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	<title>Drenica - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drenica&amp;diff=420663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Punkt ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-04T11:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Punkt ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Drenica region.png|mini|Lage der Drenica im Kosovo (dunkel markiert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drenica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS|&amp;#039;&amp;#039;Drenicë&amp;#039;&amp;#039;|x}}; {{srS|Дреница}}) ist eine Region im Zentrum des [[Kosovo]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bock |Titel=Reiseführer Kosovo: Natur und Kultur zwischen Amselfeld und Albanischen Alpen |Verlag=Trescher Verlag |Datum=2017 |Seiten=169 |ISBN=9783897947382 |Online=https://books.google.de/books?id=N4Y6DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA169#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Drenica&amp;#039;&amp;#039; ist nicht eindeutig geklärt; sowohl aus dem [[Serbische Sprache|Serbischen]] als auch aus dem [[Albanische Sprache|Albanischen]] kann die Wortwurzel hergeleitet werden. Das serbische Wort дрен/&amp;#039;&amp;#039;dren&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „[[Kornelkirsche]]“. Auf Albanisch bedeutet &amp;#039;&amp;#039;dre&amp;#039;&amp;#039; „[[Hirsche|Hirsch]]“, im [[Gegisch|gegischen Albanisch]] lautet die bestimmte Form &amp;#039;&amp;#039;dreni&amp;#039;&amp;#039;. In beiden Sprachen wird &amp;#039;&amp;#039;Dren&amp;#039;&amp;#039; als (vorwiegend männlicher) Vorname verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.behindthename.com/name/dren/submitted |titel=Dren |werk=behindthename.com |sprache=en |zugriff=2016-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Region ==&lt;br /&gt;
Drenica ist ein hügeliges Gebiet in Zentral-Kosovo mit einer Größe von etwa 680 Quadratkilometern. Es wird vom gleichnamigen Drenica-Fluss durchflossen, der in die [[Sitnica]] mündet. Die Region liegt westlich bis nordwestlich der Hauptstadt [[Pristina]] und umfasst hauptsächlich das Gebiet der Gemeinden von [[Gemeinde Drenas|Drenas]] und [[Gemeinde Skënderaj|Skënderaj]]. Die Region hat eine annähernd ovale Form, ihre Grenzen sind im Norden das Ursprungstal des Flusses Klina und im Osten der Bergzug Çyçavica, auf welchem auch die Gemeindegrenzen zu [[Gemeinde Vushtrria|Vushtrria]] verlaufen. Die Ebene im südlichen Teil der Drenica reicht bis zum Dorf [[Pjetërshtica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung der zwei Gemeinden Drenas und Skënderaj (109.389) besteht fast vollständig aus [[Albaner]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] befand sich die Region mitten im Gebiet des Stammes der [[Dardaner (Volk)|Dardaner]], das auch von [[Kelten]] und [[Thraker]]n bewohnt war. Mitte des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geriet das Gebiet für mehrere hundert Jahre unter die Herrschaft [[Römisches Reich|Roms]]. Zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert wurde das Gebiet von [[Landnahme der Slawen auf dem Balkan|slawischen Stämmen]] eingenommen, was das Verschwinden der römischen Kultur mit sich brachte. Ab dem 7. Jahrhundert herrschten wieder die [[Liste der byzantinischen Kaiser|byzantinischen Kaiser]] bis Anfang des 9. Jahrhunderts über das Gebiet. Danach wurde die Region vom [[Bulgarische Geschichte#Erstes Bulgarisches Reich|bulgarischen Zarenreich]] erobert. Zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert begann die Herrschaft der [[Serben]] unter der Dynastie der [[Nemanjiden]], und die Region wurde Teil des serbischen Königreichs. Das Reich wurde im 13. und 14. Jahrhundert, vor allem unter der Führung von König [[Stefan Uroš IV. Dušan|Zar Dušan]] zur [[Hegemonialmacht]] in [[Südosteuropa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drenica wurde erstmals unter der Herrschaft des [[Serbische Despoten|serbischen Despoten]] [[Stefan Lazarević]] im bereits zerfallenden [[Geschichte Serbiens#Osmanische Herrschaft|mittelalterlichen Serbischen Reich]] im Jahr 1413 erwähnt, als der spätere serbische Despot [[Đurađ Branković]] auf dem Weg zum orthodoxen [[Kloster Agiou Pavlou|Pauluskloster]] auf dem heiligen [[Berg Athos]], begleitet von seiner Mutter [[Mara Branković|Mara]] sowie seinen Brüdern Đurđe und [[Lazar Branković|Lazar]], das dortige Dorf [[Dobroševce]] erreichte.&lt;br /&gt;
