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	<title>Dreislar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:15:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreislar&amp;diff=1492215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Weblinks */ Das Webportal Kulturatlas Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist seit dem 01.09.2023 nicht mehr verfügbar.</title>
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		<updated>2023-10-29T18:33:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Das Webportal Kulturatlas Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist seit dem 01.09.2023 nicht mehr verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dreislar&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Medebach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/9/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/41/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 380&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.20&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 339&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-02-28&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medebach.de/leben-in-medebach/ortsteile/ |titel=Ortsteile |sprache=de |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59964&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02982&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = DreislarSchwerspatmuseum.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Schwerspatbergwerk Dreislar|Schwerspatmuseum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreislar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Medebach]] im [[Hochsauerlandkreis]] mit 339 Einwohnern (Stand Februar 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Dreislar liegt im Südostteil des Hochsauerlandkreises etwa 5,5&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich der Kernstadt von Medebach auf einer Höhe von etwa {{Höhe|380|DE-NN|link=1}}. Durch das Dorf verlaufen der [[Nuhne]]-Zufluss [[Olfe (Nuhne)|Olfe]] (&amp;#039;&amp;#039;Ölfe&amp;#039;&amp;#039;), in welche von Norden kommend &amp;#039;&amp;#039;Die Oswinkel&amp;#039;&amp;#039; mündet, und die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;56, die westlich nach [[Hesborn]] und nördlich nach [[Medelon]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1388 hatte Kloster Glindfeld im Ort Grundbesitz. Ein Zehnt war 1413 im Besitz des Grafen von Wittgenstein. 1548 wurde Dreislar als Dorf bezeichnet, das gemeinsam mit [[Elkeringhausen]] und Braunshausen dem Medebacher Amtmann Hermann [[Viermund|von Viermünden]] dienen musste. Zu dieser Zeit gehörte es zum [[Amt Medebach (Herzogtum Westfalen)|Amt Medebach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Hallenberger Quellen und Archivverzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1991, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1565 wurden 11 Steuerpflichtige gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Oberschelp]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen. Teil 1: Die Register von 1536 und 1565&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1971, Seite 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 fiel der Ort mit dem Herzogtum Westfalen an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Schöne: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogtum Westfalen unter hessen-darmstädtischer Herrschaft 1802–1816&amp;#039;&amp;#039;, Olpe 1966, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1816 gehörte Dreislar zu [[Preußen]]. Zuerst war es dem [[Kreis Medebach]] zugeordnet, dann als Teil des [[Amt Medebach (Kreis Brilon)|Amtes Medebach]] zum [[Kreis Brilon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 hatte der Ort 254 Einwohner. Bis 1939 stieg ihre Zahl bis auf 288. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stieg ihre Zahl kurzzeitig (1950) auf 366 an. 1966 war ihre Zahl wieder auf 321 abgesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistische Rundschau für den Landkreis Brilon&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1967, S. 16, 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1944 stürzte ein deutscher [[Nachtjäger]] vom Typ [[Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;110]] vom [[Nachtjagdgeschwader 1|Nachtjagdgeschwader (NJG) 1]] nach Feindbeschuss beim Dorf ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Balss: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Nachtjagd - Materialverluste in Ausbildung und Einsatz&amp;#039;&amp;#039;. VDM, Zweibrücken, 1999. ISBN 978-3-925480-36-2. S. 352. Ortsbezeichnung Dreislar bei Frankenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei gefallenen Besatzungsmitglieder wurden auf dem Dorffriedhof begraben. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durchfuhren die ersten amerikanischen Soldaten mit ihren Panzern von Süden aus [[Braunshausen (Hallenberg)|Braunshausen]] kommend am 29. März 1945 den Ort. Erst am 1. April quartierten sich US-Soldaten bis zum 2. April kurzzeitig im Dorf ein. Von Kampfhandlungen blieb der Ort verschont, nur zum Diebstahl von Wertsachen durch US-Truppen kam es im Ort. Während dieses Krieges starben 18 Einwohner als Soldaten der Wehrmacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;, Bigge 1955, S. 30–32, 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1969 gehörte der Ort zum [[Amt Medebach (Kreis Brilon)|Amt Medebach]] und hatte bei einer Fläche von 6,2&amp;amp;nbsp;km² 290&amp;amp;nbsp;Einwohner (1961). Davon waren 286 katholisch. Evangelische gab es keine. Von den Erwerbspersonen waren 106 (58,5 %) in Land- und Forstwirtschaft, 57 (31,5 %) im produzierenden Gewerbe und der Rest in sonstigen Berufssparten beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistische Rundschau für den Landkreis Brilon&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1967, S. 62–65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Dreislar im Rahmen der kommunalen Neugliederung mit dem [[Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Brilon]] in die Stadt [[Medebach]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von Bedeutung vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Schwerspatbergwerk Dreislar]]. Nachdem die Lagerstätten erschöpft waren, wurde es 2007 geschlossen. Dreislar ist auch heute noch weitgehend [[landwirtschaft]]lich geprägt. Daneben spielt auch der [[Tourismus]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreislar Sportplatz.jpg|mini|Blick auf das Sportheim und den Sportplatz]]&lt;br /&gt;
Der erste Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Sauerlandia&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1922 in der Nachkriegszeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gegründet. &amp;#039;&amp;#039;Sauerlandia&amp;#039;&amp;#039; war jedoch mehr als ein Sportverein, da die Mitglieder für das Dorfleben tätig wurden. So widmete man sich im Winter dem Theaterspiel, auch Karnevalsumzüge wurden viele Jahre von den Mitgliedern organisiert. Fußball konnte jedoch nur dann gespielt werden, wenn weder Schnee noch Eis lag. 1929 bekam der Verein seine erste offizielle Sportstätte. Zwei Jahre später trat &amp;#039;&amp;#039;Sauerlandia&amp;#039;&amp;#039; dem Fußballverband bei. Von Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bis 1951 ruhten die Vereinstätigkeiten. Schließlich wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen und auch um den Karneval hatte man sich wieder gekümmert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Bielefeld |Hrsg= |Titel=Dreislar vorgestern, gestern, heute.... |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=106-109}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in den 1960er Jahren einige wichtige Spieler den Verein verließen, kam es am 19. Januar 1969 zu einer Neugründung des Vereins. Der neue Dorfverein hieß ab dann FC Dreislar. 1971/72 wurde der heutige Sportplatz errichtet. Das Sportheim wurde am 2. Dezember 1978 feierlich eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Bielefeld |Hrsg= |Titel=Dreislar vorgestern, gestern, heute.... |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderes ===&lt;br /&gt;
13 Jahre nachdem der Bundestag des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] das [[Frauenfußball in Deutschland|Frauenfußballverbot]] aufgehoben hatte, traten am 23. Januar 1983 zehn Frauen dem FC Dreislar bei, so dass die Damenmannschaft ihren Betrieb aufgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Bielefeld |Hrsg= |Titel=Dreislar vorgestern, gestern, heute.... |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreislar St. Franziskus Kapelle.jpg|mini|Blick von der Eingangsseite auf die Kapelle]]&lt;br /&gt;
Die neugotische [[St. Franziskus (Dreislar)|St. Franziskus-Kirche]] stammt aus dem Jahr 1864. Sie hatte ein Vorläufergebäude um 1650, welches dem Heiligen Franziskus Seraphicus geweiht war. Dreislar gehörte zum [[Dekanat Medebach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 8. August 2008 existiert in der ehemaligen Schule des Ortes ein [[Schwerspatbergwerk Dreislar|Schwerspatmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Rave (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 45: Kreis Brilon&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Paul Michels, Münster 1952, S. 301, 316.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Medebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4275174-3|VIAF=4055158005999202100000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Medebach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1388]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hochsauerlandkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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