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	<title>Dresdner Villen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T10:43:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dresdner_Villen&amp;diff=105053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jbergner: /* Siehe auch */ lf</title>
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		<updated>2023-05-13T09:08:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Loschwitz Dresden.jpg|mini|Villen am [[Dresdner Elbhänge|Elbhang]] in [[Loschwitz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Villen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die weiträumige Bebauung [[Dresden]]s durch [[Villenkolonie]]n bezeichnet. Diese Viertel bilden neben der geschlossenen Bebauung der [[Dresdner Vorstädte]] und der [[Gartenstadt|Gartenstädte]] ein baugeschichtliches Zeugnis der [[Gründerzeit]] und [[Belle Époque]], werden aber bis in die Gegenwart auch neu bebaut. [[Blasewitz]] und [[Loschwitz]]/[[Weißer Hirsch]] sind besonders bekannte Villenkolonien Dresdens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteile und Villenkolonien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansichtskarte Dresden Blasewitz Loschwitz Blaues Wunder1910.jpg|mini|Blasewitz in der Ebene des Elbtalkessels mit seinen schachbrettförmigen Straßenverläufen und im Hintergrund Loschwitz mit [[Oberloschwitz]] am Elbhang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strukturen der &amp;#039;&amp;#039;Villenstadtteile&amp;#039;&amp;#039; in Dresden sind durchaus unterschiedlich. Teilweise sind die Villenkolonien der Landschaft angepasst, planvoll strukturiert oder an den historischen dörflichen Strukturen angelegt. Die Kolonien sind darüber hinaus teilweise stadtteilübergreifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der [[Dresdner Elbhänge]] ziehen sich die Villenkolonien in den nordöstlichen Stadtteilen [[Radeberger Vorstadt]] (insbesondere [[Preußisches Viertel]] und [[Waldschlösschenviertel]]), [[Weißer Hirsch]], [[Bühlau (Dresden)|Bühlau]], [[Loschwitz]] und [[Wachwitz]] entlang der [[Bautzner Straße]]/Bautzner Landstraße in einer Art [[Landschaftsgarten|Landschaftspark]] zwischen [[Dresdner Heide]] und Dresdner Elbtal. Im Zentrum dieser Kette entlang der Elbe stehen die [[Elbschlösser]]. Die Anordnung der Bebauung und der Verlauf der Straßen folgt hier der natürlichen Gegebenheit. Durch Stadtteile im Dresdner Nordwesten unterbrochen setzt sich diese Art der Hangbebauung in [[Radebeul]] in den dortigen Stadtteilen [[Oberlößnitz]] und [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] fort. Benachbart und östlich der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]] befinden sich die Villenviertel von [[Trachenberge]] insbesondere am [[Wilder Mann (Dresden)|Wilden Mann]]. Ebenfalls am Waldrand der Dresdner Heide, aber vom Elbtal entfernt liegt der Villenstadtteil [[Klotzsche]] (mit [[Königswald (Klotzsche)|Königswald]]) im Norden, der ähnlich wie der Weiße Hirsch bestrebt war, Kurort zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:060217-Luftaufnahme-Striesen.jpg|mini|links|Luftaufnahme von Tolkewitz, Blasewitz (dessen Zentrum links vom Blauen Wunder liegt), Striesen, Gruna und der Johannstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ebene am gegenüberliegenden südlichen Elbufer liegen schachbrettförmig angelegte Viertel wie [[Blasewitz]], die östliche [[Johannstadt]], [[Tolkewitz]], [[Neugruna]] und [[Striesen]]. Weiter südlich wurde in der [[Südvorstadt (Dresden)|Südvorstadt]] (insbesondere im &amp;#039;&amp;#039;Diplomatenviertel&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Bayrischen Viertel&amp;#039;&amp;#039;) auch in beginnender Hanglage eine planvolle und geradlinige Struktur angelegt. Ähnlich bebaut ist [[Niedersedlitz]] östlich und westlich des Dorfkerns am [[Lockwitzbach]] und angrenzend [[Leuben]]. Die Bebauung dieser Viertel ist weniger individuell und schlossförmig, sondern erfolgte mehr durch in ihren Grundmaßen gleichen [[Villa|Stadtvillen]], die teilweise als Mehrfamilienmietshäuser erbaut wurden. Um den [[Beutlerpark]] in der östlichen Südvorstadt bilden die Villenkolonien