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	<title>Drei Prinzipien des Volkes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:27:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ https</title>
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		<updated>2023-04-09T19:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1946 National Assembly Constitution.jpg|mini|Verfassung der Republik China. In der dritten Spalte von links werden die &amp;#039;&amp;#039;Drei Prinzipien&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drei Prinzipien des Volkes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=三民主義|p=sān mín zhǔyì|w=san min chu-i}}) wurden 1912 von [[Sun Yat-sen]] als Wegweiser und [[politische Philosophie]] formuliert und später sowohl in der Verfassung wie in der [[San Min Chu-i|Nationalhymne]] der [[Republik China (1912–1949)]] verankert. In der [[Republik China (Taiwan)]] gelten die „Drei Prinzipien des Volkes“ unverändert als politische Leitlinien.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung der Termini nach Mechthild Leutner (Hrsg.), Andreas Steen: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-chinesische Beziehungen 1911–1927. Vom Kolonialismus zur „Gleichberechtigung“&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Akademie Verlag, 2006, S. 269; Bernd Martin, Susanne Kuss: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-chinesische Beziehungen 1928–1937: „Gleiche“ Partner unter „ungleichen“ Bedingungen&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 2003, S. 383. [[Thomas Heberer (Politikwissenschaftler)|Thomas Heberer]], [[Claudia Derichs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die politischen Systeme Ostasiens&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, S. 24 und 422.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der Volksgemeinschaft ==&lt;br /&gt;
Mit dem Prinzip der Volksgemeinschaft ({{zh|kurz=1|c=民族主義|p=mínzú zhǔyì|w=min-chu chu-i}}), teilweise auch ungenau als „[[Nationalismus]]“ übersetzt, sollte China ein souveräner Nationalstaat werden. In einem ersten Schritt sollte sich dafür aus den fünf großen ([[Han-Chinesen|Han]], [[Mongolen]], [[Tibeter]], [[Mandschu]] und [[Uiguren]]) und den vielen kleinen [[Völker Chinas|Volksstämmen Chinas]] eine neue chinesische Volksgemeinschaft auf Grundlage der gemeinsamen Kultur und Geschichte entwickeln. In einem zweiten Schritt sollte sich dann das von dieser Volksgemeinschaft getragene China gegen die Kolonialstaaten und die mit ihnen geschlossenen [[Ungleiche Verträge|ungleichen Verträge]] erheben, um ein unabhängiges und gleichberechtigtes Mitglied der Staatengemeinschaft zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JCSW1.179-194&amp;quot;&amp;gt;Johannes Chang: &amp;#039;&amp;#039;Sun Yat-sen - Seine Lehre und seine Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;JCSW&amp;#039;&amp;#039;, 1 [1960], S.&amp;amp;nbsp;179–194&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der Volksrechte ==&lt;br /&gt;
Mit dem Prinzip der Volksrechte ({{zh|kurz=1|t=民權主義|v=民权主義|p=mínquán zhǔyì|w=min-chüan chu-i}}), teilweise auch als „Demokratie“ übersetzt, sollte das chinesische Volk nach westlichem Vorbild als Souverän herrschen, ein Beamtenapparat aber nach chinesischer Tradition die Verwaltung des Staates übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft des Volkes sollte durch die vier Volksrechte ({{zh|kurz=1|t=民權|v=民权|p=mínquán|w=min-chüan}}) gewährleistet werden: das Recht Beamte zu wählen, das Recht sie abzuberufen, das Recht Gesetze vorzuschlagen und das Recht über Gesetze abzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsgewalt sollte geteilt und von fünf Räten ({{zh|kurz=1|c=院|p=yuàn|w=yüan}}) übernommen werden: dem [[Legislativ-Yuan|Legislativ-Rat]], dem [[Exekutiv-Yuan|Exekutiv-Rat]], dem [[Justiz-Yuan|Judikativ-Rat]], dem [[Kontroll-Yuan|Kontroll-Rat]] und dem [[Prüfungs-Yuan|Prüfungs-Rat]]. Dabei werden die [[Gewaltenteilung|drei Gewalten]] [[Montesquieu]]s um zwei traditionell chinesische ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JCSW1.179-194&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der Volkswohlfahrt ==&lt;br /&gt;
Mit dem Prinzip der Volkswohlfahrt ({{zh|kurz=1|c=民生主義|p=mínshēng zhǔyì|w=min-sheng chu-i}}) sollte die Hauptaufgabe des Staates beschrieben werden, die Befriedigung der vier großen Lebensbedürfnisse: der Ernährung, der Bekleidung, der Wohnung und des Verkehrs aller Bürger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JCSW1.179-194&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Weyrauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Chinas unbeachtete Republik. 100 Jahre im Schatten der Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1911–1949.&amp;#039;&amp;#039; Longtai, Gießen (i. e.) Heuchelheim 2009, ISBN 978-3-938946-14-5.&lt;br /&gt;
* Thomas Weyrauch: &amp;#039;&amp;#039;Chinas demokratische Traditionen vom 19. Jahrhundert bis in Taiwans Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Longtai 2014, ISBN 978-3-938946-24-4.&lt;br /&gt;
* Johannes Chang: &amp;#039;&amp;#039;Sun Yat-sen – Seine Lehre und seine Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/jcsw/article/view/443/414 &amp;#039;&amp;#039;JCSW&amp;#039;&amp;#039;, 1 (1960) S.&amp;amp;nbsp;179–194]&lt;br /&gt;
* Thomas Weyrauch: &amp;#039;&amp;#039;Sanmin Zhuyi – Sun Yatsens Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;. In: Gregor Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staat und Gesellschaft in der Geschichte Chinas&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 2016, S. 103 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Republik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doktrin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sun Yat-sen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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