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	<title>Doves Press - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:58:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doves_Press&amp;diff=968495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-30T15:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Doves Press Bible.jpg|mini|Titelblatt &amp;#039;&amp;#039;The English Bible&amp;#039;&amp;#039; (1903–1905)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der bedeutendsten englischen [[Privatpresse]]n. Sie wurde im Jahre 1900 von [[Emery Walker]] und [[Thomas James Cobden-Sanderson]] im Londoner Stadtbezirk [[London Borough of Hammersmith and Fulham|Hammersmith]] gegründet und bestand bis 1916. Ihre Gründung und buchkünstlerischen Leistungen stehen im engen Zusammenhang mit [[William Morris]], der englischen Buchkunstreform, der [[Arts &amp;amp; Crafts|Arts-&amp;amp;-Crafts]]-Bewegung und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Private Press Movement]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Bücher der Presse waren richtungweisend in ihrer typographischen Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit von Walker und Cobden-Sanderson endete im Jahre 1909 auf Grund von Meinungsverschiedenheiten. Beide vertraten unterschiedliche theoretische Auffassungen bei der gestalterischen Umsetzung ihrer gedruckten Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cobden-Sanderson hatte nach dem Theologie- und Jurastudium im Jahre 1884 eine Buchbinderlehre abgeschlossen und 1893 die &amp;#039;&amp;#039;Doves Bindery&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Erst fünf Jahre später entschloss er sich zur Gründung einer eigenen Presse. Walker und Cobden-Sanderson waren bereits Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Kelmscott Press]]&amp;#039;&amp;#039; gewesen und mit William Morris gut bekannt. Schon hier hatte Walker sein typographisches Können und Wissen bewiesen und war auch für die &amp;#039;&amp;#039;[[Ashendene Press]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entwickelte nun zwischen 1899 und 1900 seine eigene [[Letter|Type]] für die &amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Doves-Type&amp;#039;&amp;#039;. Walker hatte eine Vorliebe für die [[Antiqua]] und strebte deren Vollkommenheit durch ausgeglichene Proportionen bei den Drucken der &amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039; an. Als Vorbilder dienten, wie schon bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Golden-Type]]&amp;#039;&amp;#039; von Morris, die Plinius-Ausgabe von [[Nicolas Jenson]] und die Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Historia Florentina&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacobus Rubeus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für die Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039; war, im bewussten Gegensatz zur Kelmscott Press, der Verzicht auf jegliche Illustrationen und dekorativen Buchschmuck. Ein einheitliches Erscheinungsbild der Veröffentlichungen wurde durch eine elegante und typographische Gestaltung der Werke erreicht. Im Gegensatz zu Walker besaß Cobden-Sanderson kein technisches Interesse und stellte den Inhalt der Bücher über ihre Ausarbeitung. Die Gestaltung eines Buches besaß für ihn die Aufgabe, die Literatur lesbar und verständlich zu vermitteln. Er verlieh der Formgebung eines Buches einen höheren Stellenwert und sah darin sogar einen „Akt der Schöpfung“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller: &amp;#039;&amp;#039;William Morris und die neuere Buchkunst&amp;#039;&amp;#039;. S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn nur die Gestaltung konnte das Wesentliche, die Literatur, gebührend fördern und unterstützen. Cobden-Sanderson strebte nach dem „Zusammenklang von Gehalt und Gestalt, Inhalt und Form, mit dem Dichter aus dem gleichen Erlebnisgrund das Buch schöpferisch zu einem Ganzen zugestalten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller: &amp;#039;&amp;#039;William Morris und die neuere Buchkunst&amp;#039;&amp;#039;. S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein buchästhetisches Programm &amp;#039;&amp;#039;The Ideal Book or Book Beautiful&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Cobden-Sanderson im Jahre 1901. Er war es auch, der die Literatur der Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039; bestimmte. So wurden unter anderem die Werke bedeutender Dichter wie [[John Milton]], [[William Shakespeare]] oder [[Johann Wolfgang von Goethe]] veröffentlicht. Zwischen den Jahren 1903–1905 gab die Presse &amp;#039;&amp;#039;The English Bible&amp;#039;&amp;#039; in fünf Bänden heraus. Dieses monumentalformatige Werk wird heute als das Meisterwerk der Doves Press angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cobden-Sanderson führte die Presse ab 1909 ohne Walker weiter, der ihm das Nutzungsrecht an der &amp;#039;&amp;#039;Doves-Type&amp;#039;&amp;#039; einräumte. Die Geschäftsbeziehungen endeten in einem Rechtsstreit, der über das Ende der Doves Press hinausging, über das Eigentum an den Typen und dem Anteil am Gewinn. Der Vertrag hatte vorgesehen, dass die Typen nach dem Tod von Cobden-Sanderson an Walker zurückfallen sollten. Aber entgegen der Abmachung mit Walker versenkte er 1916 nach der Schließung der Presse mehrere Schrifttypen in der Themse, um zu verhindern, dass Walker sie weiter verwenden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://naxos.bsz-bw.de/rekla/show.php?mode=source&amp;amp;eid=IFB_04-1_063 |wayback=20070926234359 |text=Rezension des Standardwerks von M. Tidcombe über die Doves Press |archiv-bot=2023-12-14 11:28:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Arbeiter in der Buchbinderei als auch Doves Druckerei erhielten höhere Löhne als allgemein üblich. Sie hatten eine 48-Stunden-Woche, bekamen 14 Tage bezahlten Urlaub und auch die Weihnachtsfeiertage wurden bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine enge buchkünstlerische Verbindung besteht zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Doves Press&amp;#039;&amp;#039; und der deutschen &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Presse]]&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;Bremer Presse&amp;#039;&amp;#039; orientierte sich sowohl an Cobden-Sandersons buchästhetischem Programm, wie auch an den typographischen Leistungen Walkers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Drucke aus der Doves Press sind im Offenbacher [[Klingspor-Museum]] ausgestellt, darunter der erste Druck der Doves Press, &amp;#039;&amp;#039;Tacitus&amp;#039;&amp;#039;, und eine zweibändige Ausgabe von Goethes &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. Beide zählen zu den Glanzstücken des Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Colin Franklin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Doves Press. A start of a worry&amp;#039;&amp;#039;. Bridwell Library, Dallas, Tx. 1983.&lt;br /&gt;
* Alfred W. Pollard: &amp;#039;&amp;#039;Die Doves Press. Zum 10. Todestag von T. J. Cobden-Sanderson&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Reichner, Wien 1932  (Sonderdruck der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Philobiblon&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Alfred W. Pollard, Edward Johnston u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Cobden-Sanderson and the Doves Press. The history of the press and the story of its types&amp;#039;&amp;#039;. Nash, San Francisco, Calif. 1929&lt;br /&gt;
* Marianne Tidcombe: &amp;#039;&amp;#039;The Doves Press&amp;#039;&amp;#039;. British Library, London 2002, ISBN 0-7123-4708-9.&lt;br /&gt;
* Michaela Braesel: &amp;#039;&amp;#039;Das „Privat Press Movement“&amp;#039;&amp;#039;. In: Gutenberg-Museum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach dem Idealen Buch. William Morris und die Chaucer-Ausgabe der Kelmscott Press von 1896&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1996, S. 61–74&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller: &amp;#039;&amp;#039;William Morris und die neuere Buchkunst&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1955 (Beiträge zum Buch und Bibliothekswesen, Bd. 4), S. 46–54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.english.umd.edu/englfac/WPeterson/MFP/documents/51.html Bibliografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.loc.gov/exhibits/world/world-intro.html The English Bible, Titelblatt], [[Library of Congress]]&lt;br /&gt;
* [http://specialcollections.wichita.edu/exhibits/aitchison/images/aitch01.jpg Die ersten Seiten des Druckes von John Milton&amp;#039;s „Areopagitica“, 1907]&lt;br /&gt;
* [https://www.metmuseum.org/art/collection/search/160000165 Einband zu John Milton&amp;#039;s „Paradise Lost“, 1902], [[Metropolitan Museum of Art]]&lt;br /&gt;
* [http://naxos.bsz-bw.de/rekla/show.php?mode=source&amp;amp;eid=IFB_04-1_063 Rezension des Standardwerks von M. Tidcombe über die Doves Press]&lt;br /&gt;
* [https://www.ilab.org/eng/documentation/139-biographies_of_the_key_figures_involved_in_the_doves_press.html Key Figures Involved in the Doves Press]&lt;br /&gt;
* [http://www.typespec.co.uk/doves-type-revival/ Raised from the dead: Doves Type in digital form.] Wiedergeburt – Neuauflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (London Borough of Hammersmith and Fulham)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1900]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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