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	<title>Dresdner Haide-Bahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:14:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dresdner_Haide-Bahn&amp;diff=251392&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26525-23: Linktext; einmal verlinken reicht</title>
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		<updated>2025-09-24T12:31:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linktext; einmal verlinken reicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Haidebahn|Zur Bahnstrecke in Niedersachsen siehe [[Heidebahn]].}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BSu-header|Dresdner Haide-Bahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|LÄNGE=5,2&lt;br /&gt;
|STROMG=550 Volt&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=80&lt;br /&gt;
|V-MAX=25&lt;br /&gt;
| SPURWEITE=nein&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO=Haide-Bahn 3.jpg&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO=220px&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO=Stadtwärts vor der Eisenbahnbrücke am Industriegelände&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexKBHFa|0,0|[[Dresden]] Arsenal}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||?}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||[[Königsbrücker Straße|Königsbrücker Landstraße]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||?}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||Schänkhübel}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||?}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||[[Königswald (Klotzsche)|Königswald]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexHST||?}}&lt;br /&gt;
{{BS|uexKBHFe|5,2|[[Klotzsche]] &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eiche&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Haide-Bahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Oberleitungsbus]]-Betrieb, damals noch &amp;#039;&amp;#039;gleislose Bahn&amp;#039;&amp;#039; genannt, zwischen dem nördlichen Stadtrand von [[Dresden]] und dem heutigen Dresdner Stadtteil [[Klotzsche]]. Sie wurde durch den Dresdner Unternehmer [[Carl Stoll (Unternehmer)|Carl Stoll]] erbaut und als erste Linie nach dem von ihm entwickelten [[Geschichte des Oberleitungsbusses#Das System Stoll (1901)|System Stoll]] betrieben. Nach der [[Gleislose Bielathal-Motorbahn mit elektrischer Oberleitung|Bielatalbahn]] war die Haide-Bahn der zweite Obus-Betrieb [[Sachsen]]s. Zudem bestand mit dem [[Oberleitungsbus Dresden]] zwischen 1947 und 1975 auch ein moderner Obusbetrieb in der Stadt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Stoll 1846-1907.jpg|mini|links|Konstrukteur Carl Stoll (1846–1907)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1903 Haidebahn02.jpg|mini|Für den Wintereinsatz vorbereitetes Fahrzeug mit Kufen und Eisreifen (gegenüber vom [[Albertstadt#Ehemaliges Arsenal|Arsenal)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1903 Haidebahn01.jpg|mini|Wagen 3 beim heutigen Straßenbahnabzweig nach Hellerau, [[Königsbrücker Straße#Name|Königsbrücker Landstraße]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Patent Stoll.gif|mini|hochkant|Das Patent von Carl Stoll]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrsmuseum Dresden Dresdner Haide-Bahn Modell 02.JPG|mini|Modell der Haide-Bahn im [[Verkehrsmuseum Dresden]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Linie führte von der damaligen Stadtgrenze von Dresden beim [[Straßenbahn Dresden|Straßenbahn]]-Depot Arsenal durch die [[Dresdner Heide]] und durch Klotzsche bis zum Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eiche&amp;#039;&amp;#039;, dort war seinerzeit der Ortsrand. In der auf zehn Jahre ausgelegten Konzession wurde eine eventuelle spätere Nutzung der Anlagen durch die [[Straßenbahn]] festgelegt. Die Trasse der 1911 gebauten Straßenbahn wurde jedoch auf der anderen Straßenseite angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Oberleitung]]en für die 5,2&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Strecke wurden im Jahr 1902 gebaut. Sie führten anfangs nur bis auf rund 100&amp;amp;nbsp;Meter an das [[Depot (Verkehr)|Depot]] in Dresden heran. Erst nach Eröffnung der [[Bahn (Verkehr)|Bahn]] wurden diese letzten innerhalb der damaligen Stadtgrenze gelegenen Meter genehmigt. Die Bahn wurde am 20. März 1903 abgenommen, die erste Fahrt startete am 23. März um 15:00 Uhr. Sie diente der Präsentation der Bahn und so fuhren nur geladene Gäste und die Presse mit. Um die Leistungsfähigkeit der Bahn zu demonstrieren, wurde ein Beiwagen mit Blaskapelle angehängt. Die erste Fahrt für die Öffentlichkeit folgte am nächsten Tag. Anfangs fuhren drei Wagen im 20-Minuten-Takt. Als dies an den Wochenenden nicht mehr ausreichte, wurden drei weitere Wagen hergestellt und die Strecke im Zehn-Minuten-Takt befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Die insgesamt