Despot Đurađ Branković ließ im Jahr 1434 das [[serbisch-orthodox]]e Kloster [[Devič]] zum Gedenken an seine Tochter in der Nähe des Drenicer Waldes erbauen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Veshje Tradicionale (8).JPG|miniatur|[[Volkstrachten der Albaner|Albanische Volkstracht]] aus der Drenica]]&lt;br /&gt;
Despot Đurađ Branković soll enorme Anstrengungen unternommen haben, um Serbien vor der Eroberung durch die Osmanen zu retten, konnte dies lediglich aufschieben, aber nicht verhindern. In der Zeit der osmanischen Besetzung wurde die Region, in Gedenken an die blutigen Auseinandersetzungen, auch &amp;#039;&amp;#039;Crvena Drenica&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Drenica e Kuqe&amp;#039;&amp;#039; („Rotes Drenica“) genannt. 1850–1860 eroberte Jashar Pascha Cinić den südlichen Teil Drenicas, das seither meist unter der albanischen Bevölkerung den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Drenica e Pashës&amp;#039;&amp;#039; trägt. In dieser Region befinden sich etwa 20 Dörfer. Seither werden &amp;#039;&amp;#039;Drenica e Pashës&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Crvena Drenica/Drenica e Kuqe&amp;#039;&amp;#039; unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner dieser Region, vornehmlich Albaner, zeigten traditionell starken Widerstand gegen militärische Besatzermächte, zunächst gegen die Osmanen und später gegen die Österreicher und Serben im und nach dem Ersten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Under Orders: War Crimes in Kosovo|Hrsg=[[Human Rights Watch]]|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=2001|Seiten=|ISBN=9781564322647|Online=https://books.google.de/books?id=1n8DrZg2rb8C&amp;amp;pg=PA155&amp;amp;dq=drenica&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi5wI-sy5zTAhXpCMAKHSY-DNkQ6AEIOzAD#v=onepage&amp;amp;q=drenica&amp;amp;f=false|Abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosovo-Krieg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kosovokrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um Drenica galt als eine Hochburg der albanischen [[paramilitär]]ischen Organisation [[UÇK]]. Aus der Region stammt auch die Familie Jashari. [[Adem Jashari]] war ein Mitbegründer der UÇK. Vom Oktober 1997 bis zum Beginn der serbischen Offensive im Februar 1998 war Drenica ein Operationsgebiet der UÇK und wurde zeitweise als „befreites“ Gebiet bezeichnet. Im Jahr 1998 kam es mehrmals zu heftigen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Jugoslawischen Volksarmee und der UÇK.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=The Independent International Commission of Kosovo |Titel=The Kosovo Report Conflict * International Response * Lessons Learned |Verlag=Oxford University Press |Datum=2000 |ISBN=0-19-924308-5 |Seiten=67–69 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=m3uS1o4IFXEC |Seite=67}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende des Kosovokrieges übernahmen internationale Kräfte ([[KFOR]] bzw. [[UNMIK]]) auch die Kontrolle über das Drenica-Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Week of Terror in Drenica - Humanitarian Law Violations in Kosovo&amp;#039;&amp;#039; ([[Human Rights Watch|HRW]]-Bericht)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;HRW report on massacres on Albanian civilians in Drenica region&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kosovo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Drenas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Skënderaj]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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