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	<title>Drebach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drebach&amp;diff=176440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Bürgerhaus */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-02-08T23:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgerhaus: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Asteroiden siehe [[(6488) Drebach]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Drebach neu.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/40/24/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/01/05/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Drebach in ERZ.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Erzgebirgskreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 477&lt;br /&gt;
|PLZ               = 09430&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03725, 037341, 037369&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14521150&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DBC&lt;br /&gt;
|Straße            = August-Bebel-Straße 25 B&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-drebach.de/ www.gemeinde-drebach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Swen Drechsler&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde und ein Dorf im [[Erzgebirgskreis]] in [[Sachsen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebach, Willkommenstafel.jpg|mini|Willkommenstafel]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das 6&amp;amp;nbsp;km lange [[Waldhufendorf]] Drebach liegt in einem Nebental der [[Zschopau (Fluss)|Zschopau]] in südwest-nordöstlicher Richtung. Der Ortsteil [[Scharfenstein (Drebach)|Scharfenstein]] liegt im Zschopautal. Der höchste Punkt des Ortes liegt auf 600&amp;amp;nbsp;m an der Grenze zu [[Ehrenfriedersdorf]] und der niedrigste Punkt an der Zschopau auf 340&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Osten der Gemeinde liegt [[Großolbersdorf]], im Südosten und Süden [[Wolkenstein (Erzgebirge)|Wolkenstein]], im Süden [[Thermalbad Wiesenbad]] und im Westen [[Ehrenfriedersdorf]] und [[Thum]].&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
* Drebach&lt;br /&gt;
* [[Scharfenstein (Drebach)|Scharfenstein]] (eingemeindet am 1. Januar 2005)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idGeb=3552|Text=Eingliederung Scharfenstein nach Drebach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grießbach (Drebach)|Grießbach]] (am 1. Januar 1999 nach Venusberg)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griessbach_Venusberg&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idGeb=3552|Text=Zusammenschluss Grießbach und Venusberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Im Grund (Drebach)|Im Grund]] (am 1. Januar 1999 mit Grießbach nach Venusberg)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griessbach_Venusberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Spinnerei (Drebach)|Spinnerei]] (am 1. Januar 2010 mit Eingemeindung von Venusberg)&lt;br /&gt;
* [[Venusberg (Drebach)|Venusberg]] (eingemeindet am 1. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idGeb=4817|Text=Zusammenschluss Venusberg und Drebach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilischthal]] (am 1. Januar 1999 mit Grießbach nach Venusberg)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griessbach_Venusberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wiltzsch]] (am 1. Januar 2010 mit Eingemeindung von Venusberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Drebach AdRS.jpg|mini|Rittergut und Kirche um 1860]]&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Rathaus in Drebach (1).jpg|mini|Ehemaliges Rathaus in Drebach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindeverwaltung Drebach in Scharfenstein (1).jpg|mini|Gemeindeverwaltung Drebach in Scharfenstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Als „Drätbach“ erscheint der Ortsname erstmals am 11. August 1385 in der Schenkungsurkunde des Hans von Waldenburg.Dort erscheint der Pfarrer von Drebach unter den Zeugen. QUELLE / BELEG?