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	<title>Dortmunder SC 95 - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-07-05T08:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
| kurzname    = Dortmunder SC 95&lt;br /&gt;
| image       = [[Datei:Dortmunder SC 95.gif|100px|Vereinswappen]]&lt;br /&gt;
| langname    = Dortmunder Sportclub 95 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| ort         = [[Dortmund]], [[Nordrhein-Westfalen|NRW]]&lt;br /&gt;
| gegründet   = 10. Mai 1895&lt;br /&gt;
| aufgelöst   = 9. Juli 1969&lt;br /&gt;
| klubfarben  = blau / weiß&lt;br /&gt;
| stadion     = [[TSC-Stadion an der Flora|DSC-Stadion an der Flora]]&lt;br /&gt;
| liga        = [[II. Division|II. Division West]]&lt;br /&gt;
| erfolge     = Westfalenmeister 1956&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dortmunder SC 95&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Sportverein]] aus [[Dortmund]]. Er gilt als der älteste [[Fußball]]club der Stadt und zählt zu den Pioniervereinen des Fußballs im [[Ruhrgebiet]]. Die erste Fußballmannschaft nahm 1921 an der Endrunde um die westdeutsche Meisterschaft teil und spielte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sieben Jahre in der damals zweitklassigen [[II. Division|II.&amp;amp;nbsp;Division West]]. Auch im [[Handball]] waren die Dortmunder erfolgreich und nahmen dreimal an der Endrunde um die deutsche Feldhandballmeisterschaft der Frauen teil. 1969 fusionierte der DSC 95 mit dem [[TuS Eintracht Dortmund]] zum [[TSC Eintracht Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verein wurde unter anderem von [[Benno Elkan]], einem Dortmunder Fußballpionier jüdischen Glaubens und späteren renommierten Bildhauer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=375708 |titel=Benno Elkan: Fußballverrückt und weltbekannter Künstler |werk=dortmund.de (archivierte Version) |hrsg= |datum=2017-08-01 |abruf=2020-01-14 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170801072326/https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=375708 |archiv-datum=2017-08-01 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 10. Mai 1895 als &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder FC 95&amp;#039;&amp;#039; gegründet, aber schon zwei Jahre später wieder aufgelöst. Am 27. Oktober 1899 kam es zur Neugründung. Im Jahre 1910 schloss sich der &amp;#039;&amp;#039;FC Union Dortmund&amp;#039;&amp;#039; dem DFC an, der am 13. Juli 1913 mit dem &amp;#039;&amp;#039;BV Dortmund 04&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Sportvereinigung 95 Dortmund&amp;#039;&amp;#039; fusionierte. Die Sportvereinigung änderte im Jahre 1919 den Namen in &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder SC 95&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1933 fusionierte der DSC zwangsweise mit dem &amp;#039;&amp;#039;BC Sportfreunde Dortmund&amp;#039;&amp;#039; zu [[Sportfreunde 95 Dortmund]]. Diese Fusion wurde schon zwei Jahre später wieder gelöst. 1945 wurde der DSC aufgelöst und als &amp;#039;&amp;#039;Südliche SG Dortmund&amp;#039;&amp;#039; neu gegründet, in die auch der BC Sportfreunde einfloss. Schon 1951 spalteten die Sportfreunde sich wieder ab. Am 9. Juli 1969 fusionierte der Dortmunder SC 95 mit dem im Jahre 1848 gegründeten TuS Eintracht Dortmund zum TSC Eintracht Dortmund.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hardy Grüne]], Christian Karn: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Buch der deutschen Fußballvereine]].&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Der 1895 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder FC 95&amp;#039;&amp;#039; war der älteste Fußballverein der Stadt. Der Verein wurde von Schülern des [[Max-Planck-Gymnasium (Dortmund)|Realgymnasium]]s an der Luisenstraße gegründet. Dort sollen schon 1890 im Rahmen der Turnspiele die ersten Fußballspiele der Stadt stattgefunden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Hering |Titel=Im Land der tausend Derbys |Verlag=[[Verlag Die Werkstatt]] |Ort=Göttingen |Jahr=2016 |ISBN=978-3-7307-0209-3 |Seiten=12, 28, 39, 128, 317 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Verein im Süden von Dortmund beheimatet war, wurden die