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	<title>Dreiecksflug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:33:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dreiecksflug&amp;diff=557439&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C8:2F21:B165:B1B4:62F5:7CB4:5B8E: #article-section-source-editor</title>
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		<updated>2024-03-13T02:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;#article-section-source-editor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreiecksflug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Wertungskategorie im [[Streckenflug]] bezeichnet, bei dem der [[Pilot]] eines [[Segelflugzeug]]s, [[Hängegleiter]]s oder [[Gleitschirm]]s über zwei Wendepunkte zum Startpunkt zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen gültigen Dreiecksflug laut [[Fédération Aéronautique Internationale]] (FAI) darf das Dreieck nicht zu schmal sein (d.&amp;amp;nbsp;h. jede Seite muss mindestens eine Länge von 28 % der Gesamtstrecke aufweisen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;sportingCode&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/sites/default/files/civl/documents/sporting_code_s7_d_-_records_and_badges_2021.pdf#22 |titel=FAI Sporting Code - Section 7D, Records and Badges |werk=fai.org |hrsg=FAI |datum=2021-05-21 |seiten=22 |format=PDF; 623 KB |sprache=en |abruf=2021-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dreiecksflüge stellen die höchsten Anforderungen an Planung und Umsetzung und gelten als Königsdisziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontrolle der abgeflogenen Strecke – insbesondere an den [[Wendepunkt]]en – erfolgt durch [[Logger (GNSS)|Aufzeichnung der GNSS-Route]], historisch auch durch [[Barograph|Barogramme]] in Verbindung mit Luftaufnahmen der Wendepunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
Ein offizielles FAI-Dreieck, das auch als Rekord anerkannt werden kann, muss geschlossen sein, vor der Landung muss man also den Verlauf der bisherigen Route wieder kreuzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sportingCode&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Online Contest (Flugsport)|Online Contest]] dürfen Start- und der Endpunkt des Fluges sowohl vertikal als auch horizontal nicht mehr als {{FormatZahlLokal|1000}}&amp;amp;nbsp;m voneinander entfernt sein, um als sogenanntes FAI-Dreieck gewertet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[XContest]] definiert ein Dreieck so, dass die Distanz zwischen Start- und Endpunkt maximal 20 % der Gesamtstrecke betragen darf (wobei diese Distanz für die Punktevergabe von der Gesamtdistanz abgezogen wird).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xcontest.org/world/en/rules/ |titel=Rules :: XContest.org - world of XC paragliding |sprache=en |abruf=2021-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grund dafür ist, dass beim Gleitschirmfliegen und Hängegleiten im Fall eines [[Hangstart]]s der Landeplatz nur sehr selten mit dem Startplatz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es – sowohl beim Online Contest, als auch beim XContest – noch ein &amp;#039;&amp;#039;flaches Dreieck&amp;#039;&amp;#039;, bei welchem der kürzeste Schenkel kleiner als 28 % der Gesamtstrecke sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekordweiten und Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Die Rekordweite im Dreiecksflug mit Segelflugzeugen liegt bei {{FormatZahlLokal|1750.6}}&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/16151 |titel=Klaus Ohlmann (GER) (16151) |datum=2017-10-10 |sprache=en |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei Gleitschirmen bei {{FormatZahlLokal|329.3}}&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/17894 |titel=Honorin Hamard (FRA) (17894) |datum=2017-10-10 |abruf=2019-05-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größte Schwierigkeit ist meist die richtige Einschätzung der [[Wetter]]bedingungen und der für einen langen Streckenflug erforderlichen [[Aufwind]]e, sowie Ermüdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[Thermik|thermischen]] und die [[Berghang|Hang]]-Aufwinde gut nutzen zu können, muss der Pilot körperlich fit und voll [[Konzentration (Psychologie)|konzentrationsfähig]] sein. Vor dem Start sind die Wetter- und [[Flugplanung]] durchzuführen. Je nach Wertungskategorie können die geplanten Wendepunkte im Voraus über einen Sportzeugen gemeldet werden, was bei [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmfliegern]] aber eher unüblich ist. Für die Zurücklegung dieser Zwischenstrecken wird meist ein Kompromiss zwischen Höchstgeschwindigkeit (bei erwarteten Abwinden) und [[Geschwindigkeitspolare#Beste Gleitzahl|bestem Gleiten]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Fluges muss ständig [[Navigation|navigiert]] werden, insbesondere