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 8. April 1386 wurde Drebach erstmals urkundlich als „Dretebach“ erwähnt. In der Folgezeit unterlag die Schreibweise vielfachen Veränderungen. So schrieb man 1414 „Tartebach“, 1485 „Tretbach“, 1542 „Dreybach“, bis schließlich 1814 die heutige Schreibweise auftauchte. Der Name des Ortes ist mit ziemlicher Sicherheit auf das mittelhochdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;draete, drāte&amp;#039;&amp;#039; (eilig, schnell, rasch) zurückzuführen. Drebach ist also eine Siedlung am eilig, schnell dahinfließenden Gewässer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, Band I, ISBN 3-05-003728-8, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1518 bis 1587 brachte der Silberbergbau reiche Ausbeute. Mit der Reformation 1539 blieb Drebach eigenständige Parochie mit den Orten Grießbach, Herold und [[Venusberg (Drebach)|Venusberg]]. 1588 wurde der erste Kirchschullehrer erwähnt und 1600 die [[Kirchschule]] erbaut. Die Kirche wurde 1614 neu errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1648 bis 1703 war der Arzt und [[Heilpraktiker]] [[David Rebentrost]] als Pfarrer in Drebach tätig. Er legte den [[Grundsteinlegung|Grundstein]] für die [[Drebacher Krokuswiesen|Krokuswiesen]] mit einer Fläche von derzeit acht Hektar. 1746 wurde im Heidelbachtal ein Kalkwerk angelegt. Die ersten [[Strumpfwirker]] wurden 1785 erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825/1826 erfolgte der Wiederaufbau der bei einem verheerenden Brand am 12. Mai 1823 zerstörten Kirche, des [[Rittergut]]es und der Kirchschule. 1866 wurde die mittlere Schule, ab 1915 Gemeindeamt, gebaut. 1877 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Die erste Telefonstation wurde 1884 errichtet. 1889/1900 wurden die Obere und die Untere Schule gebaut. 1896 wurde der Rittergutsbezirk mit der Gemeinde vereinigt. Das [[Kalkwerk]] wurde 1901 stillgelegt. 1909 wurde ein Elektrizitätswerk errichtet und 1919 mit dem Aufbau einer Straßenbeleuchtung begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 begann die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Die Gasversorgung wurde 1928 aufgenommen. In der Nacht zum 15. Februar 1945 wurden bei angloamerikanischen Bombenabwürfen elf Häuser zerstört oder beschädigt und fünf Einwohner getötet. 1959 wurde ein Landkino eröffnet, 1967 eine Schule für den gesamten Ort fertiggestellt. Die Einweihung einer Schulsternwarte auf dem Gelände der Oberschule Drebach erfolgte im Jahre 1969. Am 1. Juni 1986 wurde anlässlich der 600-Jahr-Feier von Drebach eine neue [[Volkssternwarte Drebach|Sternwarte mit Zeiss-Planetarium]] eröffnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2009 waren die damals selbständigen Gemeinden Drebach und Venusberg im [[Verwaltungsverband Grüner Grund]]. Zum 1. Januar 2010 erfolgte ihr Zusammenschluss zur Gemeinde Drebach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulgeschichte ===&lt;br /&gt;
Drebach verfügte bis zur Einweihung der [[#Schule|Karl-Marx-Oberschule]] im Jahre 1967 über drei Schulen im unteren, mittleren und oberen Ortsteil. Im Jahre 1600 wurde die erste Kirchschule im Drebacher Niederdorf errichtet. Den Unterricht hielt Bartolomäus Petzold (1588–1640). Im Jahre 1823 brannte die Kirche und mit ihr die angegliederte Schule nieder. Bereits ein Jahr später wurde eine neue Kirchschule im heutigen Kantorenwohnhaus eröffnet, 1889/1890 die untere Volksschule mit vier Klassenräumen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Umwandlung in eine Grundschule mit den Klassenstufen 1 bis 8 statt. Ein zweites Schulgebäude entstand in Oberdrebach 1849. Bereits hundert Jahre vorher begann ein Laienlehrer Kinder in einem Gebäude des Grundstückes Nr. 91 zu unterrichten. 1889/1890 wurde ein Neubau mit zwei Unterrichtsräumen errichtet und 1919 auf fünf Räume, die über drei Gebäude verteilt sind erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde die Struktur in eine Grundschule mit acht Klassen umgewandelt. Im mittleren Ortsteil wurde 1866 ein drittes Schulgebäude mit einem Unterrichtsraum, in dem bis zu vier Jahrgänge gemeinsam mit Klassenstärken bis 70 Schülern unterrichtet wurden, gebaut. 1893 fand eine Erweiterung um einen Raum statt. 