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	<title>Drebkau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drebkau&amp;diff=55673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rheinlausitzer: /* Bürgermeister */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drebkau&amp;diff=55673&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-26T17:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Drebkau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/39/04.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/13/55.7/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Drebkau in SPN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Spree-Neiße&lt;br /&gt;
|Höhe              = 87&lt;br /&gt;
|PLZ               = 03116&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035602, 0355 (Klein Oßnig)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12071057&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BXD&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 10 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schloßstraße 9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.drebkau.de/ www.drebkau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Paul Köhne&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Markt Drebkau.jpg|mini|Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drebkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈdrɛpka͜u}}] (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Drepkau&amp;#039;&amp;#039;), {{OrtsnSorb|dsb|Drjowk}}, ist eine Stadt im [[Landkreis Spree-Neiße]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Drebkau liegt rund 14 Kilometer südwestlich von [[Cottbus]] in der [[Niederlausitz]] und zählt zum amtlichen [[Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden]]. Das Stadtgebiet grenzt im Norden an [[Kolkwitz]] und Cottbus, im Osten an [[Neuhausen/Spree]], im Südosten an [[Spremberg]], im Süden an [[Welzow]], im Westen an das [[Amt Altdöbern]] und im Nordwesten an [[Vetschau/Spreewald]]. Die Stadt liegt außerdem im [[Lausitzer Braunkohlerevier]], im südlichen Teil des Stadtgebiets liegt der [[Tagebau Welzow-Süd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt gliedert sich in folgende Ortsteile (sorbische Bezeichnungen in Klammern) mit den dazugehörenden Gemeindeteilen und Wohnplätzen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienstleistungsportal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Casel (Drebkau)|Casel]] &amp;#039;&amp;#039;(Kózle)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Illmersdorf (Drebkau)|Illmersdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Njamorojce)&amp;#039;&amp;#039; und dem Wohnplatz [[Göritz (Drebkau)|Göritz]] &amp;#039;&amp;#039;(Chórice)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Domsdorf (Drebkau)|Domsdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Domašojce)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Steinitz (Drebkau)|Steinitz]] &amp;#039;&amp;#039;(Šćeńc)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Drebkau &amp;#039;&amp;#039;(Drjowk)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Golschow]] &amp;#039;&amp;#039;(Gólašow)&amp;#039;&amp;#039; und den Wohnplätzen Golschower Buden &amp;#039;&amp;#039;(Gólašojske Budy)&amp;#039;&amp;#039;, Kaupmühle &amp;#039;&amp;#039;(Kupaŕski Młyn)&amp;#039;&amp;#039; und [[Raakow (Drebkau)|Raakow]] &amp;#039;&amp;#039;(Rakow)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Greifenhain (Drebkau)|Greifenhain]] &amp;#039;&amp;#039;(Maliń)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Radensdorf (Drebkau)|Radensdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Radowašojce)&amp;#039;&amp;#039; und dem Wohnplatz Kolonie Greifenhain &amp;#039;&amp;#039;(Malinska Kolonija)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jehserig]] &amp;#039;&amp;#039;(Jazorki)&amp;#039;&amp;#039; mit den Gemeindeteilen [[Merkur (Drebkau)|Merkur]] &amp;#039;&amp;#039;(Merkur)&amp;#039;&amp;#039;, [[Papproth]] &amp;#039;&amp;#039;(Paprotna)&amp;#039;&amp;#039; und [[Rehnsdorf (Drebkau)|Rehnsdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Radušc)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kausche (Drebkau)|Kausche]] &amp;#039;&amp;#039;(Chusej)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Laubst]] &amp;#039;&amp;#039;(Lubošc)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Löschen (Drebkau)|Löschen]] &amp;#039;&amp;#039;(Lěźiny)&amp;#039;&amp;#039; und den Wohnplätzen Laubster Ausbau &amp;#039;&amp;#039;(Lubošcańske Wutwaŕki)&amp;#039;&amp;#039; und Löschener Buden &amp;#039;&amp;#039;(Lěźinske Budki)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Leuthen (Drebkau)|Leuthen]] &amp;#039;&amp;#039;(Lutol)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Wohnplatz Winkel &amp;#039;&amp;#039;(Babowy Nugeł)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Schorbus]] &amp;#039;&amp;#039;(Skjarbošc)&amp;#039;&amp;#039; mit den Gemeindeteilen [[Auras (Drebkau)|Auras]] &amp;#039;&amp;#039;(Huraz)&amp;#039;&amp;#039; und [[Klein Oßnig]] &amp;#039;&amp;#039;(Wóseńck)&amp;#039;&amp;#039; sowie den Wohnplätzen Alte Ziegelei &amp;#039;&amp;#039;(Stara Cyglownja)&amp;#039;&amp;#039;, [[Reinpusch]] &amp;#039;&amp;#039;(Rampuś)&amp;#039;&amp;#039;, [[Oelsnig]] &amp;#039;&amp;#039;(Wólšynka)&amp;#039;&amp;#039;, Schäferei &amp;#039;&amp;#039;(Sapaŕnja)&amp;#039;&amp;#039; und Schorbus Ausbau &amp;#039;&amp;#039;(Skjarbošcańske Wutwaŕki)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Siewisch]] &amp;#039;&amp;#039;(Źiwize)&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gemeindeteil [[Koschendorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Kóšnojce)&amp;#039;&amp;#039; und dem Wohnplatz Bollmühle &amp;#039;&amp;#039;(Bolojski Młyn)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung des Ortsteils Drebkau gehört auch die frühere Gemarkung und Ortslage des devastierten Dorfes [[Kausche (Wüstung)|Kausche]]. Die ehemalige Gemeinde [[Wintdorf]] ist vollständig im Ortsteil Leuthen aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Markt Kirche Drebkau.jpg|mini|[[Stadtkirche Drebkau|Kirche in Drebkau]]]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Drebkau wurde erstmals in einer Urkunde vom 8. August 1353 als „Drebekowe“ erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-8305-4297-1, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Vorgängerbau des Schlosses taucht bereits 1301 als „castrum et opidum Trebetz“ in Urkunden auf. Fälschlicherweise wird oft das Jahr 1280 als Ersterwähnungsjahr angenommen. Dieses Jahr bezieht sich auf eine Urkunde, in der angeblich eine Kirche in Steinitz erwähnt wird; diese Angaben sind jedoch fraglich und Drebkau taucht in dem Dokument nicht sicher auf. Die Originalurkunden befinden sich in den Staatsarchiven von Brandenburg und Sachsen. Gleichwohl fand im Jahr 2005 die 725-Jahr-Feier der Stadt Drebkau statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloßstraße 9 Schloss Drebkau.jpg|mini|[[Schloss Drebkau]]]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Drebkau eine [[Mediat]]stadt, die unmittelbar den Standesherren unterstellt war. Ab etwa 1399 gehörte die Stadt den Herren von [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritz]]. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Stadt erstmals geteilt und wechselte mehrfach die Besitzer. Drebkau selbst gehörte ab 1635 zum [[Kurfürstentum Sachsen]] und lag dort als Stadt im [[Calauischer Kreis|Calauischen Kreis]]; das heutige Stadtgebiet erstreckt sich vor allem im Norden und Süden auch auf Gebiete, die bis 1807 zur brandenburgisch-preußischen [[Herrschaft Cottbus]] gehörten. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das alte Herrenhaus abgerissen und das [[Schloss Drebkau]] neu gebaut. Im Jahr 1725 kamen beide Anteile von Drebkau erneut in den Besitz der Herren von Köckritz, unter denen die Stadt wieder vereinigt wurde. Ende des 18. Jahrhunderts war Drebkau wirtschaftlich von der Landwirtschaft sowie der [[Leineweber]]ei geprägt. Von 1776 bis zu seinem Tod im Jahr 1796 war [[Adam Burchard von Schiebell]] Besitzer von Drebkau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 18. Jahrhundert war Drebkau von der Landwirtschaft und der Leineweberei geprägt. Ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert spielten zunehmend auch Handwerksberufe eine Rolle. Im Jahr 1806 gab es mehrere Brauereien und Brennereien in der Stadt; insgesamt waren zudem 125 Handwerksbetriebe in Drebkau vertreten. Nach der auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossenen [[Teilung des Königreiches Sachsen]] im Jahr 1815 kam Drebkau zum [[Königreich Preußen]]. Bei der Gebietsreform im folgenden Jahr wurde die Stadt dem [[Landkreis Calau|Kreis Calau]] in der [[Provinz Brandenburg]] zugeschlagen. Im Jahr 1818 lebten in Drebkau 728 Einwohner in 146 Wohngebäuden. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzte durch den beginnenden Braunkohlebergbau in der Region ein industrieller Aufschwung der Stadt ein. Am 20. April 1870 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz der [[Bahnstrecke Großenhain–Cottbus]] angeschlossen. Bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1871 hatten die Stadt Drebkau und der Gutsbezirk Schloss Drebkau zusammen 1310 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1903 entgleiste beim Bahnhof Drebkau der Personenzug Nr. 983 auf der Bahnstrecke Großenhain–Cottbus, nachdem ein betrunkener Zimmermann eine neben der Strecke gelagerte [[Bahnschwelle]] quer über das Gleis gelegt hatte. Die [[Lokomotive]] und drei folgende Wagen entgleisten, wobei der der Lokomotive direkt folgende Wagen vollständig zertrümmert wurde. Ein Toter, drei Schwer- und fünf Leichtverletzte waren die Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Stockert|Ludwig Ritter von Stockert]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnunfälle. Ein Beitrag zur Eisenbahnbetriebslehre.&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Leipzig 1913, S. 270, Nr. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gehörte Drebkau zunächst zum in verkleinerter Form weiter bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Calau&amp;#039;&amp;#039; im [[Land Brandenburg (1947–1952)|Land Brandenburg]]. Bei der DDR-Gebietsreform am 25. Juli 1952 kam die Stadt zum Kreis Cottbus (ab 1954 [[Kreis Cottbus-Land]]) im [[Bezirk Cottbus]]; die heute zum Stadtgebiet gehörende Ortsflur von Kausche gehörte zum [[Kreis Spremberg]]. Am 1. Juli 1950 wurde die Gemeinde Raakow, am 1. Januar 1974 die Gemeinde Golschow nach Drebkau eingemeindet. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] lag die Stadt Drebkau zunächst im Landkreis Cottbus in Brandenburg. Ab dem 16. Juli 1992 übernahm Drebkau durch das [[Amt Drebkau (Niederlausitz)]] auch die Verwaltung der acht Nachbargemeinden Casel, Domsdorf, Greifenhain, Jehserig, Laubst, Leuthen, Schorbus und Siewisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bürgerhaus Kausche.jpg|mini|Bürgerhaus im umgesiedelten Dorf Kausche]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Kreisreform Brandenburg 1993|Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993]] kam das Amt Drebkau (Niederlausitz) zum neuen Landkreis Spree-Neiße. Am 1. Januar 1995 wechselte die Gemeinde Kausche aus dem [[Amt Welzow]] in das Amt Drebkau (Niederlausitz); das Dorf wurde im Laufe der beiden folgenden Jahre für den Braunkohleabbau im [[Tagebau Welzow-Süd]] devastiert und die Ortsflur am 1. Oktober 1996 nach Drebkau eingegliedert. Unmittelbar nordöstlich der Drebkauer Kernstadt entstand der Umsiedlungsort für die rund 350 Einwohner. Zum 31. Dezember 2001 wurden die restlichen Gemeinden des Amtes Drebkau (Niederlausitz) in die Stadt Drebkau eingemeindet und das Amt aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2050_01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bildung einer neuen Stadt Drebkau.&amp;#039;&amp;#039;] Amtsblatt für Brandenburg, Potsdam, 11. Dezember 2001, S. 851. Abgerufen am 22. Januar 2024 (PDF; 764 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Dezember 2009 wurde nach knapp sechs Jahren Bauzeit die [[Ortsumgehung]] um Drebkau für den Verkehr freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 1 300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1 289&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2 017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2 127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 185&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2 518&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2 706&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 541&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 3 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 3 005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 898&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 773&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2 899&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 6 324&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5 910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5 626&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5 508&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5 432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 5 484&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 5 509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 455&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-13_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße&amp;#039;&amp;#039;]. S. 14–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, von 2011 bis 2021 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf die Eingemeindung von acht Gemeinden im Jahr 2001 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Drebkau besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 69,9 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120710057057.