Spieler als die „Südlichen“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bvb&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Dietrich Schulze-Marmeling | Titel=Der Ruhm, der Traum und das Geld – Die Geschichte von Borussia Dortmund | Verlag=Verlag die Werkstatt | Ort=Göttingen | Jahr=2005 | ISBN=3-89533-480-4 | Seiten=18-21, 83-84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gegenstück dazu wurden die Spieler von [[Alemannia Dortmund]] als die „Nördlichen“ bezeichnet. Das erste Spiel der Vereinsgeschichte wurde im Mai 1896 mit 1:0 gegen [[SuS Schalke 96]] gewonnen. Diese Partie gilt als das erste nachweisbare Fußballspiel in [[Westfalen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;/&amp;gt; Der Dortmunder FC 95 gehörte zu den neun Gründungsvereinen des [[Westdeutscher Spiel-Verband|Rheinischen Spiel-Verbandes]], wobei die Dortmunder der einzige Verein waren, der nicht aus der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinschiene]]&amp;#039;&amp;#039; stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste größere Erfolge erzielte zunächst der spätere Fusionspartner &amp;#039;&amp;#039;BV Dortmund 04&amp;#039;&amp;#039;, der 1907 und 1909 die [[Liste der westdeutschen Fußballmeister 1903–1933|Westdeutsche Fußballmeisterschaft]] erreichte. Bei der [[Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1908/09|zweiten Teilnahme]] erreichte der BV 04 das Halbfinale, wo die Mannschaft jedoch [[Preußen Duisburg]] mit 1:4 unterlag. Der DFC wiederum erreichte 1908 das Endspiel um die Meisterschaft des Bezirks Mark, verlor dieses aber gegen SuS Schalke 96 mit 0:3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsfs0233&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=[[Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken]] | Titel=Fußball in Westdeutschland 1902/03 – 1932/33 | Jahr=2009 | DNB=997617357 | Seiten=28, 78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1908 eröffnete der Club an der Oberen Hohen Straße, der heutigen Ardeystraße als erster Dortmunder Verein einen eigenen Sportplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;/&amp;gt; Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde für den Verein zu einer Zäsur, da von den damals 250 Vereinsmitgliedern 200 [[Einberufung|einberufen]] wurden. Dennoch konnte die Spielvereinigung den Bezirkspokal in den Finalspielen gegen Alemannia Dortmund gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsfs0233&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmunder-SC-95 1921.jpg|250px|rechts|mini|DSC-Mannschaft Westfalengaumeister 1921]]Der mittlerweile DSC 95 genannte Verein wurde im Jahre 1921 nach Siegen über den [[SC Gelsenkirchen 07]] und den [[Erler SV 08]] Ruhrgaumeister und qualifizierte sich damit für die Westdeutsche Meisterschaft. [[Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1920/21|In der Endrunde]] belegte die Mannschaft den dritten Platz hinter dem [[Duisburger SpV]] und dem [[1. FC Köln|Kölner BC 01]], aber vor dem [[BC Sport Kassel|BC Sport Cassel]] &amp;lt;!-- Kassel schreibt sich erst seit 1926 mit K --&amp;gt; und [[Preußen Münster]]. Während der 1920er Jahre fiel die Mannschaft jedoch ins Mittelmaß zurück. Die Mannschaft kam in die Jahre, zudem machte der Aufstieg der aus dem [[Proletariat]] stammenden Arbeitervereine dem Club zu schaffen. Zudem musste der DSC seinen Sportplatz aufgeben, an dessen Stelle das [[Stadion Rote Erde]] gebaut wurde. Die Südlichen spielten nun an der Dortmunder Radrennbahn, die durch die Fusion des &amp;#039;&amp;#039;VfB 97 Dortmund&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Alemannia 05 Dortmund&amp;#039;&amp;#039; zum [[Alemannia Dortmund|VfB Alemannia Dortmund]] frei wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DSC versuchte sich gegen den sportlichen Niedergang zu stemmen und versuchte 1927, den späteren Nationalspieler [[Ernst Kuzorra]] vom aufstrebenden [[FC Schalke 04]] abzuwerben. Laut Kuzorra bot der DSC ihm „goldene Berge“ und eine Anstellung bei der [[Dortmunder Ritter-Brauerei|Ritter-Brauerei]] an. Der Wechsel scheiterte jedoch an der Intervention von Kuzorras Mannschaftskameraden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;/&amp;gt; In