1915 wurde das Schulgebäude verkauft und als Gemeindeamt umgestaltet; diese Funktion hat es gegenwärtig noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde das stillgelegte Elektrizitätswerk in der Nähe des Dorfplatzes in eine Turnhalle und eine Fortbildungsschule mit zwei Räumen umgebaut. In der Folge wurde ein Berufsschulverband für Drebach und Venusberg ins Leben gerufen, der 1950 bereits wieder aufgelöst wurde. Die Turnhalle und die Räume wurden anschließend von der alten Grundschule und später durch die [[Polytechnische Oberschule|POS]], die Oberschule und die 2006 neugegründete Grundschule genutzt. Im Kühlschrankwerk dkk wurden seit 1951 Lehrlinge zu Haushaltsgroßgerätemonteuren ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenspiegel Mittleres Erzgebirge, Nr. 28, 11. Juli 2007, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebach - panoramic view from north (aka).jpg|mini|hochkant=2|Panoramablick auf Drebach, Ansicht von der Ehrenfriedersdorfer Straße in Richtung Nordosten]]&lt;br /&gt;
Drebach zählt zu den wenigen Dörfern der Region, die dem allgemeinen Bevölkerungsrückgang im [[Freistaat Sachsen]] trotzten. Laut dem sächsischen [[Landesentwicklungsplan]] 2006 gehörte es im Zeitraum 2003–2006 zu den wenigen Gemeinden im Freistaat mit [[Geburtenüberschuss]]: Es wird in der Kategorie Geburtenüberschuss bis fünf Kinder pro tausend Einwohner geführt. So wurden 2005 in Drebach 19 und in Scharfenstein sechs Kinder geboren. Im Folgejahr erblickten in Drebach 26 und in Scharfenstein neun Kinder das Licht der Welt.&lt;br /&gt;
==== Kindertagesstätten ====&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über drei [[Kindertagesstätte]]neinrichtungen. Im Ortsteil Scharfenstein befindet sich die Tagesstätte Sonnenschein am Burgberg. Im mittleren Teil von Drebach befindet sich die größte Tagesstätte in Trägerschaft der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|evangelisch-lutherischen Landeskirche]]. Im oberen Teil des Dorfes befindet sich im Bürgerhaus die Tagesstätte Löwenzahn mit 30 Plätzen in Trägerschaft der [[Arbeiterwohlfahrt]] Kreisverband Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007, ab 2010 auf das Gebiet nach Neugliederung:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982 bis 1988&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: 4.056&lt;br /&gt;
* 1983: 4.088&lt;br /&gt;
* 1984: 4.003&lt;br /&gt;
* 1985: 3.944&lt;br /&gt;
* 1986: 3.906&lt;br /&gt;
* 1987: 3.920&lt;br /&gt;
* 1988: 3.892&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1989 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989: 3.909&lt;br /&gt;
* 1990: 3.820&lt;br /&gt;
* 1991: 3.803&lt;br /&gt;
* 1992: 3.785&lt;br /&gt;
* 1993: 3.747&lt;br /&gt;
* 1994: 3.724&lt;br /&gt;
* 1995: 3.739&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1996 bis 2002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996: 3.732&lt;br /&gt;
* 1997: 3.713&lt;br /&gt;
* 1998: 3.695&lt;br /&gt;
* 1999: 3.707&lt;br /&gt;
* 2000: 3.648&lt;br /&gt;
* 2001: 3.648&lt;br /&gt;
* 2002: 3.612&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003 bis 2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: 3.636&lt;br /&gt;
* 2004: 3.628&lt;br /&gt;
* 2005: 3.600&lt;br /&gt;
* 2006: 3.534&lt;br /&gt;
* 2007: 3.463&lt;br /&gt;
* 2009: 5.752&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: 5.530&lt;br /&gt;
* 2013: 5.479&lt;br /&gt;
* 2019: 5.117&lt;br /&gt;
* 2020: 5.080&lt;br /&gt;
* 2021: 4.986&lt;br /&gt;
* 2022: 5.045&lt;br /&gt;
* 2023: 5.050&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 72,5 % (2019: 69,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 53.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 48.1&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = BiD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 43.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 46.1&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Bürgerinitiative Drebach BiD e. V.&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 3.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 5.9&lt;br /&gt;
}}{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float = left&lt;br /&gt;
|Land = DE&lt;br /&gt;
|Überschrift = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|GRÜNE|BiD|CDU&lt;br /&gt;
|GRÜNE = 1&lt;br /&gt;
|BiD = 7&lt;br /&gt;
|BiD Farbe = 2323DF&lt;br /&gt;
