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	<title>Drebber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in der Samtgemeinde Barnstorf in Niedersachsen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Drebber (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Drebber.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/39/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/26/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Drebber_in_DH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Diepholz&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Barnstorf&lt;br /&gt;
|Höhe              = 34 &amp;lt;!--32 – 45--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 49457&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05445&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03251013&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DR5&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Markt 4&amp;lt;br /&amp;gt;49406 Barnstorf&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.barnstorf.de/unsere-samtgemeinde/unsere-mitgliedsgemeinden/drebber/ www.barnstorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Friedrich Iven&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drebber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Samtgemeinde Barnstorf]] (Verwaltungssitz in [[Barnstorf]]) im [[Landkreis Diepholz]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Drebber gehören die Ortschaften Cornau (ein [[Flecken (Ort)|Flecken]]), Deckau, Jacobidrebber und Mariendrebber. Drebber ist Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Barnstorf]], die ihren Verwaltungssitz in dem Flecken [[Barnstorf]] hat. Mariendrebber wird westlich und Jacobidrebber östlich, durch den Fluss [[Hunte]] getrennt. Zwischen der Hunte und der [[Dadau]] liegt Deckau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (Im Uhrzeigersinn von Norden ausgehend): [[Barnstorf]], [[Dickel]], [[Wetschen]], [[Diepholz]] (alle Landkreis Diepholz) und [[Goldenstedt]] (Landkreis Vechta).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dadau 4.JPG|mini|hochkant|links|Dadau nördlich von Jacobidrebber]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Drebber liegt zwischen dem [[Naturpark Wildeshauser Geest]] im Norden und den [[Naturpark Dümmer]] und dem [[Rehdener Geestmoor]] im Süden sowie zwischen [[Barnstorf]] im Nordosten und [[Diepholz]] im Südwesten. Nördlich der Ortschaft befindet sich das [[Großes Moor (Vechta)|Große Moor]], südöstlich der [[Kellenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet der Gemeinde Drebber lgehört zum Einzugsgebiet der [[Hunte]] und damit zum [[Flusssystem der Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hunte durchfließt das Gebiet der Gemeinde Drebber. In [[Mariendrebber]] liegt der südöstliche Ortsrand direkt an der Hunte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alleangeln.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alleangeln.de/gewaesser/hunte-drebber |titel=Hunte (Drebber) | hrsg=alleangeln.de |sprache=de |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dadau]] mündet im Ortsteil [[Cornau]] wenige Meter östlich der Bundesstraße 51 in die Hunte. Damit bildet die Dadau ein wichtiges Nebengewässer – relevant für das lokale Gewässernetz und Entwässerungssystem der Feuchtgebiete und Moorniederung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alleangeln.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet [[Drebbersches Moor]] (NSG HA 125)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/-44908.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Drebbersches Moor&amp;quot; {{!}} Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250322125458/https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/-44908.html |archiv-datum=2025-03-22 |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst etwa 100 ha und liegt nördlich von Drebber – zwischen Moorkanal und dem sogenannten Vechtaer Grenzgraben, in den Fluren der Gemarkung [[Mariendrebber]]. Das Moor zählt zu den wenigen verbliebenen moortypischen Bereichen nahe Drebber, mit potentiell hoher [[Biodiversität]] und Bedeutung für Grund- und Feuchtwasserhaushalt. Es ist eingebettet in die größere moortypische Landschaft der [[Diepholzer Moorniederung]]. Diese Moorlandschaft erstreckt sich über zahlreiche Teilmoore und Feuchtgebiete, teils direkt oder indirekt im Umfeld von Drebber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naturpark-duemmer.de/juwelen-im-naturpark/moore/diepholzer-moorniederung.html |titel=Diepholzer Moorniederung |sprache=de |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind benachbart bzw. im erweiterten Umkreis weitere Moorgebiete und Feuchtwiesen zu nennen – z. B. das Naturschutzgebiet [[Boller Moor und Lange Lohe]] (NSG HA 156)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/-44891.html |titel=Naturschutzgebiet &amp;quot;Boller Moor und Lange Lohe&amp;quot; |hrsg=Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das ebenfalls Feuchtgrünland, Nass- bzw. Feuchtwiesen und ehemals Vermoorungsbereiche umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drebber ist durch die historische Entwässerung von Moor- und Feuchtgebieten hydrologisch belastet, was zu niedrigen Grundwasserständen und Störungen des natürlichen Wasserhaushalts führt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nlwkn.niedersachsen.de/diepholzermoorniederung/umsetzung-und-erprobung-hydrologischer-optimierungsmassnahmen-in-hochmooren-der-diepholzer-moorniederung-191693.