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	<title>Dow Chemical - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dow_Chemical&amp;diff=231829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WirtschaftswunderD: Siehe auch ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-20T15:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe auch ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den 1897 gegründeten US-amerikanischen Konzern. Das Unternehmen ist nicht identisch mit der [[Dow, Inc.]], dem Spin-Off von &amp;#039;&amp;#039;DowDuPont&amp;#039;&amp;#039; (heute [[DuPont de Nemours]]).}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = The Dow Chemical Company&lt;br /&gt;
| Logo             = Dow Chemical logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1897&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2017&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Fusion&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Midland (Michigan)|Midland]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Jim Fitterling]] ([[CEO]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar16&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3VybD1hSFIwY0RvdkwyRndhUzUwWlc1cmQybDZZWEprTG1OdmJTOWtiM2R1Ykc5aFpDNXdhSEEvWVdOMGFXOXVQVkJFUmlacGNHRm5aVDB4TVRNM05EWXlNaVp6ZFdKemFXUTlOVGM9JnR5cGU9MiZmbj1UaGVEb3dDaGVtaWNhbENvbXBhbnlfMTBLXzIwMTcwMjA5LnBkZg== |text=&amp;#039;&amp;#039;Dow Chemical 2016 Form 10-K Report&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=}}, abgerufen am 14. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 56.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 48,2 Mrd. [[USD]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2021-12-23&lt;br /&gt;
| Branche          = Chemie&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.dow.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Dow Chemical Company&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Dow Chemical&amp;#039;&amp;#039;, war ein international tätiges Chemieunternehmen mit Sitz in [[Midland (Michigan)|Midland]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und am Umsatz gemessen der zweitgrößte Chemiekonzern der Welt (nach [[BASF]]). 2017 fusionierte es mit [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] zu [[DuPont de Nemours|DowDuPont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Dow Chemical Company wurde im Jahr 1897 von [[Herbert Henry Dow]] gegründet, um [[Chloride]] und [[Bromide]] aus [[Sole]]lagerstätten unterhalb von Midland in Michigan herzustellen. Die ersten Produkte des Unternehmens waren Bromide und [[Bleichmittel]]. Schon früh begann Dow Chemical seine Produktpalette zu erweitern. Innerhalb von zwanzig Jahren wurde Dow Chemical zu einem der größten Produzenten von [[Chemikalien]] für die Landwirtschaft, natürlichem [[Chlor]], [[Phenol]] und anderen [[Farbstoff]]en und [[Magnesium]] in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren begann Dow Chemical mit der Produktion von Polymeren. Dies wurde bald zu einem der größten Geschäftsbereiche des Unternehmens. Die ersten Kunststoffprodukte waren [[Cellulose|Ethylcellulose]] (1935) und Polystyrol (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1930 errichtete Dow die erste Fabrik, um Magnesium aus [[Meerwasser]] statt aus unterirdischer Salzlauge herzustellen. Dieses Geschäft wuchs stark, weil im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Magnesium für die Herstellung von Leichtbauteilen für Kampfflugzeuge wichtig wurde. Aus diesem Grund wurde Dow zu einem „kriegswichtigen“ Unternehmen. Auch während des Krieges begannen Dow und Corning ihr [[Joint Venture]] [[Dow Corning]], um [[Silikone]] für militärische und später auch zivile Zwecke herzustellen. Im Jahr 1942 eröffnete Dow seine erste Fabrik in Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit expandierte Dow auch ins Ausland, die erste Fabrik außerhalb Nordamerikas wurde 1952 in Japan eröffnet. Basierend auf der eigenen gut gehenden Kunststoffproduktion konnte das Unternehmen 1953 in das Konsumgütergeschäft einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kauf von [[Union Carbide]] im Jahre 2001 erweiterte das Unternehmen seine Produktpalette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ca. 2005 war das Unternehmen bestrebt, seinen