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	<title>Double Income no Kids - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:18:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Double_Income_no_Kids&amp;diff=73114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-11T06:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|DINK|Zu Bedeutungen des Namens siehe [[Dink]].}}&lt;br /&gt;
Das [[Akronym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DINK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ouble (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ual) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ncome &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;o &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ids&amp;#039;&amp;#039;, zu Deutsch „doppeltes Einkommen, keine Kinder“) bezeichnet Personen im [[Fruchtbarkeit|fortpflanzungsfähigen]] Alter, die in einer Paarbeziehung leben, aber noch keine Kinder haben oder [[Kinderlosigkeit|kinderlos]] bleiben wollen; sie leben als [[Ehe|verheiratetes]], häufiger noch als unverheiratetes Paar zusammen, sind in der Regel beide berufstätig und verfügen über ein entsprechend hohes (doppeltes) [[Einkommen|Haushaltseinkommen]], aber nicht notwendig über einen [[Hochschulabschluss]] wie viele [[Doppelkarrierepaar]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine Kinder zu versorgen sind, ist die [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf]] bei DINKs weniger relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Paare, die allein leben, weil ihre erwachsenen Kinder ausgezogen sind, zählen nicht zu den DINKs, ebenso wenig Paare, die von [[Transferleistung|Transfereinkommen]] leben, die noch studieren oder ungewollt kinderlos sind. Etwa 11 % der Paarhaushalte in Deutschland sind DINKs und machen damit ca. 3 % aller Haushalte aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gerdes, Matthias Kirk, Karl-Otto Richter: [https://sowi-forschung.de/soz_ktv.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sozialstudie zum URBAN Rahmenplangebiet der Hansestadt Rostock&amp;#039;&amp;#039;] Abschlussbericht April 1997, S. 82, abgerufen am 9. Mai 2021.(PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2023 gehörte die größte Gruppe mit 33,5 % zu den 50 bis 59 Jahre alten Paaren, gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen mit ca. 20 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ing.de/wissen/double-income-no-kids/ |titel=DINK – Double Income No Kids: kinderlos glücklicher? |hrsg=ING-DiBa AG |datum=14.3.2024 |sprache=de |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Leben mit eigenen Kindern im Haushalt entspricht auch in der Generation Z weniger der Norm. Sie entscheiden sich häufiger bewusst gegen Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/panorama/welt/dink-phaenomen-gen-z-paare-wollen-finanzielle-unabhaengigkeit-durch-kinderfreien-lebensstil_id_259563249.html |titel=„DINK“-Phänomen Gen-Z-Paare wollen finanzielle Unabhängigkeit durch kinderfreien Lebensstil |hrsg=Focus online |datum=10.1.2024 |abruf=10.3.2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bevölkerungsstatistik des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamtes]] ist der Begriff jedoch nicht gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DINKs sind eine beliebte [[Zielgruppe]] für die [[Werbung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onpulson.de/lexikon/double-income-no-kids/ &amp;#039;&amp;#039;Double Income No Kids&amp;#039;&amp;#039;] Onpulson Wirtschaftslexikon, abgerufen am 2. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausdruck kommt aus dem [[Marketing]] und dient der [[Marktsegmentierung|Segmentierung]] von [[Kundengruppe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;David Fehr: [http://www.punktmagazin.ch/wirtschaftliches/vom-skippie-zum-woopie/ &amp;#039;&amp;#039;Vom Skippie zum Woopie&amp;#039;&amp;#039;] PUNKTmagazin, 7. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; DINKs sind – wie [[Yuppie]]s oder [[LOHAS]] – meist der [[Soziale Schichtung|oberen Mittelschicht]] zuzuordnen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.iwd.de/artikel/dink-und-dinky-195549/ &amp;#039;&amp;#039;Einkommensstarke Haushalte: DINK und DINKY&amp;#039;&amp;#039;] [[Institut der deutschen Wirtschaft]], 13. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Stadtgeographie]] gelten sie neben den [[Alleinstehender|Singles]] als Träger von [[Gentrifizierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird die Bezeichnung oft abwertend verwendet, zeigt aber tatsächliche Änderungen im [[Demographischer Wandel|demografischen Verhalten]] westlicher Gesellschaften. Durch veränderte Werte werden Lebensmodelle ohne eigene Kinder aus Sicht der Einzelnen attraktiver. Die [[Altersversorgung]] ist unabhängig von eigenen Kindern, karriereorientierte Frauen sind gesellschaftlich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Lage von DINKs erscheint gegenüber Familien mit Kindern deutlich attraktiver. Für den Lebensunterhalt stehen für zwei Personen auch zwei Arbeitseinkommen zur Verfügung, Familien mit Kindern haben teilweise für drei oder mehr Personen nur ein Arbeitseinkommen. Entsprechend erarbeiten DINKs zwei volle und unabhängige Altersversorgungen, der Alleinverdiener einer Familie kann nur eine volle Altersversorgung erwirtschaften. Trotz staatlicher Förderung für Familien wie dem [[Kindergeld]], der Anrechnung von [[Kindererziehungszeit]]en bei der Rentenberechnung oder Steuererleichterungen durch Freibeträge und [[Ehegattensplitting]] wird das Leben in der DINK-Situation häufig als attraktiver als die Bildung einer Familie empfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nathalie Versieux: [https://www.voxeurop.eu/de/content/article/3111891-land-ohne-muetter &amp;#039;&amp;#039;Deutschland: Land ohne Mütter&amp;#039;&amp;#039;] [[Libération]], 4. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesellschaftlichen Leitbilder ändern sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wouter van Gils, Gerbert Kraaykamp: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of Dual-Earner Couples. A Longitudinal Study of the [[Niederlande|Netherlands]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Sociology.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 23, 2008, S. 345–366.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Folgen sind nicht nur eine [[Alterung der Bevölkerung|Überalterung der Gesellschaft]], sondern auch eine Gefährdung des [[Generationenvertrag]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Böhm: [https://diepresse.com/home/ausland/eu/4710284/Der-EU-kommen-die-Kinder-abhanden &amp;#039;&amp;#039;Der EU kommen die Kinder abhanden&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Presse]].com, 17. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Werner Sinn]]: [https://rd.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-663-09577-4_4 &amp;#039;&amp;#039;Das demographische Defizit. Die Fakten, die Folgen, die Ursachen und die Politikimplikationen&amp;#039;&amp;#039;], in: Christian Leipert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Wohlstand. Neuer Stellenwert für Familie in Wirtschaft und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. [[Springer VS|VS Verlag für Sozialwissenschaften]], 2003, S. 57–88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Violetta Simon: [https://www.sueddeutsche.de/leben/kinderliebe-singlefrauen-weg-da-fussballmuttis-die-profi-tanten-kommen-1.1811029 &amp;#039;&amp;#039;Kinderliebe Singlefrauen: Weg da, Fußballmuttis - die Profi-Tanten kommen!&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]], 14. November 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partnerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zielgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkommen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensstilgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form der Liebesbeziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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