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	<title>Dovenhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:07:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dovenhof&amp;diff=1474257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92 am 9. September 2023 um 12:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pincerno - Dovenhof 1900.jpg|miniatur|Der &amp;#039;&amp;#039;Dovenhof&amp;#039;&amp;#039; um 1900, Ansicht von der Kornhausbrücke am [[Zollkanal]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dovenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1885/1886 erbauter Bürokomplex in [[Hamburg]] und galt als das erste [[Kontorhaus]] moderner Bauart. Es war stilprägend für alle [[Liste der Kontorhäuser in Hamburg|späteren Kontorhäuser der Stadt]] und auch für das heutige [[Kontorhausviertel]]. Der Dovenhof befand sich an der Ecke [[Brandstwiete]] / [[Dovenfleet]] gegenüber der [[Kornhausbrücke (Hamburg)|Kornhausbrücke]] am Eingang zur etwa zeitgleich erbauten [[Speicherstadt]]. Obwohl es den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] relativ unbeschadet überstand, musste es 1967 dem Bau des Verlagsgebäudes des Nachrichtenmagazins [[Der Spiegel]] weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in den 1990er Jahren errichtete Bürokomplex &amp;#039;&amp;#039;Neuer Dovenhof&amp;#039;&amp;#039; nimmt zwar Bezug auf den alten Dovenhof, befindet sich aber weiter nördlich als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Lichthof Dovenhof.jpg|miniatur|links|hochkant|Lichthof und Galerie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Grundriss Dovenhof.jpg|miniatur|Grundriss des Dovenhofes: unten die Brandstwiete, rechts Dovenfleet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel Building Hamburg 4.jpg|miniatur|Heute steht das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Spiegel-Gebäude&amp;#039;&amp;#039; auf dem historischen Grund des &amp;#039;&amp;#039;Dovenhofs&amp;#039;&amp;#039;, im Hintergrund links der &amp;#039;&amp;#039;Neue Dovenhof.&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1884 erwarb der Hamburger Kaufmann [[Heinrich Ohlendorff|Heinrich Freiherr von Ohlendorff]] für mehr als eine Million Mark ein 15.000 Quadratmeter großes Gelände an der [[Brandstwiete]] / Dovenfleet in der Hamburger [[Hamburg-Altstadt|Altstadt]]. Den Bauauftrag für den seinerzeit völlig neuen Gebäudetyp erhielt der Hamburger [[Architekt]] [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]], der das Gebäude nach nordamerikanischem Vorbild gestaltete. Am 1. Mai 1886 eröffnete das erste Kontorhaus der Hansestadt. Der Sockel bestand aus [[Bornholm]]er [[Granit]], für die Wände verwandte der Architekt [[Cottaer Sandstein]]. Das zweckmäßige Gebäude verfügte über einen durchgehenden Lichthof und war stilistisch der französischen [[Renaissance]] nachempfunden. Der Name Dovenhof entstand wahrscheinlich deshalb, weil das Gebäude unmittelbar am Dovenfleet errichtet wurde. Im Gebäude befanden sich bis auf eine Hausmeisterwohnung und zwei [[Restaurant]]s ausschließlich Büroräume sowie [[Speicher (Gebäude)|Warenlager]]. Die Anlieferung der Waren erfolgte durch zwei verbundene Höfe im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Der 1883 begonnene Bau der [[Speicherstadt]], die viel zentrumsnahe Lagerfläche bot, dauerte Jahrzehnte. Sie entlastete die innere Stadt insofern erst in späteren Jahren, so dass für den Dovenhof noch Warenlager vorgesehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kontorhaus verfügte über eine [[Dampfheizung]] und über [[elektrische Beleuchtung]]. [[Aufzugsanlage|Warenaufzüge]] und [[Winde (Mechanik)|Winden]] sorgten für einen komfortablen Geschäftsbetrieb. Die hierdurch entstandenen Kosten wurden – ebenso wie die Gebäudereinigung – auf die Miete umgeschlagen. Die Miete bemaß sich je nach Lage und Ausstattung der angemieteten Räume. Sie war in den unteren Geschossen höher und nahm für Räume in den oberen Geschossen oder für zum Innenhof gelegene Räume ab. Für die Personenbeförderung zwischen den Stockwerken sorgte der erste [[Paternosteraufzug|Paternoster]] des europäischen Kontinents. Nur in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] gab es diese Personenaufzüge bereits vorher. Die [[Ingenieur]]e &amp;#039;&amp;#039;Hennicke &amp;amp; Goos&amp;#039;&amp;#039; stellten den dampfbetriebenen Paternoster für den Dovenhof her. Er fuhr so langsam, dass ihn grundsätzlich selbst