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	<title>Dreikönigschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:46:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreik%C3%B6nigschule&amp;diff=1609485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-10T18:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Dresdner Dreikönigschule bis 1945. Zur 1992 gegründeten Schule siehe [[Gymnasium Dreikönigschule Dresden]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel dreikönigsschule.JPG|mini|Gedenktafel am heutigen Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur – letzter Standort der Schule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Realgymnasium - Drei - König - Schule - Dresden - Neustadt W0251950.jpg|mini|[[Siegelmarke]] Realgymnasium – Drei-König-Schule – Dresden-Neustadt]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreikönigschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das [[Realgymnasium]] im [[Dresden|Dresdner]] Stadtteil [[Innere Neustadt|Neustadt]]. Dabei handelte es sich um die älteste Schule in [[Altendresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreikönigsschule bella época Dresde.jpg|mini|Schulgebäude in der Wasserstraße (heute Wigardstraße)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1495 wurde die Schule erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich wurde sie bereits vorher als [[Klosterschule#Pfarrschule|Pfarrschule]] der [[Dreikönigskirche (Dresden)|Dreikönigskirche]] gegründet. Kirche und Schule unterstanden dem [[Augustinerkloster (Dresden)|Augustinerkloster]]. Nach der [[Reformation]] entwickelte sich die Schule als Lateinschule weiter. Das Schulhaus befand sich in unmittelbarer Nähe der Dreikönigskirche. Aus diesem Grunde erhielt bereits im 16. Jahrhundert ein Teil des Rathausgäßchens, das vom [[Neustädter Rathaus (Dresden)|Neustädter Rathaus]] zur Kirche führte, den Namen Schulgäßchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schulmeister (Rektor), der bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts [[Stadtschreiber (Kanzleivorsteher)|&lt;br /&gt;
Stadtschreiber]] von Altendresden war, wurden 1543 der [[Kantor]] und 1544 der [[Organist]] (Baccalaureus oder Tertius) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1670 gab es an der Schule mehr als 130 Schüler. Der große Stadtbrand von 1685 zerstörte die Schule; sie wurde danach an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Im Jahr 1803 wurde die Schule in eine [[Bürgerschule|Höhere Bürgerschule]] umgewandelt. Rektor [[Friedrich August Beger]] wandelte die Schule 1845 in eine [[Realschule]] um. Unter Beger wurde 1851 das Recht erworben, [[Reifezeugnis|Reifeprüfungen]] abzulegen. Er sorgte auch dafür, dass anstelle von Griechisch und Hebräisch die Fächer Mathematik, Naturwissenschaften und Französisch unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1854 wurde durch [[Karl Eberhard]] ein Neubau in der [[Königstraße (Dresden)|Königstraße]] errichtet. 327 Schüler besuchten in diesem Jahr die Schule. Das alte Schulgebäude in der Nähe der Dreikönigskirche wurde abgerissen, und an seiner Stelle errichtete man das Hotel „Zum Kronprinz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1874 war dieser Neubau zu klein, sodass [[Bruno Adam]] und [[Georg Schramm (Architekt)|Georg Schramm]] einen weiteren Neubau für die Schule errichteten. Der neue Standort war in der Wasserstraße. Später wurde die Straße in Arminstraße umbenannt. Heute trägt sie den Namen Wigardstraße. 1895 wurde die Dreikönigschule das erste [[Realgymnasium|Reformrealgymnasium]] Sachsens. Das Adressbuch 1943 verzeichnete die Schule als &amp;#039;&amp;#039;Städtische Oberschule für Jungen&amp;#039;&amp;#039; in der Arnimstraße in Dresden-Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 nutzte die Schule das schuleigene Landheim in [[Herrndorf (Halsbrücke)|Hetzdorf-Herrndorf]] für vierzehntägige Schulausflüge. Nach der Schließung der Rudolf-Steiner-Schule in der Jägerstraße durch die nationalsozialistische Kultusverwaltung übernahm die Dreikönigschule eine erhebliche Anzahl ihrer Schüler und einige der Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen auf Dresden]] im Februar 1945 wurde das Schulgebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1992 gegründete [[Gymnasium Dreikönigschule Dresden]] in der Louisenstraße wurde nach der Dreikönigschule benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Schülerzahlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;10&amp;quot;| Anzahl der Schüler der Dreikönigschule&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;ausgewählte Jahreszahlen von 1670 bis 1920&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;1670&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;1854&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;1890&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;1900&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;1920&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schülerzahl&lt;br /&gt;
| über 130&lt;br /&gt;
| 327&lt;br /&gt;
| 430&lt;br /&gt;
| 580&lt;br /&gt;
| 624&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
[[Karl Wilhelm Baumgarten-Crusius]], der spätere Rektor der [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Fürstenschule Meißen]], der Publizist und Kunsthistoriker [[Paul Schumann]], der Agrarwissenschaftler [[Bruno Steglich]], der Japanologe [[Horst Hammitzsch]], der Architekt [[Peter Neufert]], der Textil- und Bekleidungswissenschaftler und spätere Rektor der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|Höheren Fachschule für Textil- und Bekleidungsindustrie Berlin]] [[Ernst-Richard Flemming]] sowie die Professoren der [[Technische Hochschule Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] [[Kurt Beyer]], [[Reinhard Hugershoff]] und [[Heinz Schönfeld]] besuchten die Dreikönigschule. Zu den Schülern zählten [[Wolfgang Klien]] und [[Herbert Gute]], der Oberbürgermeister der Stadt Dresden von 1946 bis 1958. Die Archäologin [[Elvira Fölzer]] erlangte an der Schule im Alter von 31 Jahren die Hochschulreife, nachdem Frauen dies ermöglicht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolgebau ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 wurde am letzten Standort der Dreikönigschule das [[Gebäude des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst|Institutsgebäude der Pädagogischen Hochschule]] in Dresden errichtet. Über dem Haupteingang befinden sich zwei von [[Rudolf Löhner]] 1952 geschaffene [[Fries|Sandsteinfriese]], die Szenen aus dem Bereich der Bildung zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunst im öffentlichen Raum&amp;#039;&amp;#039;. Informationsbroschüre der Landeshauptstadt Dresden, Dezember 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 ist das [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst|Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst]] in diesem Gebäude untergebracht. An die Schule erinnert eine Gedenktafel am Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Dresden A–Z&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 1995, ISBN 3-364-00300-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reifezeugnis für den Krieg: Abiturienten des Jahrgangs 39 erinnern sich&amp;#039;&amp;#039;. [[Helga Gotschlich]], Verlag der Nation, Berlin 2001, ISBN 978-3373003717. Beschrieben sind Schul- und Kriegserfahrungen vieler Schüler des Abiturjahrgangs 1939 der Dreikönigschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gymnasien in Dresden}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=51.057986|EW=13.749583|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5014329-3|LCCN=n/91/105859|VIAF=148457685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dreikonigschule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Drei Könige als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Schule in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulgebäude in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1495]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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