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	<title>Drawno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:57:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drawno&amp;diff=531406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-09-09T09:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Neuwedell|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Neuwedell (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle findet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Drawno&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL Drawno COA.svg|110px|Wappen von Drawno]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat = Choszczno&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Choszczeński&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Drawno&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 13&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute = 45&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtFläche = 5.00&lt;br /&gt;
| Höhe = 80&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 73-220&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 95&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZCH&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Droga wojewódzka 175|DW 175]] [[Drawsko Pomorskie]] ↔ [[Choszczno]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-Linie 403: [[Bahnstrecke Piła–Ulikowo|Ulikowo ↔ Piła]], Bahnstation: Żółwino (8 km)&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp = Stadt- und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter = 12&lt;br /&gt;
| Ortschaften = 52&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche = 321.00&lt;br /&gt;
| TERYT = 3202033&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Wojciech Wiśniowski&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt = Bürgermeister&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 7. Mai 2024&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = ul. Kościelna 3&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 73-220 Drawno&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = www.drawno.pl&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drawno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈdrav.nɔ|Tondatei=Pl-Drawno.ogg}} ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Neuwedell&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt und Sitz einer [[Stadt- und Landgemeinde]] im [[Powiat Choszczeński]] &amp;#039;&amp;#039;(Arnswalde)&amp;#039;&amp;#039; der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], am Fluss [[Drawa]] &amp;#039;&amp;#039;(Drage)&amp;#039;&amp;#039;, auf einer Halbinsel des Jezioro Dubie &amp;#039;&amp;#039;(Düpsees)&amp;#039;&amp;#039;, etwa 24 Kilometer ostnordöstlich von [[Choszczno]] &amp;#039;&amp;#039;(Arnswalde)&amp;#039;&amp;#039; und 60 Kilometer westsüdwestlich von [[Wałcz]] &amp;#039;&amp;#039;(Deutsch Krone)&amp;#039;&amp;#039;. Die Draheimer Seenplatte (Pojezierze Drawskie) im Norden und die Kroner Seenplatte (Pojezierze Waleckie) im Süden prägen das Landschaftsbild um den Tourismusort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drawno ist nur über untergeordnete Landstraßen zu erreichen, hat aber Anschluss an die Bahnlinie Stargard–Neustettin. Südöstlich der Stadt liegt der [[Nationalpark Drawa]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|links|Neuwedell westlich der Stadt [[Schneidemühl]] und östlich der Stadt [[Arnswalde]] auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen  Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drawno urzad miejski.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drawno Church 2009-08.jpg|mini|Stadtkirche (bis 1945 evangelisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drawno spichlerz.jpg|mini|Ehemaliges Speichergebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drawno Castle ruins 2007.jpg|mini|Ruine des Wedellschen Schlosses aus dem 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drawno - stacja kolejowa.JPG|mini|Geschlossener Bahnhof Drawno an der stillgelegten [[Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:POL.Drawno.2007.3.jpg|mini|Am Jezioro Dubie]]&lt;br /&gt;
Neuwedells Geschichte wurde weitgehend durch die Adelsfamilie [[Wedel (Adelsgeschlecht)|von Wedell]] geprägt, die der Stadt auch den Namen gab. Anfang des 14. Jahrhunderts bestand die Familie aus sieben Brüdern, die 1313 auf der östlichen Spitze der Düpsee-Halbinsel eine Burg errichteten. Zu ihren Füßen entstand eine Siedlung, die schon 1363 als „Civitas“ erwähnt wurde. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehörte das Gebiet zum [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]]. Für vier Jahre (1433–1436) stand es während der [[Hussiten]]überfälle unter dem Schutz der polnischen Krone. Im Prenzlauer Frieden von 1479 kam Neuwedell unter die Herrschaft [[Geschichte Pommerns|Pommerns]], die bis 1637 andauerte. Nachdem das pommersche Herrschaftsgeschlecht der [[Greifen]] ausgestorben war, fiel Hinterpommern, und damit auch Neuwedell, an das Kurfürstentum [[Mark Brandenburg|Brandenburg]]. Eingegliedert in den Arenswaldischen Kreis lag es nun im äußersten Nordosten des neuen Herrschaftsgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schwedisch-Polnischen Krieg wurde Neuwedell 1657 vom polnischen Heer belagert, konnte aber nicht erobert