;nbsp;mm) umspurte. Erst um 1926 gelang die Eingliederung des ehemaligen Leubener und später kommunalen Straßenbahnamtes, das eigens für den Betrieb der Strecke 1921 von der Stadtverwaltung Dresden gegründet werden musste, in die [[Straßenbahn Dresden|Städtische Straßenbahn Dresden]]. 1936&amp;amp;nbsp;wurde von Leuben aus eine direkte Verbindung nach Kleinzschachwitz gebaut und die Verbindung zwischen Niedersedlitz und Kleinzschachwitz stillgelegt. Die Dresdner Vorortsbahn ist heute Bestandteil des Streckennetzes der [[Dresdner Verkehrsbetriebe AG]] (DVB) und wird von zwei [[Durchmesserlinie]]n befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept von Kummer und Bau der ersten Strecke ==&lt;br /&gt;
=== Übergeordnetes Verkehrsnetz ===&lt;br /&gt;
Entlang der [[Bahnstrecke Dresden–Děčín|Eisenbahnstrecke]] von [[Dresden]] nach [[Böhmen]] entstanden ab den [[1870er]] Jahren zahlreiche Fabriken. Unter anderem gründete [[Oskar Ludwig Kummer]] in [[Niedersedlitz]] ein großes Unternehmen für den [[Elektromaschinenbau]] (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Sachsenwerk]]&amp;#039;&amp;#039;). Zur gleichen Zeit entstanden zwischen der [[Elbe]] und der Eisenbahnstrecke aus den Dörfern [[Laubegast]], [[Leuben]], [[Seidnitz]], [[Mügeln (Heidenau)|Mügeln]], [[Kleinzschachwitz]] und [[Großzschachwitz]] größere Siedlungen. Kummer plante daher ab 1895 den Bau eines Straßenbahnnetzes, das diese Orte mit der Eisenbahn sowie weiteren Orten im Dresdner Umland verbinden sollte. Dieses Überlandstraßenbahnnetz sollte von Niedersedlitz über [[Kreischa]] bis nach [[Deuben (Freital)|Deuben]] und auf der anderen Elbseite von [[Loschwitz]] über [[Pillnitz]] bis [[Pirna]] verlaufen. Eine mit der Straßenbahn nutzbare Fähre zwischen Kleinzschachwitz und Hosterwitz sollte die Strecken auf beiden Elbseiten verbinden. Auch eine Verbindung von Klotzsche mit der Albertstadt gehörte zum Konzept und eine [[Seilbahn]] zum [[Borsberg (Berg)|Borsberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz, 2007, S. 33 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1898 verhandelte Kummer mit den Gemeinden und ließ einige der Strecken genehmigen, wie die [[Vorortbahn Loschwitz–Pillnitz]], andere Vorhaben wie die Seilbahn, die Strecke nach Pirna und nach Deuben musste er jedoch aufgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dresdner Vorortsbahn ===&lt;br /&gt;
Anders die Strecken von Leuben aus: Dank des tatkräftigen Gemeindevorstandes Dittrich der Gemeinde Leuben konnte dieser nicht nur trotz der inzwischen erkennbaren wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Kummerschen Unternehmens erreichen, dass die Linienführung Laubegast–Leuben–Niedersedlitz–Kleinzschachwitz, eine Basisvariante eines übergeordneten Netzes bzw. einer Rundbahn, vollständig durchgeplant wurde, 1899 der Bau der vor allem für Leuben vorteilhaften Anbindungen nach Laubegast (Dresdner Straßenbahnnetz) und Niedersedlitz (Industriebetriebe und Bahnhof) erfolgte, als auch die Genehmigungen bei den inzwischen skeptischen sächsischen Genehmigungsbehörden durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller vorhandenen Skepsis bei den Behörden wurde am 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 1899 die Strecke Niedersedlitz–Leuben–Laubegast mit einer [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] von 1.000&amp;amp;nbsp;mm vom Kummerschen Unternehmen eröffnet, am folgenden Tag begann der planmäßige Betrieb. Die Strecke war zunächst eingleisig, 3,632&amp;amp;nbsp;km lang und besaß fünf Ausweichstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebwagen wurden mit 500&amp;amp;nbsp;V Gleichstrom betrieben, die Versorgung geschah