|CDU = 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 18 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* CDU: 10 Sitze&lt;br /&gt;
* Bürgerinitiative Drebach BiD e. V. (BiD): 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Grüne: 1 Sitz&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Gemeinderatswahlen&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14521&amp;amp;gemeinde=14521150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14521&amp;amp;gemeinde=14521150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14521&amp;amp;gemeinde=14521150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
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|9&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Bürgerinitiative Drebach BiD e. V.&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|43,3&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
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|4&lt;br /&gt;
|21,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|3,0&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,9&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BK/BIfG&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|11,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kita Sonnenschein e. V.&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |72,5 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |69,9 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |57,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2024 Swen Drechsler (CDU).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Mittlerer Erzgebirgskreis|1994]]&lt;br /&gt;
|Lothar Gündel&lt;br /&gt;
|parteilos&lt;br /&gt;
|96,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Mittlerer Erzgebirgskreis|2001]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; |Jens Haustein&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; |CDU&lt;br /&gt;
|84,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Erzgebirgskreis|2008]]&lt;br /&gt;
|99,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2010#Erzgebirgskreis|2010]]&lt;br /&gt;
|71,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2017#Erzgebirgskreis|2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|97,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2024#Erzgebirgskreis|2024]]&lt;br /&gt;
|Swen Drechsler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|56,0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Eichenau]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Rhaunen]], [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* [[Saint-Valérien (Yonne)|Saint-Valérien]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
* [[Valeč v Čechách|Valeč]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:20170929200MDR Drebach Kirche Venusberger Straße.jpg|mini|Ev.-Luth. Kirche Drebach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsony+ChurchDrebach.JPG|mini|Familienfest im Pfarrhof Drebach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liesel 05-09-2010 Gemeindezentrum Scharfenstein.jpg|mini|Gemeindezentrum Scharfenstein]]&lt;br /&gt;
In Drebach finden sich Gemeinden von drei [[evangelisch]]en [[Konfession]]en. Im Ortsteil Scharfenstein existiert eine [[evangelisch-lutherisch]]e Gemeinde. Ihr am 6. Februar 2005 eingeweihtes Gemeindezentrum befindet sich am Burgberg. Drebach verfügt ebenfalls über eine evangelisch-lutherische Gemeinde mit der [[Kirchengebäude|Dorfkirche]], dem umgebenden [[Friedhof]] und dem Pfarrhof in Nachbarschaft des [[Rittergut]]es am unteren Ausgang des Ortes. In der Ortsmitte steht unweit des Rathauses ein kleines Kirchgebäude der [[evangelisch-methodistisch]]en Gemeinde. Am oberen Ausgang des Dorfes befindet sich ein Gemeindezentrum der [[Landeskirchliche Gemeinschaft|Landeskirchlichen Gemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scharfensteiner Gemeinde gehört gemeinsam mit [[Hohndorf (Großolbersdorf)|Hohndorf]], [[Hopfgarten (Großolbersdorf)|Hopfgarten]] und [[Grünau (Großolbersdorf)|Grünau]] zur evangelisch-lutherischen [[Kirchgemeinde]] Großolbersdorf. Drebach ist der Sitz einer eigenen Kirchgemeinde der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]], zu der auch Venusberg und Grießbach gehören. Bis ins 19. Jahrhundert gehörte auch [[Herold (Thum)|Herold]] dazu, wovon noch heute der durch die Neuen Häuser geradewegs nach Herold führende Kirchsteig zeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindezentrum Scharfenstein verfügt über einen [[Entschieden für Christus|EC]]-Jugendkreis und über eine Anzahl von sich regelmäßig zum [[Bibelstudium]] treffenden Gruppen, wie einen [[Hauskreis]] oder einen Rentnerkreis. Daneben gibt es im Rahmen der [[Kirchenmusik#Die evangelische Kirchenmusik|Kirchenmusik]] traditionell eine vielfältige musikalische Betätigung eines [[Chor (Musik)|Chores]] und eines [[Posaunenchor]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der größeren Kirchgemeinde Drebach sind die Aktivitäten umfangreicher. Neben der Trägerschaft des Kindergartens in der Ortsmitte und des [[Schulhort|Hortes]] der Grundschule wird auch ein Rüstzeitheim im Pfarrhof betrieben. Dieser befindet sich in der Nähe der Kirche und besteht aus dem [[Pfarrhaus]], einem Nebengebäude und dem 2004 eingeweihten Gemeindezentrum, das an der Stelle der ehemaligen, zum historischen Pfarrhof gehörenden Pfarrscheune errichtet wurde und daher deren Namen trägt. Im Rahmen der [[Evangelische Jugend|kirchlichen Jugendarbeit]] gibt es in der Gemeinde eine [[Jungschar]], eine [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Junge Gemeinde]] und eine [[Volleyball]]gruppe. Daneben existieren eine Reihe von Gebetskreisen für verschiedene Zielgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei [[Kurrende]]gruppen, dem [[Kirchenchor]], dem Posaunenchor und dem Kirchenorchester singen und musizieren wöchentlich insgesamt bis zu 180 Personen. Dabei bildet die festliche musikalische Gestaltung der [[Gottesdienst#Lutherische Kirchen|Gottesdienste]] das Zentrum der Arbeit, ergänzt durch Konzerte vorwiegend in der Oster-, Sommer- und Vorweihnachtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt die Gemeinde Drebach eine Junge Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Drebach]]&lt;br /&gt;
=== Bürgerhaus ===&lt;br /&gt;
Das Bürgerhaus wurde im Jahre 2003 in einer ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Textilfabrik in Oberdrebach Am Zechengrund 4 eingerichtet. Das Ziel der Schaffung dieses Objektes bestand in der Bereicherung des kulturellen Lebens im Dorf. Mittlerweile beherbergt das Gebäude die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.&amp;amp;nbsp;V., eine Arztpraxis, eine Reihe von Veranstaltungsräumen und einige Wohnungen. Der sich anschließende Garten wurde mit vielseitigen [[Küchenkraut|Kräuterrabatten]] ausgestaltet, die als Anschauungsmaterial für Kurse über Kräuteranbau und -nutzung dienen. Bislang fanden unter anderem Vorträge und Lesungen, Aufführungen von Mundarttheater, [[Kabarett]]abende und [[Taijiquan|Taiji]]- oder auch [[Tschechische Sprache|Tschechischkurse]] im Bürgerhaus statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungshalle ===&lt;br /&gt;
Die sogenannte Ausstellungshalle wurde in den 1970er Jahren von der „[[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Vorwärts“ als Legehennenstall in Mitteldrebach errichtet. Als das Gebäude seit dem Ende der 80er nicht mehr als Stall genutzt wurde, fanden in ihm mit Regelmäßigkeit [[Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter|Kleintierzuchtausstellungen]] statt, die ihm zu seinem heutigen Namen verhalfen. Die Gemeinde Drebach renovierte das Gebäude in den 1990er Jahren grundlegend. Seitdem wird es als größter Saal im Dorf für Veranstaltungen mit großen Publikum und/oder Raumbedarf, wie Faschingsveranstaltungen, Volksmusikkonzerte und Kleintierzuchtausstellungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Scharfenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20060803340MDR Scharfenstein (Drebach) Schloß.jpg|mini|Burg Scharfenstein]]&lt;br /&gt;
Die [[Burg Scharfenstein (Erzgebirge)|Burg Scharfenstein]] befindet sich im Ortsteil Scharfenstein im Tale der Zschopau. Sie beherbergt unter anderem eine Dauerausstellung erzgebirgischer Volkskunst unter dem Titel „Sehnsucht nach dem Licht“ des Hamburger Sammlers Andreas Martin und eine Anzahl von Kunsthandwerkerstuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkssternwarte und Zeiss-Planetarium ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Volkssternwarte Drebach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebach - observatory 2 (aka).jpg|mini|Volkssternwarte und Zeiss-Planetarium]]&lt;br /&gt;
