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	<title>Dreilinden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bildarbeiter: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-06-22T17:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Waldgebiet und dem Ortsteil Dreilinden bei Berlin. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Dreilinden (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreilinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung eines Forstes im [[Berlin]]er [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Südwesten]]. Der Name ging in der Folge auf ein Jagdschloss im heutigen Ortsteil [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] und eine Kolonie auf dem Gebiet der Gemeinde [[Kleinmachnow]] südlich der Berliner Stadtgrenze über. Dreilinden wurde auch zum Namensgeber des [[West-Berlin]]er [[Kontrollpunkt]]s (auch als [[Checkpoint Bravo]] bekannt) an der [[Transitverkehr durch die DDR|Transitautobahn]] durch die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Jagdschloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreilinden Berlin, Jagdschloss 1880.jpg|mini|Jagdschloss mit der persönlichen Kriegsbeute [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Karls]] im Vordergrund, dem [[Hærulfstein]], Zeichnung um 1880]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1833 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Heidekrug&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Friedrich (Wilhelm Heinrich) Bensch (1781–1858) beantragte die Namensänderung für das 1820 mit der Heinersdorfer Heide (Forst) erworbene Forsthaus. Die Regierung genehmigte dies am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1833. Seitdem hießen der Waldkomplex und die Ackerflächen, die Bensch 1820 von Leutnant Mumm erworben hatte, &amp;#039;&amp;#039;Forstbezirk Dreilinden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1838 erfolgte die Einweihung der [[Bahnstrecke Berlin–Magdeburg|Berlin-Potsdamer Eisenbahn]], deren [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] durch den Forst Dreilinden verlief (Stammbahn); sie verläuft dort südlich der heutigen Stadtgrenze parallel zu dieser. 1856 verkaufte Bensch den Forst für 70.000&amp;amp;nbsp;[[Taler]] an Josef Aloys Gilka (1812–1873), Inhaber der Berliner Destillerie [[J. A. Gilka]]. Bensch hing offenbar an seinem Gut: er behielt im Kaufvertrag eine Grabstelle hinter dem Forsthaus für sich (sie ist bis heute zu sehen). Gilka verkaufte den Besitz 1859 für 95.000&amp;amp;nbsp;Taler an den Neffen des Königs, Prinz [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Karl von Preußen]]. 1869 wurde von einem Baumeister Nabbath das Jagdschloss in der Nähe des Forsthauses im Schweizerstil erbaut mit drei namenstiftenden Linden.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Nehls: &amp;#039;&amp;#039;Italien in der Mark – Zur Geschichte der Glienicker Antikensammlung&amp;#039;&amp;#039; (Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins Heft 63), Berlin/Bonn: Westkreuz, 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Dieser Name &amp;#039;&amp;#039;Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; war übrigens keine Neuschöpfung und existiert bereits seit 1833, in welchem Jahre das uralte schon eingangs erwähnte Forstetablissement Heidekrug, mit Rücksicht auf drei alte, vor seiner Tür stehende Linden, die Bezeichnung Forsthaus Dreilinden erhalten hatte. Bald danach empfing auch die Forst selber ebendiese Bezeichnung, so dass wir seitdem, ein und demselben Namen dreifach begegnend, eine Forst von Dreilinden, ein Forsthaus von Dreilinden und endlich drittens ein Jagdhaus von Dreilinden unterscheiden müssen. Die Forst spricht für sich selbst, das Forsthaus ist Försterei, das Jagdhaus aber prinzliche Villa.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Theodor Fontane]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{FontaneWanderungen |Titel=Dreilinden, Historisch-Topographisch |Band=5 |Teil=Dreilinden |Kommentar=Ende des Kapitels |zenoID=20004780744}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „prinzliche Villa“ bezeichnete [[Theodor Fontane]] das 1869 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Dreilinden&amp;#039;&amp;#039;, das Lieblingsaufenthalt des Prinzen Friedrich Karl war. „Jeder […] kannte das Schloß […] aus den Hofnachrichten, in denen es in bestimmten Abständen hieß: ‚Seine Königliche Hoheit kam heute von Dreilinden herein in die Stadt und kehrte gegen Abend dahin zurück‘“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FontaneWanderungen |Titel=Erster Besuch in Dreilinden |Band=5 |Teil=Dreilinden |Kommentar=erster Absatz |zenoID=20004780736}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem Band &amp;#039;&amp;#039;Fünf Schlösser&amp;#039;&amp;#039; (1889) widmet Fontane Dreilinden und dem Prinzen Friedrich Karl eigene, ausführliche Kapitel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erik Lorenz]], [[Robert Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Dreilinden. Das verschwundene Schloss&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fontanes Fünf Schlösser. Alte und neue Geschichten aus der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; be.bra verlag 2017, S.