Schwerpunkt von der Herstellung basischemischer Erzeugnisse zu hochwertigeren Spezialprodukten zu verlagern. Dies sollte nachhaltig zu größerer betrieblicher Wertschöpfung und zur größeren Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen führen. Im Rahmen dieser Neuausrichtung erfolgten seit ca. 2006 Veräußerungen von eigenen Geschäftsbereichen, wie auch Übernahmen von Spezialchemieunternehmen oder [[Akquise|Akquisitionen]] einzelner Geschäftsbereiche anderer Konzerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1943 bis zum 1. Juni 2016, als Dow Chemical 100 Prozent der Anteile übernahm, war [[Dow Corning]] ein [[Joint Venture|Joint-Venture]]-Unternehmen zwischen Dow Chemical und [[Corning (Unternehmen)|Corning Inc.]], ein Spezialist in der [[Silizium]]- und [[Silikon]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;chemie mit weltweit etwa 10.000 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 2010 gab Dow eine auf zehn Jahre angelegte fördernde Partnerschaft mit dem [[Internationales Olympisches Komitee|Olympischen Komitee]] bekannt, beginnend mit den [[Olympische Sommerspiele 2012|XXX. Olympischen Spielen]] 2012 in London.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://news.dow.com/dow_news/corporate/2010/20100716a.htm |title=Dow becomes Worldwide Olympic Partner |publisher=The Dow Chemical Company |date=2010-07-16 |accessdate=2010-07-16 |language=en |archiveurl=https://web.archive.org/web/20100731165232/http://news.dow.com/dow_news/corporate/2010/20100716a.htm |archivedate=2010-07-31 |url-status=live |archivebot=2023-12-14 11:32:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Juli 2011 gab der Mineralölkonzern [[Saudi Aramco]] eine Beteiligung von Dow (35 %) bei der Gründung des gemeinsamen Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;[[Sadara Chemical Company]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Saudi-Arabien|saudi-arabischen]] Ölhafen [[al-Dschubail]] bekannt. Im Industriekomplex &amp;#039;&amp;#039;Jubail 2&amp;#039;&amp;#039; sollten bis 2016 die weltgrößten petrochemischen Produktionsanlagen für Basischemikalien der Kunststoffchemie errichtet werden. Das Investitionsvolumen sollte rund 12 Mrd. US-Dollar betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chemweek&amp;#039;s Business Daily&amp;#039;&amp;#039;, vom 25. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Komplex soll die weltgrößten [[Chloralkali-Elektrolyse]]anlagen und Ammoniakherstellung nach dem [[Haber-Bosch-Verfahren]] von [[ThyssenKrupp Uhde|Uhde]] (daneben 0,38 Mrd. US-Dollar Investment von [[Linde AG|Linde]]) beinhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.the-linde-group.com/en/news_and_media/press_releases/news_20130822.html Linde 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thyssenkrupp.com/de/presse/art_detail.html%26eid%3Dtk_pnid821 |wayback=20160402111743 |text=Thyssen-Krupp Presse-Mitteilung, 5. Mai 2003  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Typische Produkte sind Bisisocyanate ([[Toluol-2,4-diisocyanat|TDI]] und [[Methylendiphenylisocyanate|MDI]]) und Ethylen- sowie Propylenglycolkondensate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Präsentation des SADARA-Projekts |url=http://www.kacstpetrochem.org/2013/en/images/speakers/pdf/Al-Labban.pdf |wayback=20150403111949}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Lage: {{Coordinate|NS=26/55/49.5/N|EW=49/28/14.7/E|type=landmark|dim=30000|text=ICON2|name=Sadara|region=SA}})&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dow.com/investors/events/Events.aspx?file=45 Sadara-Projekt 2014].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Juli 2011 gab Dow bekannt, das gesamte Geschäftssegment [[Polypropylen]] an das [[Brasilien|brasilianische]] Unternehmen [[Braskem]] zu verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chemweek&amp;#039;s Business Daily&amp;#039;&amp;#039;, vom 29. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörten auch der deutsche Standort [[Wesseling]] und Teile der Produktion in [[Schkopau]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KunststoffWeb&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 2013 war Dow über Sadara in al-Dschubail an der dortigen weltgrößten Butanol-Produktionsanlage beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&amp;amp;contentid=20130624171050 SaBuCo to build world’s largest butanol plant: 330.000 jato Butanol, 11.000 jato i-Butanol]. - {{Webarchiv | url=http://sadara.com/en/files/Sadara_Press_Release_re_Saudi_Butanol_Company-English_230613.pdf | wayback=20140502163436 | text=SaBuCo}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neu gegründete Firma SaBuCo stellte [[Butanol]] und [[Isobutanol]] her. Im Mai 2015 veräußerte Dow sein weltweites Geschäft der Epoxidchemie und chlorierter Lösemittel, sowie die US-amerikanischen Teile seines Chlor-Alkali-Geschäftes, an die [[Olin Corporation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 2015 gaben [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] und Dow Chemical bekannt, unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;DowDuPont&amp;#039;&amp;#039; fusionieren zu wollen und anschließend das Gemeinschaftsunternehmen in jeweils einzelne börsennotierte Unternehmen für Agrarchemikalien (20 Mrd. Euro Umsatz), Spezialchemikalien (10 Mrd. Euro Umsatz) und für Kunststoffe (50 Mrd. Euro Umsatz) aufzuspalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;equals&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dowdupontunlockingvalue.com/wp-content/uploads/2015/12/Press-Release.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;DuPont and Dow to combine in Merger of Equals&amp;#039;&amp;#039; |werk=Press Release |hrsg=Dow and DuPont |datum=2015-12-11 |format=PDF |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151215140654/http://www.dowdupontunlockingvalue.com/wp-content/uploads/2015/12/Press-Release.pdf |archiv-datum=2015-12-15 |zugriff=2015-12-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dow.com/en-us/news/press-releases/dowdupont-merger-successfully-completed |text=&amp;#039;&amp;#039;DowDuPont Merger Successfully Completed&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170911071221 |archiv-bot=}}, auf www.dow.com, abgerufen am 10. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fusion war ein reiner Aktientausch,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Aktientausch bei [[I.G. Farben#I. G. Farbenindustrie AG|IG-Farben]]-Zusammenschluss Dezember 1925. - [http://www.finanzen.net/aktien/Dow_Chemical-Aktie Dow-Aktien Historie] – [http://www.finanzen.net/aktien/DuPont-Aktie DuPont-Aktien Historie].&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Dow-Aktie entsprach dabei 1,000, eine DuPont-Aktie 1,282 neuen Aktien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/chemie-dow-chemical-und-dupont-formen-dowdupont-a-1067372.html Manager-Magazin].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Dezember 2015 gab Dow bekannt, für 4,8 Mrd. US-Dollar den 50-%-Anteil von Corning am Gemeinschaftsunternehmen [[Dow Corning]] zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fusion wurde am 1. September 2017 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
Dow betrieb 201 Produktionsstätten und andere Niederlassungen in 35 Ländern, davon 73 in den USA. In Europa befanden sich 54 Standorte, in Asien 40 und 28 in Latein- und Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Standort des Konzerns in den USA lag im Raum [[Houston]]/[[Freeport (Texas)]]. Weitere wichtige US-Werke lagen in [[Texas City]], [[Plaquemine]] ([[Louisiana]]), [[Louisville (Kentucky)]], [[Midland (Michigan)]]. In [[Kanada]] lag zudem ein Werk bei [[Fort Saskatchewan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten europäischen Werke lagen in [[Terneuzen]], [[Tarragona]], [[Schkopau]], [[Stade]] und in [[Bomlitz (Gemeinde)|Bomlitz]]. Insgesamt beschäftigte Dow in Europa im Jahr 2011 etwa 12.000 Mitarbeiter, dabei war &amp;#039;&amp;#039;Dow Deutschland&amp;#039;&amp;#039; mit etwa 5000 Mitarbeitern die größte Auslandsniederlassung des Konzerns. Die Deutschlandzentrale befand sich in [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere große Produktionsstätten lagen bei [[Porto de Aratu|Aratu]] in [[Brasilien]], [[Bahía Blanca]] in [[Argentinien]], [[Industriegebiet Map Ta Phut|Map Ta Phut]] in [[Thailand]] und [[al-Dschubail]] in [[Saudi-Arabien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Dow Chemical war der weltweit größte Produzent von [[Kunststoff]]en und von [[Synthetischer Kautschuk|synthetischem Kautschuk]] und ebenso der größte