Die Volkssternwarte Drebach zählt mit ihrer [[Planetarium]]stechnik (Projektor Zeiss ZKP 3 Skymaster) von [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]] zu den modernsten Planetarien Deutschlands. Die Innenkuppel hat einen Durchmesser von 11&amp;amp;nbsp;m und bietet Platz für 70 Zuschauer. Seit November 2014 verfügt das Planetarium über ein Ganzkuppelprojektionssystem der Firma [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planetarium-erzgebirge.de/index.php/aktuelles Meldung vom 11. November 2014 auf der Homepage der Sternwarte.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planetenwanderweg und Erdgeschichtslehrpfad ===&lt;br /&gt;
Der [[Planetenweg|Planetenwanderweg]] zieht sich auf knapp 6&amp;amp;nbsp;km von [[Ehrenfriedersdorf]] zur Volkssternwarte in Drebach hin. Er verläuft über gut ausgebaute und ausgeschilderte Wege zwischen beiden Orten. Der Wanderer kann in Ehrenfriedersdorf mit einem Modell der Sonne beginnen und gelangt nach 5,9&amp;amp;nbsp;km zum Zwergplaneten Pluto, der im Gelände der Volkssternwarte steht. Der Wanderweg ist im Maßstab 1:1 Milliarde gestaltet. Bänke und Schutzhütten sind vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sternwarte-drebach.de/planetenwanderweg-2/ |titel=Planetenwanderweg im Erzgebirge: Ein Erlebnis für alle |hrsg=Zeiss Planetarium und Volkssternwarte Drebach |datum=2020-09-03 |sprache=de |abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Wanderweg beginnt außerdem beim Planeten [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] ein [[Erdgeschichte|Erdgeschichtslehrpfad]], auf dem im zeitlichen Maßstab von ebenfalls 1:1 Milliarde die Geschichte der Erde durchschritten werden kann. Auf Informationstafeln werden Charakteristika verschiedener Entwicklungsepochen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebacher Krokuswiesen-3.jpg|mini|Krokuswiese an den Neuen Häusern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krokuswiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im März und April sind die [[Drebacher Krokuswiesen]] mit Tausenden von [[Krokusse|Krokus]]-Blüten touristischer Anziehungspunkt mit überregionaler Bekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidelbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]], in welchem u. a. seltene Vogelarten wie der [[Eisvogel]] oder die [[Wasseramsel]] beobachtet werden können. Etwa seit dem Jahr 2000 ist in den umgebenden Fichten-Wäldern eine Herde von etwa 20 Europäischen [[Mufflon]]s heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Drebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Eine Gedenktafel am ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Kulturhaus&amp;#039;&amp;#039; erinnert an den [[Sozialdemokrat]]en [[Kurt Körbitz]], der 1933 von [[Sturmabteilung|SA-Männern]] Misshandlungen erfuhr und an deren Folgen starb, sowie an den [[Kommunismus|Kommunisten]] [[Emil Woytizka]], der 1941 an einer ihm zugefügten Tbc-Infektion starb&lt;br /&gt;
* [[David Rebentrost|David-Rebentrost]]-Gedenkstein an der Wolkensteiner Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In Drebach finden verschiedene Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
* Traditionelle [[Höhenfeuer]], im Frühjahr&lt;br /&gt;
* Venusberger Badfest, im Sommer&lt;br /&gt;
* Kirmes mit Rummel und Festzelt auf dem Drebacher Dorfplatz, im Herbst&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt am Rittergut in Drebach&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt auf [[Burg Scharfenstein (Erzgebirge)|Burg Scharfenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über zwei Gewerbegebiete, eines auf dem ehemaligen [[Foron|dkk]]-Gelände in Scharfenstein und eines außerhalb der Ortslage Drebach am unteren Ortseingang, die noch nicht vollständig belegt sind. Die lokale Wirtschaftsstruktur wird vorwiegend durch kleinere Handwerksbetriebe charakterisiert. Nach dem Niedergang des bei weitem größten Arbeitgebers in der Region, dem DKK-Werk Scharfenstein, nach der Wende in [[Foron]] umbenannt im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]], ist