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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Double_Data_Rate</id>
	<title>Double Data Rate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T17:39:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Double_Data_Rate&amp;diff=190601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Lint-Fehler (Fehlendes Ende-Tag) behoben</title>
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		<updated>2022-11-29T18:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lint-Fehler (Fehlendes Ende-Tag) behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Double Data Rate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (DDR, engl., auch: {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;double pumped&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet in der [[Computertechnik]] ein Verfahren, mit dem [[Daten]] auf einem [[Datenbus]] mit doppelter [[Datenübertragungsrate|Datenrate]] übertragen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Verfahren sind {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quadruple Data Rate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (QDR) mit vierfacher und {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Octal Data Rate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (ODR) mit achtfacher Datenrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik bei DDR ==&lt;br /&gt;
Die Datenbits werden bei der aufsteigenden und abfallenden Flanke des [[Taktsignal]]s übertragen, statt nur bei der aufsteigenden wie beim konventionellen &amp;#039;&amp;#039;Single Data Rate&amp;#039;&amp;#039; Verfahren.&lt;br /&gt;
Damit dabei nicht die Frequenz der Zugriffe auf die Speicherzellen verdoppelt werden muss, wird auf die so genannte „{{lang|en|[[Prefetch]]}}“-Technik zurückgegriffen: bei einem Zugriff werden aus dem Speicherfeld gleich zweimal so viele Daten geholt, wie mit einem Mal nach außen gegeben werden können.&lt;br /&gt;
Die eine Hälfte der Daten wird mit der steigenden Taktflanke ausgegeben, während die andere Hälfte zwischengespeichert und erst mit der fallenden Flanke ausgegeben wird.&lt;br /&gt;
Damit das zu einer Beschleunigung führt, muss die Anzahl zusammenhängend angeforderter Daten (={{lang|en|„Burst Length“}}) immer gleich oder größer als die doppelte Busbreite sein.&lt;br /&gt;
Da das nicht immer der Fall ist, ist der Datendurchsatz beim [[DDR-SDRAM]] im Vergleich zu klassischem (SDR-)[[SDRAM]] bei gleicher Taktfrequenz nicht exakt doppelt so hoch.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund dafür ist, dass Adress- und Steuersignale im Gegensatz zu den Datensignalen nur mit einer Taktflanke bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Die Technik wird zum Beispiel bei der Anbindung von [[Prozessor]]en ([[Front Side Bus]], [[QPI]], [[HyperTransport]]), des [[Arbeitsspeicher]]s ([[DDR-SDRAM]]), von [[Massenspeicher]] ([[SCSI#Ultra-160 (1999)|Ultra-160/Ultra-3 SCSI]]) und [[Grafikkarte]]n ([[PCI Express|PCIe]]) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Effektiver Takt}}Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Bei der Angabe der Taktfrequenzen von Double Data Rate-Verbindungen wird häufig die Taktfrequenz des Busses mit der Datenrate verwechselt, z.&amp;amp;nbsp;B. wird ein Prozessorbus mit 100 [[MHz]] Taktfrequenz und Double Data Rate als „200 MHz-Bus“ bezeichnet. Dies wird gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;effektiver Takt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Ernst, Jochen Schmidt, Gerd Beneken |Titel=Grundkurs Informatik |Auflage=5. |Verlag=[[Springer Fachmedien Wiesbaden|Springer Fachmedien]] |Ort=Wiesbaden |Datum=2015 |ISBN=978-3-658-01628-9 |Seiten=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bezeichnung beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;PC&amp;#039;&amp;#039; und drei Ziffern danach gibt die Busrate in MHz an (z.