werden. Schlechter ging der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] für die Stadt aus, denn 1758 wurde das Wedellsche Schloss von russischen Truppen zerstört. Nach der administrativen Neuordnung [[Preußen]]s nach dem [[Wiener Kongress]] kam Neuwedell 1818 in den [[Landkreis Arnswalde|Kreis Arnswalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1849 bestanden in [[Kreisgericht (Preußen)|Preußen Kreisgerichte]]. Das [[Kreisgericht Friedeberg in der Neumark]] war dem [[Appellationsgericht Frankfurt a. d. Oder]] nachgeordnet. In Neuwedell bestand eine Zweigstelle (Gerichtskommission) des Kreisgerichts Friedeberg. Im Rahmen der [[Reichsjustizgesetze]] wurden diese Gerichte 1879 aufgehoben. Von 1879 bis 1945 bestand das [[Amtsgericht Neuwedell]] als Eingangsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 wurde eine [[Synagoge]] erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot;&amp;gt;W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, [https://books.google.de/books?id=yatYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA443 S. 443.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1858 wurde die aus Feldsteinen errichtete Stadtmauer mitsamt ihren drei Toren abgerissen, um Platz für eine Stadterweiterung zu schaffen. 1895 erfolgte der Anschluss an die neu gebaute Bahnlinie Arnswalde–Kallies. War Neuwedells Wirtschaft bisher von Ackerbau, Mühlen und Tuchmacherei geprägt, siedelten sich jetzt mit Sägewerken, Ziegeleien und einer Netzfabrik (1905 gegründet als Mechanische Netzfabrik Gustav Strehlow; ab 1935: Mechanische Netzfabrik Walter Strehlow, Inh. Walter Kremmin; seit 1948 in Oldenburg/Niedersachsen als „Mechanische Netzfabrik Walter Kremmin GmbH &amp;amp; Co. K.-G.“ ansässig) neue Betriebe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Provinz Grenzmark aufgelöst wurde, kam Neuwedell mit dem [[Kreis Arnswalde]] nach drei Jahrhunderten wieder zu [[Provinz Pommern|Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Neuwedell beim Vorrücken der [[Rote Armee|Roten Armee]] fast zur Hälfte zerstört. Die [[Sowjetunion]] unterstellte die Stadt im März 1945 der Verwaltung der [[Volksrepublik Polen]]. Diese benannte die Stadt in &amp;#039;&amp;#039;Drawno&amp;#039;&amp;#039; um, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieb]] in der Folgezeit ihre Einwohner und siedelte an ihrer Stelle [[Polen (Ethnie)|Polen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1719 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}492 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1750 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}494 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1042 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1974   || in 217 Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. d. Oder. Aus amtlichen Quellen zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. d. O. 1844, [https://books.google.de/books?id=CYFhAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3 S. 3].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2282 || &amp;lt;ref&amp;gt;Güthlein: &amp;#039;&amp;#039;Topographische Uebersicht des Appelationsgerichts-Departements Frankfurt a/O.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a/O. 1856, [https://books.google.de/books?id=dm9PAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA44 S. 44].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1859 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2828 || darunter neun Katholiken und 192 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2995 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnswalde.html|name=Landkreis Arnswalde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3100 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2575 || darunter 2439 Evangelische, 55 Katholiken und 40 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://stadt.neuwedell.kreis-arnswalde.de/ |wayback=20160520151048 |text=Die Stadt Neuwedell im ehemaligen Kreis Arnswalde in Pommern |archiv-bot=2023-12-14 14:54:50 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933: || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2736 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2711 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eine Kirche in Drawno wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus wurde im 15. Jahrhundert ein Neubau errichtet. Während der Reformation ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche dem lutherischen Ritus angepasst. 1690 wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt, wobei die gesamte Einrichtung verbrannte. Der Wiederaufbau der Kirche ging schnell voran: 1696 wurde ein neuer Altar errichtet, 1697 ein neuer Chor für den Adel gebaut und 1703 eine neue Kanzel eingebaut. Nach dem Brand von 1800 wurde die Kirche um ein Querschiff ergänzt und 1820 wurde im Westen ein Fachwerkturm angebaut, der mit einer Kuppel bedeckt war. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche am 10. Juni 1945 als römisch-katholische Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe geweiht. 1951 wurde an der Kirche eine Pfarrei eingerichtet. In den Jahren 1973–74 wurde die Turmspitze umgebaut. In den 1980er Jahren wurden neue Buntglasfenster hinzugefügt. 1997 wurde der Chor renoviert und eine Orgel eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Es besteht ein Kontakt mit der schleswig-holsteinischen Stadt [[Schleswig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
