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	<title>Dosdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dosdorf&amp;diff=553583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: Wikilink nach Verschiebung korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-20T09:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink nach Verschiebung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Arnstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/47/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/54/46/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 312 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 257&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Stadtportrait/einwohner/2022/Einwohner_Arnstadt_03_2022.pdf |titel=Einwohnerstatistik Arnstadt |format=PDF; 124&amp;amp;nbsp;KB |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Siegelbach (Arnstadt)|Siegelbach]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99310&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Dosdorf-St-Otmar.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = ehemalige Wehrkirche St. Otmar ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/47/52.426512/N|EW=10/54/52.233467/E|type=landmark|name=Kirche Dosdorf|region=DE-TH}})&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dosdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Arnstadt]] im [[Ilm-Kreis]] ([[Thüringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Dosdorf liegt links der [[Gera (Fluss)|Gera]] etwa fünf Kilometer südlich von Arnstadt im &amp;#039;&amp;#039;Plaueschen Grund&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort liegt am Ausgang des Tieftals, einer zwei Kilometer langen Klamm, die sich 100&amp;amp;nbsp;Meter tief in den Kalkfelsen gegraben hat. Südwestlich liegt der 495,3&amp;amp;nbsp;Meter hohe Schweinsberg. Östlich von Dosdorf liegen die [[Reinsberge]] mit Erhebungen von bis zu 600&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziegelwerk Dosdorf.jpg|miniatur|Aktie der Dampfziegelei in Dosdorf, 1923]]&lt;br /&gt;
Dosdorf wurde im Jahr 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist aber wahrscheinlich noch älter, da die Kirche [[St. Otmar (Dosdorf)|St. Otmar]] dem frühen 13. Jahrhundert zugeordnet werden kann. Sie erlangte dadurch Berühmtheit, dass sie das größte Quartier des [[Großes Mausohr|Großen Mausohres]] ist. In jedem Sommer leben im Dachstuhl der Kirche mehr als 2000 Tiere. Der Kirchturm ist seit 2004 als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche Dosdorf&amp;#039;&amp;#039; (DE-5231-302) mit einer Größe von 0,01&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfn.de/themen/natura-2000/natura-2000-gebiete/steckbriefe/natura/gebiete/show/ffh/DE5231302.html 5231-302 Evangelische Kirche Dosdorf (FFH-Gebiet)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erhaltung des Vorkommens finden umfangreiche Schutzmaßnahmen, insbesondere durch die Stiftung Fledermaus, statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Große, Andreas Mehm, Tanja Witt: &amp;#039;&amp;#039;Sanierung der FFH-Objekts Evangelische Kirche Dosdorf - ein wegweisendes Beispiel für den Fledermausschutz&amp;#039;&amp;#039; Landschaftspflege und Naturschutz Thüringen 55/2018 (4), S. 182–184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frühphase der Existenz des Ortes wurde an den sonnigen Hängen des Geratals bei Dosdorf Wein angebaut. Berühmteste Abnehmer des Weines waren die [[Kevernburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Käfernburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 gehörte der Ort zur [[Schwarzburg-Sondershäuser Oberherrschaft|Oberherrschaft]] des Fürstentums [[Schwarzburg-Sondershausen]]. Der Ort wurde am 1. August 1975 in die Gemeinde [[Siegelbach (Arnstadt)|Siegelbach]] eingegliedert. Seit dem 14. April 1994 bildet Dosdorf einen Ortsteil der Stadt Arnstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Dosdorf geborene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Horst Heyder]] (1924–2000), Möbeldesigner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere mit Dosdorf verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1720 und 1733 wirkte von [[Siegelbach (Arnstadt)|Siegelbach]]  aus der [[Geograph]] und Universalgelehrte [[Johann Gottfried Gregorii]] alias Melissantes als lutherischer Pfarrer in Dosdorf. Er sorgte in jener Zeit für ein neues Schulgebäude und die Renovierung der Kirche. Nebenamtlich schrieb er weiter an seinen für die Entwicklung von [[Geographie]], [[Kartographie]] und [[Genealogie]] sowie die Überlieferung und Verbreitung von Sagen wichtigen Büchern, welche über den deutschen Sprachraum hinaus Verbreitung fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Melissantes: ein Thüringer Polyhistor und seine Berufsbeschreibungen im 18. Jahrhundert ; Leben und Wirken des Johann Gottfried Gregorii (1685–1770) als Beitrag zur Geschichte von Geographie, Kartographie, Genealogie, Psychologie, Pädagogik und Berufskunde in Deutschland ; [ein Thüringer Geograph und Universalgelehrter (1685–1770)]&amp;#039;&amp;#039;, Rockstuhl, 2. Auflage Bad Langensalza 2014, ISBN 978-3-86777-166-5. S. 177–189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Arnstädter Ortsteile Dosdorf und [[Espenfeld]] haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung gemäß § 45 [[Thüringer Kommunalordnung]], sodass für beide Ortsteile ein gemeinsamer Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat zuständig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung-Arnstadt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Arnstadt |Titel=Hauptsatzung der Stadt Arnstadt |Datum=2024-06-21 |Seiten=4–5 |Online=[https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Satzungen_und_Verordnungen/Hauptsatzung_der_Stadt_Arnstadt.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=346 |Abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langjährige ehrenamtliche Ortsteilbürgermeister ist Rüdiger Carnarius, er wurde zuletzt bei den [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahlen in Thüringen]] am 26. Mai 2024 im Amt bestätigt. Zusammen mit vier weiteren Mitgliedern bildet Carnarius den Ortsteilrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Arnstadt |Titel=„Arnschter Ausrufer“ – Amtsblatt für die Stadt Arnstadt und deren Ortsteile |Band=34. Jahrgang |Nummer=6 |Datum=2024-06-08 |Seiten=2 |Online=[https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Bekanntmachungen/Amtsblatt/2024/Amtsblatt_Arnstadt_06_2024.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=1900 |Abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung-Arnstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dosdorf ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort. An der Gera standen früher zahlreiche Mühlen. Heute existiert nur noch eine Dosdorfer Mühle: die &amp;#039;&amp;#039;Hartmann-Mühle&amp;#039;&amp;#039; aus dem 17. Jahrhundert, die inzwischen zu einem kleinen Wasserkraftwerk umgebaut wurde. Etwas außerhalb, jenseits der Bahnstrecke Arnstadt-Plaue, befand sich bis in die 1990er Jahre eine Ziegelfabrik. Hier wurde Ton abgebaut und zu Ziegeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der ehemaligen [[Bundesstraße 4|B4]], die 2004 zur L&amp;amp;nbsp;3004 herabgestuft wurde und [[Ilmenau]] über [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] mit [[Arnstadt]] verbindet. Im Geratal verläuft die [[Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau]], an der Dosdorf jedoch keinen eigenen Bahnhof besitzt. Der nächste Bahnhof ist Plaue 2&amp;amp;nbsp;km südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Arnstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7585610-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arnstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ilm-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1272]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rubikon79</name></author>
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