bei den Wendepunkten und vor der [[Landung]], und auch das Wetter genau beobachtet werden. Weil die Rückkehr oft völlig andere Wind- und Aufwindverhältnisse bringt, betragen die erreichbaren Weiten beim Dreiecksflug „nur“ etwa die Hälfte der beim gradlinigen Streckenflug erreichbaren Weiten (hier liegt der [[Weltrekord]] seit einigen Jahren über {{FormatZahlLokal|3009}}&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/7605 |titel=Klaus Ohlmann (GER) (7605) |datum=2017-10-10 |sprache=en |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. {{FormatZahlLokal|587.5}}&amp;amp;nbsp;km für Gleitschirmflieger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/19124 |titel=Marcelo Prieto (BRA) (19124) |datum=2019-10-14 |sprache=en |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/19126 |titel=Rafael de Moraes Barros (BRA) (19126) |sprache=en |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fai.org/record/19128 |titel=Rafael Monteiro Saladini (BRA) (19128) |datum=2019-10-14 |sprache=en |abruf=2022-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der [[Geschwindigkeit]]s-Rekord im [[Langstreckenflug|Langstrecken]]-Dreiecksflug mit einem Segelflugzeug beträgt {{FormatZahlLokal|169.7}}&amp;amp;nbsp;km/h (92&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|kn]]) über ein {{FormatZahlLokal|1000}}-km-Dreieck, aufgestellt vom Deutschen Helmut Fischer am {{FormatDate|1995-01-05}} in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Risiken ==&lt;br /&gt;
Streckenflüge von bis zu 10 Stunden bedeuten neben hohen Anforderungen an Körper und Geist auch hohe [[Geist|mentale]] Belastungen, weil sich Erfolge und [[Misserfolg]]e aneinanderreihen und man mit den daraus resultierenden [[Emotion]]en gut umgehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr noch als beim geraden Streckenflug muss der Pilot während eines Dreiecksfluges eine Fülle von [[Entscheidung]]en treffen. Zu ihnen gehören neben der prinzipiellen, aber unterwegs eventuell veränderbaren [[Terrestrische Navigation|Streckenwahl]] die Beobachtung und Beurteilung von [[Gelände (Kartografie)|Gelände]], regionalem und lokalem Wetter, die [[Zeitplanung]], das „Notfallprogramm“ (letztlich auch mögliche Plätze für [[Außenlandung]]en) und der Umgang mit nur [[Fuzzy logic|vagen]] Informationen. Am stärksten wirkt sich die Wahl der [[Aufwind]]zonen und die Dauer des „Kurbelns“ darin aus. Form und Art der [[Wolke]]n sind ein wichtiges Indiz dafür – insbesondere [[Cumulus|Cumuli]] und [[Leewelle|Leewolken]]. Auch die [[Wolkenuntergrenze]] ist für den Zustand der Atmosphäre eine wesentliche und leicht festzustellende Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Unterschiede im Maß der Vorsicht und Vorausschau wirken sich als zweitstärkster Einfluss auf den Erfolg und die mögliche Flugdauer aus. Ein eher vorsichtiger Pilot zieht es vor, jeden „Bart“ (Thermikschlauch) bis in große Höhe auszufliegen – denn nur ausreichende Höhendifferenz lässt sich in Strecke zum nächsten Aufwind umsetzen. Dieses unter Einsteigern übliche Verhalten dient zwar der Sicherheit und beugt einer bei Segelflugzeugen zeit- und kostenintensiven Außenlandung vor, steht Rekordweiten jedoch im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rekordweiten muss man hingegen möglichst das stärkste Aufwindgebiet erreichen und die langen Strecken dazwischen mit Höchsttempo abfliegen. Hierbei hat der Dreiecks- gegenüber dem klassischen Streckenflug einen kleinen Vorteil, weil man Teile der Flugstrecke und ihre [[Hangneigung]]en beim Rückflug schon kennt und ebenso die eventuellen Außen-Landeplätze. Am besten ist jedoch meist ein [[Kompromiss]] zwischen Vorsicht und [[Risiko]]. Gegen Abend sind oft breite Gebiete mit leichtem oder stärkerem [[Abwind]] zu durchfliegen, oder die Route liegt teilweise in geländebedingten Abschirmungen. Hier muss immer eine genügende Höhenreserve eingeplant werden, ebenso beim Überfliegen von [[Wasserscheide]]n und [[Gebirgspass|Pässen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.onlinecontest.org/ Website des Online Contest]&lt;br /&gt;
* [https://de.dhv-xc.de/ Website des DHV XC]&lt;br /&gt;
* [https://www.xcontest.org/ Website des XContest]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Query Parameter der URL wird hier benötigt: Forum und Leonardo portal liegen auf der gleichen domain --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.paraglidingforum.com/modules.php?name=leonardo Website des Leonardo Systems des Paraglidingforums]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflugwettbewerb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleitschirmfliegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hängegleiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:C8:2F21:B165:B1B4:62F5:7CB4:5B8E</name></author>
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