In der Stadt befindet sich die Verwaltung des [[Nationalpark Drawa|Nationalparks Drawa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hasso Adam von Wedel-Neuwedell]] (1622–1678), kurbrandenburgischer Gesandter&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rüdiger von Wedel-Neuwedell]] (1631–1704), Direktor des Berliner Kammergerichts&lt;br /&gt;
* [[Hermann Alexander Wilhelm von Wedel]] (1813–1894), preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant und Kommandant der Festung Königsberg&lt;br /&gt;
* [[Carl Zimmermann (Generalmajor, 1813)|Carl Zimmermann]] (1813–1889), preußischer Offizier und Kartograf, zuletzt Chef der Topographischen Abteilung des Großen Generalstabes&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich von Wedel]] (1814–1890), preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor und 1. Kommandant von Koblenz und Ehrenbreitstein&lt;br /&gt;
* [[Katharina Lind]] (* 1936), deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina Drawno ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] Drawno nimmt mit einer Fläche von 320,87 km² 24,2 % der Fläche des gesamten [[Powiat Choszczeński|Kreises Choszczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;) ein. Es sind 5325 Einwohner registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gebiet der Gemeinde fließt in Nord-Süd-Richtung die [[Drawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Drage&amp;#039;&amp;#039;), die südlich von [[Połczyn-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Polzin&amp;#039;&amp;#039;) entspringt und nach 168 Kilometern in die [[Noteć]] (&amp;#039;&amp;#039;Netze&amp;#039;&amp;#039;) mündet. Der westliche Gemeindeteil trägt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Puszcza Drawska&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Drawno sind:&lt;br /&gt;
* [[Bierzwnik (Powiat Choszczeński)|Bierzwnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Marienwalde&amp;#039;&amp;#039;), [[Choszczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;) und [[Recz]] (&amp;#039;&amp;#039;Reetz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Choszczeński]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Kalisz Pomorski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kallies&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Drawski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Dramburg&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Dobiegniew]] (&amp;#039;&amp;#039;Woldenberg&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Strzelecko-Drezdenecki]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Friedeberg-Driesen&amp;#039;&amp;#039;) (bereits in der [[Woiwodschaft Lebus]] gelegen),&lt;br /&gt;
* [[Człopa]] (&amp;#039;&amp;#039;Schloppe&amp;#039;&amp;#039;) und [[Tuczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Tütz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Wałecki]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Krone&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gmina Drawno ist in zwölf Ortsteile untergliedert, in die insgesamt 53 Ortschaften, Siedlungen und Wohnplätze integriert sind.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Schulzenämter“):&lt;br /&gt;
Die Stadt Drawno und&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Barnimie (&amp;#039;&amp;#039;Fürstenau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Brzeziny (Drawno)|Brzeziny]] (&amp;#039;&amp;#039;Berkenbrügge&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Chomętowo (&amp;#039;&amp;#039;Großgut&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Dominikowo]], (&amp;#039;&amp;#039;Mienken&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kiełpino (Drawno)|Kiełpino]] (&amp;#039;&amp;#039;Kölpin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Konotop (&amp;#039;&amp;#039;Friedenau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Niemieńsko]] (&amp;#039;&amp;#039;Nemischhof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Podlesie (&amp;#039;&amp;#039;Althorst&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Święciechów]] (&amp;#039;&amp;#039;Silberberg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zatom (&amp;#039;&amp;#039;Zatten&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Żółwino (&amp;#039;&amp;#039;Hassendorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übrige Orte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Barników (&amp;#039;&amp;#039;Barnickshof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Bogdanka&lt;br /&gt;
* Borki (&amp;#039;&amp;#039;Neumannswalde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Borowiec (Drawno)|Borowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Grünhof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Brac&lt;br /&gt;
* Brodźce&lt;br /&gt;
* Dobrojewo (&amp;#039;&amp;#039;Elisenbruch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Dolina (&amp;#039;&amp;#039;Wiesenthal&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Drawnik (&amp;#039;&amp;#039;Dragemühle&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gack (&amp;#039;&amp;#039;Kol. Berkenbrügge&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gładysz&lt;br /&gt;
* Janków&lt;br /&gt;