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://moor-net.de/moorschutzdatenbank/projekte/optimierung-wasserhaushalt-diepholzer-moorniederung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.iww.uni-hannover.de/en/research/research-projects/research-projects/projects/global-climate-change-and-consequential-assessment-of-groundwater-levels-in-lower-saxony-klibiw-phase-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://bund-dhm.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-naturschutz-diepholz.de/stiftungsprogramme/moorentwicklung |titel=Moorentwicklung – Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz |abruf=2026-01-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergrundverhältnisse ===&lt;br /&gt;
Geologisch gehört Drebber zum eiszeitlich geprägten [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutschen Tiefland]] mit einer Abfolge aus torf- und sandreichen Sedimenten. Die Landschaft wird von Mooren in der [[Diepholzer Moorniederung]] dominiert, die über einer Basis aus [[pleistozän]]en [[Lockersediment]]en liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mooris-niedersachsen.de/?pgId=423 243. Moorkomplex zwischen Barnstorf und Bramsche], auf mooris-niedersachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Drebber liegt in der Diepholzer Moorniederung, einem flachen Moor- und Niederungsgebiet mit viel Grundwasser. Dieses befindet sich meist in gut wasserdurchlässigen Sand- und Schluffschichten. In den Moorgebieten steht das Grundwasser sehr hoch, oft nur 0,5 bis 2 Meter unter der Oberfläche. In etwas höher gelegenen Sandgebieten liegt es tiefer, etwa 3 bis 6 Meter. Das viele Grundwasser sorgt für feuchte Böden und ist wichtig für das Moor. Regen, Entwässerungsgräben und die Jahreszeiten lassen den Grundwasserspiegel ständig schwanken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nibis.lbeg.de/project/cm3/Erlaeuterungstexte/HydrogeologischeTeilr%C3%A4ume.pdf Hydrogeologische Räume und Teilräume] (PDF), auf nibis.lbeg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ingus-net.de/wasserrahmenrichtlinie/niedersachsen/wrrl-mittlere-weser/das-gebiet |titel=Wasserrahmenrichtlinie &amp;gt; Niedersachsen &amp;gt; Das Gebiet :: INGUS |sprache=de |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lbeg.niedersachsen.de/karten_daten_publikationen/karten_daten/grundwasser/grundwasser-729.html Grundwasser], auf lbeg.niedersachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/wasser/grundwasser/grundwasserbericht_niedersachsen/nutzung_schutz_und_uberwachung/hydrogeologischer_uberblick/grundwasser_im_lockergestein/niederungen/niederungen-105230.html Niederungen], auf umwelt.niedersachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
In Drebber herrscht ein durch feuchte Nordwestwinde von der [[Nordsee]] beeinflusstes gemäßigtes [[Seeklima]] mit milden Wintern, warmen Sommern und ganzjährig gleichmäßig verteilten, mäßigen Niederschlägen. Die Sommer sind häufig trocken und sonnig, während im Winter gelegentlich Schnee fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 betrug die durchschnittliche Temperatur 11,2 °C. Sie ist tendenziell steigend. Sie betrug in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 10,6 °C und in den letzten 100 Jahren waren es durchschnittlich 9,2 °C. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen gerechnet werden. Es gibt etwa 1627 bis 2275 Sonnenstunden pro Jahr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 2012 bis 2021 betrug im Raum Drebber der durchschnittliche jährliche Niederschlag 528 mm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.timeanddate.de/wetter/@6552440/klima |titel=Klima Drebber: Klimatabelle – Klimadiagramm |sprache=en |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde 980 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;triburi&amp;#039;&amp;#039; genannt. &amp;#039;&amp;#039;Triburi&amp;#039;&amp;#039; (= drei Bauern) waren drei Kurien mit erheblichen Einkünften von Hörigen. Eins dieser drei Gehöfte schenkte Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahr 980 dem [[Kloster]] Memleben. Das zweite Gehöft schenkte Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahr 1020 dem Bischof [[Meinwerk]] in Paderborn; es gelangte 1094 durch Tausch an den Bischof Wido von Osnabrück. Der dritte Hof &amp;#039;&amp;#039;Triburi&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Hälfte der Kirche kamen 1085 