Hersteller der Grundchemikalien [[Chlor]] und [[Natronlauge]], [[Propylenoxid]], [[Ethylenoxid]] und [[Methylcellulose]] sowie von einigen [[Acrylsäure|Acrylaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Markenname war Dow im Konsumentenbereich nur wenig bekannt, da das Unternehmen hauptsächlich Zulieferer für die [[Konsumgüterindustrie]] war. In den USA waren diverse Reinigungsmittel von Dow Chemical erhältlich, ebenso [[Frostschutzmittel]]. Allgemein bekannt ist der von Dow entwickelte, meist rot markierte &amp;#039;&amp;#039;Ziploc&amp;#039;&amp;#039;-Verschlussstreifen für Plastiktüten, das Geschäft mit diesem wurde aber an [[S. C. Johnson &amp;amp; Son]] verkauft. Im deutschsprachigen Raum waren vor allem [[Baustoff]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;produkte bekannt, so z.&amp;amp;nbsp;B. die meist hellblauen [[Polystyrol|Styrofoam]]-[[Wärmedämmung|Isolierplatten]] mit dem Dow-Logo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsstruktur ==&lt;br /&gt;
Dow unterhielt fünf Geschäftsbereiche:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Geschäftsbericht 2014 |url=http://www.dow.com/~/media/DowCom/Corporate/PDF/investor-relations/2014-Dow-Annual-Report-with-10K.ashx?la=en-US |wayback=20151215142721}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Performance Materials ===&lt;br /&gt;
Dieser Bereich machte rund 25 % des Konzernumsatzes aus. Davon wurden die meisten Produkte im [[Automobilbau]] und im [[Hochbau|Bauwesen]] eingesetzt. Einen großen Anteil hieran hatten [[Epoxidharz]]e, [[Polyurethane]], [[Amine]], [[Chlororganische Verbindungen]] und [[Acrylate]]. Neben Kunststoffen auf [[Petrochemie|petrochemischer]] Basis arbeitete Dow Zusammen mit [[Cargill]] Inc. auch an der Herstellung alternativer Kunststoffe auf Basis [[Nachwachsende Rohstoffe|nachwachsender Rohstoffe]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Polylactat]] (PLA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.allbusiness.com/manufacturing/plastics-rubber-products-manufacturing/171507-1.html | wayback=20090204080644 | text=&amp;#039;&amp;#039;Plastics Technology&amp;#039;&amp;#039;, Jan. 2002: „Cargill Dow PLA plant starts up.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Advanced Materials ===&lt;br /&gt;
Diese Produktgruppe machte etwa 20 % des Umsatzes aus und war eng mit dem Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Performance Materials&amp;#039;&amp;#039; verflochten. Denn hier fanden sich hauptsächlich spezielle Materialien und Vorprodukte für die [[Wasseraufbereitung]], wie [[Ionentauscher]]harze und [[Membrantechnik|Membranen]], sowie Hilfsstoffe und -materialien für die [[Pharmaindustrie]], Klebstoffe, Spezialpapiere, Produkte auf [[Naturkautschuk|Kautschukbasis]], Farben, Lacke und Beschichtungssysteme für [[Elektrotechnik|elektrotechnische]] Anwendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agricultural Sciences ===&lt;br /&gt;
Der [[agroindustrie]]lle Geschäftsbereich trug ca. 10 % zum Konzernumsatz bei. Zu ihm gehörte die Herstellung von [[Insektizid]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Chlorpyrifos|Lorsban®]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Herbizid]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Aminopyralid|Milestone®]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fungizid]]en. Dow war auch auf dem Gebiet der [[Gentechnisch veränderter Organismus|genetisch modifizierten]] Nutzpflanzen bzw. [[Saatgut]]es tätig. &amp;#039;&amp;#039;Dow AgroSciences&amp;#039;&amp;#039; vertrieb Saatgut unter verschiedenen Markennamen: &amp;#039;&amp;#039;Mycogen®&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Website [http://www.mycogen.com/ &amp;#039;&amp;#039;Mycogen.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 20. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Mais]], [[Sonnenblume]]n, [[Luzerne]] und [[Hirse]]), &amp;#039;&amp;#039;Atlas®&amp;#039;&amp;#039; ([[Soja]]) und &amp;#039;&amp;#039;PhytoGen®&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Website [https://www.dowagro.com/phytogen/ &amp;#039;&amp;#039;PhytoGen.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 20. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Baumwolle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Performance Plastics ===&lt;br /&gt;