* Jaźwiny (&amp;#039;&amp;#039;Hertelsaue&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Karpin (&amp;#039;&amp;#039;Mürbenfelde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Karpinek (&amp;#039;&amp;#039;Krug&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kawczyn&lt;br /&gt;
* Kępa (&amp;#039;&amp;#039;Johannesthal&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kolonia Kniewo (&amp;#039;&amp;#039;Kienbruch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kostrzewa (&amp;#039;&amp;#039;Jakobsdorf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kośnik (&amp;#039;&amp;#039;Hirschfelde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Maciejów&lt;br /&gt;
* Międzybór&lt;br /&gt;
* Niemieńsko-Zamek (&amp;#039;&amp;#039;Schloss Nemischhof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nowa Korytnica&lt;br /&gt;
* Ostrożyce (&amp;#039;&amp;#039;Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Podegrodzie&lt;br /&gt;
* Przysiekiercze&lt;br /&gt;
* Pszczewko (&amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöhe&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Rogoźnica (&amp;#039;&amp;#039;Räumde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Rościn (&amp;#039;&amp;#039;Röstenberg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Samborz (&amp;#039;&amp;#039;Johanneshof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Sicienko (&amp;#039;&amp;#039;Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Sieniawa (&amp;#039;&amp;#039;Schönow&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Skrzaty (&amp;#039;&amp;#039;Schradtheide&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Smieszkowo (&amp;#039;&amp;#039;Sonntagsau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Wiśniewo (&amp;#039;&amp;#039;Kirschberg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zaciste (&amp;#039;&amp;#039;Ruhleben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zalesie (&amp;#039;&amp;#039;Auenweide&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zdanów (&amp;#039;&amp;#039;Zankhof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Żółwinko (&amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Salvin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Stadt- und Landgemeinde Drawno wird von zwei Fernverkehrsstraßen durchzogen bzw. berührt:&lt;br /&gt;
* [[Droga krajowa 10|Landesstraße (DK) 10]]: sie führt vom deutsch-polnischen Grenzübergang [[Ramin|Linken]]/[[Lubieszyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Linken&amp;#039;&amp;#039;) über [[Stettin]] bis nach [[Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) und [[Płońsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Plöhnen&amp;#039;&amp;#039;) und verläuft auf der Trasse der früheren deutschen [[Reichsstraße 104]], die bereits in [[Lübeck]] ihren Anfang nahm und bis nach [[Schneidemühl]] reichte. Die DK 10 berührt das Gemeindegebiet im nördlichen Teil.&lt;br /&gt;
* [[Droga wojewódzka 175|Woiwodschaftsstraße (DW) 175]]: sie durchzieht das gesamte Gemeindegebiet und stellt die Hauptverbindung in die Region dar. Von [[Drawsko Pomorskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Dramburg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kalisz Pomorski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kallies&amp;#039;&amp;#039;) kommend reicht sie bis zur Kreisstadt [[Choszczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Die Stadt- und Landgemeinde Drawno verfügt heute über nur noch eine Bahnstation, die an der Strecke [[Bahnstrecke Piła–Ulikowo|Ulikowo–Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Wulkow–Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) liegt: Żółwino (&amp;#039;&amp;#039;Hassendorf&amp;#039;&amp;#039;). Diese Strecke berührt das Gemeindegebiet in seinem nördlichsten Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Grzmiąca–Kostrzyn|Bahnstrecke Arnswalde–Kallies]] erhielt das damalige Neuwedell bereits 1895 eine Bahnstation, die ergänzt wurde von den Haltepunkten Kölpin (Kiełpino) und Schönow (Sieniawa Drawieńska). Die Bahnstrecke wird heute nicht mehr für den Personenverkehr betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Neumark]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen polnischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Vogel (Archivar)|Werner Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuwedell&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Berlin und Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Kröner, Stuttgart 1973, ISBN 3-520-31101-1, S. 451 f.&lt;br /&gt;
* W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, [https://books.google.de/books?id=yatYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA442 S. 442–443.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[http://stadt.neuwedell.kreis-arnswalde.de/ Die Stadt Neuwedell im ehemaligen Kreis Arnswalde in Pommern]&amp;#039;&amp;#039; (2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.drawno.pl/ Homepage (polnisch)]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Drawno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Choszczeński}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4821426-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Drawno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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