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	<title>Dreizack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:08:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreizack&amp;diff=1714017&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: HC: Ergänze Kategorie:Gladiatorenkämpfe</title>
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		<updated>2025-11-22T23:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gladiatorenk%C3%A4mpfe&quot; title=&quot;Kategorie:Gladiatorenkämpfe&quot;&gt;Kategorie:Gladiatorenkämpfe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt die Waffe – zu anderen Bedeutungen siehe [[Dreizack (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Trident, Burmese, 18th century.JPG|250px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Stangenwaffe&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Trident, Fuscina tridens, [[Trishula]]&lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe, Jagdwaffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = bis aktuell&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = &lt;br /&gt;
|Verbreitung = weltweit&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = etwa 200 cm, variabel&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = etwa 20 cm, variabel&lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = &lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Leder, Metall&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = Heute noch als Fischfangwerkzeug in Gebrauch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreizack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|&amp;#039;&amp;#039;[[Thrinakia|Thrinakíe]]&amp;#039;&amp;#039;}}, [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;fuscina tridens&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|trident}}) ist eine altertümliche [[Stichwaffe]], die zum Angriff und zur Verteidigung dient. Der Dreizack wird auch als Jagdwaffe eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Meist besteht der Dreizack aus einer gabelförmigen Spitze mit drei Schneiden (Waffe) oder scharfen Widerhaken (Jagdwaffe) unterschiedlicher Länge. Der Dreizack selbst ist mit Hilfe einer [[Tülle (Werkzeug)|Tülle]] an einem hölzernen Stab befestigt. Bei einigen Versionen ist dieser Stab auch gebogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demmin&amp;quot;&amp;gt;August Demmin: [http://www.archive.org/stream/diekriegswaffeni00demmuoft#page/251/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswaffen und ihre geschichtliche Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039;] Seite 251, Abbildung 18.IV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde steinzeitlicher [[Dreizacke aus Holz]] wurden 2009 in England gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dreizack war im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] die Waffe des [[Retiarier]]s (Netzkämpfer), eines speziellen [[Gladiator]]s. Der Dreizack besteht aus einem Schaft, der vorn in drei mächtige, gerade, oft mit [[Widerhaken]] versehene Zinken ausläuft. In den ersten Gladiatorenkämpfen im Jahre 264&amp;amp;nbsp;v. Chr. wurde der Dreizack &amp;#039;&amp;#039;(fuscina tridens)&amp;#039;&amp;#039; als Waffe der Gladiatorenklasse „[[Retiarius]]“ verwendet (Wahlweise konnte auch ein [[Kurzschwert]] als Waffe ausgesucht werden). Als zweite Waffe benutzte der Retiarius ein Fangnetz &amp;#039;&amp;#039;(reticulum)&amp;#039;&amp;#039;. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Dreizack als Kriegssichel (siehe [[Kriegssense]]) beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;demmin&amp;quot;&amp;gt;August Demmin: [http://www.archive.org/stream/diekriegswaffeni00demmuoft#page/800/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswaffen und ihre geschichtliche Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039;] Seiten 800–801, Abbildung Nr. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wurden auch [[Kriegsgabel]]n mit drei Zinken geführt. Auch in anderen Kulturen, wie zum Beispiel in [[Myanmar]], [[Indonesien]], [[Indien]], [[Korea]] und [[Iran]], wurde der Dreizack als Waffe benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Der Dreizack ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] das [[Zepter]] und die Waffe des Meeresgottes [[Poseidon]] (auch des [[Triton (Mythologie)|Triton]]). Poseidon wird in der römischen Welt [[Neptun (Mythologie)|Neptun]] genannt. Im [[Hinduismus]] ist der Dreizack &amp;#039;&amp;#039;([[trishula]])&amp;#039;&amp;#039; ein Attribut des Hauptgottes [[Shiva]], auch von einigen indischen [[Göttin]]nen wie [[Durga]] oder [[Mariyamman]] wird er getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Christentum|christlichen]] Ikonographie ist der Dreizack ein Attribut des [[Teufel]]s, der ihn als Waffe in der Hand hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfang und Jagd ==&lt;br /&gt;