fünf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tramwayinfo.com/Tramframe.htm?https://www.tramwayinfo.com/tramways/Articles/Cedes5.htm |autor=John Prentice |titel=West Ham’s First Trolleybus, Part 5: The Stoll Trolleybus Systems |werk=Tramway Information |zugriff=2014-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder sechs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresdner-nahverkehr.de/bus/linien_vor45/haidebahn.htm |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928154120/http://www.dresdner-nahverkehr.de/bus/linien_vor45/haidebahn.htm |archiv-datum=2007-09-28 |titel=Die Dresdner Haidebahn |datum=2005-03-01 |zugriff=2014-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Nord/Klotzsche/Haidebahn/haidebahn.html|wayback=20230126162933 |text=&amp;#039;&amp;#039;Haidebahn&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vorhandenen Fahrzeuge waren als [[Sattelzug|Sattelschlepper]] konstruiert. Das vierrädrige Zugfahrzeug mit dem Fahrersitz und der elektrischen Ausrüstung hatte eine lenkbare Vorderachse und eine von zwei Motoren von je 15 [[Pferdestärke|PS]] angetriebene starre Hinterachse. Der [[Wagenkasten]] für die [[Passagier]]e lag mit seinem vorderen Teil drehbar auf dem Zugwagen auf und hatte hinten eine feste Achse mit großen Laufrädern. Im Winter konnten auf die Triebräder sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Eisreifen&amp;#039;&amp;#039; aufgezogen und die Achse des Wagenkastens durch Kufen ersetzt werden. An eine Kupplung der [[Triebwagen]] konnte ein [[Beiwagen (Bahn)|Beiwagen]] angehängt werden. Dieser war nur in der [[Verkehrszeiten|Hauptverkehrszeit]] für den [[Personenverkehr]] bestimmt, ansonsten sollte er dem [[Güterverkehr]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Versorgung der Fahrzeuge mit der Betriebsspannung von 550 Volt erfolgte über eine zweipolige Oberleitung, auf der ein vierrädriger Kontaktwagen von den Fahrzeugen entlang gezogen wurde. Da es nur eine Oberleitungstrasse gab, mussten sich begegnende Fahrzeuge anhalten und die [[Stromabnehmer]] durch Umstecken der Kabel austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Betrieb war vor allem die Stromabnahme mit dem [[Stromabnehmer#Kontaktwagen|Kontaktwagen]] problematisch, da dieser häufig herabfiel. So untersagte die technische Aufsichtsbehörde zeitweise den Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuschrift von Max Schiemann an die Elektrotechnische Zeitschrift, veröffentlicht in Heft 36 (3. September 1903), S. 735.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz konstruktiver Verbesserungen blieb die Stromabnahme mit dem Kontaktwagen der Schwachpunkt der Bahn. Dieses Verfahren hatte sich bereits bei einer [[Siemens]]-Versuchsstrecke für den elektrischen Straßenbahnbetrieb zwischen [[Berlin-Westend|Westend]] und [[Spandauer Bock]] nicht bewährt und war dort bald durch eine [[Oberleitung#Schlitzrohrfahrleitung|Schlitzrohrfahrleitung]] ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsende==&lt;br /&gt;
Am 19. März 1904 stellte die Bahn den Betrieb ein, nachdem am 29. Dezember 1903 der Hauptpartner von Stoll, die [[AEG]], ihren Vertrag gelöst hatte. Da die [[Russland|Russische Regierung]] ihre Pläne für den Bau einer solchen Bahn in [[Sankt Petersburg]] nach dem verlorenen [[Russisch-Japanischer Krieg|Krieg gegen Japan]] fallen gelassen hatte, geriet das Unternehmen in finanzielle Bedrängnis. Ein letzter Versuch von Stoll, die Bahn vor dem Ruin zu bewahren, schlug im Mai 1904 fehl. Die Bahn wurde am 16. Juli 1904 versteigert, am 18. Juli nahm eine [[Pferdeomnibus|Pferdebuslinie]] dort ihren Betrieb auf. Ein Nachfolger war ab 1911 die [[Vorortbahn Arsenal–Klotzsche/Hellerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bahnen ==&lt;br /&gt;
Außer der Haide-Bahn existierten noch drei weitere Anlagen nach dem System Stoll, dies waren die [[gleislose Bahn Poprád–Ótátrafüred]], die ebenfalls ungarische [[gleislose Bahn Hermannstadt]] sowie die [[gleislose Bahn Niederschöneweide–Johannisthal]] bei [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektrischer Omnibusbetrieb bei Dresden&amp;#039;&amp;#039;. In: Elektrotechnische Zeitschrift, 24. Jahrgang, Heft 34 (20. August 1903), S. 668–670.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Dresdner Haide-Bahn}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dresdner-nahverkehr.de/bus/linien_vor45/haidebahn.htm | wayback=20070928154120 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Dresdner Haidebahn&amp;#039;&amp;#039; auf www.dresdner-nahverkehr.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Busunternehmen (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehr (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleitungsbussystem (Deutschland)|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albertstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klotzsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresdner Heide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-26525-23</name></author>
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