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	<title>Dreikretscham - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreikretscham&amp;diff=1561775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 14:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T14:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Dreikretscham&lt;br /&gt;
| Alternativname = Haslow&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Göda&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/13/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/18/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 164&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.592&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141582 |titel=Gemarkung Dreikretscham, Gemeinde ? |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Göda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Storcha]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02633&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035937&lt;br /&gt;
| Bild = Haslow 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Der östliche Ortsteil mit dem Steinkreuz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Göda Dreikretscham Aerial 02.jpg|mini|Luftbild (2025)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreikretscham&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{WenS}} {{Audio|Haslow.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Göda]] im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/9/9/2/8/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;2 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Göda |format=PDF;&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dreikretscham gehört seit 1994 zur Gemeinde Göda und zählt zum katholischen Kern des [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiets]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Dreikretscham ist einer der nördlichsten Ortsteile der Gemeinde Göda und befindet sich beiderseits des in diesem Abschnitt begradigten [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwassers]] auf {{Höhe|164|DE-NHN}}. Die umgebenden Talhänge erheben sich etwa vierzig Meter über die Talsohle, wo sich Dreikretscham befindet. Die Nachbarorte sind [[Weidlitz]] (Gemeinde [[Neschwitz]]) im Norden, [[Sollschwitz (Göda)|Sollschwitz]] im Süden und [[Storcha]] im Westen. Der Ort befindet sich etwa neun Kilometer nordwestlich der Kreisstadt [[Bautzen]] und fünf Kilometer nördlich des Gemeindezentrums Göda. Die Umgebung wird intensiv landwirtschaftlich genutzt und ist kaum bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Siedlungsanlage ist Dreikretscham ein Konglomerat aus einem [[Gassendorf]] und drei Bauernweilern, die die Lage der drei alten Gasthöfe markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0570051 Göda-Dreikretscham. Fischermühle am Schwarzwasser.jpg|miniatur|Dreikretscham 1978: Die Fischermühle am Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist erstmals im 14. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Dryekreczim&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Im 15. Jahrhundert folgen Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Dreyen Kreczmarn&amp;#039;&amp;#039; (1460; &amp;#039;&amp;#039;Kretschmar&amp;#039;&amp;#039; = „Gastwirt“). 1617 ist auch der sorbische Name „Haßlow“ als deutsche Form erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum [[Rittergut]] im benachbarten Sollschwitz. Im 18. Jahrhundert war die Grundaufteilung komplizierter: Die Rittergüter [[Bolbritz]], [[Loga (Neschwitz)|Loga]] und [[Weidlitz]] teilten sich die [[Grundherrschaft]]. Teile des Ortes gehörten zudem der Stadt Bautzen bzw. der Landvogtei. Im 18. und 19. Jahrhundert waren um Dreikretscham mehrere Granitsteinbrüche in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde die erste Brücke über das Schwarzwasser eröffnet. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Fahrzeuge die [[Furt]] nutzen. Bis 1936 bildete Dreikretscham eine eigenständige Landgemeinde. Dann wurde es nach Storcha eingemeindet. Von 1962 bis 1994 gehörten die beiden Orte zur Gemeinde [[Prischwitz]], bevor sie nach Göda eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort zählt traditionell zum [[Kreis Bautzen]]. Eine Ausnahme war die Zeit zwischen dem 25. Juli und dem 4. Dezember 1952, als Dreikretscham kurzfristig in den Kreis Kamenz umgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslow - hosćenc 1.JPG|thumb|Die letzte verbliebene Gaststätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Ortsname stammt vom Wort „[[Kretscham]]“ für „Gaststätte“ (sorb. &amp;#039;&amp;#039;korčma&amp;#039;&amp;#039;) und beschreibt die Tatsache, dass hier – an der Furt eines Zweiges der [[Via Regia]] durch das Schwarzwasser – drei Gastwirte auf den Reisenden warteten. Die sorbische Bezeichnung lehnt sich vermutlich an das deutsche Wort „[[Hasel (Botanik)|Hasel]]“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1975&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist auch unter der nichtsorbischen Bevölkerung der Umgebung der Name „Haslow“ für Dreikretscham auffallend stark verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort eine Bevölkerungszahl von 72 Einwohnern; davon waren 71 Sorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 zählte [[Ernst Tschernik]] in der Gemeinde Storcha, zu der Dreikretscham mittlerweile gehörte, einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 70,9 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschernik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute wird im Ort Sorbisch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 hatte Dreikretscham bereits 95 Einwohner, wobei die Zahl in den Folgejahren wieder etwas sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Dreikretscham gehört seit jeher zum katholisch geprägten Teil der Oberlausitz. Die letzten Zahlen zur Konfessionszugehörigkeit der Einwohner stammen von 1925. Damals waren 78 von 87 Einwohnern Katholiken (90 %). Der katholische Anteil war bis zur Errichtung der [[Herz Jesu (Storcha)|Herz-Jesu-Kirche]] in Storcha 1887 nach [[Crostwitz]] gepfarrt; der evangelische Anteil seit dem 16. Jahrhundert zunächst nach Göda, seit 1809 dann nach [[Neschwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslow - kamjentny křiž.JPG|thumb|upright|Das Sühnekreuz im östlichen Ortsteil]]&lt;br /&gt;
Von den ehemals drei „Kretschamen“ besteht heute nur noch einer, der Gasthof Dreikretscham mit seinem Tanzsaal, der häufig für Veranstaltungen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der Kreuzung der Staatsstraße 107 (Göda–Radibor) mit der Kreisstraße nach Crostwitz. Die nächste Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]] (&amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039;) ist fünf Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fischermühle&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Dreiseithof]] erstmals 1760 erwähnt. Das historische Mühlengebäude wurde 1922 um zwei Geschosse erweitert. Die Mühle wurde bis 1974 mit Wasserkraft betrieben und dann auf Elektrizität umgestellt. Neben der eigentlichen Mühle gehören zu dem denkmalgeschützten Ensemble auch ein Wohnhaus sowie mehrere Wirtschaftsgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freistaat Sachsen]], [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|Staatsministerium des Inneren]]: &amp;#039;&amp;#039;Besonders gefährdete Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen: Bürgerhäuser, Bauernhäuser&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe für Baukultur, Architektur, Denkmalpflege, Reihe B, Bulletin 2, Dresden 1995, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite der Schwarzwasser-Brücke befindet sich ein 1,50 Meter hohes [[Sühnekreuz]], welches ursprünglich direkt an der Furt stand und in den 1930er Jahren umgesetzt wurde. Der Sage nach erinnert es an einen französischen Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem jährlichen Weg von Storcha nach [[Radibor]] sowie in die Gegenrichtung durchqueren die [[Osterreiten|Osterreiter]] Dreikretscham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|53|55|Dreikretscham}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dreikretscham/Haslow}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goeda.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=244137 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Dreikretscham&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Göda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Göda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Göda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im sorbischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hoyerswerdaer Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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