durch Tausch von der Edlen Gysla an den Bischof [[Benno II. von Osnabrück|Benno zu Osnabrück]]. Die andere Hälfte gehörte mit großer Wahrscheinlichkeit den Edlen von Diepholz. Bischof [[Konrad II. von Rietberg|Konrad zu Osnabrück]] stiftete im Jahre 1280 hier mit Zustimmung der Edlen von Diepholz die Präpositur zu Mariendrebber. Es ist zwar nicht erwiesen, wird aber angenommen, dass als Gegenleistung zur vollständigen Überlassung der Kirche Mariendrebber an den Bischof von Osnabrück die Edelherren von Diepholz eine selbstständige Pfarre in Jacobidrebber gründen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Cornau stand eine [[Burg Cornau]] der [[Grafschaft Diepholz|Edelherren von Diepholz]]. Ob diese Burg schon vor dem Bau der Burg Diepholz bestand, ist nicht erwiesen. Jedenfalls stand die Burg Cornau im 13. und 14. Jahrhundert, diente mit großer Wahrscheinlichkeit der Sicherung der Herrschaft Diepholz nach Norden und zeitweise als Wohnsitz von Familienangehörigen der Edlen von Diepholz. Bereits im 15. Jahrhundert wurde sie überflüssig, verfiel und diente als Steinbruch zum Bau der [[Auburg]] in [[Wagenfeld]]. Die Grafen-Familie von Diepholz wurde in der [[Krypta]] der Marienkirche im Ortsteil Mariendrebber bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drebber entstand am 1. März 1974 durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Cornau (Flecken), Jacobidrebber und Mariendrebber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 59,12 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=WGD|ERGEBNIS2=30.1|PARTEI3=CDU|ERGEBNIS3=8.5|PARTEI1=SPD|ERGEBNIS1=52.7|ERGEBNIS4=8.8|PARTEI4=Grüne|JAHRALT=2016|ERGEBNISALT1=52.4|ERGEBNISALT2=35.9|ERGEBNISALT3=11.7|ERGEBNISALT4=0|FARBE2=8A2BE2|FARBEHELL2=e7d4f9|ANMERKUNG2=[[Wählergemeinschaft]] Drebber}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Drebber besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] mit einer Einwohnerzahl zwischen 2.000 und 3.000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |wayback=20200610161134 |text=Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten |archiv-bot=2023-12-14 15:27:08 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 und endet am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/032515402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_297 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot;&amp;gt;[http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_barnstorf&amp;amp;wahlverz=sg_barnstorf/web/201609_K__Gemeindewahl_Drebber_11.09.2016&amp;amp;wahlname=Gemeindewahl_Drebber_11.09.2016&amp;amp;datei=160822153873968_0_1_txt_p_.html Gemeinde Drebber – Ergebnis Gemeinderatswahl 2016], abgerufen am 23. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 7 || 7&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGD]] || 4 || 5&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 1 || 1&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Friedrich Iven (SPD) zum [[ehrenamt]]lichen [[Bürgermeister]] für die aktuelle Wahlperiode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.sitzungsdienst-barnstorf.de/bi2/pa020.asp?PALFDNR=3 |text=Rat der Gemeinde Drebber |archivebot=2022-10-25 13:36:32 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 23. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Das [[Wappen]] der Gemeinde zeigt in der [[Heraldik|nichtheraldisch]] linken Hälfte einen roten Löwen mit silberner Krone auf goldenem Grund. In der anderen Hälfte befinden sich drei silberne Eichenblätter auf rotem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Drebber unterhält seit 1997 eine Partnerschaft mit der [[Polen|polnischen]] Gemeinde [[Perzów]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.barnstorf.de/freizeit-wohnen/staedtepartnerschaft.html | titel=Partnerschaft zwischen der Gemeinde Drebber und der polnischen Gemeinde Perzów | autor= | hrsg=Samtgemeinde Barnstorf | datum= | abruf=2014-09-20 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20150313235203/http://www.barnstorf.de/freizeit-wohnen/staedtepartnerschaft.html | archiv-datum=2015-03-13 | offline=ja | archiv-bot=2019-04-07 09:11:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacobidrebber - St. Jacobikriche 01.jpg|mini|hochkant|St.-Jakobi-Kirche in Jacobidrebber]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Drebber]] &amp;#039;&amp;#039; sind elf [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
==== St. Jacobus ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;St. Jacobus&amp;#039;&amp;#039; (früher St. Christophorus) ist eine evangelische [[Spätgotik|spätgotische]] verputzte [[Saalkirche]] mit drei[[Joch (Architektur)|joch]]igem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], schlanken [[Spitzbogen]]fenstern, Strebepfeilern und mit polygonalem geschlossenen Chor. Die Westwand wurde 1748 aus [[Backstein|Ziegeln]] neu errichtet. Der vorgestellte gedrungene quadratische Westturm aus [[Granit]] stammt aus dem 13. Jahrhundert und trägt einen hohen, achteckigen [[Helm (Architektur)|Helm]]. Im Inneren: [[Kreuzrippengewölbe]], [[Altarretabel]] (1681), [[Kanzel]] (1681), Orgel[[empore]] (evtl. 1681), [[Klassizismus|klassizistische]] Orgel mit leichten [[Neugotik|neugotische]] Anklängen (1819).&lt;br /&gt;