Greise ohne Bedenken nutzen konnten. Im Dezember 1886 kam es jedoch zu einem Unglücksfall, bei dem einem älteren Mann beim Aussteigen ein Bein zerquetscht wurde. Kurze Zeit später widerfuhr einem Mädchen dasselbe folgenschwere Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang für die Beschäftigten, Besucher und Kunden der 60 eingemieteten Firmen zum Gebäude erfolgte zunächst über die Haupttreppe an der Brandstwiete. Die Büroräume waren dann über die freitragenden [[Galerie (Architektur)|Galerien]] zu erreichen. Wegen der allgemeinen Zustimmung zu diesem Gebäude wirkte der Dovenhof beispielgebend für die meisten anderen, später gebauten Kontorhäuser. Allerdings war 1967, 81 Jahre nach seiner Eröffnung, das Schicksal des historischen Gebäudes besiegelt, es wurde abgerissen. Auf dem historischen Grundstück steht noch heute das von 1969 bis 2011 vom Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]] genutzte Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-06/hamburg-heights-stadtentwicklung/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Radikale Bausünden, radikale Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;] zeit.de, 30. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Dovenhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.Dovenhof.wmt.jpg|mini|Neuer Dovenhof ]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Dovenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke [[Brandstwiete]] / [[Ost-West-Straße (Hamburg)|Willy-Brandt-Straße]] (auf der gegenüberliegenden, nördlichen Seite) wurde zwischen 1991 und 1994 nach einem Entwurf der Architekten &amp;#039;&amp;#039;Kleffel, Köhnholdt und Gundersmann&amp;#039;&amp;#039; als moderner [[Stahlbetonbau]] mit traditionell gehaltenen [[Klinker]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;fassaden errichtet. Er besteht aus zwei parallel angeordneten sechsstöckigen Querriegeln entlang der &amp;#039;&amp;#039;Willy-Brandt-Straße&amp;#039;&amp;#039; im Süden und der &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Reichenstraße&amp;#039;&amp;#039; im Norden, zwischen denen sich ein zehngeschossiges Hochhaus erhebt. Die drei Flügel mit rund 19.000 Quadratmetern Bürofläche umschließen einen 25 Meter hohen und glasüberdachten Innenhof ([[Atrium (Architektur)|Atrium]]). In jeder Ecke des Hofes befindet sich ein außenliegender, gläserner Fahrstuhl. Zu dem Gebäudekomplex gehört auch eine hauseigene Tiefgarage sowie das unter [[Denkmalschutz]] stehende [[Bürgerhaus]] an der [[Große Reichenstraße|Kleinen Reichenstraße&amp;amp;nbsp;]]7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aih&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ralf Lange]]|Titel=Architektur in Hamburg - Der große Architekturführer |Auflage=1. |Verlag=Junius Verlag |Ort=Hamburg |Jahr=2008 |ISBN=978-3-88506-586-9 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Christian Schütt u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/München 1997, ISBN 3-577-14443-2.&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene Auflage. Zeiseverlag, Hamburg 2000, ISBN 3-9805687-9-2.&lt;br /&gt;
* Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg von Altona bis Zollenspieker. Das Haspa-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, ISBN 3-455-11333-8.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schmoock]]: &amp;#039;&amp;#039;Dovenhof. Hamburgs erstes Kontorhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs verschwundene Orte. Überraschende Geschichten aus der Hansestadt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Bast Medien, Überlingen 2021, ISBN 978-3-946581-82-6, S. 116–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.welterbetour.de/hamburg/dovenhof Dovenhof – das erste Kontorhaus Hamburgs]&lt;br /&gt;
* Matthias Schmoock, Axel Tiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Diese historischen Gebäude ließ Hamburg abreißen&amp;#039;&amp;#039;, Stadtentwicklung in [[Hamburger Abendblatt]] vom 12. Oktober 2015, ([https://www.abendblatt.de/hamburg/article206205521/Diese-historischen-Gebaeude-liess-Hamburg-abreissen.html Digitalisat]), (enth. den Dovenhof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.546966|EW=9.997749|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontorhaus in Hamburg|Dovenhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Altstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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