der [[Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1927/28|folgenden Saison 1927/28]] kämpften die Dortmunder gegen den Abstieg, der erst durch einen 2:1-Sieg nach [[Verlängerung (Fußball)|Verlängerung]] gegen den punktgleichen Erler SV 08 verhindert werden konnte. [[Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1928/29|Ein Jahr später]] folgte dann als Tabellenletzter der Gang in die Zweitklassigkeit, wo der DSC in der Saison 1930/31 erstmals auf [[Borussia Dortmund]] traf. Mit der Einführung der [[Gauliga Westfalen]] im Jahre 1933 wollte der Dortmunder Sportkommissar Paul Wagner einen Verein seiner Stadt in der neuen höchsten Spielklasse unterbringen. Der DSC sollte mit dem seinerzeit leistungsstärksten Dortmunder Verein [[VfL Hörde]] fusionieren, was von Hörder Seite abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fusionierte der DSC mit dem 1906 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;BC Sportfreunde Dortmund&amp;#039;&amp;#039;. Der Fusionsverein wurde in die Gauliga aufgenommen, stieg aber [[Gauliga Westfalen 1933/34|gleich wieder ab]]. Aufgrund interner Spannungen wurde die Fusion 1935 wieder gelöst. Trotz einer mündlichen Zusage, dass beide Vereine beim Scheitern der Fusion wieder in die Bezirksklasse eingruppiert werden würden hielt sich die Sportführung nicht an die Abmachung und versetzte den DSC für die Saison 1936/37 in die erste Kreisklasse. Nachdem die „Südlichen“ in den Jahren 1938 und 1940 jeweils in der Aufstiegsrunde gescheitert waren, musste der Verein 1943 den Spielbetrieb wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende spielte der DSC zunächst in der Kreisklasse, bevor 1950 erstmals der Aufstieg in die Bezirksklasse gelang. Die Mannschaft stieg gleich wieder ab und schaffte den direkten Wiederaufstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken]] | Titel=Fußball in Westdeutschland 1945 - 1952 | Ort=Hövelhof | Jahr=2011 | Seiten=151, 192, 237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort gelang der Mannschaft in der Saison 1952/53 der Durchmarsch in die [[Fußball-Landesliga Westfalen|Landesliga Westfalen]], die damals höchste Amateurliga. Schon [[Fußball-Landesliga Westfalen 1954/55|zwei Jahre später]] wurden die „Südlichen“ Meister ihrer Staffel und erreichten die [[Fußball-Landesliga Westfalen 1954/55#Westfalenmeisterschaft]]. Dort belegte der DSC Platz vier hinter [[Eintracht Gelsenkirchen]], dem [[VfB 03 Bielefeld]] und [[Sportfreunde Siegen]] und konnte nur den Erler SV 08 hinter sich lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsfs5258&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken | Titel=Fußball in Westdeutschland 1952 - 1958 | Ort=Hövelhof | Jahr=2012 | Seiten=28, 111, 153, 176, 236 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fußball-Landesliga Westfalen 1955/56|1956]] klappte es besser. Ohne Punktverlust sicherte sich der DSC die Westfalenmeisterschaft, bei der die Mannschaft auf die Sportfreunde Siegen, die [[Sportfreunde Gladbeck]], den [[SVA Gütersloh]] und [[Arminia Ickern]] traf. In der folgenden Aufstiegsrunde besiegte der DSC zunächst den [[SSV Troisdorf 05]] mit 4:2 und verlor dann gegen den [[VfB Speldorf]] mit 3:4. Dortmunder und Speldorf schafften dadurch den Aufstieg in die II. Division West.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsfs5258&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vertragsspieler]]lager belegte der DSC zumeist Positionen im Mittelfeld der Tabelle. Finanzielle Probleme ließen nicht mehr zu, da der Verein unter anderem wegen seiner bürgerlichen Herkunft nur wenige Zuschauer anzog. Während einige Dortmunder [[Fußball-Westfalenliga|Verbandsligisten]] vor bis zu 4.000 Zuschauern spielten konnte der DSC nur selten mehr als 1.000 pro Spiel in seinem seit 1954 genutzten [[TSC-Stadion an der Flora|DSC-Stadion an der Flora]] begrüßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derby&amp;quot;/&amp;gt; [[II. Division 1957/58|1958]] und [[II. Division 1960/61|1961]] betrug der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz lediglich einen Punkt. Tiefpunkt der [[II. Division 1957/58|Saison 1957/58]] war eine 0:10-Heimniederlage gegen den [[VfL Benrath]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsfs5258&amp;quot;/&amp;gt; Einziger Höhepunkt der Zweitligaära der 95er war die [[II. Division 1959/60|Saison 1959/60]], als die Mannschaft durch einen 3:0-Sieg gegen den [[STV Horst-Emscher]] zum ersten und einzigen Mal die Tabellenführung übernahmen. 