Im Volk der [[Eskimos]] wird der Dreizack auch heute noch als Jagdwaffe zum Fischen benutzt. Die [[Aalgabel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Aalgabel,+die Aalgabel, &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Leipzig 1793, S. 4.]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein historischer Dreizack, der in Europa zum Fischfang eingesetzt wurde. Schwammtaucher im Mittelmeerraum benutzten ebenfalls einen Dreizack.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spongiola.com/de/schwammhandwerk.htm |text=Dreizack und Historie der Schwammtaucher |wayback=20100325001903}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Moderne [[Harpune]]n, die beim Tauchen zum Fischfang eingesetzt werden, haben oft einen Dreizack aus Stahl. Die ursprünglichen Materialien sind Horn, [[Elfenbein]] oder Knochen. Nur im Fischfang oder bei der Jagd sind Widerhaken sinnvoll, da die Beute damit festgehalten wird. Im [[Nahkampf]] ist dies eher ein unerwünschter Effekt. In der europäischen Jagd ist er heutzutage verschwunden, wurde aber früher z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Jagd auf [[Fischotter]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Emil Diezel |Titel=Diezel&amp;#039;s Niederjagd |Verlag=Paul Parey |Ort=Berlin |Datum=1909 |Seiten=426ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Poseidon sculpture Copenhagen 2005.jpg|[[Poseidon]] mit Dreizack&lt;br /&gt;
Terracotta oil lamp with gladiatoral scene, Musée gallo-romain de Fourvière, Lyon (9192622876).jpg|Retiarius mit Dreizack und Netz&lt;br /&gt;
Statue of lord shiva.jpg|Hinduistischer Gott [[Shiva]] mit seiner &amp;#039;&amp;#039;[[trishula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Mari amman.jpg|Hinduistische Göttin [[Mariyamman]] mit &amp;#039;&amp;#039;trishula&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Tridents (Trishul) brought as offerings to Guna Devi., near Dharamsala, Himachal Pradesh.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Trishula]]&amp;#039;&amp;#039; in Indien als Opfergabe&lt;br /&gt;
Tridente-vidya.svg|Trishula als buddhistisches Symbol&lt;br /&gt;
Trisula.jpg|Indonesischer &amp;#039;&amp;#039;trishula&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neizeh metropolitan.JPG|Iranische Dreizack-Waffe (19.&amp;amp;nbsp;Jh.)&lt;br /&gt;
Dangpa.gif|Koreanischer Krieger mit Dreizack (um&amp;amp;nbsp;1790)&lt;br /&gt;
Kung fu trident.jpg|Chinesischer Dreizack als Kampfkunstwaffe&lt;br /&gt;
Mas de l&amp;#039;Amarée 15.JPG|[[Gardian]] mit Dreizack in der [[Camargue]]&lt;br /&gt;
Maserati logo.svg|Logo des Sportwagen-Herstellers [[Maserati]]&lt;br /&gt;
Gulio, Kirchenstaat, Papst Julius II. 1503 bis 1513, Variante beschnitten, CNG.jpg|[[Giulio (Münze)|Giulio]] ([[Beschneidung (Numismatik)|beschnitten]]) mit Dreizack als [[Münzmeisterzeichen|Bankzeichen]] der Fugger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sai]]&lt;br /&gt;
* [[Manjisai]]&lt;br /&gt;
* [[Bogenfischen]]&lt;br /&gt;
* [[Heugabel]]&lt;br /&gt;
* [[Satz vom Dreizack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Auguste Demmin: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegswaffen in ihren geschichtlichen Entwickelungen von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart: eine Encyklopädie der Waffenkunde.&amp;#039;&amp;#039; P. Friesehahn, Leipzig 1893 (4. Aufl.), [http://d-nb.info/572688202 DNB-Info].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tridents|Dreizack}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stangenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fanggerät (Fischerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poseidon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neptun (Mythologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gladiatorenkämpfe]]&lt;/div&gt;</summary>
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