Kunststoffe machten etwa 24 % des Umsatzes aus. Sie basierten hauptsächlich auf [[Polyethylen]] und anderen [[Polyolefine]]n sowie [[Polystyrol]]. Im Endverbraucherbereich sind diese Stoffe im Wesentlichen als Verpackungsmaterial bekannt, so z.&amp;amp;nbsp;B. auch das [[Polyethylenterephthalat]] (PET), aus dem Getränkeflaschen gefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feedstocks and Energy ===&lt;br /&gt;
Dieser Geschäftsbereich machte 20 % des Umsatzes aus, obwohl etwa 84 % der Grundstoffe zur internen Verarbeitung erzeugt und eingesetzt wurden, um die genannten [[Wertschöpfungskette|höherwertigen]] Spezialprodukte zu erzeugen. Hauptsächliche Produktgruppen waren [[Glycole]], [[Chlor]] und [[Natronlauge]], [[Vinylgruppe|Vinylverbindungen]], [[Ethylenoxid]] und [[Propylenoxid]] und [[Polyurethan]]e. Zudem fanden in diesem Bereich die Beschaffung, Erzeugung und Vertrieb der wichtigsten [[Petrochemie|petrochemischen]] Grundstoffe und [[Energieträger]] statt. Dies waren [[Ethylen]], [[Propylen]], [[1,3-Butadien]], [[Benzol]] und [[Styrol]], dazu kommen [[Erdgas]], [[Wasserstoff]] und [[elektrische Energie]]. Dow betrieb an einigen großen Standorten auch eigene Kraftwerke zur Selbstversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dow im deutschsprachigen Raum ==&lt;br /&gt;
Dow Chemical war in Deutschland seit 1959 vertreten. In den 1960er Jahren wurden zunächst Vertriebsniederlassungen gegründet, ausgehend von der damaligen Hauptverwaltung in [[Frankfurt am Main]]. Ab Anfang der 1970er Jahre erfolgte der Aufbau eigener Produktionsstandorte hauptsächlich in [[Stade]] und bei [[Rheinmünster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übernahme von [[Union Carbide]] und im Zuge der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] durch den Erwerb von weiten Teilen der [[Buna-Werke]] und der [[Kombinat „Otto Grotewohl“ Böhlen|Olefinwerke Böhlen]] (siehe [[Dow Olefinverbund]]) wuchs die Zahl der deutschen Mitarbeiter bis 2006 auf etwa 4.000 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2007 gab Dow Chemical den Erwerb der [[Wolff Walsrode]] AG bekannt. Diese war seit 1974 im Besitz der [[Bayer AG|Bayer]] AG. Das Unternehmen wurde im Zuge der Übernahme als so genannte &amp;#039;&amp;#039;Business Unit [[Dow Wolff Cellulosics]]&amp;#039;&amp;#039; in den Konzern integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern beschäftigte in Deutschland 2016 rund 5.000 Angestellte an etwa zehn Produktionsstandorten, die größeren darunter lagen im &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsches Chemiedreieck|mitteldeutschen Chemiedreieck]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Bitterfeld]], [[Schkopau]], [[Leuna]] und [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]], sowie in [[Stade]], [[Bomlitz (Gemeinde)|Bomlitz]] und [[Rheinmünster]] (unterhalb [[Greffern]]). Nur wenig den [[Rhein]] aufwärts hatte es oberhalb von [[Drusenheim]], der Gemeinde direkt gegenüber auf der anderen Flussseite im [[Elsass]], ebenfalls ein Werk in [[Frankreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dow.com/facilities/europe/france/index.htm | wayback=20101114183649 | text=Dow Standorte Frankreich – Drusenheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere kleinere Standorte in Deutschland waren in [[Ahlen]] und [[Wiesbaden]], dort war auch die Deutschland-Zentrale beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] betrieb Dow keine Produktion, unterhielt aber eine Vertriebsniederlassung in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] befand sich in [[Horgen]] nahe [[Zürich]] die europäische Verwaltungszentrale sowie einige Forschungseinrichtungen des Konzerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
* Zur Zeit des [[Vietnamkrieg]]es stellten Dow Chemical und [[Monsanto]] das [[Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane|dioxinhaltige]] [[Entlaubungsmittel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Agent Orange]]&amp;#039;&amp;#039; her, durch dessen Einsatz tausende Vietnamesen und auch amerikanische Soldaten gesundheitlich geschädigt wurden. Bis heute kommt es zu einem vermehrten Auftreten von Schwangerschaftsschäden und Fehlbildungen unter der betroffenen Bevölkerung. Ein Schadensersatzprozess scheiterte 2006 in Vietnam, da ein wissenschaftlicher Nachweis des Zusammenhangs zwischen den Gesundheitsschäden und Agent Orange nicht erbracht werden konnte. Die Unternehmen lehnten die Übernahme der Verantwortung mit der Begründung ab, dass der Einsatz durch das US-Militär außerhalb ihrer Einflussnahme lag.&lt;br /&gt;
