<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dottikon</id>
	<title>Dottikon - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dottikon"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dottikon&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T18:40:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dottikon&amp;diff=182411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dottikon&amp;diff=182411&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T20:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Dottikon Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Dottikon&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Dottikon 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Dottikon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Bremgarten&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Bremgarten&lt;br /&gt;
| BFS = 4065&lt;br /&gt;
| PLZ = 5605&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH DTO&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.38420&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24061&lt;br /&gt;
| HÖHE = 417&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.88&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Roland Polentarutti&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.dottikon.ch/politik/gemeinderat/| titel = Gemeinderat| abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.dottikon.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dottikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]e Aussprache /{{IPA|ˈtɔtːikχə}}/)&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=130–131 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Kanton Aargau]] in der [[Schweiz]]. Sie liegt im Nordwesten des [[Bezirk (Schweiz)|Bezirks]] [[Bezirk Bremgarten|Bremgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im unteren [[Bünz]]tal. Das Dorfzentrum befindet sich zwischen dem westlichen Abhang des [[Wagenrain (Berg)|Wagenrains]] und der kanalisierten Bünz, die das Dorf von Südost nach Nordwest durchquert. Die südliche Hälfte des Dorfes sowie das weitläufige Industriegebiet befinden sich in der Bünzebene, die bis in die Mitte der 1920er Jahre teilweise sumpfig war und dann trockengelegt wurde. Ganz im Südosten erhebt sich ein bewaldeter Hügel namens «Berg» ({{Höhe|525|CH}}), eine der Anhöhen der Wagenrain-Kette.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 388 [[Hektar]]en, davon sind 92 Hektaren bewaldet und 125 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf {{Höhe|549|CH}} im Gebiet Dreihägen, die tiefste Stelle liegt auf {{Höhe|406|CH}} bei der [[Tieffurtmühle]]. Nachbargemeinden sind [[Hägglingen]] im Nordosten, [[Wohlen]] im Südosten, [[Villmergen]] im Süden, [[Hendschiken]] im Westen und [[Othmarsingen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dottikon entstand im 7. Jahrhundert als [[Alamannen|alamannische]] Siedlung. Die erste schriftliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Totinchon&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1179 in einem Schutzbrief von Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] an das [[Kloster Muri]]. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Tottinghofun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Höfen der Sippe des Totto».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Herren von Tottikon wanderten im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach [[Luzern]] und [[Küssnacht SZ|Küssnacht am Rigi]] aus und verkauften ihren Besitz an die [[Habsburg]]er. 1351 erwarb das Kloster [[Königsfelden]] vom Kloster Muri die [[niedere Gerichtsbarkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Dottikon bildete einen Gerichtsbezirk der [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämter]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Zwischen 1611 und 1613 dezimierten Pestepidemien die Dorfbevölkerung. Vor der [[Erste Schlacht von Villmergen|ersten Schlacht von Villmergen]] am 24. Januar 1656 zerstörten [[Bern]]er Truppen das Dorf weitgehend. Im März 1798 marschierten die [[Frankreich|Franzosen]] in die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Dottikon wurde eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Dottikon-LBS H1-029073.tif|mini|links|Luftansicht (1970)]]&lt;br /&gt;
Erstmals wird 1436 eine Messkapelle erwähnt, eine Filiale der [[Staufbergkirche|Pfarrei Staufberg]] auf dem [[Staufberg|gleichnamigen Hügel]]. Bis 1531 war die Kirchzugehörigkeit geteilt; so gehörte der Dorfteil südlich der Bünz zu Staufberg, der nördliche Teil zu [[Ammerswil]]. 1529 erfolgte die Einführung der [[Reformation]], was allerdings nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] wieder rückgängig gemacht wurde. Im Jahr 1531 wurde das Dorf in seiner Gesamtheit dem Kirchsprengel [[Hägglingen]] zugeteilt, und seit 1867 ist es eine eigenständige Kirchgemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Lütolf, Geschichte der Pfarrei Hägglingen, Baden 1918, S. 87–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der Strecke [[Rupperswil]]–[[Bahnhof Wohlen|Wohlen]] der [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] am 23. Juni 1874 brachte den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Nachdem das Bauerndorf in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stagniert hatte, entwickelte sich Dottikon zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu einem typischen Industriedorf, begünstigt durch die (inzwischen nicht mehr existierende) [[Strohflechterei|Strohindustrie]], die 1913 gegründete Schweizerische Sprengstofffabrik und die auf dem Gemeindegebiet von Villmergen liegende Schuhfabrik [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]] (1987 geschlossen). Am frühen Morgen des 8. April 1969 ereignete sich in der [[Dottikon ES Holding|Schweizerischen Sprengstofffabrik]], der «Pulveri», ein schweres Explosionsunglück, bei dem 18 Menschen getötet und zahlreiche weitere zum Teil schwer verletzt wurden.