1963 wurde die [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga]] als neue zweithöchste Spielklasse eingeführt, für sich die ersten Acht der [[II. Division 1962/63|Saison 1962/63]] qualifizierten. Am letzten Spieltag benötigte der DSC einen Sieg beim Mitkonkurrenten [[Arminia Bielefeld]]. Durch einen 4:1-Sieg der Bielefelder rutschten die „Südlichen“ auf Platz zwölf und mussten ins Amateurlager absteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DSC wurde in der folgenden [[Fußball-Verbandsliga Westfalen 1963/64|Saison 1963/64]] Meister der [[Fußball-Westfalenliga|Verbandsliga Westfalen 2]] und traf in den Endspielen um die Westfalenmeisterschaft auf [[Eintracht Gelsenkirchen]]. Das Hinspiel in Gelsenkirchen endete 2:2, während das Rückspiel in Dortmund 1:1 endete. Es wurde ein Entscheidungsspiel angesetzt. Am [[Pfingstmontag]] wurde in der neutralen [[Castrop]]er Ludwigkampfbahn gespielt und die Eintracht setzte sich mit 2:0 durch. [[Fußball-Verbandsliga Westfalen 1964/65|Ein Jahr später]] stieg der DSC aus der Verbandsliga ab. Das Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche [[SG Wattenscheid 09]] wurde mit 1:2 verloren. Bis zur Fusion boten die „Südlichen“ in der Landesliga nur Mittelmaß und musste zeitweilig gegen den Abstieg kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Sportarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handball ===&lt;br /&gt;
Die Handballerinnen des Dortmunder SC 95 wurden in den Jahren 1936, 1938 und 1942 Westfalenmeister und qualifizierten sich damit jeweils die Endrunde um die deutsche Meisterschaft im [[Feldhandball]]. 1936 scheiterten die Dortmunderinnen in der ersten Runde mit 2:3 nach Verlängerung beim [[VfL Germania Leer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Webers |url=http://www.bundesligainfo.de/Archiv/FELDF/1936.php |titel=Endrunde um die Deutsche Feldhandballmeisterschaft der Frauen 1936 |hrsg=Bundesligainfo.de |zugriff=2017-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später kam das Aus erneut in der ersten Runde. Dieses Mal verlor der DSC mit 3:7 bei [[Düsseldorfer SV 04|Stahl-Union 04 Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Webers |url=http://www.bundesligainfo.de/Archiv/FELDF/1938.php |titel=Endrunde um die Deutsche Feldhandballmeisterschaft der Frauen 1938 |hrsg=Bundesligainfo.de |zugriff=2017-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am erfolgreichsten war die Mannschaft dann 1942. Nach einem 3:2-Sieg in der ersten Runde über den [[1. FC Köln#Handball|Kölner BC 01]] kam im Achtelfinale das Aus nach einer 0:8-Niederlage gegen die Stahl-Union 04 Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Webers |url=http://www.bundesligainfo.de/Archiv/FELDF/1942.php |titel=Endrunde um die Deutsche Feldhandballmeisterschaft der Frauen 1942 |hrsg=Bundesligainfo.de |zugriff=2017-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnten die DSC-Handballerinnen nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür waren die Männer des DSC nach Kriegsende erfolgreicher. 1957, 1966 und 1967 erreichte die Mannschaft die Endrunde um die Westfalenmeisterschaft im [[Hallenhandball]]. Bei den ersten beiden Malen scheiterte die Mannschaft allerdings in der Vorrunde, während das Team 1967 erst im Halbfinale mit 9:10 am [[SG Schalksmühle-Halver|Schalksmühler TV]] scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Webers |url=http://www.bundesligainfo.de/Archiv/MOL/1967OLW.php |titel=Hallenhandball Endrunden / Verbandsoberligen 1966/67 |hrsg=Bundesligainfo.de |zugriff=2017-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später qualifizierten sich die Dortmunder für die neu geschaffene Oberliga Westfalen und schafften 1969 die Qualifikation für die Regionalliga West. Dort trat man allerdings unter dem Namen TSC Eintracht Dortmund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtathletik ===&lt;br /&gt;