Terrassen am Hang. In [[Plauen (Dresden)|Plauen]], Blasewitz und auch in der Südvorstadt sind die zentralen Plätze der Stadtteile geschlossen bebaut, so zum Beispiel am [[Schillerplatz (Dresden)|Schillerplatz]]. In den Stadtteilen [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]], [[Gruna (Dresden)|Gruna]] und Johannstadt befinden sich die Villen um den [[Großer Garten (Dresden)|Großen Garten]]. Der [[Wasaplatz]] in Strehlen ist ein Beispiel für teilweise offene Bebauung eines zentralen Platzes. Entlang der [[Bürgerwiese]] zogen sich die Villenviertel vom Rand des Großen Gartens bis in die Nähe des [[Neues Rathaus (Dresden)|Dresdner Rathauses]] an den Rand der [[Innere Altstadt|Historischen Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Altklotzsche mit Dorfkirche.JPG|mini|Altklotzsche – In fast allen Villenkolonien ist noch ein historischer Dorfkern enthalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den dörflichen Strukturen sind die Villenstadtteile [[Laubegast]], [[Kleinzschachwitz]], [[Zschieren]] und [[Pillnitz]] geprägt. Dorfkerne sind in fast allen Villenkolonien außerhalb des Vorstadtrings erhalten. Orte wie Wachwitz, Laubegast oder Blasewitz entstanden als Fischerdörfer und Fährstellen. Pillnitz ist, wie die Radebeuler Stadtteile am Fuß der [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz]], auch vom Weinbau geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es Villen als Einzeldenkmäler und teils mit hoher architekturhistorischer Bedeutung sogar in Plattenbaustadtteilen wie [[Prohlis]]. Auch im Süden Dresdens entlang des dortigen Hanges und in den Nebentälern gibt es kleinere Villenkolonien in [[Lockwitz]], [[Torna (Dresden)|Torna]], [[Leubnitz-Neuostra]], [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]] und [[Coschütz (Dresden)|Coschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Sonnenhof1.jpg|mini|links|Radebeul-[[Oberlößnitz]] ist, wie viele Villen&amp;amp;shy;viertel in Dresden, weitgehend erhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Luftangriffe auf Dresden]] trafen vor allem die historische Innenstadt Dresdens. Die ehemaligen Villenvororte lagen außerhalb des Angriffsgebiets. Einzig Villenstadtteile in der Nähe der Innenstadt und am Rand des Vorstadtgürtels waren durch Bomben getroffen. So ist in einigen Stadtteilen dennoch einige herausragende Villensubstanz verloren gegangen. Verluste gab es beispielsweise in der [[Parkstraße (Dresden)|Parkstraße]] im [[Englisches Viertel (Dresden)|Englischen Viertel]] ([[Palais Kap-herr|Haus Wettin]] als ehemals aufwendigster Privatbau der Stadt), in der [[Bürgerwiese]] (abgebrochen, ehemals alleeförmiger Renaissance-Übergang von [[Großer Garten (Dresden)|Großem Garten]] zum [[Altmarkt (Dresden)|Altmarkt]]), in der Nähe des [[Wiener Platz (Dresden)|Wiener Platzes]] und entlang der [[Wiener Straße (Dresden)|Wiener Straße]], in Teilen der [[Südvorstadt (Dresden)|Südvorstadt]], an der [[Sachsenplatz (Dresden)|Sachsenallee]], [[Prager Straße (Dresden)|Prager Straße]], Eckpunktbebauung der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] und südlich des [[Postplatz (Dresden)|Postplatzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund ihrer Ausdehnung über das Stadtgebiet leben relativ viele Dresdner in den Villenkolonien. [[Striesen]] ist mit etwa 40.000 Einwohnern (Stand: 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/media/pdf/onlineshop/statistikstelle/120_080_010_Stadtteilkatalog_2016.pdf |titel=Statistische Mitteilungen: Stadtteilkatalog 2016 |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |format=PDF; 28,6&amp;amp;nbsp;MB |kommentar=Summe der Einwohnerzahlen der drei statistischen Stadtteile Striesen-Ost (15149), Striesen-Süd (11267) und Striesen-West (13223) für das Jahr 2016 |abruf=2018-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dresdens größter Stadtteil. Der [[Blasewitz (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Blasewitz]] hat mit knapp 90.000 Einwohnern (Stand 2019)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/blasewitz/statistik.php |titel=Statistik Stadtbezirk Blasewitz |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |abruf=2020-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die höchste Einwohnerdichte unter den [[Liste der Stadtbezirke und Ortschaften in Dresden|Stadtbezirken Dresdens]]. Vielerorts werden Villen aber auch als Kanzleien, Praxen und Büros genutzt. Der Erhalt der historischen und denkmalgeschützten Bauwerke wird durch ihren kommerziellen Wert als gehobene Immobilien erleichtert.