ein Mangel an Industriearbeitsplätzen in der Gemeinde zu beklagen, da auch in den Jahren nach 1990 keine größeren Industrieansiedlungen stattgefunden haben. Die bestehenden mittelständischen Industriebetriebe arbeiten in den Bereichen der Feinmechanik, Elektronik und Werbegestaltung. Ende des Jahres 2002 gelang ein Erfolg mit der Ansiedelung eines mittelständischen Unternehmens aus Nordrhein-Westfalen, das nach eigenen Angaben nach fünf Jahren 100 Arbeitsplätze geschaffen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoSp5&amp;quot;&amp;gt;Wochenspiegel Mittleres Erzgebirge, Nr. 28, 11. Juli 2007, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch sind die zur Verfügung stehenden Flächen in den Gewerbegebieten noch nicht vollständig ausgelastet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den enormen und abrupten Umstrukturierungen in der Industrie fanden ähnliche Umwälzungen in der Landwirtschaft, jedoch im kleineren Maßstab, statt, so dass neben dem Folgeunternehmen der ehemaligen [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Vorwärts, der Agrargenossenschaft Drebach, mehrere [[Wiedereinrichter]] bestehen. Jedoch führte der rapide Wechsel des Wirtschaftssystems auch in der Landwirtschaft zu einer raschen Freisetzung von Arbeitskräften.&lt;br /&gt;
Der Tourismus spielt eher eine untergeordnete Rolle. Es existieren eine Reihe von Ferienwohnungen, oft auf Bauerngütern, und zwei Pensionen. Die im Jahr 2014 als „Bürger Energie Drebach eG“  (heute &amp;quot;Bürger Energie Erzgebirge eG&amp;quot;) gegründete [[Bürgerenergiegenossenschaft]] verfolgt gemäß der Satzung das Ziel der Umsetzung von Projekten, die eine nachhaltige, lokale und zukunftsfähige sowie bezahlbare Energieversorgung der Gemeinde Drebach und deren Ortsteilen langfristig sicherstellen. Dazu betreibt die BEE eG Photovoltaikanlagen auf dem Planetarium in Drebach, der Kita „Sonnenstrahl“ in Drebach, dem Freibad in Venusberg, dem Sportlerheim in Drebach und der Gemeindeverwaltung in Scharfenstein. Ladestationen für Elektrofahrzeuge am Bahnhof Scharfenstein und in umliegenden Gemeinden sind weitere Projekte der BEE eG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VEB DKK Scharfenstein hat als [[Foron]] Industriegeschichte geschrieben, indem hier am 15. März 1993 die Produktion des ersten [[FCKW]]- und [[Fluorkohlenwasserstoffe|FKW]]-freien Kühlschrankes „[[Greenfreeze]]“ aufgenommen wurde. Dieser war hier mit Unterstützung von [[Harry Rosin]] (Dortmunder Hygieneinstitut) und [[Greenpeace]] zur Marktreife gebracht worden. Alle anderen Hersteller weigerten sich bis zu diesem Termin, diese die [[Ozonschicht]] schützende Kälte-Technik anzuwenden, die danach weltweite Verbreitung und Nachahmung fand. Das Unternehmen erhielt dafür den Deutschen [[Umweltpreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.presseportal.de/pm/6343/195501/erfinder-des-greenfreeze-kuehlschrankes-mit-bundesverdienstkreuz-ausgezeichnet |titel=Erfinder des Greenfreeze-Kühlschrankes mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – Greenpeace Presseerklärung 21. November 2000 |abruf=2014-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung {{Anker|Schule}} ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundschule Drebach.jpg|mini|Grundschule „David Rebentrost“, Drebach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drebach - sports field (aka).jpg|mini|Sportplatz]]&lt;br /&gt;
Drebach verfügt seit dem Jahre 1967 über ein zentrales Schulgebäude, welches sich in der Ortsmitte in der Nähe der Sternwarte und des Sportplatzes befindet. Am 1. Juli 1966 wurde der Grundstein für den Schulneubau gelegt. Am&amp;amp;nbsp;30. August 1967 fand die Einweihung der [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] (POS) unter dem Namen „[[Karl Marx|Karl-Marx]]-Oberschule“ für 500 Schüler und 30 Lehrer statt. Die Baukosten beliefen sich etwa auf 2,9&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark (DDR)|DDR-Mark]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 wurden darüber hinaus das Wirtschaftsgebäude mit Speisesaal, Schulküche, Horträume und eine Hausmeisterwohnung fertiggestellt. Im gleichen Jahr erfolgte der Bau der Straße der Jugend zur Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1990 