Der Dortmunder SC 95 stellte auch einige erfolgreiche [[Leichtathletik|Leichtathleten]]. [[Karl-Heinz Wegmann]] wurde 1956 und 1959 [[Liste der Deutschen Meister im Kugelstoßen|Deutscher Meister]] im [[Kugelstoßen]] und erreichte in den Jahren 1960 und 1961 jeweils den dritten Platz. [[Otto Röhr]] gewann [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1915|1915]] und [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1919|1919]] die [[Liste der Deutschen Meister im 110-Meter-Hürdenlauf|Deutsche Meisterschaft]] über [[110-Meter-Hürdenlauf|110 Meter Hürden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hockey ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC Hockey 1921.jpg|250px|rechts|mini|DSC-Mannschaft nach dem ersten Spiel 1921 gegen den [[SV Sodingen]].]]Zwischen 1921 und 1923 existierte kurzzeitig eine [[Hockey]]abteilung, die die erste in dieser Sportart in Dortmund war. Die Gründung erfolgte am 23. April 1921 und bereits am 3. Juni 1921 fand das erste Spiel gegen den [[SV Sodingen]] statt, das der DSC mit 2:1 gewann. Der [[Westdeutscher Hockey-Verband|Westdeutsche Hockey-Verband]] (WHV) ordnete die DSC 95-Hockeyabteilung dem Industriekreis Essen zu. Am 9. Oktober 1921 erfolgte durch ein 4:4 gegen den amtierenden westdeutschen Meister [[Schwarz-Weiß Essen|ETB Essen]] die Zulassung zur Teilnahme am Spielbetrieb des WHV. Im Sommer 1922 existierten zwei Herren-, eine Damen- und eine Jugendmannschaft. In Eigeninitiative von Mitgliedern begann der Bau eines Hockey-Platzes auf dem Gelände des Mendespielplatzes im Dortmunder Norden, scheiterte aber kurz vor der Fertigstellung, da die Kosten für die abschließenden Planierungsarbeiten nicht mehr vom Hauptverein übernommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Abschluss der Saison 1922/23 schloss sich die Hockeyabteilung des DSC dem Dortmunder Tennis- und Hockey Club mit Platzanlage an der Flora an. Mit Beginn der Errichtung des Volksparks mit dem [[Stadion Rote Erde]] und der [[Westfalenhalle]] ging auch diese Spielstätte verloren, so dass ein großer Teil der &amp;#039;&amp;#039;DTHC&amp;#039;&amp;#039;er 1926 zur neugegründeten Hockeyabteilung im [[TV Eintracht Dortmund|TV Eintracht]] wechselte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/die_anfaenge_des_hockeysports_in_dortmund_von_1921_1926?nav_id=9601&amp;amp;language=en|Dr. Martin Happ: Die Anfänge des Hockeysports in Dortmund von 1921-1926]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1969 fusionierte Eintracht und der Dortmunder SC zum [[TSC Eintracht Dortmund]]. Das alte [[TSC-Stadion an der Flora|DSC-Fußballstadion-an der Flora]] ist der aktuelle Platz der TSC-Hockeyabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 25%; vertical-align: top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Harald Beyer (Fußballspieler)|Harald Beyer]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Cieslarczyk]]&lt;br /&gt;
* [[Benno Elkan]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 25%; vertical-align: top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Granitza]]&lt;br /&gt;
* [[Werner Jablonski]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Pawlak]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 25%; vertical-align: top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Rauball]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Röhr]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Sanß]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 25%; vertical-align: top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Günter Sibilski]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Wegmann]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tsc-eintracht-dortmund.de Offizielle Homepage von Eintracht Dortmund]&lt;br /&gt;
* [http://www.tsceintracht-fussball.de/media/dokumente/dsc95/TSC_Eintracht_die_95er.pdf Festschrift 100 Jahre in Dortmund am Ball] (PDF; 8,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletikverein aus Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballverein aus Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger deutscher Hockeyverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TSC Eintracht Dortmund]]&lt;/div&gt;</summary>
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