zunächst über das Kraftwerk in Kummers Fabrik. In Laubegast bestand Anschluss an die Strecke der [[Dresdner Verkehrsbetriebe|Dresdner Straßenbahn-Gesellschaft]]. Bald wurden die Wagen wegen ihrer grün-weißen Farbgebung im Volk „Laubfrosch“ genannt. Das [[Depot (Verkehr)|Depot]] befand sich zunächst (bis 1903) auf dem Betriebsgelände Kummers. Obwohl die Strecke einen 15-Minuten-Takt problemlos erlaubte, wurde sie auf Grund des Verkehrsbedarfes mit zwei Triebwagen im 20-Minuten-Takt betrieben: Die beiden Wagen begegneten sich immer in der Ausweiche „Marktplatz Leuben“, was auch die Sicherheit des laufenden Betriebes kostengünstig gewährleistete.&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz, 2007, S. 34–39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Gemeindebesitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresdner Vorortbahn.jpg|mini|Eröffnung der Streckenverlängerung nach Kleinzschachwitz]][[Datei:Straßenbahndepot Leuben Dresden.jpg|mini|Ehemaliges Straßenbahndepot in der Stephensonstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kummers Konkurs wurde das Projekt der Strecke von Niedersedlitz nach Kreischa durch einen Gemeindeverband als [[Lockwitztalbahn]] realisiert. Die Strecke von Laubegast nach Niedersedlitz ging am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1902 mit der Betriebsführung an die Gemeinde Leuben. Die Energieversorgung erfolgte über das [[Straßenbahnhof Tolkewitz|Kraftwerk Tolkewitz]] der &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Straßenbahn AG&amp;#039;&amp;#039;. Eine Fahrzeughalle wurde 1903 in der Bahnhofsstraße, heute Stephensonstraße, errichtet, bis dahin wurde eine Halle auf dem ehemaligen Gelände der Kummerwerke genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz, 2007, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1904 bemühte sich Kleinzschachwitz um die Umsetzung der von Kummer geplanten Strecke nach Niedersedlitz und verpflichtete dafür den Ingenieur Johannes Schwarz, der an dem Projekt bereits unter Kummer beteiligt war. Deshalb ging Kleinzschachwitz auf den Vorschlag von Leuben ein, einen Gemeindeverband zu bilden und die Betriebsführung von der Gemeinde Leuben auf diesen Verband zu übertragen. 1905&amp;amp;nbsp;wurde dieser gegründet und nahm die Arbeiten auf: Parallel zum Bau der Strecke 1906 wurde der bisherige Endpunkt in Niedersedlitz auf den Bahnhofsvorplatz verlegt. Zusammen mit dem ebenfalls 1906 erfolgten Umbau des [[Bahnhof Dresden-Niedersedlitz|Bahnhofs der Fernbahn]] und dem Bau der Lockwitztalbahn entstand damit in Niedersedlitz ein Verkehrsknotenpunkt. Lockwitztalbahn und Dresdner Vorortsbahn teilten sich dabei die Gleise der Umsetzanlagen in Niedersedlitz. Am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1906 wurde die Verbindung nach Kleinzschachwitz eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Betrieb wurden drei gebrauchte Triebwagen aus [[Straßenbahn Plauen|Plauen]] erworben. Zunächst verkehrte eine Linie durchgehend von Kleinzschachwitz nach Laubegast im 15-Minuten-Takt. Da die meisten Fahrgäste aber in Niedersedlitz in die Eisenbahn umstiegen, wurde die Strecke 1918 mit zwei Linien aufgeteilt, die jeweils in Niedersedlitz endeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz, 2007, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1921 stieg die Zahl der [[Triebwagen]] auf insgesamt zehn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine direkte Verbindung zwischen Laubegast und Kleinzschachwitz, eine Nutzung als [[Güterstraßenbahn]] sowie eine Verlängerung der städtischen Straßenbahn von Seidnitz nach Leuben wurden von der Vorortsbahn mehrfach beantragt und gefordert, jedoch immer wieder