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	<title>Dowty-Retarder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:58:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dowty-Retarder&amp;diff=2339779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2025-04-13T08:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dowty-Retarder1.JPG|miniatur|Dowty-Retarder mit Rad]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dowty-Retarder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kolbenkleinbremse&amp;#039;&amp;#039;) werden ortsfest montierte [[Bremse (Eisenbahn)|Bremselemente]] im [[Gleis]] bezeichnet, die darüberfahrende [[Güterwagen]] auf eine festgelegte [[Beharrungsgeschwindigkeit]] herabbremsen. Namensgebend für diese Art von [[Gleisbremse]] war der Entwickler [[George Dowty]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;dowty&amp;quot;&amp;gt;vgl. dazu auch [[:en:Dowty Group]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der diese Bauart in den 1960er Jahren entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dowties.com/ |titel=Ultra Railway Products |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111003003227/http://dowties.com/ |archiv-datum=2011-10-03 |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;Ultra Dynamics&amp;#039;&amp;#039; |sprache=englisch |zugriff=2011-06-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dowty-Retarder Wien Zvbf.jpg|miniatur|Dowty-Retarder in der Richtungsgruppe am [[Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering]]]]&lt;br /&gt;
Jeder einzelne Retarder besteht aus einem kleinen mit [[Hydrauliköl]] gefüllten Zylinder, in dem sich der [[Hydraulikzylinder|Bremskolben]] bewegt. Die Auslösung der Bremse erfolgt durch den [[Spurkranz]] des darüber rollenden Rades und ist ähnlich wie bei einer [[Gleisbremse#Gefälleausgleichsbremsen|Schraubenbremse]] geschwindigkeitsabhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pachl280&amp;quot;&amp;gt;[[Jörn Pachl]]: &amp;#039;&amp;#039;Systemtechnik des Schienenverkehrs&amp;#039;&amp;#039;, Bahnbetrieb planen, steuern und sichern, Wiesbaden: [[Vieweg+Teubner Verlag|Vieweg+Teubner]] 2003, ISBN 978-3-8351-0191-3, S.&amp;amp;nbsp;280&amp;lt;/ref&amp;gt; Die voreingestellte Ansprechgeschwindigkeit bestimmt durch kontrolliertes Entweichen des Öls über kleine oder große Bohrungen die Dämpfung des Kolbens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nrbf&amp;quot;&amp;gt;DB Cargo Niederlassung Nürnberg, DB Museum Nürnberg, Geschichte Für Alle e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rangierbahnhof Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg: Sandberg Verlag 2003, ISBN 3-930699-36-2, S.&amp;amp;nbsp;49&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch führt jeder einzelne Retarder selbsttätig und ohne äußere Energiezufuhr einen Arbeits- oder einen Leerhub aus. Da jeder einzelne Bremsstempel nur eine feste Bremsarbeit verrichten kann (je nach Bauweise bis etwa 1,4&amp;amp;nbsp;kJ), müssen diese über die gesamte Verzögerungsstrecke angeordnet werden. Zum Vermeiden von Beschädigungen dürfen die Retarder nur mit einer maximalen Geschwindigkeit von rund 10&amp;amp;nbsp;km/h befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Abschalten der Bremswirkung für schlechtlaufende Wagen oder [[Rangierfahrt]]en zu ermöglichen, können die Retarder auf Balken zusammengefasst werden, die sich [[Lichtraumprofil|profilfrei]] abklappen lassen. Alternativ kann auch eine Gruppe von Kolbengleisbremsen durch eine gemeinsame Absenkvorrichtung in den inaktiven Zustand gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung des Dowty-Retarders ist der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dowty-Booster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der durch eine aktive Steuerung auch ein Beschleunigen erlaubt. Unmittelbar nach dem Passieren des Rades wird der Stempel hydraulisch gehoben und dadurch das Rad angeschoben. Vereinzelt wird diese Variante genutzt, um den [[Ablaufberg]] niedriger auszuführen und Probleme mit [[Äquivalente Konizität|schlechtlaufenden]] Wagen zu vermeiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pachl280&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Dowty-Retarder werden unter anderem in [[Rangierbahnhof|Rangierbahnhöfen]] mit freiem Ablauf als [[Gleisbremse#Gefälleausgleichsbremsen|Gefälleausgleichsbremsen]] eingesetzt. Beispielsweise dienen sie im [[Nürnberg Rangierbahnhof|Nürnberger Rangierbahnhof]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;nrbf&amp;quot; /&amp;gt; dazu, ablaufende Wagen in den [[Richtungsgleis]]en selbsttätig auf 1&amp;amp;nbsp;m/s (3,6&amp;amp;nbsp;km/h) abzubremsen. Mit dieser Geschwindigkeit laufen neu hinzukommende Wagen auf schon bereitstehende, ohne Wagen oder Ladung zu beschädigen. In Österreich wird das System am Hauptberg des [[Zentralverschiebebahnhof_Wien-Kledering#Hauptabrollberg|Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering]] und im [[Verschiebebahnhof|Großverschiebebahnhof]] Villach-Süd im gesamten [[Rangierbahnhof#Bauweise, Rangiertechnik und Betrieb|Verteilbereich]] flächendeckend zur einheitlichen Geschwindigkeitsführung für alle Wagengruppen unabhängig ihrer Laufeigenschaften eingesetzt. Museal sind Retarder als Exponate im [[Schauplatz Eisenbahn]] in [[Chemnitz-Hilbersdorf]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugbremse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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