wurde die Schule zu Ehren des mit der [[Krokusse|Krokussage]] eng verbundenen Drebacher Pfarrers in „[[David Rebentrost|David-Rebentrost]]-Schule“ umbenannt. Im Jahre 1992 erfolgte im Rahmen der Einführung des neuen [[Sächsisches Staatsministerium für Kultus#Das heutige Schulwesen in Sachsen|sächsischen Schulsystems]] die Umwandlung der zehnstufigen POS in eine sechsstufige [[Mittelschule (Sachsen)|Mittelschule]]. Die Grundschule wurde ins benachbarte Venusberg verlagert. In den Folgejahren hatte die Schule, wie die Region im Allgemeinen, die Auswirkungen des ausgeprägten Geburtenknickes nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] zu tragen und erfuhr einen rapiden Rückgang der Schülerzahl, so dass im Juli 2006 die Mittelschule im Rahmen der sächsischen Schulneuordnung trotz starker Proteste der Bevölkerung geschlossen wurde. Im darauffolgenden Monat wurde im Schulgebäude eine [[Grundschule]] für Schüler aus Drebach und dem Ortsteil Scharfenstein eingerichtet, die im Jahre 2007 von bereits wieder 120 Schülern besucht worden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoSp5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Scharfenstein befindet sich ein Haltepunkt der [[Bahnstrecke Annaberg-Buchholz unt Bf–Flöha|Zschopautalbahn]] [[Chemnitz]]–[[Vejprty]]. Die Strecke wird von der [[Erzgebirgsbahn]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Stülpner]] (1762–1841), Wildschütz, Deserteur, Volksheld, geboren in Scharfenstein&lt;br /&gt;
* [[Georg Aenotheus Koch]] (1802–1879), Altphilologe, Lexikograph und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Arnold]] (1823–1890), Architekt und Professor an der Dresdner Kunstakademie&lt;br /&gt;
* [[Aloisia Eberle]] (1889–?), Landtagsabgeordnete in Bayern, geboren in Scharfenstein&lt;br /&gt;
* [[Willy Irmisch]] (1898–1974), Kommunalpolitiker, geboren in Venusberg&lt;br /&gt;
* [[Ernest G. Reuter]] (* 1933), Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Werner Salevsky]] (1940–1991), Endurosportler&lt;br /&gt;
* [[Dieter Salevsky]] (1944–2019), Endurosportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[David Rebentrost]] (1614–1703), Pfarrer, Arzt und Heilpraktiker&lt;br /&gt;
* [[Johanne Amalie von Elterlein]] (1784–1865), Dichterin der ersten Strophen des erzgebirgischen „[[Heiligobndlied]]es“&lt;br /&gt;
* [[Walter Mitscherling]] (1901–1969), von 1926 bis 1931 evangelisch-lutherischer Pfarrer in Drebach&lt;br /&gt;
* [[Karl Sewart]] (1933–2019), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Drebach existiert nicht nur auf der Erde, sondern auch im Weltall. Der in der [[Thüringer Landessternwarte Tautenburg]] entdeckte Kleinplanet [[(6488) Drebach]] trägt offiziell den Namen Drebach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Melzer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Drebach.&amp;#039;&amp;#039; Drebach, 2015. {{DNB|1077832591}}&lt;br /&gt;
* Hermann Pährisch, Kurt Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Historisches aus Drebach.&amp;#039;&amp;#039; Drebach, 2012. {{DNB|1023852535}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Drebach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 625 Jahre Drebach.&amp;#039;&amp;#039; Drebach, 2011. {{DNB|1012828395}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|792|bis=799|Drebach}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|2|3|bis=9|Drebach (Fortsetzung)}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Parochie Drebach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Marienberg.&amp;#039;&amp;#039; Strauch Verlag, Leipzig, Sp. 206–234 ([http://digital.slub-dresden.de/id250232715/107 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Drebach}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=7531829-5|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-drebach.de/ Gemeinde Drebach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Erzgebirgskreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Drebach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7531829-5|VIAF=240122034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1386]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
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