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Dottikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1862 begann unter Leitung des Architekten [[Robert Moser (Architekt)|Robert Moser]] aus [[Baden AG|Baden]] der Bau der Pfarrkirche. Die [[Saalkirche]] in [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil wurde 1865 zu Ehren des heiligen Johannes der Täufer geweiht. Die 1436 erstmals erwähnte alte Agathakapelle riss man im selben Jahr ab. Die Kirche wurde zwischen 1962 und 1964, unter Leitung des Architekten P. Deucher aus Baden, vollständig umgebaut und modernisiert, dabei ging die neuromanische Ausstattung verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter Felder | Herausgeber=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band IV: Bezirk Bremgarten | Verlag=Birkhäuser Verlag | Ort=Basel | Jahr=1967 | ISBN=3-906131-07-6 | Seiten=184–188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Kirche.jpg|Kath. Kirche St. Johannes der Täufer&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Al-Camino.jpg|Gasthaus Al Camino&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Schulanlage.jpg|Primarschule&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Oberstufenschulhaus.jpg|Schule am Maiengrün&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstrasse&lt;br /&gt;
2022-Dottikon-Bahnhof.jpg|Bahnhof Dottikon-Dintikon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb auf grünem Dreiberg wachsendes rotes Pferd.» Das Wappen erschien erstmals 1872 auf dem Gemeindesiegel. Die Darstellung soll auf eine Sage aus dem 13. Jahrhundert zurückgehen, wonach ein Ritter unterwegs starb und das Pferd ihn nach Dottikon zurücktrug. Die Farbe des Pferdes war ursprünglich Weiss statt Rot, was aber den [[Heraldik|heraldischen]] Farbregeln widerspricht. 1950 stimmte die Gemeindeversammlung einem Änderungsvorschlag zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=142 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 713 || 722 || 1224 || 1321 || 1753 || 2462 || 2645 || 2955 || 2969 || 3273 || 3932&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4065}} Menschen in Dottikon, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4065}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 40,5 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 14,3 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 45,2 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-14 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-25 08:57:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 78,1 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 9,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 2,9 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], je 2,5 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 0,8 % [[Spanische Sprache|Spanisch]] und 0,7 % [[Portugiesische Sprahe|Portugiesisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Bremgarten zuständig. Dottikon gehört zum Friedensrichterkreis VI (Wohlen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16 |offline=ja |archiv-bot=2024-11-29 04:48:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Dottikon gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1100 Arbeitsplätze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 57 % in der Industrie und 40 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-14 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-25 08:57:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Firmen sind kleine und mittlere Unternehmen. Der mit Abstand grösste Arbeitgeber mit über 400 Beschäftigten ist die auf Feinchemikalien spezialisierte [[Dottikon ES Holding]], die 2005 aus der Schweizerischen Sprengstofffabrik hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vamus.ch/industriekultur/firma_detail.cfm?search=ort%3D%27Dottikon%27&amp;amp;start=10 |titel=Schweizerische Sprengstofffabrik AG |hrsg=VAMUS, Verband Aargauer Museen und Sammlungen |abruf=2010-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Überregional bekannt ist auch die Baum- und Rosenschule [[Richard Huber AG]], die sich auf die Rosenzucht spezialisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Hauptstrasse 1]], eine der wichtigsten überregionalen Strassenverbindungen der Schweiz, verläuft rund einen Kilometer südwestlich des Dorfzentrums. Die Anschlüsse [[Lenzburg]] und [[Mägenwil]] der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] sind beide etwa fünf Minuten Fahrzeit entfernt. Durch das Dorf selbst verläuft die Kantonsstrasse 280 zwischen [[Brugg]] und [[Wohlen]]. Der Bahnhof Dottikon-Dintikon an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Eisenbahnlinie [[Bahnhof Aarau|Aarau]]–[[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]] ([[Aargauische Südbahn]]) liegt kurioserweise in keiner der beiden namensgebenden Gemeinden, sondern auf dem Gemeindegebiet von [[Villmergen]]. Zwei [[Postauto]]linien verbinden [[Hägglingen]] mit Dottikon und dem [[Bahnhof Wohlen]], entweder über [[Anglikon]] oder Villmergen. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]] über Villmergen und Wohlen nach Dottikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über fünf [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulhäuser, in denen sämtliche Stufen der obligatorischen Volksschule unterrichtet werden ([[Primarschule]], [[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]). Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurioses ==&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der tiefere Sinn des Labenz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sven Böttcher]] wird der vom Ort abgeleitete Begriff Dottikon definiert als: «Ein Apostroph, der keiner ist. Besonders verbreitet sind Dottikons in Wortgebilden wie ‹Dieter’s Kneipe›, ‹Susi’s Nähstübchen› und ‹Mittwoch’s geschlossen›.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1664|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Felder |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IV: Bezirk Bremgarten |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1967 |ISBN=3-906131-07-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dottikon.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Dottikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Bremgarten Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>