* In den 1960er-Jahren stellte Dow Chemical [[Napalm]] für das US-Militär her. Eingesetzt wurde diese Waffe unter anderem im Vietnamkrieg. Im Zuge dessen gab es Proteste amerikanischer Studierender gegen die Personalwerbung von Dow an den Universitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeit.de/1968/11/geld-verdienen-mit-napalm/komplettansicht |werk=[[Die Zeit]] |titel=Geld verdienen mit Napalm... |titelerg=Wie Dow Chemical ihr Ansehen aufs Spiel setzt |datum=1968-03-15 |zugriff=2017-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Union Carbide, ein Unternehmen, das am 6. Februar 2001 von Dow Chemical erworben wurde, ist mit dem so genannten [[Bhopalunglück]] vom 3. Dezember 1984 für den folgenreichsten Industrieunfall der Geschichte verantwortlich. Hierbei starben durch Freisetzung einer großen Menge [[Methylisocyanat]] in die Luft mittel- und unmittelbar nach dem Unfall etwa 20.000 Menschen, weitere 150.000 bis 600.000 Menschen trugen teils schwere chronische Schäden davon. Dow Chemical steht bis heute unter der Kritik, diese Personen immer noch nicht ausreichend entschädigt zu haben. Dafür erhielt das Unternehmen den „[[Public Eye Award]]“. Zudem fühlt sich das Unternehmen nicht für die Sanierung des Fabrikgeländes zuständig.&lt;br /&gt;
* Mit Bezug auf das Bhopal-Unglück kam es im Juli 2008 in [[Pune]] zu gewaltsamen Protesten von Anwohnern gegen den Konzern. Dabei wurde die Baustelle eines neuen weltweiten Forschungszentrums in [[Chakan|Mumbai]] in Brand gesetzt und schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
* Durch Einleitung von Abwässern in den [[Tittabawassee River]] in Michigan, der in den [[Saginaw River]] mündet, sind beide Flüsse mit Dioxinen schwer belastet. Dieses Problem wurde im November 2006 aufgedeckt. In den Abwässern der Produktionsanlagen von Dow Chemical in Midland fanden sich erhöhte Gehalte an [[Dioxine|polychlorierten Dibenzodioxinen]], die damit im Zusammenhang zu stehen scheinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;barringer2&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|last=Barringer|first=Felicity|title=E.P.A. and Dow in Talks on Dioxin Cleanup at Main Factory|work=The New York Times|date=2007-07-04|url=http://www.nytimes.com/2007/07/04/us/04dioxin.html |language=en |accessdate=2008-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Blut von Menschen, die öfter Fisch aus dem Tittabawassee River aßen, enthielt höhere Dioxingehalte als üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;barringer2&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen Juli 2007 und November 2008, schloss Dow Chemical einen Vergleich mit den zuständigen US-Behörden (u. a. [[Environmental Protection Agency]]) zur Entfernung von dioxinkontaminierten Sedimenten der betroffenen Gewässer&amp;lt;ref name=&amp;quot;barringer&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|last=Barringer|first=Felicity|title=Michigan: Dioxin Deal|work=The New York Times|url=http://www.nytimes.com/2007/07/18/us/18brfs-dioxin.html|date=2007-07-18 |language=en |accessdate=2008-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zur Gründung einer Stiftung für die Lösung dieser Umweltprobleme im betreffenden Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ourmidland.com/news/article/Superfund-Alternative-Site-possible-on-6984084.php |titel=Superfund Alternative Site possible on Tittabawassee |werk=Midland Daily News |autor=Tony Lascari |sprache=en |datum=2008-11-10 |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008 wurde Dow Chemical in die Top 4 des [[Toxic 100 Index]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