&amp;amp;nbsp;B. PC-133 oder PC133=133&amp;amp;nbsp;MHz). Vier Ziffern dagegen bezeichnen die Datenübertragungsrate in MByte/s, so weist &amp;#039;&amp;#039;PC-2700&amp;#039;&amp;#039; auf ein für 166&amp;amp;nbsp;MHz gedachtes DDR-SDRAM-Speichermodul hin. Berechnung: 166&amp;amp;nbsp;MHz ×&amp;amp;nbsp;2 (da DDR) ×&amp;amp;nbsp;64 Bit (Busbreite) = 21248&amp;amp;nbsp;MBit/s / 8&amp;amp;nbsp;Bit/Byte = 2656 MByte/s, aufgerundet 2700 MByte/s. Die &amp;#039;&amp;#039;PC&amp;#039;&amp;#039;-Angaben sind daher nicht auf die DDR-Technologie beschränkt und nur sinnvoll in Verbindung mit der Angabe der Bus- und Technologie-Bezeichnung (mit dieser wird dann Busbreite und Faktor klar festgelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen: DDR2 und DDR3 ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DDR2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;DDR3&amp;#039;&amp;#039; sind Weiterentwicklungen dieses Konzeptes, speziell für PC-Arbeitsspeicher, bei denen statt mit Zweifach-Prefetch, mit Vierfach- bzw. Achtfach-Prefetch gearbeitet wird, um eine höhere Taktung des I/O-[[Puffer (Informatik)|Puffers]] zu ermöglichen. Bei DDR2 werden dabei die eigentlichen Speicherzellen nur mit der Hälfte des Taktes der I/O-[[Puffer (Informatik)|Puffer]] betrieben. Der marketingtechnisch hier oft genannte Vierfach-Prefetch entsteht dabei zum einen über das DDR-Verfahren (×2) und zum anderen über diese Taktdopplung (×2) – insgesamt ein Vierfach-Prefetch. Bei DDR3 wird das dahingehend gesteigert, dass zwischen dem Takt der I/O-[[Puffer (Informatik)|Puffer]] und dem Takt der eigentlichen Speicherzellen ein Unterschied in Höhe des Vierfachen existiert – zusammen mit dem DDR-Verfahren ein Achtfach-Prefetch. Obwohl die Speicherzellen den mit 90 % deutlich größeren Teil des Speicherchips abgeben, gilt bei der Taktangabe von DDR2/DDR3-Speichern der Takt der I/O-[[Puffer (Informatik)|Puffer]] als „offiziell“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenentwicklungen: GDDR2 und GDDR3 ==&lt;br /&gt;
[[GDDR]]2 und &amp;#039;&amp;#039;GDDR3&amp;#039;&amp;#039; sind Speichersorten, die ausschließlich auf Grafikkarten verbaut werden. Im Gegensatz zu dem, was der Name suggeriert, basiert GDDR2 auf DDR-SDRAM und GDDR3 auf DDR2-SDRAM. Das hängt damit zusammen, dass &amp;#039;&amp;#039;GDDR2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;GDDR3&amp;#039;&amp;#039; keine offiziellen Spezifikationen sind, sondern nur Marketingnamen der großen Grafikchip-Entwickler darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Entwicklungen: QDR und QDR II ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Quad Data Rate&amp;#039;&amp;#039;-RAM bezeichnet einen Baustein, der die Vorteile von [[DDR-SDRAM]] und [[Dual-Port-RAM]] vereint. Es besitzt getrennte Lese- und Schreibports, so dass unabhängig voneinander kollisionsfrei gelesen und geschrieben werden kann. Allerdings teilen sich die Daten eine gemeinsame Adressleitung.&lt;br /&gt;
Damit kann das QDR-SRAM auf beiden Ports gleichzeitig bei steigender und fallender Flanke Daten übertragen, was unter dem Strich eine Vervierfachung der Datenrate ergibt.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Typen von QDR-SRAMs, die 2-Word-Burst-Variante und die 4-Word-Burst-Variante. Das heißt, bei einem Lese- oder Schreibzugriff werden gleich 2 bzw. 4 Worte gelesen bzw. geschrieben.&lt;br /&gt;
QDR findet z.&amp;amp;nbsp;B. beim Systembus des [[Pentium 4]] Verwendung, ODR beim [[Accelerated Graphics Port|AGP]]-Bus (AGP-8X) und bei [[XDR-DRAM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;QDR II&amp;#039;&amp;#039;-RAM ist die verbesserte Variante des QDR-RAM mit rückgeführten Taktausgängen, sogenannten Echo-Clocks, die zur Synchronisation genutzt werden. Damit verbreitert sich das Fenster gültiger Daten bei gleicher Frequenz um bis zu 35 %. Die Latenzzeit ist im Vergleich zu QDR-SRAMs um einen halben Takt länger, insgesamt können aber höhere Datenraten gefahren werden, sodass der Durchsatz steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datenübertragungsrate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnerarchitektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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