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	<title>Drahtfunk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:59:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Drahtfunk&amp;diff=133379&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H7: grundsätzlich ist jedes der hier genannten Systeme als Vorläufer des Kabelfernsehens zu betrachten, wobei dieses hier am wenigsten als Beispiel geeignet ist, weil ja einer der Grundsätze des Kabelfernsehens lautet: Ein Koax-Kabel (d.h. geschirmt) für viele verschiedene Multiplexe</title>
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		<updated>2026-01-10T17:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;grundsätzlich ist jedes der hier genannten Systeme als Vorläufer des Kabelfernsehens zu betrachten, wobei dieses hier am wenigsten als Beispiel geeignet ist, weil ja einer der Grundsätze des Kabelfernsehens lautet: Ein Koax-Kabel (d.h. geschirmt) für viele verschiedene Multiplexe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drahtfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nicht zu verwechseln mit der [[Telefonzeitung]] oder einer [[Elektroakustische Anlage|elektroakustischen Anlage]] (ELA), bezeichnet die leitungsgestützte Verteilung eines [[Rundfunk]]-[[Radioprogramm|Programms]] auf einer [[Langwelle]]n-[[Frequenz]] eines handelsüblichen [[Radio|Rundfunkempfängers]]. Historisch wurde zunächst das [[Telefonnetz]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drahtfunk Breitbandverstaerker R Roehren 780 327.jpg|mini|Drahtfunk-Breitbandverstärker mit [[Elektronenröhre|Röhren]] in einer Vermittlungsstelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drahtfunk Breitbandverstaerker Typenschild 600 94.jpg|mini|Typenschild vom obigen Drahtfunk-Breitbandverstärker mit Röhren]]&lt;br /&gt;
Die [[Amplitudenmodulation|amplitudenmodulierten]] Drahtfunkprogramme im Langwellen-, seltener im [[Mittelwelle]]nbereich, wurden in einer Kopfstation mittels [[Übertrager]] ([[Transformator]]en) ins Telefonnetz eingespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Empfangsgerät|Empfänger]] wird das Signal über eine [[Antennenweiche]] ausgekoppelt und dem Antenneneingang zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drahtfunk Anleitung1 403 583.jpg|mini|Anleitung für den behelfsmäßigen Empfang von Drahtfunk aus dem Jahr 1942]]&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] war der amplitudenmodulierte Drahtfunk in einigen Städten verbreitet. Es gab [[Bandpass|Weichen]] wie den DWt&amp;amp;nbsp;52 und den Umschalter DDa&amp;amp;nbsp;38, um mit dem [[Volksempfänger]] wie dem VE 301&amp;amp;nbsp;G&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rkk-museum.ru/vitr_all/713_e.shtml |titel=Showcase 7L. Cell 7-13 |werk=Walt Gromov’s Radio Museum |sprache=en |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Drahtfunk zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden in Berlin, im [[Reichsgau|Gau]] [[Hessen-Nassau]], im Ruhrgebiet und im Raum Emden Drahtfunksender betrieben, um die Bevölkerung vor den [[Luftkrieg|Angriffen]] feindlicher Flugzeuge zu warnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hajo von Cölln |url=https://www.maz-online.de/lokales/potsdam/potsdam-bombardierung-am-14-april-1945-oder-timeline-des-bombenangriffs-PKI2K5HPJNNCOOUFNCBY2NWRAY.html#Echobox=1681503141 |titel=Luftangriff am 14. April 1945: Das Protokoll der Bombennacht in Potsdam |werk=Märkische Allgemeine |datum=2023-04-14 |sprache=de |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die terrestrischen [[Rundfunksender]] wurden abgeschaltet, damit sie nicht von den feindlichen [[Bomber]]n zur [[Navigation]] mittels [[Funkpeilung]] geortet werden konnten. Der [[Reichssender Wien]] wies z.&amp;amp;nbsp;B. mit einem „Kuckucksruf“ auf die bevorstehende Abschaltung hin, danach war der Empfang nur über Drahtfunk möglich. Hierbei diente den Hörern ein &amp;#039;&amp;#039;Uhrticken&amp;#039;&amp;#039; als Pausenzeichen. Eine typische Ansage war: „Hier spricht der Drahtfunk. Wir geben eine Luftlagemeldung&amp;amp;nbsp;…“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=„Hier spricht der Drahtfunk&amp;amp;nbsp;…“ | Sammelwerk=[[Kleine Volks-Zeitung]] | Ort= | Datum=1944-07-25 |Seiten=4 |Online=[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=kvz&amp;amp;datum=19440725&amp;amp;seite=4 ANNO – AustriaN Newspapers Online] | Abruf=2020-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kriegsjahren wurden über den Drahtfunk der Deutschlandsender und das einheitliche Reichsrundfunkprogramm eingespeist. Die Reichspost stellte nach 1942 alle drei Kanäle in den Dienst der Luftwarnung und es wurde im gesamten Netz