* 2010 gab es einen Fernsehbericht in der Reihe „die Story“ vom [[Westdeutscher Rundfunk|Westdeutschen Rundfunk]], in dem behauptet wird, das Unternehmen importiere weiterhin den gesundheitsschädlichen und verbotenen Asbest [[Chrysotil]] mit einer Ausnahmegenehmigung nach Europa. Die Zellen von [[Chloralkalielektrolyse]]-Anlagen beinhalten diesen Stoff. Eine versprochene Stellungnahme hierzu habe das Unternehmen bis heute nicht abgegeben. Die Bundesregierung bestätigte aufgrund einer [[Kleine Anfrage|kleinen Anfrage]] von [[Bündnis 90/Die Grünen]] die genehmigte Einfuhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;btag-dr17/1885&amp;quot;&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701885.pdf Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage mehrerer Abgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Asbestimport durch Dow Chemical] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Deutscher Bundestag, 26. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017 wurde Dow Chemical vorgeworfen, die Daten für die Risikoprüfung ihrer gentechnisch veränderten [[Herbizidresistente Sojabohne|Sojabohne]] manipuliert zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bio-markt.info/kurzmeldungen/testbiotech-hat-hinweise-fuer-manipulation-der-risikopruefungen-von-gen-soja.html &amp;#039;&amp;#039;Testbiotech hat Hinweise für Manipulation der Risikoprüfungen von Gen-Soja&amp;#039;&amp;#039;] In: bio-markt.info, 25. Dezember 2016, abgerufen am 26. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die [[Chlor-Alkali-Elektrolyse|Elektrolyse]]-Anlagen des Dow-Werkes in Stade waren nach der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] der größte Einzelverbraucher von elektrischer Energie in Deutschland und waren mit rund 15 % der gesamten europäischen Chlorproduktion der größte Hersteller in der EU.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=http://www.eurochlor.org/europeanchlorineindustry&lt;br /&gt;
|title=Chlorine Industry Review 2008–2009&lt;br /&gt;
|publisher=[[Euro Chlor]] ([[CEFIC]])&lt;br /&gt;
|date=2010-01-31 |language=en &lt;br /&gt;
|accessdate=2010-07-20&lt;br /&gt;
|archiveurl = https://web.archive.org/web/20110718032849/http://www.eurochlor.org/europeanchlorineindustry&lt;br /&gt;
| archivedate = 2011-07-18&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu deren Versorgung mit Strom stand ein Drittel der Leistung des [[AKW Stade|Atomkraftwerks Stade]] zur Verfügung. Auf dem Firmengelände in Stade war seit Juli&amp;amp;nbsp;2014 ein [[Steinkohlekraftwerk]] mit einer Leistung von 1.000&amp;amp;nbsp;[[Megawatt]] geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Umweltverbaende-klagen-gegen-Bau-von-Kohlekraftwerk,kohlekraftwerk120.html |titel=Umweltverbände klagen gegen Bau von Kohlekraftwerk |werk=ndr.de |datum=2015-10-22 |zugriff=2017-09-29 | format= | sprache= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Kohlekraftwerk-in-Stade-darf-gebaut-werden,stade718.html |titel=Kohlekraftwerk in Stade darf gebaut werden |werk=ndr.de |datum=2017-09-28 |zugriff=2017-09-29 | format= | sprache= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Versorgung mit [[Natriumchlorid|Salzlösung]] über Rohrleitung betrieb Dow seit 1970 im 27 Kilometer entfernten [[Ohrensen]] Europas größtes [[Sole|Aussolungsbergwerk]]. Die größte dabei betriebene [[Kaverne]] hatte ein Volumen von etwa 5 Mio. m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls am Verbundstandort in Stade betrieb Dow auch eine biologische Kläranlage, deren Kapazität betrug etwa 850.000 [[Einwohnergleichwert]]e, das entsprach ungefähr der von der Stadt [[Essen]] benötigten Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dow Jones Composite Average]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dow Chemical Company|Dow Chemical}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dow.com/ The Dow Chemical Company] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://finance.yahoo.com/q?s=DOW Dow Chemical Financial News from Yahoo] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=129862-8|LCCN=n79075511|VIAF=146518460|REMARK=Dublette {{GND|16296091-8}}.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Michigan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Basischemikalien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Polymeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Midland (Michigan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dow Chemical| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Vereinigte Staaten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WirtschaftswunderD</name></author>
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