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	<title>Dresdner Marienaltar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:21:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dresdner_Marienaltar&amp;diff=1151887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 16. Dezember 2025 um 16:02 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T16:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jan van Eyck - Triptych of Mary and Child, St. Michael, and the Catherine - Google Art Project.jpg|mini|hochkant=1.5|Jan van Eyck, Muttergottes mit Kind und Heiligen, Stifter. Flügelaltar, Dresden, 1437.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Marienaltar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleinformatiges [[Triptychon]] von [[Jan van Eyck]]. Das Werk aus dem Jahr 1437, gemalt mit Öl auf Eichenholz, befindet sich in der [[Gemäldegalerie Alte Meister]] in [[Dresden]]. Es zeigt in geöffnetem Zustand eine [[Thronende Madonna]] und geschlossen eine [[Verkündigung des Herrn|Verkündigungsszene]] in sog. [[Grisaille|Grisaillemalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan van Eyck - Gemäldegalerie Alte Meister - Dresdner Flügelaltar - 1437.jpg|mini|Die beschrifteten Rahmen sind im Original erhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk ist 33&amp;amp;nbsp;cm hoch, die Flügel sind je 13,5&amp;amp;nbsp;cm und das Mittelbild 27,5&amp;amp;nbsp;cm breit. Aufgrund des kleinen Formats dürfte es sich um kein kirchlich genutztes Werk, sondern um ein privates Andachtsbild handeln. Dennoch gleicht das Triptychon seinen großen Vorbildern. Dies gilt auch für die bemalten Rückseiten der Seitenflügel, die mit Mariä Verkündigung ein Fastenmotiv zeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Viktor Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;Visuelle Medien im christlichen Kult. Fallstudien aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u. a. 2002, ISBN 3-205-99324-1, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beschrifteten Rahmen sind im Original erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prochno&amp;quot;&amp;gt;Renate Prochno: &amp;#039;&amp;#039;Konkurrenz und ihre Gesichter in der Kunst. Wettbewerb, Kreativität und ihre Wirkungen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-05-004230-3, S. 54, Fußnote 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inventarnummer der Staatlichen Kunstsammlungen zu Dresden ist Gal.-Nr.&amp;amp;nbsp;799.&amp;lt;ref&amp;gt;skd-online-collection: {{Webarchiv|url=http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/show?id=277870 |wayback=20170225194154 |text=&amp;#039;&amp;#039;Flügelaltar.&amp;#039;&amp;#039; Eyck, Jan van (1390-1441) |archiv-bot=2019-04-07 10:24:18 InternetArchiveBot }}, aufgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flügeltafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan van Eyck - Small Triptych (outer panels) - WGA07615.jpg|mini|hochkant|Geschlossene Flügel mit Verkündigungsszene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Tafeln zeigen den frontalen Querschnitt eines dreischiffigen Kircheninnenraumes. In der Mitte sind [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] mit dem [[Jesuskind]] und links der kniende Stifter zusammen mit dem [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]] zu sehen. Die rechte Tafel zeigt die [[Katharina von Alexandrien|Heilige Katharina]] mit ihren Attributen, dem Rad, dem Schwert und dem Buch&amp;amp;nbsp;– den bedeutenden Gegenständen um ihre Legende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Madonna thront inmitten einer dreischiffigen Basilika und ist in einen voluminösen roten Mantel gehüllt, mit dem Jesuskind auf dem Schoß. Ihr Thron steht an der Stelle, wo sich üblicherweise der Altar befindet. Den Fußboden bildet ein Mosaik, vor dem Thron ist ein Orientteppich ausgelegt. Farbige Marmorsäulen grenzen die Madonna von den anderen auf den Seitenflügeln dargestellten Figuren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prochno&amp;quot; /&amp;gt; Nach der mittelalterlichen Tradition stellt Van Eyck eine übergroße Madonna in ein Kirchenschiff. Eine seiner früheren derartigen Darstellungen ist &amp;#039;&amp;#039;Die Madonna in der Kirche&amp;#039;&amp;#039; (um 1425, [[Staatliche Museen zu Berlin]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Brucher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der venezianischen Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Mosaiken in San Marco bis zum 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u. a. 2007, ISBN 978-3-205-77622-2, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Rückseiten der Flügel ist als Motiv aus der Fastenzeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz&amp;quot; /&amp;gt; eine Verkündigungsszene in Grisaille gemalt. Es handelt sich um wie echte Statuen in einer Nische gemalte [[Trompe-l’œil]] Darstellungen, auf Podesten stehend, einer Engels- und einer Marienskulptur, die sich gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuschreibung ==&lt;br /&gt;
Bis 1696 galt das Werk, beschrieben in der Sammlung Jabach, Köln, als Arbeit seines Bruders [[Hubert van Eyck]],&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Pächt: &amp;#039;&amp;#039;Van Eyck. Die Begründer der niederländischen Malerei.&amp;#039;&amp;#039; 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach (1754) im Dresdner Inventar Nr. II 39 sogar als Gemälde aus der Hand von [[Albrecht Dürer]]. Seit 1846 wird es nun richtigerweise Jan van Eyck zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antje Maria Neuner: &amp;#039;&amp;#039;Das Triptychon in der frühen altniederländischen Malerei. Bildsprache und Aussagekraft einer Kompositionsform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 28: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 242). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1995, ISBN 3-631-49122-0, S.&amp;amp;nbsp;175–189, (Zugleich: Saarbrücken, Universität, Dissertation, 1994).&lt;br /&gt;
* Antje Maria Neuner: &amp;#039;&amp;#039;Das geopferte Kind. Ikonographie und Programmatik des Dresdner Marienaltars von Jan van Eyck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25, 1994/1995, {{ISSN|0419-733X}}, S.&amp;amp;nbsp;31–43.&lt;br /&gt;
* [[Otto Pächt]]: &amp;#039;&amp;#039;Van Eyck. Die Begründer der niederländischen Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Maria Schmidt-Dengler. Prestel, München 1989, ISBN 3-7913-1033-X. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dresda Tryptich by Jan van Eyck|Dresdner Marienaltar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienaltar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jan van Eyck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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