verschoben, bis der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] die Bemühungen vorerst beendete. Auch die 1913 geplante Verlängerung der Straßenbahn bis zur [[Liste der Elbquerungen in Dresden#Leuben–Loschwitz|Kleinzschachwitzer Fähre]] wurde wegen Widersprüchen von Anwohnern nicht umgesetzt. Von 1916 bis 1923 transportierte die Vorortsbahn auch Post nach Leuben und Laubegast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1921 wurden Leuben, Laubegast und Kleinzschachwitz nach Dresden eingemeindet. Die Stadt übernahm zunächst den weiteren Betrieb der Straßenbahn. Zur Integration der Vorortsbahn in das [[Straßenbahn Dresden|städtische Netz]] wurde eine Umspurung geplant, auch aufgrund des schlechten Zustands der älteren Strecke waren Baumaßnahmen notwendig. Die Strecke von Laubegast nach Niedersedlitz wurde von April bis November 1924 umgespurt, wobei immer nur auf einem kurzen Stück gebaut und der Verkehr auf dem Rest der Strecke aufrechterhalten wurde. Außerdem wurde in Niedersedlitz eine [[Wendeschleife|Gleisschleife]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgte die Umspurung der Strecke nach Kleinzschachwitz, die dabei bis zur Fähre verlängert wurde. Der Endpunkt dort hieß nun „[[Zschieren]]“. Im Zeitraum der Umspurung wurde die Verlängerung von [[Seidnitz]] bis Leuben (Einbindung in die Vorortsbahn am Friedhof Leuben) realisiert. Anschließend wurden die städtischen Linien 19 von Laubegast und 12 von Seidnitz nach Niedersedlitz geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz, 2007, S. 45–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt Niedersedlitz–Kleinzschachwitz wurde von der Stadt weiter betrieben, da sie von dem damals nicht eingemeindeten Niedersedlitz durch die ebenfalls noch nicht eingemeindeten Orte [[Zschieren]] und [[Großzschachwitz]] führte und nutzte dafür angemietete Triebwagen der Städtischen Straßenbahn Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 war der Übergang auf die städtische Straßenbahn Dresden vollzogen und das von 1921 an bestehende Straßenbahnamt, das ausschließlich für den Betrieb der Dresdner Vorortsbahn zuständig war, konnte aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dresdner Vorortsbahn bis zur Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Durch den Bau der Strecke durch die Königsallee (heute: Berthold-Haupt-Straße, Eröffnung 12. Dezember 1936) wurde aus der vormaligen Strecke von Leuben aus gesehen ein Straßenbahnnetz, das in der Folge stets von [[Durchmesserlinie]]n befahren wurde und heute Bestandteil des [[Geschichte des Straßenbahnnetzes Dresden|Streckennetzes der Dresdner Verkehrsbetriebe AG]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. November 1932 wurde schließlich der Streckenabschnitt von Niedersedlitz nach Zschieren komplett eingestellt und zunächst durch [[Omnibus]]se der Linie V ersetzt. Diese bestand allerdings nur bis zur Eröffnung der Strecke von Altleuben nach Kleinzschachwitz entlang der Königsallee. Ab 1942 wurden die Gleise zwischen Zschieren und Niedersedlitz (bis auf Stumpfgleise) ausgebaut und fanden als altbrauchbare Schienen im Netz anderweitig Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S50&amp;quot;&amp;gt;Schatz..., S. 49–50&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der Eingleisigkeit gestaltete sich die Betriebsführung mit dem starken Berufsverkehrsaufkommen vor allem nach 1945 kompliziert, so dass die Strecken der ehemaligen Vorortsbahn in mehreren Etappen und über mehrere Jahrzehnte gestreckt bis 2006 komplett [[Mehrgleisigkeit|zweigleisig]] ausgebaut wurden. Begonnen wurde damit 1924 mit einer 244&amp;amp;nbsp;Meter langen Einbindung am Forsthaus Laubegast und ein längeres Stück in Leuben, 1926 folgte der Abschnitt vom Friedhof Leuben (die Haltestelle wurde zur Ausweichstelle umgebaut), bis 1931 wurde der zweigleisige Abschnitt bis zur Klettestraße verlängert, es entstand überdies die noch heute als Betriebsstrecke vorgehaltene Wendeschleife (Blockumfahrung) Klettestraße an dem Streckenteil Leuben–Niedersedlitz. Erst 1992 wurde die Strecke von der Klettestraße bis Niedersedlitz zweigleisig ausgebaut, dem folgte 1996&amp;lt;!