&amp;amp;nbsp;227–267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdschloss-Dreilinden.jpg|mini|Schaukasten &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss-Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; an der Revierförsterei Dreilinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannter noch als der Prinz selbst ist seine Tafelrunde von Dreilinden geworden, die in regelmäßigen Abständen im Jagdschloss stattfand. Zwischen November 1881 und Juli 1882 war Fontane ein Gast dieser Tafelrunde, besichtigte das Jagdschloss und machte sich für seine &amp;#039;&amp;#039;Fünf Schlösser&amp;#039;&amp;#039; Notizen über die Einrichtungsgegenstände.&amp;lt;ref&amp;gt;Notizbuch B12. {{Internetquelle |autor=Theodor Fontane |url=https://fontane-nb.dariah.eu/edition.html?id=/xml/data/22jtw.xml&amp;amp;page=54v |titel=Notizbücher. Genetisch-kritische und kommentierte Edition. Hrsg. von Gabriele Radecke |datum=2019-12-19 |abruf=2020-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Tod des Prinzen erlosch auch die Tafelrunde. Sein Sohn Prinz [[Friedrich Leopold von Preußen|Friedrich Leopold]] verkaufte von 1894 bis 1900 rund 600&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] an die &amp;#039;&amp;#039;Heimstätten Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und danach einzelne Grundstücke von 507&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] an Privatpersonen. Das restliche Land verkaufte er 1927 für elf Millionen [[Reichsmark|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|11|1927|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) an die Stadt Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Stahnsdorfer Damm 3 (Nikol) Friedrich Wilhelm Heinrich Bensch.jpg|mini|Gedenkstein für Friedrich Wilhelm Heinrich Bensch (1781–1858)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1879 ging die [[Wetzlarer Bahn]] in Betrieb, die gegenüber der Station Wannsee der [[Wannseebahn]] einen Bahnhof erhielt, der den Namen &amp;#039;&amp;#039;Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Wenige Jahre später wurden beide Bahnhöfe unter dem Namen [[Bahnhof Berlin-Wannsee|Wannsee]] zu einer gemeinsamen Station zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jmk&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. be.bra verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930863-25-1, S.&amp;amp;nbsp;323.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 wurde das Jagdschloss abgerissen, an seiner Stelle befindet sich heute die &amp;#039;&amp;#039;Revierförsterei Dreilinden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei der Bildung von [[Groß-Berlin]] 1920 die südliche Stadtgrenze anfangs entlang der Dreilindenstraße bzw. der Potsdamer Chaussee verlief, war Dreilinden (ebenso wie Düppel) von der Eingemeindung zunächst nicht betroffen. Erst bei der zusätzlichen territorialen Erweiterung Berlins 1928 kam der Teil des Waldgebietes nördlich des [[Königsweg (Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf)|Königswegs]] zur Stadt (gemeinsam mit Düppel), allerdings nicht die &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Dreilinden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;März 1909 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Dreilinden GmbH&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Terraingesellschaft]] zur [[Erschließung (Grundstück)|Erschließung]] und Verkauf von Bauland, gegründet, die 200&amp;amp;nbsp;Morgen Forst am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1909 von den Rittergutsbesitzern Georg und Dietloff [[Hake (Adelsgeschlechter)#Die märkischen Hake|von Hake]] erwarb. Das gekaufte [[Gelände|Terrain]] wurde im Norden von der Stammbahn Berlin–Potsdam, im Süden vom [[Teltowkanal]] und im Osten und Westen von Linien begrenzt, die zu der projektierten [[Bahnstrecke Berlin-Wannsee-Stahnsdorf|Verbindungsbahn Wannsee–Stahnsdorf]] ungefähr parallel verliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Terraingesellschaft baute diese Strecke (Friedhofsbahn genannt) 1913 und eröffnete sie am 2. Juni mit den Bahnhöfen &amp;#039;&amp;#039;Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stahnsdorf Friedhof&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Sauer |url=https://www.stadtschnellbahn-berlin.de/strecken/21/index.php |titel=Die Friedhofsbahn |werk=stadtschnellbahn-berlin.de |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnbau wurde am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1914 beendet und die Gesellschaft erhielt jährlich 5000&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]], um die beiden Eisenbahnbeamten zu bezahlen. Ab 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1928 wurde die Friedhofsbahn als Teil der elektrischen [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]] betrieben. Für später war am Kreuzungspunkt von [[Bahnstrecke Berlin–Magdeburg|Stammbahn]] und Friedhofsbahn noch ein großer [[Umsteigebahnhof]] geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet um die Kolonie Dreilinden war ein beliebtes [[Ausflugsziel]]. Damals gab es zwei Gaststätten, die Bahnhofsgaststätte und das &amp;#039;&amp;#039;Dreimäderlhaus&amp;#039;&amp;#039; am Kanal. Die Terraingesellschaft begann 1922 mit der [[Parzellierung]].&lt;br /&gt;