==== St. Marien und Pankratius ====&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Gotik|frühgotische]] [[Saalkirche]] aus [[Backstein]] &amp;#039;&amp;#039;St. Marien und Pankratius&amp;#039;&amp;#039; in Mariendrebber war eine ehemalige [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]]. Sie hat auf der Südseite ein [[Querhaus]]inen, den polygonalem Chor und einen Westturm. Im Kern stammt die Kirche aus dem späten 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurden Veränderungen vorgenommen. Von 1857 bis 1860 erfolgte eine Instandsetzung, wobei der Südgiebel und fast alle Fenster erneuert sowie die Wände erhöht wurden. Nur das östliche Chorfenster blieb dabei in seiner ursprünglichen Größe und Profilierung erhalten. Der Altar stammt von 1665, die Kanzel von 1673 und der [[Taufbecken|Taufstein]] aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. In der Kirche befindet sich ein großes Grab[[monument]] des letzten [[Diepholz]]er [[Graf]]en, Friedrich (†&amp;amp;nbsp;1585); es wurde 1582 aus [[Sandstein]] errichtet. In der Kirche taten sechs Geistliche ihren Dienst, was durch ihren abwechselnden Verlauf die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Weekenherren&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weekendienst&amp;#039;&amp;#039; eintrug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bernhard Ruholl | Titel=Missionszelle und Missionsbezirk Visbek. 819–1969. 1150 Jahre Visbek. Festschrift zur 1150-Jahr-Feier |Verlag=Vechtaer Druckerei und Verlag | Ort=Vechta | Jahr=1962 | Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kirche steht die historische [[Orgel der Kirche St. Marien und Pankratius (Mariendrebber)|Hus-Vater-Haupt Orgel]], die in großen Teilen aus der Zeit des norddeutschen Barock stammt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariendrebber Kirche.jpg|Gotische Backsteinkirche St. Marien und Pankratius&lt;br /&gt;
Mariendrebber Kirche Chor.jpg|Querschiff mit Grenze zwischen altem und neuem Mauerwerk und Chor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch erschlossen wird die Gemeinde durch die [[Bundesstraße 51]] zwischen [[Diepholz]] und [[Twistringen]]. Ein Bahnhof besteht an der [[Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg]], der jedoch im Personenverkehr nicht mehr bedient wird. Das [[Empfangsgebäude]] wurde 2017 versteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Reckmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/barnstorf-ort49824/bahnhof-wird-versteigert-8292092.html Bahnhof in Drebber wird versteigert]&amp;#039;&amp;#039; auf kreiszeitung.de, 11. Mai 2017, abgerufen am 6. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Möller (Bauunternehmer)|Friedrich Möller]] (* 13. Oktober 1888 in Ihlbrock; † 12. Juni 1951 in Wilhelmshaven), Politiker, Mitglied des [[Oldenburgischer Landtag|Oldenburgischen Landtages]] von 1923–1931 ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) und 1946 des [[Ernannter Oldenburgischer Landtag|Ernannten Oldenburgischen Landtages]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]])&lt;br /&gt;
* [[Helmut Engels]] (* 2. Mai 1931 in Jacobidrebber), Politiker, Mitglied des Niedersächsischen Landtages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Gerke (Heimatforscher)|Hans Gerke]]: &amp;#039;&amp;#039;Drebber. Chronik des Fleckens Cornau und der Kirchspieldörfer Marien- und Jacobidrebber nebst den Ortschaften Brockstreck, Deckau, Felstehausen, Hoopen, Ihlbrock, Specken und Uthüserdrebber.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Gemeinde Drebber, Drebber 1979 (271 S. m. zahlr. Abb.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drebber.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Bremen / Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; München/Berlin 1992, S. 401&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.drebber.de/ Website der Gemeinde] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.barnstorf.de/unsere-gemeinde/unsere-gemeinden/drebber/ Gemeinde Drebber bei der Samtgemeinde Barnstorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.barnstorf.de/ Website der Samtgemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.bildergalerie-diepholz.de/html/drebber.html Drebber, Sehenswürdigkeiten und Geschichte]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|6114|Burg Cornau|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Diepholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4252285-7|VIAF=241542116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drebber| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Diepholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
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