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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Double-Test</id>
	<title>Double-Test - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T11:47:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Double-Test&amp;diff=285238&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15343-38: /* Siehe auch */ Nicht-invasiver Pränataltest hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-18T16:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Nicht-invasiver_Pr%C3%A4nataltest&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Nicht-invasiver Pränataltest (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Nicht-invasiver Pränataltest&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Double-Test&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Medizin]] eine Untersuchungsmethode der [[Pränataldiagnostik]], bei der durch die Messung zweier (double = zweifach) Laborwerte im mütterlichen Blut eine Wahrscheinlichkeitsangabe für körperliche und chromosomale Fehlbildungen des ungeborenen Kindes, insbesondere für die [[Down-Syndrom|Trisomie 21]], errechnet werden kann. Dabei wird zwischen einem „Double-Test“ im ersten und im zweiten Trimenon unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchungszeitpunkt ==&lt;br /&gt;
Der Double-Test im ersten Trimenon kann zwischen der 10. bis zur abgeschlossenen 14. [[Schwangerschaft]]swoche durchgeführt werden. Im zweiten Trimenon wird diese Phase üblicherweise mit der 14. bis kompletten 20. Schwangerschaftswoche angegeben. Es handelt sich um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Routineuntersuchung und er wird nur dann durchgeführt, wenn die Schwangere bzw. das Elternpaar dies ausdrücklich wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was wird untersucht? ==&lt;br /&gt;
Die Untersuchung im ersten Trimenon beinhaltet eine Analyse von zwei mütterlichen [[Blut]]werten, einem spezifischen Schwangerschaftsenzym (PAPP-A: &amp;#039;&amp;#039;Pregnancy associated plasma protein A&amp;#039;&amp;#039;, englisch für &amp;#039;&amp;#039;schwangerschaftsassoziiertes [[Protein]] A&amp;#039;&amp;#039;) und der freien β-Untereinheit des Schwangerschaftshormons humanes Choriongonadotropin (freies β-[[Humanes Choriongonadotropin|hCG]]).&lt;br /&gt;
Die Untersuchung im zweiten Trimenon beinhaltet eine Analyse der zwei mütterlichen [[Blut]]werte hCG und [[Alpha-1-Fetoprotein|AFP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim PAPP-A, hCG und freien β-hCG handelt es sich um Produkte der [[Plazenta]] (Mutterkuchen). Das AFP wird dagegen zunächst im fetalen [[Dottersack]] und später in der fetalen [[Leber]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Blutwerte ==&lt;br /&gt;
Ein niedriger PAPP-A-Wert ist mit verschiedenen fetalen Chromosomenveränderungen, insbesondere mit der Trisomie 21 assoziiert. Bei einem [[Edwards-Syndrom]] (Trisomie 18) oder einer [[Triploidie]] (Verdreifachung aller Chromosomen) liegen die PAPP-A-Werte üblicherweise extrem niedrig, oft sogar an der Nachweisgrenze.&lt;br /&gt;
Das hCG bzw. freie β-hCG ist bei einer fetalen [[Down-Syndrom|Trisomie 21]] oft doppelt erhöht, bei einer fetalen [[Trisomie 18]] jedoch in fast allen Fällen extrem erniedrigt.&lt;br /&gt;
Das AFP ist bei einer fetalen Trisomie 21 meist erniedrigt, bei Vorliegen eines fetalen [[Verschlussdefekt]]es, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Neuralrohrdefekt]] oder [[Bauchwanddefekt]], jedoch deutlich erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich werden in der Regel das mütterliche Alter, das mütterliche Gewicht, die genaue Schwangerschaftswoche, eventuell vorhandene [[Diabetes mellitus]] bzw. [[Gestationsdiabetes]] der Mutter, ihr [[Nikotin]]konsum (Rauchen), vorangegangenen Schwangerschaften mit einem Kind mit Chromosomenbesonderheit sowie die beim NT-Screening (Messung der [[Nackentransparenz]]) per [[Ultraschall]] gemessenen Werte herangezogen, um eine Wahrscheinlichkeitsangabe für Besonderheiten beim ungeborenen Kind zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden diese Untersuchungen (Double-Test im ersten Trimenon und [[Nackentransparenzmessung]]) in Kombination miteinander vorgenommen, fasst man sie unter dem Begriff [[First-Trimester-Screening]] bzw. [[Erst-Trimester-Screening]] zusammen. Blutwerte (und ggf. [[Nackentransparenz|Dicke der Nackenfalte des Babys]]) werden ausgewertet, um eine auf statistischen Werten basierende individuelle &amp;#039;&amp;#039;Wahrscheinlichkeitsangabe&amp;#039;&amp;#039; für insbesondere ein [[Down-Syndrom]] (Trisomie 21) beim Baby zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Test eignet sich dazu, diejenigen Schwangeren zu identifizieren, die eine statistisch gesehen erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, ein Kind mit insbesondere einer chromosomalen Besonderheit zu erwarten, damit ihnen speziell eine weiterführende Diagnostik empfohlen werden kann. Da es sich beim Double-Test lediglich um einen Suchtest und nicht um eine diagnostische Untersuchung handelt, bedeutet dies, dass ein Teil der Kinder mit einer entsprechenden Besonderheit nicht erkannt wird (Restrisiko durch ein [[falsch negativ]]es Ergebnis) und der Test vielfach falsche Prognosen gibt ([[falsch positiv]]es Ergebnis).&lt;br /&gt;
Nur durch eine [[Chromosomen]]untersuchung (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Chorionzottenbiopsie]] oder [[Amniozentese]]) lassen sich bestimmte chromosomale Besonderheiten mit hoher Sicherheit, aber auch mit bestimmten Risiken (u.&amp;amp;nbsp;a. dem einer [[Fehlgeburt]]), diagnostizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Nicht-invasiver Pränataltest]]&lt;br /&gt;
*[[Screening]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.ma.uni-heidelberg.de/inst/ikc/ikc-endokrinologie.html  Hormonverläufe in der Schwangerschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pränatalmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
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