Damals war Dreilinden nur eine [[Wochenendhausgebiet|Wochenendsiedlung]]; ab 1933 wurden feste Gebäude erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autobahn-Zubringer der damaligen [[Reichsautobahn]]&amp;amp;nbsp;51 (heute: [[Bundesautobahn 115|A&amp;amp;nbsp;115]]) von der [[AVUS]] zum [[Bundesautobahn 10|Berliner Ring]] wurde 1940 eingeweiht. Er führte kurz hinter dem [[Autobahnkreuz Zehlendorf]] durch den Forst Dreilinden und die [[Parforceheide]]. Die Stammbahnstrecke Richtung [[Potsdam]] wurde 1945, nach Sprengung der [[Teltowkanal]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;brücke durch Wehrmachtsoldaten, von der [[Rote Armee|Roten Armee]] stillgelegt. Die Gleise gingen [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|als Reparation]] in die [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zonenprotokoll|Londoner Protokoll]] vom 12.&amp;amp;nbsp;September 1944 einigten sich die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Siegermächte]], das besiegte [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] territorial zu verkleinern und den Rest in [[Besatzungszone]]n sowie Berlin in [[Viermächte-Status|vier Sektoren]] aufzuteilen. Der größte Teil des Forstes blieb auf Berliner Gebiet, die Siedlung Dreilinden lag in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Vorerst gab es aber keine wesentlichen Einschränkungen beim Grenzübergang. Kontrollposten interessierten sich für [[Hehlerei|Schieber]] und Hamsterer. Die [[Berlin-Blockade]] begann am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1948 mit der Sperrung der [[Transitverkehr|Transitstrecken]] durch die [[Sowjetunion|Sowjets]]. Der Güterverkehr über Dreilinden musste eingestellt werden. Die Versorgung Berlins wurde über eine [[Berliner Luftbrücke|Luftbrücke]] sichergestellt. Lediglich der Personenverkehr ins Umland blieb vorerst gestattet. Am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1949 beendete die Sowjetunion die Berlin-Blockade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L0331-0005, Potsdam, Grenzübergang Drewitz-Dreilinden.jpg|mini|Grenzkontrolle Drewitz-Dreilinden, 1972]]&lt;br /&gt;
[[Datei:De Transit Drewitz 1986.jpg|mini|Grenzübergangsstelle Drewitz, 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontrollpassierpunkt (KPP) &amp;#039;&amp;#039;[[Nowawes|NOWAWES]]&amp;#039;&amp;#039; wurde nach Befehl Nr.&amp;amp;nbsp;73/49 des Präsidenten [[Kurt Fischer (Politiker, 1900)|Kurt Fischer]] der [[Deutsche Verwaltung des Innern|Deutschen Verwaltung des Innern]] (DVdI) der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1949 eröffnet. Am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1949 erfolgte die Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Der &amp;#039;&amp;#039;KPP NOWAWES&amp;#039;&amp;#039; wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1950 in &amp;#039;&amp;#039;KPP Drewitz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Er befand sich bis 1969 nördlich der Autobahn-Anschlussstelle [[Potsdam-Babelsberg]], das Gelände wurde nach 1990 zu den Parkplatz-Anlagen &amp;#039;&amp;#039;Am Stern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Parforceheide]]&amp;#039;&amp;#039; umgestaltet. Die Kontrollen fanden im Freien und in Baracken statt. Der [[West-Berlin]]er [[Kontrollpunkt Dreilinden und Teltowkanalbrücke|Kontrollpunkt Dreilinden]] lag in der Siedlung [[Albrechts Teerofen]] südlich des Teltowkanals. Am 13.&amp;amp;nbsp;August 1961 war der Beginn der Abriegelung West-Berlins durch die DDR. Die Grenzanlagen wurden deutlich ausgebaut. In Berlin begann der Bau der [[Berliner Mauer|Mauer]]. Der Betrieb der S-Bahn auf der Strecke der Friedhofsbahn mit Halten in [[Bahnhof Berlin Wannsee|Wannsee]], Dreilinden und [[Bahnhof Stahnsdorf]] wurde eingestellt, die Gleise später demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Oktober 1969 wurde seitens der DDR eine neue Autobahntrasse angelegt, um die unkontrollierte Durchfahrung von DDR-Gebiet zwischen der Kontrollstelle Dreilinden und dem endgültigen Erreichen des Stadtgebietes von West-Berlin an der [[Liste der Brücken in Berlin/K|Königswegbrücke]] beenden zu können. Der DDR-Kontrollpunkt Drewitz wurde an