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	<title>Doubravník - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:29:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doubravn%C3%ADk&amp;diff=1634852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-07-19T15:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Doubravník&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Doubravnik CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Doubravník]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Brno-venkov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1146&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/25/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/21/09/E&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 313&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 595551&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 592 61 – 592 62&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Nedvědice]]–[[Tišnov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Tišnov]]–[[Žďár nad Sázavou]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = [[Městys]]&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Zdeněk Kundrata&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2009&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Doubravník 75&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 592 61 Doubravník&lt;br /&gt;
| Website            = www.doubravnik.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doubravník&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Doubrawnik&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Minderstadt]] im [[Okres Brno-venkov]] der [[Tschechien|Tschechischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich unweit der [[Burg Pernštejn|Burg Pernstein]], etwa fünfunddreißig Kilometer nordwestlich von [[Brünn]], am Zufluss des Baches Rakovec in die [[Svratka (Fluss)|Svratka]]. Sie liegt im Naturpark [[Svratecká hornatina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Svratka zeigt oberhalb der Ortschaft einen [[Mäander|mäandrierenden]] Verlauf, der im Tal eine [[Fluviatiles Sediment|fluviale]] Ebene hinterließ. Unterhalb von Doubravník windet sie sich mit einem ausholenden Bogen entlang der steilen Talhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist weitgehend von den bewaldeten Höhen im Böhmisch-Mährischen Grenzgebirge umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Richtung Brünn kommend, führt die Regionalstraße 387 durch Doubravník in nordwestliche Richtung gegen [[Bystřice nad Pernštejnem]]. Durch die Eisenbahnlinie Brno-[[Žďár nad Sázavou]] verfügt die Ortschaft über einen Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Siedlung Doubravník gehen auf eine romanische Kirche und Pfarrei der [[Augustinerorden|Augustiner]] zurück, die mit dem Jahr 1208 erstmals urkundlich belegt ist. In einem Schreiben von Papst [[Gregor IX.]], datiert vom 23. Februar 1233, wird in Doubravník die Kirche zum [[Franz von Assisi|Heiligen Franziskus]] erwähnt. Auf Betreiben von &amp;#039;&amp;#039;[[Pernstein (Adelsgeschlecht)#Geschichte|Štěpán von Medlov]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Vorfahren der Herren von [[Pernstein (Adelsgeschlecht)|Pernstein]], erfolgte eine Klostergründung. Später wurde die Anlage in den [[Hussitenkriege]]n zerstört und danach wieder neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1483 begann sich die Siedlung zu einem [[Marktrecht|Marktflecken]] zu entwickeln. Auf den Grundmauern der ehemaligen klösterlichen Anlage erbauten die Herren von Pernstein eine repräsentative Kirche, die in ihrem Umfang weit über den Bedarf der Bevölkerung des Ortes und seiner Umgebung hinausging. Dieses Bauwerk wird dem mährischen Landeshauptmann [[Johann von Pernstein (1487–1548)|Johann von Pernstein]] zugeschrieben, der es seinem Vater, [[Wilhelm II. von Pernstein]] widmete. Das Kloster wurde 1543 aufgehoben und die letzten Schwestern übersiedelten in das [[Kloster Porta Coeli]]. 1548 weihte der Olmützer Bischof [[Paul von Miličin und Talmberg]] die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Oktober 2006 besitzt Doubravník den Status eines [[Minderstadt#Tschechien|Městys]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Der Městys Doubravník besteht aus den Ortsteilen Doubravník &amp;#039;&amp;#039;(Doubrawnik)&amp;#039;&amp;#039; und Křížovice &amp;#039;&amp;#039;(Krischowitz)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die städtische Denkmalschutzzone existiert seit 1995.&lt;br /&gt;
[[Datei:Doubravník, church - cz.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche in Dubravník]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doubravník, church and bildstock - cz.jpg|hochkant|mini|links|Betsäule und Fassadenteile der Kirche aus Marmor von Nedvědice]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doubravník, portal of church - cz.jpg|mini|hochkant|Portal der Pfarrkirche aus Marmor von Nedvědice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligkreuzkirche ===&lt;br /&gt;
Die 1535–1557 errichtete Heiligkreuzkirche („Kirche der Auffindung des Heiligen Kreuzes“) ist eine [[Gotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] mit [[Renaissance]]einflüssen, die als Grabkirche der Herren von Pernstein errichtet wurde. An den Wänden der [[Krypta]] befinden sich [[Epitaph]]ien aus der Gotik und Renaissance von Angehörigen dieses Adelsgeschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der barocke Hauptaltar ist ein Werk des Brünner Bildhauers [[Andreas Schweigel (Bildhauer)|Andreas Schweigel]] aus den Jahren 1781–1786. Zu beiden Seiten sind jeweils zwei Marmorplastiken aufgestellt. Das Altarbild [[Kreuzauffindung|Auffindung des Heiligen Kreuzes]] entstand im Atelier des Wiener Künstlers [[Franz Anton Maulbertsch]]. Die barocke [[Orgel]] stammt aus dem Jahr 1760 und ist ein Werk des Meisters [[Jan Výmola]] aus Brünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre architekturgeschichtliche Bedeutung erhält die Kirche durch den für das Europa nördlich der Alpen äußerst seltenen Umstand, dass ein großer Teil dieses Kirchenbauwerks aus [[Marmor]] errichtet wurde. Das betrifft wichtige sichtbare Außenelemente des Mauerwerks wie Stützpfeiler und Eckmauerungen, alle tragenden Teile des Innenraumes (profilierte Säulen und Gewölberippen) einschließlich des Fußbodens sowie das [[Portal (Architektur)|Portal]]. Diese Bauwerksteile sind aus dem überwiegend weißen Marmor von [[Nedvědice#Geologie|Nedvědice]] gefertigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rybařík 1994, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Statuen der hl. Johannes von Nepomuk und Sebastian auf dem Marktplatz&lt;br /&gt;
* Kapelle der hl. Maria-Magdalena aus dem 16. Jahrhundert auf dem Hügel &amp;#039;&amp;#039;Bozinka&amp;#039;&amp;#039; westlich der Siedlung&lt;br /&gt;
* Denkmal des Anatomen und Veterinärmediziners [[Jan Kolda]] (1895–1958), dem Begründer der tschechoslowakischen Veterinärmorphologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Muk, Eva Šamánkova (Red.) et al.: &amp;#039;&amp;#039;ABC kulturních památek Československa&amp;#039;&amp;#039;. Panorama, Praha 1985&lt;br /&gt;
* Emanuel Poche: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in der Tschechoslowakei. Böhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, Leipzig 1986, ISBN 3-361-00071-8.&lt;br /&gt;
* Václav Rybařík: &amp;#039;&amp;#039;Ušlechtilé stavební a sochařské kameny České Republiky.&amp;#039;&amp;#039; Hořice 1994, ISBN 80-900041-5-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Doubravník}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doubravnik.cz/ offizielle Gemeindeseite] (tschechischer Text)&lt;br /&gt;
* [http://www.biskupstvi.cz/katalog/farnost.php?kod=D007 Seite der Pfarrei Doubravník] (tschechischer Text)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Brno-venkov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doubravnik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Okres Brno-venkov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pernstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1208]]&lt;/div&gt;</summary>
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