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	<title>Dreikindrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:23:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreikindrecht&amp;diff=939378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnmoeller: HC: +Kategorie:Familienplanung; +Kategorie:Familienpolitik</title>
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		<updated>2025-01-03T11:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Familienplanung&quot; title=&quot;Kategorie:Familienplanung&quot;&gt;Kategorie:Familienplanung&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Familienpolitik&quot; title=&quot;Kategorie:Familienpolitik&quot;&gt;Kategorie:Familienpolitik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreikindrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Dreikinderrecht&amp;#039;&amp;#039;, [[Lateinische Sprache|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;ius trium liberorum&amp;#039;&amp;#039;) war zu Beginn des [[Römisches Reich|römischen Kaiserreichs]] eine Maßnahme zur gesellschaftlichen Neuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Während in den griechischen &amp;#039;&amp;#039;[[Polis|póleis]]&amp;#039;&amp;#039; das Bevölkerungswachstum eher gebremst wurde, nicht zuletzt durch [[Kindstötung#Geschichte|Kindstötung]], hat man im expandierenden Römischen Reich manchmal versucht, es nach Hungersnöten, Kriegen oder Seuchen wieder anzuregen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bejarano Alomia, Pedro Paul: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000009806 &amp;#039;&amp;#039;Kindstötung. Kriminologische, rechtsgeschichtliche und rechtsvergleichende Überlegungen nach Abschaffung des § 217 StGB a. F.&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss. [[FU Berlin|Berlin]] 2009.&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000005527/05_C._Rechtsgeschichtliche_Kurzdarstellung.pdf?hosts= &amp;#039;&amp;#039;C. Rechtsgeschichtliche Kurzdarstellung.&amp;#039;&amp;#039;] S. 48&amp;amp;nbsp;ff., 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehegesetze des [[Augustus#Sittenpolitik|Augustus]] von 18 v. Chr. und 9 n. Chr. &amp;#039;&amp;#039;([[Lex Iulia et Papia]])&amp;#039;&amp;#039;, die dieser in Ausübung der ihm übertragenen &amp;#039;&amp;#039;cura legum et morum&amp;#039;&amp;#039; (Aufsicht über Gesetze und Sitten) verordnet hatte und die auch das Dreikindrecht umfassten, sollten nach den [[Römische Bürgerkriege|römischen Bürgerkriegen]] Ehe- und Kinderlosigkeit in den höheren Ständen bekämpfen und zur Wiederherstellung der öffentlichen Moral beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Mit dem Dreikindrecht wurden Eltern ausgezeichnet, wenn sie mindestens drei leibliche oder adoptierte Kinder hatten. Bürgern, die sich in besonderer Weise um Rom verdient gemacht hatten, konnte das Dreikindrecht ehrenhalber verliehen werden, so beispielsweise dem Dichter [[Martial]]. Freigelassene mussten in Italien vier (&amp;#039;&amp;#039;ius quattuor liberorum&amp;#039;&amp;#039;), in den Provinzen fünf Kinder haben, um das Dreikindrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dreikindrecht gewährte besondere Privilegien, beispielsweise den freien Eintritt in Theateraufführungen oder den schnelleren Aufstieg in höhere Ämter. Aus den Müttern machte dieses Recht geschäftsfähige Personen. Sie wurden aus der [[Geschlechtsvormundschaft]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Tutor#Ursprung|tutor mulieris]]&amp;#039;&amp;#039; entlassen, dem [[Frauen im Alten Rom]] normalerweise unterstanden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Institutiones (Gaius)|Gai.]] 1, 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Rüfner]]: [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb5/prof/ZIV008/RPR09-10/RPR-6F.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rechts- und Handlungsfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;] Römisches Privatrecht 6, 2. Dezember 2009, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; und durften dann beispielsweise ihren Besitz selber verwalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Privatrecht.&amp;#039;&amp;#039; 20., überarbeitete und erweiterte Aufl., München 2014, ISBN 978-3-406-65672-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der anderen Seite verloren kinderlose Ehepaare das Anrecht auf die Hälfte einer Erbschaft. Seiner eigenen Tochter [[Iulia (Tochter des Augustus)|Julia]] verweigerte Augustus hingegen diese Freiheit, obwohl sie fünf Kinder hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. bedankte sich [[Plinius der Jüngere]], der trotz dreier Ehen keine Kinder hatte, für die Verleihung des Dreikindrechts bei Kaiser [[Trajan]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Exprimere, domine, verbis non possum, quantum mihi gaudium attuleris, quod me dignum putasti iure trium liberorum.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Mir fehlen die Worte, Herr, um auszudrücken, welche Freude Du mir gemacht hast, dass Du mich des Dreikinderrechts für würdig befunden hast.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius: &amp;#039;&amp;#039;Epistulae.&amp;#039;&amp;#039; 10, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienrecht (Römisches Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienpolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnmoeller</name></author>
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