den neugeschaffenen Autobahnabschnitt auf Gemeindegebiet [[Kleinmachnow]]s verlegt, behielt allerdings seinen Namen. Der West-Berliner Kontrollpunkt Dreilinden, bisher an der Autobahnbrücke über den Teltowkanal bei &amp;#039;&amp;#039;[[Albrechts Teerofen]]&amp;#039;&amp;#039; gelegen, wurde an den Autobahnabschnitt unmittelbar nördlich des Grenzverlaufs an der Königswegbrücke verlegt. Die Amerikaner etablierten die Büroräume des &amp;#039;&amp;#039;[[Checkpoint Bravo|Allied Checkpoint Bravo]]&amp;#039;&amp;#039; auf einer Brücke über den Schlagbäumen, direkt über der Autobahn. Bis 1970 passierten 5,9&amp;amp;nbsp;Millionen Personen und rund 2,5&amp;amp;nbsp;Millionen Kraftfahrzeuge Dreilinden. Zu Ferienbeginn wurden pro Tag 2000–2200&amp;amp;nbsp;Pkw in Richtung Westen und rund 2400&amp;amp;nbsp;Pkw nach West-Berlin abgefertigt. Dazu kamen noch um die 140&amp;amp;nbsp;Lkw und 25&amp;amp;nbsp;Omnibusse in jede Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;November 1989 erfolgte die Öffnung der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]]. Tausende [[Staatsbürgerschaft der DDR|Bürger der DDR]] passierten in ihren Fahrzeugen unkontrolliert Dreilinden. Am 10.&amp;amp;nbsp;November um 0:30&amp;amp;nbsp;Uhr wurde auf der Grundlage eines telefonischen Befehls an den Zugführer in [[Potsdam-Drewitz|Drewitz]] (DDR), Major Meike, die Grenzübergangsstelle für alle DDR-Bürger geöffnet. Der Ansturm über Dreilinden erreichte Rekordausmaße. Im Juli 1990 wurde der West-Berliner &amp;#039;&amp;#039;Kontrollpunkt Dreilinden&amp;#039;&amp;#039; stillgelegt. Auf dem Gelände der ehemaligen Grenzübergangsstelle Drewitz wurde der [[Europarc Dreilinden]] mit Geschäftsgebäuden und [[Hotel]]s aufgebaut, darunter die [[eBay]]-Zentrale Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurden Flächen auf brandenburgischem Gebiet im Grenzstreifen, im Bereich der alten Autobahn bis zum Teltowkanal den [[Berliner Forsten]] übertragen und werden wieder von der Försterei Dreilinden bewirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/berliner_forsten/organisation/download/flyer_dreilinden.pdf Flyer.] (PDF) Försterei Dreilinden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Direkt hinter dem Autobahnkreuz Zehlendorf sind sowohl die Dreilinden-Grundschule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dreilinden-grundschule.de/index.html |titel=Dreilinden-Grundschule |werk=dreilinden-grundschule.de |abruf=2016-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch das Dreilinden-Gymnasium&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dreilinden-gymnasium.de/ |titel=Dreilinden Gymnasium Berlin |werk=dreilinden-gymnasium.de |abruf=2016-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beheimatet. Eröffnet wurden beide 1939 noch als Oberschule und im Jahr 1978 offiziell in ihre heutige Form getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dreilinden-grundschule.de/geschichte.html |titel=Schulgeschichte |werk=dreilinden-grundschule.de |abruf=2016-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{FontaneWanderungen |Titel=Dreilinden |Band=5 |Kommentar=1.&amp;amp;nbsp;Auflage 1889 |zenoID=20004780728}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Dieter Behrendt&lt;br /&gt;
   |Titel=Guten Tag, Passkontrolle der DDR&lt;br /&gt;
   |Verlag=GNN&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89819-243-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=William Durie, Dieter Riedel, Friedrich Jeschonnek&lt;br /&gt;
   |Titel=Alliierte in Berlin 1945–1994&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Berliner Wissenschafts-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8305-0397-2}}&lt;br /&gt;
* Peter Boeger, Alexander Dowe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Panzerdenkmal Berlin-Dreilinden. Geschichte und Hintergründe&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-167-4.&lt;br /&gt;
* William Durie: &amp;#039;&amp;#039;The United States Garrison Berlin 1945–1994, Mission Accomplished&amp;#039;&amp;#039;. 2014, ISBN 978-1-63068-540-9 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Erik Lorenz]], [[Robert Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Fontanes Fünf Schlösser. Alte und neue Geschichten aus der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; be.bra verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86124-701-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Checkpoint Drewitz-Dreilinden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.checkpoint-bravo.de/ Gedenkstätte des Checkpoint Bravo e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/24/25/N |EW=13/11/15/E |dim=5000 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerdeutsche Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinmachnow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildarbeiter</name></author>
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