-- noch prüfen--&amp;gt; die Berthold-Haupt-Straße und 2006 die Leubener Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S50&amp;quot; /&amp;gt; In dem Zusammenhang wurde die zweigleisige Einbindung von Laubegast nach Niedersedlitz mit einer solchen Richtung Seidnitz ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er und am Anfang der 1980er Jahre verfolgte die Stadt den Plan, im Altelbarm den großen Straßenbahnbetriebshof Leuben zu errichten. Dazu wurden jeweils eine eingleisige Rechts- und Linksabzweigung in die eingleisige Strecke in der Leubener Straße eingelegt. Die Planungen wurden schon 1990 aufgegeben, die Gleisabzweigungen schließlich bis spätestens 1996 ungenutzt wieder ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenbahnhof an der Stephensonstraße wurde nach der Umspurung zum Abstellen von Altfahrzeugen genutzt und 1933 zunächst vermietet und 1938 verkauft. Er blieb erhalten und beherbergt heute den Regionalverband der [[Johanniter-Unfall-Hilfe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schatz..., S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie eine Rettungswache der [[Malteser Hilfsdienst]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bos-fahrzeuge.info/wachen/5866/MHD_RW_Dresden-Leuben |titel=Wache: MHD RW Dresden-Leuben - BOS-Fahrzeuge - Einsatzfahrzeuge und Wachen weltweit |zugriff=2019-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der [[Dresdner Verkehrsbetriebe|DVB]]-Buslinie 96 im Jahr 2000 wurde erst 64 Jahre später wieder eine [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]-Verbindung auf dem Streckenabschnitt Kleinzschachwitz – Niedersedlitz der ehemaligen Vorortsbahn eingerichtet. Heute verkehrt auf diesem Abschnitt die Buslinie 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Meterspurige Straßenbahnen in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Kenning, Nordhorn 2007, ISBN 978-3-933613-76-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Ost/Niedersedlitz/Dresdner_Vorortbahn/dresdner_vorortbahn.html|wayback=20220527130329 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Vorortsbahn&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren ehemaliger Dresdner Straßenbahnstrecken&amp;#039;&amp;#039;, auf &amp;#039;&amp;#039;architektur-forum.de&amp;#039;&amp;#039;. Fotos und Informatives (u.&amp;amp;nbsp;a. Linientafeln, Steckschilder sowie &amp;#039;&amp;#039;Damals-Jetzt-Vergleiche&amp;#039;&amp;#039;):&lt;br /&gt;
** [http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=520523&amp;amp;postcount=41 Die Leubener Vorortsbahn (Teil I)]&lt;br /&gt;
** [http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=520525&amp;amp;postcount=42 Die Leubener Vorortsbahn (Teil II)]&lt;br /&gt;
** [http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=520526&amp;amp;postcount=43 Die Leubener Vorortsbahn (Teil III)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1450 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnbetrieb (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnstrecke in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahn Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rote4132</name></author>
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