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#71057057 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ortsteile Bündnis Stadt Drebkau || 30,5 % || 5 || {{0}}9,5 % || 2 || 16,8 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 29,1 % || 5 || 16,4 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 25,6 % || 5 || 30,9 % || 6 || 40,4 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 10,9 % || 2 || 13,2 % || 2 || 19,1 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Steffen Buchholz || {{0}}3,8 % || 1 || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || – || – || 18,8 % || 3 || 16,0 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Gemeinsam für Drebkau – [[Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler|BVB/Freie Wähler]] || – || – || 11,4 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählervereinigung der Stadt Drebkau || – || – || – || – || {{0}}6,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || – || – || – || – || {{0}}1,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;69,9 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63,5 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;50,1 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD drei Sitze, von denen zwei unbesetzt blieben, da der Wahlvorschlag der Partei nur einen Kandidaten umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliche Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Drebkau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.drebkau.de/amtsblatt/index.php#gazette_55133_noScroll Drebkauer Amtsblatt.]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13/2019, 8. Juni 2019, S. 6. Abgerufen am 22. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach der Wahl 2024 wurde Dietmar Serb (AfD) zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreter ist Angela Krohn (OTB).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Stadt Drebkau/Drjowk.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17/2024 vom 20. Juli 2024, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Wahl wurden drei Fraktionen gebildet: die AfD-Fraktion, die OTB-Fraktion sowie die CDU-SPD-Fraktion, der auch der Einzelbewerber Steffen Buchholz angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ris.drebkau.de/ti-1/ &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der StVV Drebkau.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Drebkau, abgerufen am 4. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Stadtverordnete der AfD verstarb im Februar 2026; da die Wahlvorschlagsliste der Partei nur fünf Personen umfasste, ist seitdem ein Sitz in der Stadtverordnetenversammlung unbesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Stadt Drebkau/Drjowk.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6/2026 vom 11. März 2026, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2002: Sabine Schneider&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321036.de |wayback=20180417192030 |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Spree-Neiße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2010: [[Harald Altekrüger]] (CDU; bis 2006 parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00012983/SB_B7-3-6_5j-03_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Potsdam 2004, S. 32. Abgerufen am 4. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010–2018: Dietmar Horke (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/dietmar-horke-zum-neuen-buergermeister-von-drebkau-gewaehlt_aid-2924058 |titel=Dietmar Horke zum neuen Bürgermeister von Drebkau gewählt |hrsg=Lausitzer Rundschau |datum=2010-09-13 |abruf=2023-01-13 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20180703170401/https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/dietmar-horke-zum-neuen-buergermeister-von-drebkau-gewaehlt_aid-2924058 |archiv-datum=2018-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: Paul Köhne (CDU)&lt;br /&gt;
	 		  	&lt;br /&gt;
Köhne wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 6. Mai 2018 mit 63,5 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~s_06052018_12071057 &amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Drebkau.&amp;#039;&amp;#039;] Landeswahlleiter des Landes Brandenburg, abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl am 26. April 2026 wurde er mit 73,0 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/710057057/057_2026/20260426/buergermeisterwahl_gemeinde/ergebnisse_gemeinde_120710057057.html &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterwahl Stadt Drebkau 2026.&amp;#039;&amp;#039;] Wahlen Brandenburg, abgerufen am 26. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Amtszeit beträgt jeweils acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 2. Mai 2003 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau eine durchgehende silberne Zinnenmauer mit zwei gezinnten, schwarz-befensterten, rot-bedachten und beknauften silbernen Türmen und einem spitzbogigen Tor mit hochgezogenem roten Fallgatter; zwischen den Türmen ein schwebender roter Schild belegt mit einem doppelt-geschwänzten, gold-bewehrten, -gezungten und -gekrönten silbernen Löwen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-drebkau-336857 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Drebkau besitzt eine Partnerschaftsbeziehung mit [[Czerwieńsk]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebkauer Hauptstraße 29 Drebkau.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus der Stadt, heute Stadtbibliothek]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Drebkau|Liste der Bodendenkmale in Drebkau}}&lt;br /&gt;
In Drebkau befinden sich zwei Schlösser: das [[Schloss Drebkau]] und das [[Schloss Raakow]]. Das Schloss Raakow brannte am 1. Oktober 2009 größtenteils nieder. Ein weiteres sehenswertes Bauwerk ist das alte [[Rathaus Drebkau|Rathaus der Stadt]]. Das ebenfalls denkmalgeschützte Gutshaus in Koschendorf befindet sich im Verfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Steinkreuz aus grauem [[Granit]] befindet sich östlich des Ortsteils Greifenhain. Es steht nördlich des Weges nach Radensdorf westlich des Greifenhainer Fließes. Früher diente es als Steg über diesen Fließ, aus diesem Grund ist die Vorderseite glatt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Neuber, Günter Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Steinkreuze Kreuzsteine Inventar Bezirk Cottbus&amp;#039;&amp;#039;. Cottbus. 1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinitzer Treppe 2012 0803.jpg|mini|Steinitzer Treppe]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Steinitzer Treppe&amp;#039;&amp;#039; ist ein 2012 errichteter [[Aussichtspunkt]] etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km südlich von Drebkau nahe dem Ortsteil Steinitz. Die schräg aufragende Metallkonstruktion ähnelt der Form einer [[Förderbrücke]] und führt zu einer 19&amp;amp;nbsp;m hoch gelegenen [[Aussichtsplattform]], von der sich ein sehr guter Blick über den [[Tagebau Welzow-Süd]] und ins [[Oberlausitzer Bergland]] bietet. Entlang des Geländers ist ein [[Schrägaufzug]] installiert, um auch Personen mit Behinderung den Zugang zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Aussichtspunkt-Steinitzer-Treppe-neben-Tagebau-eroeffnet;art1049,3893166 &amp;#039;&amp;#039;Aussichtspunkt „Steinitzer Treppe“ neben Tagebau eröffnet&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 2.&amp;amp;nbsp;August 2012; abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mumien von Illmersdorf]] sind im Gemeindeteil Illmersdorf zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Am Rosenmontag findet alljährlich der vom &amp;#039;&amp;#039;Drebkauer Carnevalclub&amp;#039;&amp;#039; veranstaltete traditionelle [[Rosenmontag]]sumzug mit anschließender Party auf dem Marktplatz statt.&lt;br /&gt;
* Seit einigen Jahren veranstalten der Verein „Initiative Drebkau e.&amp;amp;nbsp;V.“, andere Vereine und der Ortsbeirat Drebkau den Drebkauer Nikolausmarkt, der sich vor allem an Kinder richtet.&lt;br /&gt;
* Seit 2005 wird jährlich der &amp;#039;&amp;#039;Drebkauer Kreisel&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet, eine Radtour durch das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Casel wird ein jahrhundertealter [[Sorben|sorbischer]] Brauch, das [[Johannisreiten]], gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Flyer zu einer Ausstellung „Johannes der Täufer – christliche Wurzeln und Brauchtum in Süd-Brandenburg“ (Sommer 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Große Resonanz finden das jährlich stattfindende „Drebkauer Drachenfest“ und die an jedem 2. Oktoberwochenende veranstaltete „Drebkauer Pilzwanderung“.&lt;br /&gt;
* Seit dem Jahr 2013 findet auf dem Steinitzhof jeden 1. Sonntag im Juli der Bergmannstag statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In der Stadt sind unter anderem die Unternehmen [[Ardagh Glass Germany GmbH]], ein Hersteller von [[Hohlglas|Behälterglas]], die Landhandel Drebkau GmbH, die Agrargenossenschaft Drebkau e.G und die Agrar GmbH Schorbus ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Drebkau liegt an der [[Bundesstraße 169]] zwischen [[Senftenberg]] und [[Cottbus]] sowie an der [[Landesstraße]] 52 zwischen [[Calau]] und [[Spremberg]]. Die Bundesstraße 169 wurde zwischen 2003 und 2009 als Ortsumgehung um Drebkau herum verlegt und am 14. Dezember 2009 für den Verkehr freigegeben. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Cottbus-West&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 15|A 15]] ([[Autobahndreieck Spreewald|Dreieck Spreewald]]–polnische Grenze), etwa 10 km nordöstlich gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfDrebkauNeuesEGGleisseiteNO.jpg|mini|Neuer Bahnhof Drebkau]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Drebkau&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Großenhain–Cottbus]] und wird von der [[Regional-Express|Regionalexpress]]-Linie RE 18 [[Cottbus Hauptbahnhof|Cottbus]]–[[Dresden Hauptbahnhof|Dresden]] und der [[Regionalbahn]]linie RB 49 [[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]–[[Cottbus Hauptbahnhof|Cottbus]] angefahren. Die Linie RB 49 bedient auch den Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Leuthen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:General-von-Schiebell-Straße 1 Drebkau.jpg|mini|Schiebell-Grundschule]]&lt;br /&gt;
In Drebkau befindet sich die [[Schiebell-Grundschule]]. Die Grundschule im Ortsteil Leuthen ist seit dem Schuljahr 2017/18 mit der Schiebell-Grundschule zusammengeschlossen. Die &amp;#039;&amp;#039;Oberschule Drebkau&amp;#039;&amp;#039; ist seit Juli 2007 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Drebkau besteht der Sportverein &amp;#039;&amp;#039;SV Einheit Drebkau&amp;#039;&amp;#039;, der die Sportarten Fußball, Billard, Kegeln und Gymnastik anbietet. Weitere Fußballvereine sind die &amp;#039;&amp;#039;SG Kausche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;SV Leuthen/Oßnig&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;SG Blau-Weiß Schorbus&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Vereine sind der &amp;#039;&amp;#039;Feuerwehrverein Stadt Drebkau&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Bergmannsverein zu Grube Merkur und Umgegend&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Drebkauer Carneval Club&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kauscher Karneval Klub&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;1. Angelverein Drebkau&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Drebkau&amp;#039;&amp;#039; sowie der Förderverein des Museums &amp;#039;&amp;#039;Sorbische Webstube&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Carl Wilhelm von Wackerbarth]] (1747–1817), Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Otto Krosta]] (1844–1925), von 1868 bis 1878 praktischer Arzt in Drebkau&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Werdeck]] (1849–1905), Rittergutsbesitzer und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]]&lt;br /&gt;
* [[Ewald Müller (Schriftsteller)|Ewald Müller]] (1862–1932), Lehrer, Heimatdichter und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Gotthelf Matthias Bronisch]] (1868–1937), evangelischer Pfarrer und Sprachforscher, geboren in Leuthen&lt;br /&gt;
* [[Bogumił Šwjela]] (Gotthold Schwela) (1873–1948), sorbischer evangelischer Geistlicher, geboren in Schorbus&lt;br /&gt;
* [[Hans Bauer (Maler)|Hans Bauer]] (1883–1967), Maler&lt;br /&gt;
* [[Otto Strupat]] (1893–1921), Gewerkschaftler, lebte in Merkur. Zu DDR-Zeiten hieß das Drebkauer Kulturhaus nach ihm.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dix]] (1897–1967), Widerstandskämpfer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Max Biala]] (1905–1942), SS-Unterscharführer im Vernichtungslager Treblinka, geboren in Löschen&lt;br /&gt;
* [[Angelika Wesenberg]] (* 1950), Kunsthistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Matthias Körner (Autor)|Matthias Körner]] (* 1954), Schriftsteller, lebt und arbeitet in Illmersdorf&lt;br /&gt;
* [[Harald Altekrüger]] (* 1955), Politiker (CDU), Landrat des [[Landkreis Spree-Neiße|Landkreises Spree-Neiße]], 2003–2010 Bürgermeister von Drebkau&lt;br /&gt;
* [[Ralf Daubitz]] (* 1961), Fußballspieler, geboren in Schorbus&lt;br /&gt;
* [[Julian Brüning]] (* 1994), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter, aufgewachsen in Drebkau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Drebkau/Drjowk}}&lt;br /&gt;
* [https://www.drebkau.de/ Stadt Drebkau]&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120710057057-drebkau-drjowk Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienstleistungsportal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120710057057-drebkau-drjowk &amp;#039;&amp;#039;Stadt Drebkau.&amp;#039;&amp;#039;] Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg, abgerufen am 9. Mai 2024.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4555925-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drebkau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1353]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rheinlausitzer</name></author>
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