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prägende Baustile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruecke-Most-Villa Dresden.JPG|mini|[[Brücke-Villa|Brücke/Most-Villa]] in Blasewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in anderen Regionen pompöse Bauten von der Normalbevölkerung oft als Verschwendung abgelehnt wurden, erfreute sich die oft auch zurückhaltende repräsentative [[Architektur]] in Dresden der Beliebtheit bei allen Gesellschaftsschichten und führte zu einer Identifikation mit der Stadt. Blickbeziehungen, vom Barock bis in das industrielle Zeitalter von führenden Architekten ihrer Zeit gestaltet, waren oft wichtiger als einzelne Macht demonstrierende Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villenkolonien entstanden in der architektonischen Epoche des [[Historismus]]. Dieser nahm Formenelemente vergangener Epochen auf und setzte sie, teilweise in [[Eklektizismus|eklektizistischer]] Kombination, an neuen Bauwerken ein. Großen Einfluss übten [[Neobarock]] und [[Neorenaissance]] aus, insbesondere die Dresdner Spielart der Neorenaissance, die [[Semper-Nicolai-Schule]], hinterließ viele heute noch erhaltene Bauten. Die [[Neugotik]] orientierte sich an französischen Vorbildern und wurde beim Wiederaufbau weniger berücksichtigt als [[Barock]] und [[Renaissance]]. Sie spielte in der Villenarchitektur an sich nur eine Nebenrolle ([[Weißes Schloss (Dresden-Blasewitz)|Weißes Schloss]] am [[Königsheimplatz]]), der bedeutendste Bau war die [[Johanneskirche (Dresden)|Johanneskirche]], der bekannteste aber die einfach gestaltete [[Sophienkirche (Dresden)|Sophienkirche]]. Über lange Zeiten gab es Fremdeinflüsse, zum Beispiel neben den dominierenden mondänen Vorbildern auch in russischer und englischer Architektur. So finden sich auch Elemente des [[Tudorstil]]s oder die Formensprache von [[Landhaus (Architektur)|Land-]] und [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäusern]] sowie [[Weingut|Weingütern]] an Villen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Weigang in Blasewitz.jpg|mini|Die heute als Standesamt genutzte [[Villa Weigang (Dresden)|Villa Weigang]] von [[Max Georg Poscharsky]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Schilling &amp;amp; Graebner]] haben in Radebeul vor allem die [[Gebrüder Ziller]] viele [[Liste von Villen, Mietvillen und Landhäusern in Radebeul-Ost|stadtbildprägende Villen]] hinterlassen. Später kamen vereinzelt auch Häuser in [[Moderne (Architektur)|moderner]] und [[Postmoderne Architektur|postmoderner Architektur]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Villen in Dresden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Villen am Dresdner Elbhang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Löffler]]: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Dresden – Geschichte seiner Bauten&amp;#039;&amp;#039;, Seemann-Henschel, ISBN 3-363-00007-3.&lt;br /&gt;
* [[Volker Helas]]: &amp;#039;&amp;#039;Villenarchitektur in Dresden&amp;#039;&amp;#039;, Benedikt Taschen Verlag, ISBN 978-3-8228-6604-7.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Thiele (Autor)|Siegfried Thiele]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Dresdner Villen und ihre Bewohner&amp;#039;&amp;#039;, HochlandVerlag Pappritz, ISBN 978-3-934047-58-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.blasewitz1.de/villen_b.htm &amp;#039;&amp;#039;Villen in Blasewitz&amp;#039;&amp;#039;], blasewitz1.de&lt;br /&gt;
* [http://www.blasewitz1.de/villen_g.htm &amp;#039;&amp;#039;Villen in Neugruna&amp;#039;&amp;#039;], blasewitz1.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Dresden| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jbergner</name></author>
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