gesendet, um die Luftwarnungen zu verbreiten. Der Empfänger wurde mit einem Draht ans Telefon verbunden, wie es die nebenstehende Anleitung zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ordnete im Dezember 1945 das &amp;#039;&amp;#039;U.S. Headquarters Berlin&amp;#039;&amp;#039; in Ermangelung eigener Mittel- und Langwellensender im amerikanischen Sektor die Wiederaufnahme des Drahtfunks an, und der spätere &amp;#039;&amp;#039;[[RIAS]]&amp;#039;&amp;#039; begann unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;DIAS&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Drahtfunk im amerikanischen Sektor) seine Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm des Nordwestdeutschen Rundfunks lief auch in Hamburg, Kiel und Lübeck auf 250&amp;amp;nbsp;kHz, während das BFN-Programm (British Forces Network, britischer Soldatensender) auf 160&amp;amp;nbsp;kHz verbreitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Drahtfunk wurde in Westdeutschland am 30. Juni 1963 und in West-Berlin 1966 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweiz]] betrieb bis Anfang Januar 1998 ein Drahtfunknetz mit sechs Programmen ([[Telefonrundspruch|Schweizer Telefonrundspruch]]). Dieses im Langwellenbereich arbeitende System vertrug sich jedoch nicht mit den Oberwellen des ISDN, die die Signale des Telefonrundspruchs störten. Der Telefonrundspruch musste deshalb mit der Einführung von ISDN eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] waren über das Telefonnetz drei Programme per Drahtfunk (Langwelle) zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Italien]] wurde der [[Drahtfunk in Italien|Filodiffusione]] genannte Drahtfunk 1958 eingeführt, um eine Abdeckung des gesamten Landes zu ermöglichen. 2005 gab es noch ca. 300.000 Empfänger. Der Dienst wurde 2023 mit dem Abschalten der analogen Telefontechnik eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien und einigen britischen Kolonien wurde ein System namens &amp;#039;&amp;#039;Rediffusion&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Es unterschied sich von den auf dem Telefonnetz basierenden Systemen unter anderem dadurch, dass dedizierte mehradrige Leitungen verwendet wurden, wobei jeweils ein Adernpaar ein Programm führte. Ab 1928 wurden Radioprogramme übertragen. Bereits in der Frühzeit des Fernsehens, in den 1930er Jahren, kamen Fernsehprogramme hinzu. Auch dabei wurde ein Adernpaar für jeweils ein Fernsehprogramm verwendet. Auf der Empfangsseite erfolgte die Programmauswahl durch einen manuellen Umschalter zwischen den Adernpaaren, mit dem das gewünschte Radio- oder Fernsehprogramm ausgewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rediffusion.info/History/ &amp;#039;&amp;#039;Events highlighting Rediffusion’s involvment in the development of Cable Television and the manufacture of TV Receivers in the UK.&amp;#039;&amp;#039;] Rediffusion.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rediffusion.london/a-short-history A brief history of Rediffusion and BET.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgänger Telefonzeitung ==&lt;br /&gt;
In [[Ungarn]] etablierte der Ingenieur [[Tivadar Puskás]] Ende des 19. Jahrhunderts ein letztlich kommerziell erfolgreiches (ähnlich dem heutigen [[Pay-Radio]]) Drahtfunksystem in [[Budapest]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Telefon  Hírmondó&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;Telefonischer (Vor-)Bote&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- wörtlich: Hírmondó=Vorbote --&amp;gt;), startete 1893 schon 26 Jahre vor der ersten regelmäßigen drahtlosen Ausstrahlung von Programmen durch [[Hanso Schotanus à Steringa Idzerda]] und wurde zwischen 1924 und 1930 wieder eingestellt. Die maximale Leitungslänge in Budapest betrug etwa 1200&amp;amp;nbsp;km mit 9107 Teilnehmern. Für seine Verdienste wurde Tivadar Puskás mit einer Büste in der Eingangshalle der [[Internationale Fernmeldeunion|Internationalen Fernmeldeunion]] in [[Genf]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Funkschau |Band=17. Jahrgang |Nummer=September/Oktober 1944 |Verlag=Funkschau-Verlag |Ort=München |Datum= |Online=https://www.radiomuseum.org/forumdata/users/5100/file/FS_17Jg_09_10_44_1v1_v10.pdf |Format=PDF |KBytes=2579 |Abruf=2023-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.welt-der-alten-radios.de/technik-2-drahtfunk-36.html Wumpus Welt der alten Radios]&lt;br /&gt;
* [https://www.radiomuseum.org/ Radiomuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4614437-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabelnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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